BGH — XI ZR 328/22, Beschluss
Entscheidungsdatum: 2024-04-09
Aktenzeichen: XI ZR 328/22
ECLI: ECLI:DE:BGH:2024:090424BXIZR328.22.0
Dokumenttyp: Beschluss
Vorinstanz: vorgehend OLG München, 22. November 2022, Az: 5 U 3652/22vorgehend LG München I, 13. Mai 2022, Az: 28 O 4279/21
Spruchkörper: 11. Zivilsenat
Tenor
Die Kosten des Rechtsstreits trägt die Klägerin.
Gründe
1 Der Senat hat gemäß § 91a Abs. 1 ZPO über die Kosten des Rechtsstreits zu entscheiden, nachdem die Parteien - was auch noch im Revisionsverfahren zulässig ist (vgl. Senatsbeschluss vom 8. März 2022 - XI ZR 571/21, AG 2022, 443 Rn. 7 mwN) - den Rechtsstreit übereinstimmend für erledigt erklärt haben. Dabei hat der Senat unter Berücksichtigung des bisherigen Sach- und Streitstandes nach billigem Ermessen über die Kosten zu entscheiden, wobei der mutmaßliche Ausgang des Revisionsverfahrens zu berücksichtigen ist (Senatsbeschluss aaO Rn. 9 mwN). Danach sind die Kosten in vollem Umfang der Klägerin aufzuerlegen, weil nach dem Sach- und Streitstand bei Eintritt des erledigenden Ereignisses die Revision keinen Erfolg gehabt hätte. Zur Begründung wird auf das Senatsurteil vom 27. Februar 2024 (XI ZR 258/22, ZIP 2024, 625) verwiesen.
2 | | | | | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Grüneberg | | Derstadt | | Schild von Spannenberg |
| | Sturm | | Ettl | |