BGH — I ZB 82/22, Beschluss
Entscheidungsdatum: 2022-12-16
Aktenzeichen: I ZB 82/22
ECLI: ECLI:DE:BGH:2022:161222BIZB82.22.0
Dokumenttyp: Beschluss
Vorinstanz: vorgehend BGH, 30. November 2022, Az: I ZB 82/22vorgehend LG Erfurt, 15. September 2022, Az: 3 T 9/22vorgehend AG Erfurt, 10. Januar 2022, Az: 14 C 1738/21
Spruchkörper: 1. Zivilsenat
Tenor
Die Anhörungsrüge gegen den Senatsbeschluss vom 30. November 2022 wird auf Kosten der Antragstellerin als unzulässig verworfen.
Gründe
1 I. Die als Anhörungsrüge gemäß § 321a Abs. 1 ZPO auszulegende, per E-Mail erfolgte Eingabe der Antragstellerin vom 11. Dezember 2022 ist unzulässig, weil sie nicht von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist. Im Rechtsbeschwerdeverfahren besteht Anwaltszwang (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO). Dies gilt auch für eine in diesem Verfahren erhobene Anhörungsrüge (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschluss vom 21. Juli 2021 - I ZB 28/21, juris Rn. 2 mwN).
2 II. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO analog.
3 III. Die Antragstellerin kann nicht mit einer Antwort auf weitere Eingaben in dieser Sache rechnen.
| Koch | | Löffler | | Schwonke |
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| Odörfer | | Wille | |