BGH — 5 StR 236/24, Beschluss
Entscheidungsdatum: 2024-08-12
Aktenzeichen: 5 StR 236/24
ECLI: ECLI:DE:BGH:2024:120824B5STR236.24.0
Dokumenttyp: Beschluss
Vorinstanz: vorgehend BGH, 30. Juli 2024, Az: 5 StR 236/24, Beschlussvorgehend BGH, 8. Juli 2024, Az: 5 StR 236/24, Beschlussvorgehend LG Leipzig, 20. November 2023, Az: 3 Ks 340 Js 54325/20 jugnachgehend BGH, 11. September 2024, Az: 5 StR 236/24, Urteil
Spruchkörper: 5. Strafsenat
Tenor
Auf Antrag des Beschuldigten wird Rechtsanwalt S. aus L. entpflichtet und ihm stattdessen Rechtsanwalt W. aus L. als Pflichtverteidiger beigeordnet.
Gründe
1 Dem Antrag des Beschuldigten auf Wechsel seines Pflichtverteidigers war zu entsprechen, nachdem der bisherige Verteidiger sein Einverständnis erklärt hat und die Kostenneutralität der Umbeiordnung zugesichert wurde. Die Möglichkeit des konsensualen Verteidigerwechsels, der keine Verfahrensverzögerung nach sich zieht, bleibt auch nach der Einführung von § 143a Abs. 3 StPO durch das Gesetz zur Neuregelung des Rechts der notwendigen Verteidigung vom 10. Dezember 2019 (BGBl. I 2128) unberührt (vgl. BT-Drucks. 19/13829 S. 47 sowie BGH, Beschlüsse vom 13. Juli 2021 – 2 StR 81/21 und vom 10. August 2023 – StB 49/23).
Cirener