BGH — I ZB 88/22, Beschluss
Entscheidungsdatum: 2023-01-04
Aktenzeichen: I ZB 88/22
ECLI: ECLI:DE:BGH:2023:040123BIZB88.22.0
Dokumenttyp: Beschluss
Vorinstanz: vorgehend LG Augsburg, 12. November 2021, Az: 44 T 2948/21vorgehend AG Augsburg, 15. Juli 2021, Az: 1 M 6340/21nachgehend BGH, 1. März 2023, Az: I ZB 88/22 bis I ZB 101/22, Beschlussnachgehend BGH, 1. März 2023, Az: I ZB 88 - 101/22, Beschluss
Spruchkörper: 1. Zivilsenat
Tenor
Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts Augsburg - 4. Zivilkammer - vom 12. November 2021 wird auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen.
Gründe
1 Die Rechtsbeschwerde des Schuldners ist nicht statthaft und deshalb als unzulässig zu verwerfen (§ 577 Abs. 1 ZPO).
2 I. Gegen einen - wie vorliegend - in einem Zwangsvollstreckungsverfahren ergangenen Beschluss des Beschwerdegerichts ist die Rechtsbeschwerde - mangels Zulässigkeit kraft gesetzlicher Bestimmung (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO) - nur zulässig, wenn das Beschwerdegericht sie zugelassen hat (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO; vgl. BGH, Beschluss vom 23. März 2021 - I ZB 5/21, juris Rn. 2). Eine solche Zulassung ist hier nicht erfolgt. Die Entscheidung des Beschwerdegerichts, die Rechtsbeschwerde nicht zuzulassen, ist nicht anfechtbar (vgl. BGH, Beschluss vom 9. Dezember 2021 - I ZB 57/21, juris Rn. 2 mwN). Der Weg zu einer außerordentlichen (Rechts-)Beschwerde ist nicht eröffnet und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (vgl. BGH, Beschluss vom 22. Juni 2021 - I ZB 28/21, juris Rn. 2 mwN).
3 II. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO.
| Koch | | Pohl | | Schmaltz |
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| Odörfer | | Wille | |