BGH — 5 StR 236/24, Beschluss
Entscheidungsdatum: 2024-07-30
Aktenzeichen: 5 StR 236/24
ECLI: ECLI:DE:BGH:2024:300724B5STR236.24.0
Dokumenttyp: Beschluss
Normen: § 395 StPO, § 397b Abs 1 StPO, § 397a Abs 1 Nr 2 StPO
Vorinstanz: vorgehend BGH, 8. Juli 2024, Az: 5 StR 236/24, Beschlussvorgehend LG Leipzig, 20. November 2023, Az: 3 Ks 340 Js 54325/20 jugnachgehend BGH, 12. August 2024, Az: 5 StR 236/24, Beschlussnachgehend BGH, 11. September 2024, Az: 5 StR 236/24, Urteil
Spruchkörper: 5. Strafsenat
Titelzeile
Gemeinschaftliche Nebenklagevertretung im Strafverfahren wegen Tötungsdelikts: Bestellung eines gemeinschaftlichen Rechtsbeistands für die Eltern eines Getöteten
Tenor
U. Z. wird als Nebenkläger zugelassen. Ihm wird Rechtsanwalt P. R. als Beistand bestellt.
Gründe
1 Die Anschlussberechtigung des U. Z. als Vater der getöteten N. Ze. folgt aus § 395 Abs. 1 iVm Abs. 2 Nr. 1 StPO; sein Anspruch auf Beistandsbestellung ergibt sich aus § 397a Abs. 1 Nr. 2 StPO.
2 Von der Bestellung eines gemeinschaftlichen Beistands für beide Elternteile gemäß § 397b Abs. 1 StPO hat der Senat angesichts des zwischen diesen bestehenden Konflikts keinen Gebrauch gemacht.
| Cirener | | Gericke | | Mosbacher |
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| Resch | | Werner | |