BGH — 5 ARs 48/22, Beschluss
Entscheidungsdatum: 2022-10-11
Aktenzeichen: 5 ARs 48/22
ECLI: ECLI:DE:BGH:2022:111022B5ARS48.22.0
Dokumenttyp: Beschluss
Vorinstanz: vorgehend KG Berlin, 27. Juli 2022, Az: 6 VAs 21/21
Spruchkörper: 5. Strafsenat
Tenor
Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des Kammergerichts vom 27. Juli 2022 wird auf seine Kosten als unzulässig verworfen.
Gründe:
Die als Rechtsbeschwerde auszulegende „sofortige Beschwerde“ des Betroffenen gegen den Beschluss des Kammergerichts vom 27. Juli 2022, mit dem seine Anhörungsrüge gegen den Beschluss des Kammergerichts vom 3. Februar 2022 zurückgewiesen wurde, ist unzulässig, weil die Rechtsbeschwerde in dem angefochtenen Beschluss nicht zugelassen wurde (§ 29 Abs. 1 EGGVG). Die Nichtzulassung ist grundsätzlich unanfechtbar, ein etwaiger Ausnahmetatbestand liegt nicht vor (vgl. Meyer-Goßner/Schmitt, 65. Aufl., § 29 EGGVG Rn. 2). Die vom Betroffenen mit Schreiben vom 1. Oktober 2022 beantragte Zulassung der Rechtsbeschwerde durch den Strafsenat als Beschwerdegericht sieht das Gesetz nicht vor.
| Cirener | | Gericke | | Mosbacher |
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| Resch | | von Häfen | |