BVerfG, Einstweilige Anordnung vom 05.03.2020 - 2 BvR 1845/18•BVerfG, 2020-03-05 — 2 BvR 1845/18
BVerfG, Einstweilige Anordnung vom 05.03.2020 - 2 BvR 1845/18Bverfg / 2. Senat 2. Kammer05.03.2020
BVerfG | Einstweilige Anordnung | 2020-03-05 | 2 BvR 1845/18 | Erneute Wiederholung einer einstweiligen Anordnung: einstweilige Untersagung der Auslieferung eines Rumänen nach Rumänien zur Strafverfolgung
Entscheidungsdatum: 2020-03-05
Aktenzeichen: 2 BvR 1845/18
ECLI: ECLI:DE:BVerfG:2020:rk20200305.2bvr184518
Dokumenttyp: Einstweilige Anordnung
Normen: § 32 Abs 1 BVerfGG, § 32 Abs 6 S 2 BVerfGG
Vorinstanz: vorgehend KG Berlin, 24. August 2018, Az: (4) 151 AuslA 185/17 (228/17), Beschlussvorgehend KG Berlin, 10. August 2018, Az: (4) 151 AuslA 185/17 (228/17), Beschlussvorgehend BVerfG, 24. August 2018, Az: 2 BvR 1845/18, Einstweilige Anordnungvorgehend BVerfG, 1. Oktober 2018, Az: 2 BvR 1845/18, Einstweilige Anordnungvorgehend BVerfG, 3. April 2019, Az: 2 BvR 1845/18, Einstweilige Anordnungvorgehend BVerfG, 26. September 2019, Az: 2 BvR 1845/18, Einstweilige Anordnungnachgehend BVerfG, 4. August 2020, Az: 2 BvR 1845/18, Einstweilige Anordnungnachgehend BVerfG, 1. Dezember 2020, Az: 2 BvR 1845/18, Beschluss
Spruchkörper: 2. Senat 2. Kammer
Erneute Wiederholung einer einstweiligen Anordnung: einstweilige Untersagung der Auslieferung eines Rumänen nach Rumänien zur Strafverfolgung
Die einstweilige Anordnung vom 24. August 2018, wiederholt mit Beschlüssen vom 1. Oktober 2018, vom 3. April 2019 und vom 26. September 2019, wird bis zu einer Entscheidung über die Verfassungsbeschwerde, längstens für die Dauer von sechs Monaten, wiederholt (§ 32 Absatz 6 Satz 2 Bundesverfassungsgerichtsgesetz).
I.
1 Das Bundesverfassungsgericht hat durch einstweilige Anordnung vom 24. August 2018 die Übergabe des Beschwerdeführers an die rumänischen Behörden bis zur Entscheidung über die Verfassungsbeschwerde, längstens für die Dauer von sechs Monaten, einstweilen ausgesetzt und die einstweilige Anordnung mit Beschlüssen vom 1. Oktober 2018, vom 3. April 2019 und vom 26. September 2019 wiederholt.
II.
2 Das Bundesverfassungsgericht kann eine einstweilige Anordnung dann wiederholen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen für den erstmaligen Erlass einer solchen Anordnung noch gegeben sind (vgl. BVerfGE 21, 50; 89, 113 <115 f.>; 97, 102 <102>). Dies ist vorliegend der Fall. Zur Begründung wird auf den Beschluss vom 1. Oktober 2018 verwiesen.
III.
3 Die Vollziehung der Auslieferungshaft bleibt von der einstweiligen Anordnung unberührt.