BVerfG — 2 BvR 739/17, Gegenstandswertfestsetzung im verfassungsgerichtlichen Verfahren
Entscheidungsdatum: 2020-12-01
Aktenzeichen: 2 BvR 739/17
ECLI: ECLI:DE:BVerfG:2020:rs20201201.2bvr073917
Dokumenttyp: Gegenstandswertfestsetzung im verfassungsgerichtlichen Verfahren
Normen: § 14 Abs 1 RVG, § 37 Abs 2 S 2 RVG
Vorinstanz: vorgehend BVerfG, 13. Februar 2020, Az: 2 BvR 739/17, Beschlussnachgehend BVerfG, 28. September 2023, Az: 2 BvR 739/17, Beschlussnachgehend BVerfG, 22. April 2024, Az: 2 BvR 739/17 - Vz 5/23, Beschwerdekammerbeschluss
Spruchkörper: 2. Senat
Titelzeile
Anordnung der Auslagenerstattung auch für das Eilverfahren - Gegenstandswertfestsetzung
Tenor
Die Bundesrepublik Deutschland hat dem Beschwerdeführer seine notwendigen Auslagen sowohl für das Hauptsacheverfahren als auch für den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung zu erstatten.
Der Wert des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit des Beschwerdeführers wird für das Hauptsacheverfahren auf 250.000 Euro (in Worten: zweihundertfünfzigtausend Euro) und für den Antrag auf Erlass auf eine einstweilige Anordnung auf 125.000 Euro (in Worten: einhundertfünfundzwanzigtausend Euro) festgesetzt (§ 37 Abs. 2, § 14 Abs. 1, § 22 Abs. 1 RVG).