BVerwG — 5 PB 9/22, 5 PB 9/22 (5 P 3/24), Beschluss
Entscheidungsdatum: 2024-06-24
Aktenzeichen: 5 PB 9/22, 5 PB 9/22 (5 P 3/24)
ECLI: ECLI:DE:BVerwG:2024:240624B5PB9.22.0
Dokumenttyp: Beschluss
Normen: § 88 Abs 2 S 1 PersVG SN 2018, § 72 Abs 2 Nr 1 ArbGG, § 92 Abs 1 S 2 ArbGG, § 83 Abs 2 S 1 PersVG SN 2018, § 80 Abs 1 S 1 Nr 2 PersVG SN 2018
Vorinstanz: vorgehend Sächsisches Oberverwaltungsgericht, 14. Oktober 2022, Az: 9 A 334/21.PL, Beschlussvorgehend VG Dresden, 27. April 2021, Az: 9 K 34/20.PL
Spruchkörper: 5. Senat
Titelzeile
Zulassung der Rechtsbeschwerde; Initiativrecht bei Höhergruppierungsanträgen
Tenor
Die Entscheidung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts über die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde gegen seinen Beschluss vom 14. Oktober 2022 wird aufgehoben.
Die Rechtsbeschwerde des Beteiligten wird zugelassen.
Gründe
1 Die Rechtsbeschwerde des Beteiligten ist gemäß § 88 Abs. 2 Satz 1 SächsPersVG i. V. m. § 72 Abs. 2 Nr. 1, § 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG wegen einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung zuzulassen.
2 Die vorliegende Rechtssache kann dem Senat Gelegenheit geben, die Frage zu klären, ob Höhergruppierungsanträge der Personalvertretung zugunsten einzelner Beschäftigter durchweg von dem Initiativ- und Mitbestimmungsrecht nach § 83 Abs. 2 Satz 1, § 80 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SächsPersVG erfasst sind.