20000539•Vollnaturschutzgebiet, Gebiet des Hackelsberges in der Katastralgemeinde Jois
20000539Vollnaturschutzgebiet, Gebiet des Hackelsberges in der Katastralgemeinde JoisOrdinance24.12.1965
Verordnung der Burgenländischen Landesregierung vom 10. November 1965, mit der das Gebiet des Hackelsberges in der Katastralgemeinde Jois zum Vollnaturschutzgebiet erklärt wird
StF: LGBl. Nr. 35/1965
LGBl. Nr. 23/1971 (VfGH)
Auf Grund des § 15 des Naturschutzgesetzes, LGBl. Nr. 23/1961, wird verordnet:
Das Gebiet der Hackelsberges in der KG. Jois wird zum Naturschutzgebiet (Vollnaturschutzgebiet) erklärt.
Das Naturschurzgebiet umfaßt die Parzellen Nr. 1594/1, 1594/131, 1594/143, 1594/145, 1594/177, 1594/178, 1594/229, 1594/230, 1594/231, 1594/232, 1594/233, 1594/234, 1594/236, 1564/237, 1594/242, 1594/243 zur Gänze und die Parzellen Nr. 1594/130, 1594/133, 1594/135, 1594/137, 1594/139, 1594/147, 1594/148, 1594/154, 1594/155, 1594/156, 1594/159, 1594/160, 1594/161, 1594/162, 1594/163, 1594/164, 1594/167, 1594/168, 1594/169, 1594/170, 1594/171, 1594/172, 1594/173, 1594/174, 1594/179, 1594/180, 1594/181, 1594/182, 1594/183, 1594/184, 1594/185, 1594/186, 1594/254, 1594/255, 1594/256, 1594/259 teilweise. Die Grenzen des Naturschutzgebietes sind in der Anlage festgelegt.
In dem im § 1 genannten Gebiet ist jeder die Ursprünglichkeit der Natur und den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt beeinträchtigende Eingriff verboten, soweit ein solcher nicht im Interesse der Sicherheit von Menschen oder zur Abwehr der Gefahr bedeutender Sachschäden vorgenommen werden muß.
Insbesondere ist verboten:
Die bisher übliche landwirtschaftliche Nutzung ist erlaubt, die forstwirtschaftliche Nutzung ist nur mit Zustimmung der Landesregierung erlaubt.
Die rechtmäßige Ausübung der Jagd ist nur mit Zustimmung der Landesregierung gestattet. Die Zustimmung darf nur verweigert werden, wenn die Ausübung der Jagd dem Zweck der Schutzmaßnahmen widersprechen würde.
Beachte
Laut LGBl. Nr. 23/1971:
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 4. März 1971, Zl. V 24/70 den § 4 als gesetzwidrig aufgehoben.
Die Landesregierung kann im Einzelfall für wissenschaftliche oder Heilzwecke sowie aus wichtigen volkswirtschaftlichen Interessen Ausnahmen von den Bestimmungen des § 2 bewilligen.
Übertretungen dieser Verordnung werden gemäß § 29 des Naturschutzgesetzes geahndet.
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