LGBLA_BU_20161004_61•Landesbeamten-Besoldungsnovelle 2016
LGBLA_BU_20161004_61Landesbeamten-Besoldungsnovelle 2016Gazette04.10.2016
61.Gesetz vom 22. September 2016, mit dem das Burgenländische Landesbeamten-Besoldungsrechtsgesetz 2001 geändert wird (Landesbeamten-Besoldungsnovelle 2016) (XXI. Gp. RV 487 AB 544)
Gesetz vom 22. September 2016, mit dem das Burgenländische Landesbeamten-Besoldungsrechtsgesetz 2001 geändert wird (Landesbeamten-Besoldungsnovelle 2016)
Der Landtag hat beschlossen:
Das Burgenländische Landesbeamten-Besoldungsrechtsgesetz 2001 - LBBG 2001, LGBl. Nr. 67/2001, in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 45/2015, wird wie folgt geändert:
In § 11 Abs. 4 entfällt die Wortfolge „, höchstens jedoch im Ausmaß der in einem Dienstverhältnis zum Land verbrachten für die Vorrückung wirksamen Zeiten“.
Dem § 11 Abs. 4 wird folgender Satz angefügt:
„In all diesen Fällen ist das Ausmaß des Vorbildungsausgleichs mit dem Besoldungsdienstalter im Zeitpunkt des Studienabschlusses begrenzt.“
In § 17 Abs. 3 Z 2 und 3 und § 21 Abs. 4 wird das Wort „Referenzbetrag“ jeweils durch das Wort „Referenzbetrags“ ersetzt.
Die Tabelle in § 41 Abs. 4 lautet:
in der Gehalts-
stufe
in der Verwendungsgruppe
A
B
C
D
E
Euro
1
2.148,30
1.684,60
1.496,90
1.435,00
1.372,70
2
2.231,90
1.727,90
1.531,40
1.461,00
1.388,50
3
2.315,80
1.770,80
1.566,00
1.487,10
1.404,40
4
2.399,80
1.814,30
1.600,60
1.513,00
1.420,10
5
2.483,60
1.859,80
1.635,10
1.538,60
1.435,80
6
2.567,30
1.907,00
1.669,50
1.564,40
1.451,80
7
2.650,70
2.012,30
1.704,10
1.590,40
1.467,70
8
2.734,70
2.106,30
1.738,50
1.616,50
1.483,40
9
2.818,60
2.190,10
1.773,10
1.642,50
1.499,30
10
2.902,40
2.273,80
1.807,80
1.668,30
1.515,10
11
2.985,90
2.357,90
1.843,60
1.694,10
1.530,90
12
3.076,10
2.441,60
1.911,40
1.719,80
1.546,60
13
3.185,60
2.525,60
2.002,20
1.745,60
1.562,50
14
3.295,20
2.608,90
2.085,40
1.771,80
1.578,40
15
3.404,80
2.692,80
2.169,10
1.797,80
1.594,20
16
3.515,00
2.776,60
2.252,90
1.846,70
1.610,10
17
3.625,60
2.860,60
2.336,80
1.918,80
1.625,90
18
3.708,20
2.944,20
2.420,70
2.009,00
1.641,90
19
3.749,50
3.027,80
2.504,30
2.063,10
1.661,90
20
3.873,40
3.048,60
2.609,00
1.673,90
21
3.142,70
2.671,70
22
3.174,00
in der
Gehalts-stufe
in der Verwendungsgruppe
P1
P2
P3
P4
P5
Euro
1
1.496,90
1.465,30
1.435,00
1.403,60
1.372,70
2
1.531,40
1.494,10
1.461,00
1.423,90
1.388,50
3
1.566,00
1.522,90
1.487,10
1.443,90
1.404,40
4
1.600,60
1.551,80
1.513,00
1.464,00
1.420,10
5
1.635,10
1.580,70
1.538,60
1.484,00
1.435,80
6
1.669,50
1.609,30
1.564,40
1.504,20
1.451,80
7
1.704,10
1.637,80
1.590,40
1.524,40
1.467,70
8
1.738,50
1.666,80
1.616,50
1.544,40
1.483,40
9
1.773,10
1.695,60
1.642,50
1.564,60
1.499,30
10
1.807,80
1.724,30
1.668,30
1.585,00
1.515,10
11
1.843,60
1.753,10
1.694,10
1.605,10
1.530,90
12
1.880,80
1.782,00
1.719,80
1.625,20
1.546,60
13
1.919,30
1.810,80
1.745,60
1.645,30
1.562,50
14
1.950,00
1.840,50
1.771,80
1.665,60
1.578,40
15
2.002,20
1.871,50
1.797,80
1.685,50
1.594,20
16
2.085,40
1.918,10
1.846,70
1.705,60
1.610,10
17
2.169,10
1.980,00
1.918,80
1.725,80
1.625,90
18
2.252,90
2.057,40
2.009,00
1.746,10
1.641,90
19
2.336,80
2.103,80
2.063,10
1.771,40
1.661,90
20
2.420,70
1.786,60
1.673,90
21
2.504,30
22
2.609,00
23
2.671,70
in der Gehalts-stufe
in der Dienstklasse
IV
V
VI
VII
VIII
IX
Euro
1
2.881,60
3.487,30
4.677,50
6.627,00
2
2.462,50
2.965,10
3.598,10
4.920,50
6.993,10
3
1.960,90
2.546,60
3.048,60
3.708,20
5.162,70
7.359,00
4
2.043,40
2.629,60
3.158,20
3.950,50
5.528,90
7.725,70
5
2.127,30
2.713,70
3.267,70
4.193,00
5.894,50
8.091,70
6
2.211,00
2.797,60
3.377,30
4.435,60
6.260,70
8.457,60
7
2.294,70
2.881,60
3.487,30
4.677,50
6.627,00
8
2.378,80
2.965,10
3.598,10
4.920,50
6.993,10
9
2.462,50
3.048,60
3.708,20
5.162,70
In § 43 werden der Betrag „162,30“ durch den Betrag „164,40“ und der Betrag „206,20“ durch den Betrag „208,90“ ersetzt.
In § 46 Abs. 2 werden ersetzt:
a) in Z 1 der Betrag „56,00“ durch den Betrag „56,70“,
b) in Z 2 der Betrag „147,00“ durch den Betrag „148,90“,
c) in Z 3 lit. a der Betrag „147,00“ durch den Betrag „148,90“,
d) in Z 3 lit. b der Betrag „176,20“ durch den Betrag „178,50“.
a) In Z 1 lit. a der Betrag „328,30“ durch den Betrag „332,60“,
b) in Z 1 lit. b der Betrag „437,70“ durch den Betrag „443,40“,
c) in Z 2 lit. a der Betrag „109,40“ durch den Betrag „110,80“,
d) in Z 2 lit. b der Betrag „218,90“ durch den Betrag „221,70“,
e) in Z 3 der Betrag „281,80“ durch den Betrag „285,50“.
in der Gehalts-stufe
in der Verwendungsgruppe
L3
L2b1
L2a1
L2a2
L1
Euro
1
1.621,50
1.792,80
1.987,80
2.122,40
2.382,10
2
1.645,60
1.822,80
2.043,80
2.183,00
2.467,80
3
1.669,90
1.853,60
2.100,70
2.243,40
2.598,80
4
1.694,30
1.886,00
2.171,30
2.319,10
2.786,80
5
1.725,60
1.960,20
2.286,50
2.447,00
2.975,20
6
1.774,40
2.049,70
2.404,60
2.594,40
3.163,30
7
1.834,60
2.141,00
2.526,90
2.747,50
3.351,90
8
1.898,50
2.232,60
2.662,90
2.918,10
3.541,30
9
1.965,90
2.323,60
2.799,10
3.088,50
3.731,00
10
2.035,30
2.414,90
2.935,40
3.259,30
3.920,80
11
2.105,60
2.532,40
3.071,40
3.431,00
4.110,60
12
2.175,90
2.658,40
3.208,30
3.602,80
4.300,30
13
2.246,00
2.784,40
3.344,60
3.774,80
4.490,00
14
2.330,00
2.910,50
3.477,90
3.942,00
4.680,00
15
2.427,60
3.026,00
3.600,00
4.096,60
4.888,60
16
2.525,10
3.141,60
3.694,90
4.216,30
5.086,20
17
2.573,80
3.170,80
in der Dienstzu-lagengruppe
in der Dienstzulagenstufe
1
2
3
Euro
I
796,80
851,80
904,40
II
717,30
767,30
813,70
III
637,20
682,00
723,40
IV
557,30
596,40
633,70
V
478,20
510,90
542,50
In § 52c wird der Betrag „87,60“ durch den Betrag „88,70“ ersetzt.
Die Tabelle in § 52d lautet:
in der Gehaltsstufe
in der Verwendungsgruppe
L3
L2b1
L2a1
L2a2
L1
Euro
kleine DAZ
73,20
131,30
47,40
59,90
98,80
große DAZ
146,40
175,00
189,70
239,50
395,10
„Für den Weg zum und vom Bahnhof gebührt gegen Nachweis der Ersatz der Kosten für die Benützung eines Massenbeförderungsmittels.“
(1) Die Beamtin oder der Beamte hat bei Eisenbahnfahrten Anspruch auf Ersatz der Kosten für
(2) Der Beamtin oder dem Beamten sind für Eisenbahnfahrten entweder die entsprechenden Fahrausweise oder, wenn dies zweckmäßiger und die Vollziehbarkeit sichergestellt ist, sonstige Tarifermäßigungen zur Verfügung zu stellen.“
Auf Verlangen der Beamtin oder des Beamten ist anstelle der nachgewiesenen Auslagen für die Beförderung mit einem oder mehreren Massenbeförderungsmitteln ein Beförderungszuschuss auszuzahlen. Dieser beträgt je Wegstrecke für die ersten 50 Kilometer 0,20 Euro je Kilometer, für die weiteren 250 Kilometer 0,10 Euro je Kilometer und für jeden weiteren Kilometer 0,05 Euro. Insgesamt darf der Beförderungszuschuss 52,00 Euro nicht übersteigen. Bei Weglängen bis acht Kilometer beträgt der Beförderungszuschuss 1,64 Euro je Wegstrecke. Für die Ermittlung der Weglänge ist die kürzeste Wegstrecke maßgebend. Die Fahrtauslagen für die Benützung der Massenbeförderungsmittel sind damit abgegolten. Allfällige Ansprüche auf Ersatz von Beförderungskosten für Reise- oder Dienstgepäck werden davon nicht berührt.“
„(6a) Das nach den Abs. 3 bis 6 festgesetzte Besoldungsdienstalter ist auch der Bemessung der Bezüge für Zeiten vor dem 1. November 2015 zugrunde zu legen. Eine Neubemessung der gebührenden Bezüge und Nebengebühren durch das Land hat gemäß Abs. 6 für Zeiten vor dem 1. November 2015 ausschließlich auf Antrag der Beamtin oder des Beamten zu erfolgen. Alle vor dem Inkrafttreten der Besoldungsreform 2015 (1. November 2015) geltenden Bestimmungen über die Beträge für Bezüge und Vergütungen und die weiteren besoldungsrechtlichen Bestimmungen sind dabei in der jeweils geltenden Fassung unverändert anzuwenden, soweit ihre Anwendung nicht durch das Gesetz LGBl. Nr. 45/2015 ausgeschlossen wurde. § 8 ist daher ausschließlich in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 45/2015 anzuwenden, für die Einstufung und Vorrückung ist somit auch für Zeiten vor dem 1. November 2015 ausschließlich das nach den Abs. 3 bis 6 festgesetzte Besoldungsdienstalter maßgebend.
(6b) Bei der Neubemessung von Bezügen und Nebengebühren für Zeiten vor dem 1. November 2015 ist das nach den Abs. 3 bis 6 festgesetzte Besoldungsdienstalter jeweils entsprechend um die Dauer der vor dem 1. November 2015 liegenden für die Vorrückung wirksam gewordenen Zeiten zu vermindern. Zusätzlich ist zur Wahrung der bereits empfangenen Bezüge und Nebengebühren von einem nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen verbesserten Besoldungsdienstalter auszugehen:
Die Überleitungsbeträge als Bemessungsgrundlage für die Wahrungszulage nach § 120a Abs. 6 oder 9 erhöhen sich bei übergeleiteten Beamtinnen, Beamten und Vertragsbediensteten des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände mit 1. Jänner 2016 um 1,3 % und werden sodann kaufmännisch auf ganze Cent gerundet. Die bereits erfolgte Überleitung bleibt davon unberührt.“
In § 122 Abs. 2 entfallen die Wortfolgen „, mit Ausnahme des Landesvertragsbedienstetengesetzes 1985,“ und „oder auf das Landesbeamtengesetz 1985“.
§ 122 Abs. 4 lautet:
„(4) Soweit in diesem Gesetz auf Bundesgesetze verwiesen wird und nicht ausdrücklich anderes bestimmt ist, sind diese in der nachstehend angeführten Fassung anzuwenden:
„(21) In der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 61/2016 treten in Kraft:
Die Anlage 1 zu § 10 Abs. 3 Z 6 in der bis zum Ablauf des 31. Oktober 2015 geltenden Fassung entfällt.
Die Anlage 2 zu § 113 Abs. 10 in der bis zum Ablauf des 31. Oktober 2015 geltenden Fassung entfällt.
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