Aufgrund des § 42 Abs. 1 Kärntner Abfallwirtschaftsordnung, LGBl. Nr. 34/1994, in der Fassung LGBl. Nr. 89/1996 und 14/1999, wird verordnet:
Die Verordnung der Landesregierung über die Aufbringung von behandeltem Klärschlamm, Bioabfall und Grünabfall auf landwirtschaftlich genutzte Böden (Kärntner Klärschlamm- und Kompostverordnung – K-KKV), LGBl. Nr. 74/2000, wird wie folgt geändert:
Artikel I
„Die Bodenprobe hat aus einer repräsentativen Mischprobe aus mindestens 25 Einstichen pro höchstens 5 ha Fläche zu bestehen, die mittels eines Bohrstockes bis zu einer Tiefe von 25 cm, bei Ackerflächen bis zur Krumentiefe, aber mindestens bis zu einer Tiefe von 10 cm, vorzunehmen sind."
Artikel II
Mit dieser Verordnung wird die Richtlinie 86/278/EWG des Rates vom 12. Juni 1986 über den Schutz der Umwelt und insbesondere der Böden bei der Verwendung von Klärschlamm in der Landwirtschaft, ABl. Nr. L 181 vom 4. 7. 1986, S 6, zuletzt in der Fassung der Verordnung (EG) Nr. 807/2003 des Rates vom 14. April 2003, ABl. Nr. L 122 vom 16. 5. 2003,
S 36, umgesetzt.
Der Landeshauptmann:
Dr. Ha i d e r
Der Landesamtsdirektor:
Dr. S l a d k o