LGBLA_NI_20200624_50•NÖ Dienstausbildungs- und Dienstprüfungsverordnung Modul 6 für den technischen Dienst
LGBLA_NI_20200624_50NÖ Dienstausbildungs- und Dienstprüfungsverordnung Modul 6 für den technischen DienstGazette24.06.2020
Die NÖ Landesregierung hat am 23. Juni 2020 aufgrund des § 17 NÖ Landes-Bedienstetengesetzes, LGBl. 2100 in der Fassung LGBl. Nr. 34/2020, verordnet:
NÖ Dienstausbildungs- und Dienstprüfungsverordnung Modul 6 für den technischen Dienst
Die Prüfung für den technischen Dienst ist schriftlich und mündlich abzulegen.
(1) Vom vorsitzenden Mitglied der Prüfungskommission ist unter Berücksichtigung des Arbeitsgebietes des Prüflings aus den folgenden Gegenständen einer als Gegenstand der schriftlichen und mündlichen Prüfung (Hauptgegenstand) und drei als weitere Gegenstände der mündlichen Prüfung (Nebengegenstände) festzulegen:
Fächer und Wissenstiefe
Gegenstände
Agrarwesen
Bautechnik
Elektrotechnik
Maschinenbau
Raumordnung
Straßen- und Brückenbau
Umwelt- undAnlagentechnik
Vermessung undGeoinformation
Wasserwirtschaft und Wasserbau
Bodenreform
S
Bauprojektmanagement
S
S
Bautechnik - Hochbau
S
Datenerfassungsmethoden im Vermessungswesen
S
Deponietechnik und Altlasten
S
Elektrotechnik
S
Facheinschlägige rechtliche und technische Bestimmungen
S
S
S
S
S
S
S
S
S
Fördertechnik
S
Förderwesen
S
Forstwirtschaft
S
Gastechnik
S
Geoinformationssysteme
G
Grundbuchsrecht
S
Haustechnik
S
Katasterwesen und Teilung von Liegenschaften
S
Landwirtschaft
S
Maschinentechnik
S
Örtliche Raumordnung
S
Planungsgrundlagen
F
Raumordnung als Gestaltungsaufgabe
S
Siedlungswasserwirtschaft
S
Straßen- und Brückenbau
S
Überörtliche Raumordnung
S
Umwelt- und Anlagentechnik
S
Wasserbau
S
Wasserwirtschaft
S
(2) In den Fächern der Gegenstände ist das jeweils in der Tabelle angeführte Kenntnisniveau nachzuweisen:
(1) In der schriftlichen Prüfung hat der Prüfling aufgrund der zur Verfügung gestellten Unterlagen folgenden Nachweis aus dem Hauptgegenstand zu erbringen:
(2) Die schriftliche Prüfung darf nicht länger als sechs Stunden dauern.
Die mündliche Prüfung umfasst folgende Gegenstände:
(1) Zu Mitgliedern der Prüfungskommission dürfen nur Bedienstete, die ein abgeschlossenes einschlägiges Vollstudium oder ein abgeschlossenes einschlägiges Studium an einer höheren Schule vorweisen können, bestellt werden. Es sind ein vorsitzendes Mitglied der Prüfungskommission sowie die jeweils erforderliche Anzahl seiner stellvertretenden Mitglieder zu bestellen.
(2) Der Prüfungssenat besteht aus dem vorsitzenden Mitglied oder einem stellvertretenden vorsitzenden Mitglied der Prüfungskommission (vorsitzendes Mitglied des Prüfungssenates) und bis zu fünf weiteren Mitgliedern. Bei der konkreten Auswahl ist auf die fachliche Qualifikation der Mitglieder Bedacht zu nehmen.
(3) Das vorsitzende Mitglied des Prüfungssenates hat ein abgeschlossenes Vollstudium an einer technischen Universität oder an einer Universität für Berg- und Hüttenwesen oder an einer Universität für Bodenkultur oder das abgeschlossene Vollstudium der Architektur an einer Universität für angewandte Kunst vorzuweisen.
(4) Das vorsitzende Mitglied des Prüfungssenates hat bei der mündlichen Prüfung mitzuwirken. Das die Gegenstände Öffentliches Recht, Verfahrensrecht sowie Dienstrecht und Personalmanagement prüfende Mitglied des Prüfungssenates muss rechtskundig sein.
(1) Für Prüflinge, die die Dienstprüfung nach der NÖ Dienstausbildungs- und Dienstprüfungsverordnung Modul 4, Fachsparte technischer Dienst, absolviert haben, ersetzt diese Ausbildung die mündliche Prüfung in den Gegenständen Öffentliches Recht, Verfahrensrecht, Dienstnehmerschutz, Wirtschaftliche und kaufmännische Grundkenntnisse, und einem Nebengegenstand, sofern dieser bereits im Zuge dieser Dienstprüfung absolviert wurde.
(2) Für die positive Absolvierung des Dienstausbildungsmoduls 6 für den technischen Dienst ist von Prüflingen im Bereich Luftfahrttechnik der Nachweis über die erfolgreiche Absolvierung der Berufspilotenlizenz mit Instrumentenberechtigung zu erbringen. Dieser Nachweis ersetzt die schriftliche und die mündliche Prüfung aus dem Hauptgegenstand gemäß §§ 3 und 4 Z 4.
Diese Verordnung tritt am 1. Juli 2020 in Kraft.
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