- Verordnung
des Landeshauptmannes von Oberösterreich vom 20. März 1957 betreffend die Festsetzung von Weideplätzen, auf die nur bangfreie Rinder aufgetrieben werden dürfen.
In Durchführung des § 4 des Bundesgesetzes BGB1. Nr. 175/1935 betreffend die Bekämpfung des seuchenartigen Verwerfens der Rinder wird verordnet:
§ 1.
Auf die nachstehend angeführten Weideplätze dürfen im Jahre 1957 nur Rinder aufgetrieben werden, die vor dem Auftrieb einer Blutuntersuchung (Blutserumlangsamagglutination) unterzogen und hierbei frei von einer Ansteckung mit dem Erreger des seuchenartigen Verwerfens (Abor-tus Bang) befunden wurden.
Pol. Bezirk Gmunden:
Gemeinde Altmünster:
Gemeinschaftsweide Gmundnerberg
Gemeinde Grünau:
Bäckerschlagalpe Gemeinde Obertraun:
Gjaidalm
Koppenwinkelalm
Pol. Bezirk Kirchdorf an der Krems:
Gemeinde Klaus:
Wasserbödenalpe Gemeinde Oberschlierbach:
Weide der Weidegenossenschaft Kremsmünster
Gemeinde Spital a. P.: Arlingalpe Gammeringalpe Wurzeralpe
Pol. Bezirk Perg:
Gemeinde Katsdorf: Weidegut B|odendorf
Pol. Bezirk Steyr:
Gemeinde Ternberg:
Ebnerweide' auf der Bruckmayrhöhe
Prinzweide iauf dem Herndleck
Kollerbergweide, Tiefenbach
Mayr in Hjf-Weide
Hirschwiese!, Tiefenbäck
Weide der Weidegenossenschaft Hochternberg
Pol. Bezirk Vöcklabruck:
Gemeinde Aufach a. H.: Weide der [Weidegenossenschaft Hongar
Gemeinde Straß i.A.:
Weide der Weidegenossenschaft Kronberg
Gemeinde Weyregg a. A.: Kreuzingeralpe
§ 2.
Diese Verordnung tritt mit dem Ablauf des Tages ihrer Kundmachung im Landesgesetzblatt für Oberösterreich in Kraft.