LGBL_OB_19590428_16•Verordnung des Landeshauptmannes von Oberösterreich betreffend die Festsetzung von Weideplätzen, auf denen im Jahre 1959 nur bangfreie Rinder weiden dürfen
LGBL_OB_19590428_16Verordnung des Landeshauptmannes von Oberösterreich betreffend die Festsetzung von Weideplätzen, auf denen im Jahre 1959 nur bangfreie Rinder weiden dürfenGazette28.04.1959
des Landeshauptmannes von Otaerösterreich vom 10. April 1959 betreffend die Festsetzung von Weideplätzen, auf denen im Jahre 1959 nur bang-freie Rinder weiden dürfen.
In Durchführung des § 16 des Bangseuchen-Gesetzes vom 26. Juni 1957, BGB1. Nr. 147, wird verordnet:
§ 1.
Auf nachstehend angeführten Weideplätzen dürfen im Jahre 1959 nur Rinder weiden, deren Herkunftsbestände bangfrei bzw. anerkannt bangfrei und im Besitze eines gültigen Ausweises hierüber sind:
Pol. Bezirk Gmunden:
in der Gemeinde Altmünster:
Weide der Prinz Xavier de Bourbon'schen Güterdirektion.
Pol. Bezirk Kirchdorf an der Krems:
in der Gemeinde Hinterstoder:
Baumschlagerreit, Hochsteinalm, Peterhoferalm, Schafferreit - Bärenalm, Zamseggerreit;
in der Gemeinde Klaus an der Pyhrnbahn:
Wasserböden;
in der Gemeinde Micheldorf in Oberösterreich:
Gröllnweide;
in der Gemeinde Oberschlierbach:
Hochlehen f
in der Gemeinde Rosenau am Hengstpaß:
Hanslreit - Weißensteineralm,
Leopoldenweide,
Mairreit,
Muttlingweide,
Weinmeisteralm;
in der Gemeinde Spital am Pyhrn:
Fuchsalm,
Hintersteineralm,
Wurzeralm.
Pol. Bezirk Perg:
in der Gemeinde Katsdorf:
Weidegut Bodendorf.
Pol. Bezirk Rohrbach:
in der Gemeinde Klaffer:
Weide des Stiftsmairhofes Schlägl in Holzschlag.
Pol. Bezirk Schärding:
in der Gemeinde Brunnenthal:
Weidegut "Auf der Alm".
Pol. Bezirk Steyr:
in der Gemeinde Großraming:
Weide des Franz Bamacher, Großplettenbach, Neustiftgraben 19, Weide des David Hagauer, Kronsteiner, Lumpigraben 6, Weide des Franz Kronsteiner, Hirner, Lumpigraben 37;
in der Gemeinde Maria Neustift:
Weide des Josef Aigner, Poschenreit, Hofberg 20, Weide des Michael Stubauer, Scholler, Buch-' schachen 3;
in der Gemeinde Ternberg:
Kampsteinweide des Franz Pranzl, Mayr in Hof,
Bäckengraben 47,
Herndleckweide des Josef Prinz, Ternberg 4, Hirschwiese-Gschliff des Markus Feibauer, Tiefenbach, Bäckengraben 4;
in der Öemeinde Weyer Land:
Peterb.uernalm.;
§ 2.
(1) Auf nachstehend angeführten Weiden dürfen nur Rinder aufgetrieben werden, deren Herkunfts-beständq mindestens einmal bangnegativ befunden wurden:
Pol. Bezirk Freistadt:
in der Gemeinde Königswiesen:
Landesweidegut Mönchdorf;
in der Gemeinde Tragwein:
Landesweidegut Mistelberg-Tragwein.
Pol. Bezirk Gmunden:
in der Gemeinde Grünau im Almtal:
Kasbergalpe, Vorweide Schindlbach.
Pol. Bezirk Kirchdorf an der Krems:
in der Gemeinde Klaus an der Pyhrnbahn:
Langscheidalm;
in der Gemeinde Micheldorf in Oberösterreich:
Reitmairweide,
Schabenreit,
Schachergrabenweide;
in der Gemeinde Molin:
Feuchtaualm, Gaisbergweide II, Grüblweide;
in der Gemeinde Oberschlierbach:
Grabnerweide;
in der Gemeinde Rosehau am Hengstpaß:
Dörflermairalm,
Edelbacherreit,
Spitzbergeralm,
Steffelalm,
Wasserbauernreit,
Windhagerbergl,
Zagelbauernalm,
Zaitschenalm;
in der Gemeinde Roßleithen:
Roßleithnerreit;
in der Gemeinde Spital am Pyhrn:
Arlingalm,
Gamering,
Hiaslalm,
Ochsenwald,
Stubwies;
in der Gemeinde Steinbach am Ziehberg:
Oberhochriedl, Obersattel, Strutzenbergweide;
in der Gemeinde Steinbach an der Steyr:
Dornweide.
Pol. Bezirk Steyr:
in der Gemeinde Großraming:
Weide des Leopold Ahrer, Marbachler, Brunnbach 31;
in der Gemeinde Laussa:
Weide des Johann Brandner, Brückler, Plattenberg 82, Weide des Anton Sonnleitner, Breit, Laussa 49;
in der Gemeinde Maria Neustift:
Weide des Ferdinand Unterbuchschachner, Weger, Maria Neustift 29;
in der Gemeinde Ternberg:
Großternbergweide, Paukengraben 11, der Weidegenossenschaft Steyr und Umgebung.
Pol. Bezirk Vöcklabruck:
in der Gemeinde Aurach am Hongar:
Weide der Weidegenossenschaft Hongar;
in der Gemeinde Neukirchen an der Vöckla:
Weide der Weidegenossenschaft Sattelthal;
in der Gemeinde Straß im Attergau:
Weide der Weidegenossenschaft Kronberg.
(2) Liegt die Bestandsuntersuchung, vom Tage des voraussichtlichen Auftriebes an gerechnet, länger als drei Monate zurück, ist das betreffende Rind innerhalb von 30 Tagen vor dem Auftrieb einer Blutuntersuchung zu unterziehen, deren Ergebnis negativ sein muß.
§ 3.
Diese Verordnung tritt mit dem Ablauf des Tages ihrer Kundmachung im Landesgesetzblatt für Oberösterreich in Kraft.
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