Kundmachung
des Landeshauptmannes von Oberösterreich vom 27. Jänner 1969 betreffend die Aufhebung des § 1 Abs. 5 dritter Satz und des § 5 Abs. 4 des zweiten Hauptstückes der Bauordnungsnovelle 1946 in der Fassung der O. ö. Bauordnungsnovelle 1966 durch den Verfassungsgerichtshof
Gemäß Art. 140 Abs. 3 des Bundes-Verfassungs-gesetzes in der Fassung von 1929 wird kundgemacht:
Der Verfassungsgerichtshof hat mit dem am 19. Dezember 1968 zugestellten Erkenntnis vom 17. Oktober 1968, G 24/67-24, G 8/68, G 9/68, G 10/68, G 13/68, G 14, 15/68, zu Recht erkannt:
"§ 1 Abs. 5 dritter Satz und § 5 Abs. 4 des zweiten Hauptstückes des Gesetzes vom 15. Oktober 1946, womit die Bauordnung für Oberösterreich, Landesgesetz vom 13. März 1875, GuVBl. Nr. 15, ergänzt wird (Bauordnungsnovelle 1946), LGB1. Nr. 5/1947, in der Fassung des Gesetzes vom 18. Juli 1966, womit die Bauordnungsnovelle 1946 abgeändert wird (O. ö. Bauordnungsnovelle 1966), LGB1. Nr. 24/1966; werden als verfassungswidrig aufgehoben.