Verordnung
der Oö. Landesregierung, mit der die Ruhe- und Versorgungsbezüge nach landesrechtlichen Bestimmungen angepasst werden
Auf Grund § 41 Oö. Landesbeamten-Pensionsgesetz, LGBl. Nr. 22/1966, in der Fassung des Landesgesetzes LGBl. Nr. 94/2017, sowie § 43 Oö. Pensionsgesetz 2006, LGBl. Nr. 143/2005, in der Fassung des Landesgesetzes LGBl. Nr. 94/2017, wird verordnet:
Artikel IErhöhung des Ruhe- und Versorgungsbezugs
(1) Die im § 728 ASVG, BGBl. Nr. 189/1955, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 98/2019, für das Kalenderjahr 2020 festgelegte Vorgehensweise bei der Pensionsanpassung ist sinngemäß nach Maßgabe des Abs. 2 anzuwenden.
(2) Auf Grund des § 41 Abs. 2a Oö. L-PG ist das Gesamtpensionseinkommen nach § 728 Abs. 2 und 7 ASVG, BGBl. Nr. 189/1955, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 98/2019, bei Bezieherinnen und Beziehern von Ruhe- und Versorgungsbezügen nach diesem Landesgesetz, das über 4.176 Euro bis zu 5.220 Euro beträgt, um 1,8 %, höchstens jedoch um 84,56 Euro, und das Gesamtpensionseinkommen, das über 5.220 Euro beträgt, um 84,56 Euro zu erhöhen.
Artikel IIInkrafttreten
(1)Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 2020 in Kraft.
(2)Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung der Oö. Landesregierung, mit der die Ruhe- und Versorgungsbezüge nach landesrechtlichen Bestimmungen angepasst werden, in der Fassung LGBl. Nr. 134/2018, außer Kraft.
Für die Oö. Landesregierung:
Mag. Stelzer
Landeshauptmann