Grund von Disziplinarverfahren gegen Landes- und Gemeindebeamte
Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 15. September 2005 über die Verwendung von Geldbußen und Geldstrafen auf Grund von Disziplinarverfahren gegen Landes- und Gemeindebeamte
StF: LGBl Nr 72/2005
Auf Grund des § 63 Abs 3 des Salzburger Landes-Beamtengesetzes 1987, LGBl Nr 1, sowie der §§ 9 Abs 1 und 80 Abs 1 des Salzburger Gemeindebeamtengesetzes 1968, LGBl Nr 27, in Verbindung mit § 127 Abs 3 des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979, BGBl Nr 333, in der jeweils geltenden Fassung wird verordnet:
§ 1
§ 1
(1) Geldbußen und Geldstrafen, die auf Grund von Disziplinarverfügungen und Disziplinarerkenntnissen von Landes- oder Gemeindebeamten entrichtet worden sind, fließen dem Dienstgeber des Beamten zu und sind von diesem zur Linderung sozialer Notlagen zu verwenden, in die Beamte des Landes bzw der betreffenden Gemeinde unverschuldet geraten sind.
(2) Auf Zuwendungen gemäß Abs 1 besteht kein Rechtsanspruch.
§ 2
§ 2
(1) Diese Verordnung tritt mit 1. November 2005 in Kraft.
(2) Gleichzeitig tritt die Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 28. Jänner 1980 über die Verwendung von Geldbußen und Geldstrafen auf Grund von Disziplinarverfahren gegen Landes-, Magistrats- und Gemeindebeamte, LGBl Nr 25/1980, außer Kraft.