Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 2. Juli 2007, mit der nähere Bestimmungen für Vorsorgemaßnahmen zur Beherrschung der Gefahren bei schweren Unfällen in nicht gewerblichen Seveso-II-Betrieben festgelegt werden
Auf Grund des § 9c des Katastrophenhilfegesetzes, LGBl Nr 3/1975, in der geltenden Fassung wird verordnet:
Anwendung der Industrieunfallverordnung
§ 1
Für nicht gewerbliche Seveso-II-Betriebe gemäß § 9c Katastrophenhilfegesetz finden die Bestimmungen der §§ 2 bis 14 der Industrieunfallverordnung - IUV, BGBl II Nr 354/2002, sinngemäß Anwendung.
Umsetzungshinweis
§ 2
Die Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 96/82/EG des Rates vom 9. Dezember 1996 zur Beherrschung der Gefahren bei schweren Unfällen mit gefährlichen Stoffen (ABl Nr L 10 vom 14. Jänner 1997) in der Fassung der Richtlinie 2003/105/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2003 (ABl Nr L 345 vom 31. Dezember 2003).
Inkrafttreten
§ 3
Diese Verordnung tritt mit 1. August 2007 in Kraft.