20000314•Europaschutzgebiet Nr. 2 - Teile des steirischen Jogl- und Wechsellandes (AT 2229000)
20000314Europaschutzgebiet Nr. 2 - Teile des steirischen Jogl- und Wechsellandes (AT 2229000)Ordinance30.12.2006
Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 20. November 2006 über die Erklärung des Gebietes „Teile des steirischen Jogl- und Wechsellandes“ (AT 2229000) zum Europaschutzgebiet Nr. 2
Stammfassung: LGBl. Nr. 159/2006 (CELEX-Nr. 31979L0409, 32003R0807)
Auf Grund des § 13a Abs. 1 des Steiermärkischen Naturschutzgesetzes 1976 – NSchG 1976, LGBl. Nr. 65, zuletzt in der Fassung LGBl. Nr. 97/2006, wird verordnet:
Im RIS seit
07.02.2014
Im Bereich des Jogellandes wird ein in den Gemeinden Birkfeld, Dechantskirchen, Eichberg, Friedberg, Gschaid bei Birkfeld, Lafnitz, Miesenbach bei Birkfeld, Mönichwald, Pinggau, Puchegg, Ratten, Rettenegg, Riegersberg, Schachen bei Vorau, Schäffern, Schlag bei Thalberg, St. Jakob im Walde, St. Kathrein am Hauenstein, St. Lorenzen am Wechsel, Strallegg, Vorau, Vornholz, Waisenegg, Waldbach und Wenigzell gelegenes Gebiet zum Europaschutzgebiet erklärt. Dieses Gebiet wird als Europaschutzgebiet Nr. 2 „Teile des steirischen Jogl- und Wechsellandes“ bezeichnet.
Der Schutzzweck des Gebietes liegt in der Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes von Schutzgütern nach der Vogelschutz-Richtlinie (Anlage A) und im Falle der Beeinträchtigung des günstigen Erhaltungszustandes auch dessen Wiederherstellung.
Diese Verordnung gilt nicht für:
(1) Die Abgrenzung des Schutzgebietes erfolgt durch planliche Darstellung in Form eines Übersichtsplanes im Maßstab 1 : 120.000 (Anlage B) und eines Detailplanes.
(2) Der Übersichtsplan und der Detailplan werden durch Auflagen zur öffentlichen Einsichtnahme beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung bei der für Angelegenheiten des Naturschutzes zuständigen Stelle kundgemacht. Einsicht kann während der Amtsstunden genommen werden:
Durch diese Verordnung wird die Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 über die Erhaltung der wild lebenden Vogelarten, ABl. Nr. L 103 S. 1, zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 807/2003 des Rates vom 14. April 2003, ABl. Nr. L 122, folgende (Vogelschutz-Richtlinie – VS-RL) umgesetzt.
Diese Verordnung tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 30. Dezember 2006, in Kraft.
In der Fassung der Verordnung LGBl. Nr. 75/2021 tritt Anlage A mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 29. Juni 2021, in Kraft.
Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 75/2021
Im RIS seit
22.07.2021
Mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung vom 10. Juli 2002, LGBl. Nr. 68/2002, außer Kraft.
Vögel nach der VS-RL Anhang I
Code-Nr.
Deutscher Name
Wissenschaftlicher Name
A030
Schwarzstorch
Ciconia nigra
A031-B
Weißstorch
Ciconia ciconia
A072
Wespenbussard
Pernis apivorus
A104
Haselhuhn
Bonasa bonasia
A122
Wachtelkönig
Crex crex
A215
Uhu
Bubo bubo
A217
Sperlingskauz
Glaucidium passerinum
A223
Raufußkauz
Aegolius funereus
A229
Eisvogel
Alcedo atthis
A234
Grauspecht
Picus canus
A236
Schwarzspecht
Dryocopus martius
A321
Halsbandschnäpper
Ficedula albicollis
A338
Neuntöter
Lanius collurio
A659
Auerhuhn
Tetrao urogallus
A727
Mornellregenpfeifer
Eudromias morinellus
Regelmäßig vorkommende Zugvögel
Code-Nr.
Deutscher Name
Wissenschaftlicher Name
A207
Hohltaube
Columba oenas
A247
Feldlerche
Alauda arvensis
A251
Rauchschwalbe
Hirundo rustica
A256
Baumpieper
Anthus trivialis
A257
Wiesenpieper
Anthus pratensis
A259
Bergpieper
Anthus spinoletta
A274
Gartenrotschwanz
Phoenicurus phoenicururs
A738
Mehlschwalbe
Delichon urbicum
Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 75/2021
Im RIS seit
22.07.2021
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