20000393•Europaschutzgebiet Nr. 39 - Hochlagen der östlichen Wölzer Tauern und Seckauer Alpen (AT 2209004)
20000393Europaschutzgebiet Nr. 39 - Hochlagen der östlichen Wölzer Tauern und Seckauer Alpen (AT 2209004)Ordinance14.06.2006
Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 3. April 2006 über die Erklärung des Gebietes „Hochlagen der östlichen Wölzer Tauern und Seckauer Alpen“ (AT2209004) zum Europaschutzgebiet Nr. 39
Stammfassung: LGBl. Nr. 75/2006 (CELEX-Nr. 31992L0043, 32003R1882)
Auf Grund des § 13a Abs. 1 des Steiermärkischen Naturschutzgesetzes 1976, LGBl. Nr. 65, zuletzt in der Fassung LGBl. Nr. 84/2005, wird verordnet:
Im RIS seit
07.02.2014
Die in den Gemeinden Rottenmann, Pölstal, Trieben, Hohentauern, Gaal, Wald am Schoberpaß, Mautern in Steiermark, Sankt Marein-Feistritz und Seckau gelegenen Hochlagen der östlichen Wölzer Tauern und Seckauer Alpen werden zum Europaschutzgebiet erklärt. Dieses Gebiet wird als Europaschutzgebiet Nr. 39 „Hochlagen der östlichen Wölzer Tauern und Seckauer Alpen“ bezeichnet.
Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 95/2018
Im RIS seit
18.12.2018
Der Schutzzweck des Gebietes liegt in der Erhaltung und Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes von Schutzgütern nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Anlage A).
(1) Die Abgrenzung des Schutzgebietes erfolgt durch planliche Darstellung in Form eines Übersichtsplanes im Maßstab 1:12.500 (Anlage B), eines Detailplanes und eines Erweiterungsplanes im Maßstab 1:3.000 (Anlage C).
(2) Der Übersichtsplan (Anlage B) und der Detailplan werden durch Auflage zur öffentlichen Einsichtnahme beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung bei der für Angelegenheiten des Naturschutzes zuständigen Stelle kundgemacht. Einsicht kann während der Amtsstunden genommen werden:
(3) Der Erweiterungsplan (Anlage C) wird im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) kundgemacht.
Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 95/2018
Im RIS seit
18.12.2018
Durch diese Verordnung wird die Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie – FFH-RL), ABl. L 206 vom 22.7.1992, S. 7, zuletzt berichtigt durch die Richtlinie 2006/105/EG, ABl. L 95 vom 29.3.2014, S. 70, umgesetzt.
Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 95/2018
Im RIS seit
18.12.2018
Diese Verordnung tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 14. Juni 2006, in Kraft.
In der Fassung der Verordnung LGBl. Nr. 95/2018 treten § 1, § 3 Abs. 1 und 3, § 4 und die dritte Tabelle Lebensräume nach der FFH-RL Anhang I in der Anlage A mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 12. Dezember 2018, in Kraft.
Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 95/2018
Im RIS seit
18.12.2018
Lebensräume nach der FFH-RL Anhang I
Code Nr.
Lebensraumtyp
4060
Alpine und subalpine Heiden
6150
Boreo-alpines Grasland auf Silikatsubstraten
6170
Alpine Kalkrasen
6430
Feuchte Hochstaudenfluren
8110
Silikatschutthalden der hochmontanen bis nivalen Stufe (Siliceous scree)
8210
Natürliche Kalkfelsen und Kalkfelsabstürze mit ihrer Felsspaltenvegetation (Calcareous sub-types)
8220
Silikatfelsen und ihre Felsspaltenvegetation (Siliciciolous sub-types)
8230
Silikatfelskuppen mit ihrer Pioniervegetation
9410
Acidophile bodensaure Fichtenwälder
9420
Lärchen-Zirben-Wälder
Pflanzen nach der FFH-RL Anhang II
Code Nr.
Wissenschaftlicher Name
1379
Mannia triandra
Lebensräume nach der FFH-RL Anhang I
Code Nr.
Lebensraumtyp
4070*
Latschenbuschwald
6230*
Bürstlingsrasen
7240*
Alpines Schwemmland
Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 95/2018
Im RIS seit
18.12.2018
(Anm.: der Erweiterungsplan ist als PDF dokumentiert)
Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 95/2018
Im RIS seit
18.12.2018
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