Gesetz vom 27. November 1984, mit dem das Steiermärkische Krankenanstaltengesetz neuerlich
geändert wird (6. KALG-Novelle)
. Der Steiermärkische Landtag hat zur Ausführung
der Grundsatzbestimmungen des Krankenanstaltengesetzes,
BGBL NI. 1/1957, in der Fassung der Bundesgesetze
BGBL NI. 27/ 1958, BGBL NI. 281/1974, BGBL
Nr. 659/1977, BGBL NI. 456/ 197fj, BGBL NI. 106/1979,
BGBL Nr. 273/ 1982 und BGBL NI. 122/1983, beschlossen:
Artikel I
Das Steiermärkische Krankenanstaltengesetz
(KALG), LGBL NI. 78/1957, in der Fassung der Gesetze LGBL NI. 16/ 1968, LGBL NI. 14119q.9, LGEÜ. NI. 177/ 1969, LGBL NI. 112/ 1981 und LGBl. NI. 30/1982, wird geändert wie folgt:
„(5) Die für die Ermittlung der Ärztehonorare zugrundeliegenden Leistungen in der Sonderklasse
sind von den Abteilungs-, Instituts-, Laboratoriumsund Departmentleitern dem Rechtsträger der KraI?-kenanstalt bekanntzugeben. Von diesem sind sodann die Ärztehonorare gleichzeitig mit den Anstaltsgebühren vorzuschreiben und einzubringen."
- Dem § 38 a ist folgender Abs. 9 anzufügen:
„(9) Das Ärztehonorar ist weder ruhegenußfähiger
Monatsbezug im Sinne des § 5 des Pensionsgesetzes
1965 in der nach dem Landesbeamtengesetz 1974
gültigen Fassung noch anspruchsbegründende Nebengebühr
im Sinne des Nebengebührenzulagengesetzes
1974."
(1) Art. I dieses Geset:z;es tritt mit dem der Kundmachung folgenden Monatsersten in Kraft.
(2) Art. II diE:ses Gesetzes tritt mit 1. Jänner 1983 in Kraft.
Krainer
Landeshauptmann
G. Heidinger
Landesrat