LGBL_ST_19860122_8•Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 30. September 1985 über die Wiederverlautbarung des Gesetzes über die Agrargemeinschaften - AgrGG 1971
LGBL_ST_19860122_8Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 30. September 1985 über die Wiederverlautbarung des Gesetzes über die Agrargemeinschaften - AgrGG 1971Gazette22.01.1986
Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 30. September 1985 über die Wiederverlautbarung des Gesetzes über die Agrargemeinschaften - AgrGG 1971
Artikel I
(1) Auf Grund des Landeswiederverlautbarungsgesetzes, LGBl. NI. 47/1949, wird das in Ausführung des Flurverfassungs-Grundsatzgesetzes 1951, BGBL NI. 103, in der Fassung der Flurverfassungsnovelle 1967, BGBL Nr. 78, erlassene und mit Kundmachung, LGBL NI. 169/1971, wiederverlautbarte Gesetz über die Agrargemeinschaften -AgrGG 1971 in der Anlage neuerlich wiederverlautbart.
(2) Das Gesetz über die Agrargemeinschaften - AgrGG 1971 ist am 26. November 1971 verbindlich geworden.
Artikel II
(1) Bei der Wiederverlautbarung werden die Änderungen und Ergänzungen berücksichtigt, die sich aus den nachstehenden Rechtsvorschriften ergeben:
(2) Die im Abs. 1 bezeichneten Rechtsvorschriften sind mit 18. Oktober 1984 in Kraft getreten.
Artikel III
(1) Nachstehende Bestimmungen des Gesetzes über die Agrargemeinschaften - AgrGG 1971 sind aufgehoben worden: § 1 Abs. 2 lit. d, § 1 Abs. 3 letzter Satz, § 13, § 14 die Wortfolge "oder ob Gemeindegut oder Gemeindevermögen vorliegt", § 18 Abs. 2 letzter Satz, § 19 Abs. 2, § 22 dritter Satz, § 23 Abs. 2, § 31 Abs. 1 , und 2, § 33 letzter Satz, § 37 Z. 8 letzter Satz, § 45 Abs. 1, § 46 Abs. 2 zweiter und dritter Satz, § 49 Abs. 1 die Wortfolge "und über die Frage, ob Gemeindegut oder Gemeindevermögen vorliegt", § 66, § 67 Abs. 1 der Satz sofern nicht der Tatbestand einer gerichtlich strafbaren Handlung vorliegt", § 67 Abs. 1 und 2 der Beistrich nach dem Ausdruck „30.000 S" und der Ausdruck "im Uneinbringlichkeitsfälle mit Arrest bis zu sechs Wochen", § 67 Abs. 4, § 68 der Ausdruck und § 37 Z. 8" und der Beistrich nach dem Ausdruck „19 Abs. 1", § 69 und dessen Überschrift durch Art. I Z. 2,7,8,11,12,14,15,18,20,23',24,25,28,33,34,35 und 37 des Gesetzes LGBl. NI. 69/1984. Die aufgehobenen Bestimmungen werden daher als nicht mehr geltend festgestellt.
(2) Die Bezeichnung "Erster Teil" und der Satz "Ausführungsbestimmungen zu Art. I des Flurverfassungs- Grundsatzgesetzes 1951, BGBL NI. 103, in der Fassung der Flurverfassungsnovelle 19(;7, BGBL NI. 78:" sowie die Bezeichnung "Zweiter Teil " haben gemäß Art. I Z. 1 und 36 des Gesetzes LGBl. NI. 69/ 1984 zu entfallen.
(3)
Artikel IV
(1) Unter Berücksichtigung der mit der in Art. II angeführten Rechtsvorschrift erfolgten Änderungen und Ergänzungen erhalten die §§ 1 bis 71 (bzw. deren Absätze) des Gesetzes über die Agrargemeinschaften - AgrGG 1971 neue Ordnungszahlen. Die Bezugnahmen auf die Paragraphen (bzw. deren Absätze) innerhalb des Textes werden entsprechend richtig gestellt.
(2) Die bisherigen Paragraphenbezeichnungen werden im wiederverlautbarten Text wie folgt geändert:
alt neu
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5
6 6
7 7
8 8
9 9
10 10
11 11
12 12
13 entfällt
14 13
15 14
16 15
17 16
18 17
19 18
20 19
21 20
22 21
23 22
24 23
25 24
26 25
27 26
28 27
29 28
30 29
31 30
32 31
33 32
34 33
35 34
36 35
37 36
38 37
39 38
40 39
41 40
42 41
43 42
44 43
45 44
46 45
47 46
48 47
49 48
50 49
51 50
52 51
53 52
54 53
55 54
56 55
57 56
58 57
59 58
60 59
61 60
62 61
63 62
64 63
65 64
66 entfällt
67 65
68 66
69 entfällt
70 67
71 68
Artikel V
Im Text der Wiederverlautbarung ist folgende unberührt .bleibende Übergangsbestimmung ' über das Inkrafttreten nicht berücksichtigt:
Art. II des Gesetzes, mit dem das Gesetz über die Agrargemeinschaften geändert wird, LGBl. NI. 139/ 1984.
Artikel VI
Das wiederverlautbarte Gesetz ist als "Steiermärkisches Agrargemeinschaftengesetz 1985 -StAgrGG 1.985" zu bezeichnen. .
Artikel VII
Von dem der Herausgabe des die Wiederverlautbarung enthaltenden Stückes des Landesgesetzblattes folgenden Tag an sind alle Gerichte und Verwaltungsbehörden an den wiederverlautbarten Text der Rechtsvorschriften gebunden.
Für die Steiermärkische Landesregierung:
Der Landeshauptmann:
Krainer
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