Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 21. Mai 1990, mit der die Verordnung über den Pflanzenschutz in Baumschulen und in Betrieben, die mit Baumschulerzeugnissen Handel treiben, geändert wird.
Auf Grund der §§ 9 und 16 des Steiermärkischen Pflanzenschutzgesetzes vom 27. Juni 1950, LGBl. Nr. 1/1951, in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 6/1977, wird verordnet:
Artikel I
Die Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 1. April 1952, LGBl. Nr. 21, in der Fassung der Verordnung vom 5. November 1984, LGBl. Nr. 78, über den Pflanzenschutz in Baumschulen und in Betrieben, die mit Baumschulerzeugnissen Handel treiben, wird wie folgt geändert:
- § 8 Abs. 2 lautet:
„(2) Für die Überwachung von Baumschulen und Betrieben, die mit Baumschulerzeugnissen Handel treiben, sind Kosten nach folgendem Tarif zu entrichten:
a) für Ziergehölze
Grundgebühr für das erste Hektar S 252,-
für jedes weitere halbe Hektar S 126,-
b) für Obstgehölze und Erdbeeren
Grundgebühr für das erste Hektar S 336,-
für jedes weitere halbe Hektar S 126,-
c) Begasungskontrolle
je Begasungskammer bis 20 kg S 84,-
über 20 kg S 294,-.“
„(5) Die Gesamtkosten pro Überwachung dürfen S 5.000,- nicht überschreiten.“
Artikel II
Diese Verordnung tritt mit 1. Juli 1990 in Kraft.
Für die Steiermärkische Landesregierung:
Der Landeshauptmann:
Krainer