LGBL_ST_19941230_102•Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 19. Dezember 1994, mit der die Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung über die Festsetzung der Sondergebühren in der Sonderklasse der Landeskrankenanstalten geändert wird
LGBL_ST_19941230_102Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 19. Dezember 1994, mit der die Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung über die Festsetzung der Sondergebühren in der Sonderklasse der Landeskrankenanstalten geändert wirdGazette30.12.1994
Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 19. Dezember 1994, mit der die Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung über die Festsetzung der Sondergebühren in der Sonderklasse der Landeskrankenanstalten geändert wird
Gemäß § 38 Abs. 3 in Verbindung mit den §§ 28 Abs. 3 und 4, 36 Abs. 1 und 37 des Steiermärkischen Krankenanstaltengesetzes (KALG), LGBl. Nr. 78/1957, zuletzt in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 46/1992, wird verordnet:
Die Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 12. Juli 1993, LGBl. Nr. 79/1993, in der Fassung LGBl. Nr. 88/1994, über die Festsetzung der Sondergebühren in der Sonderklasse der Landeskrankenanstalten wird wie folgt geändert:
Artikel I 1. § 3 Abs. 2 erster Satz lautet:
„(2) Die Anstaltsgebühren betragen pro Pflegetag für
„(4) Die Anstaltsgebühr für die nachfolgenden besonderen diagnostischen und therapeutischen Leistungen beträgt für:
„(1) Die operativen Eingriffe werden in acht Gruppen eingeteilt; die Gruppenzugehörigkeit eines Eingriffes ist aus Anhang A ersichtlich. Die Arztgebühr für die Eingriffe in den einzelnen OP-Gruppen beträgt:
Sonderklasse
S
GruppeI 227,–
Gruppe II 433,–
Gruppe III 798,–
Gruppe IV 1.683,–
Gruppe V 2.422,–
Gruppe VI 3.854,–
Gruppe VII 5.238,–
Gruppe VIII
„(1) Jede im Interesse des Patienten erforderliche Konsiliartätigkeit durch einen nicht der Krankenabteilung angehörigen Arzt ist, soweit sie nicht als Fremdleistung zu vergüten ist, durch eine Konsiliargebühr abzugelten.
Diese beträgt für:S
Bestimmung sonstiger Blutfaktoren
(wie Kell, Duffy, Kidd usw.), je Faktor 100,–
direkter Antiglobulintest (Coombstest) 133,–
indirekter Antiglobulintest (Coombstest) 169,–
Kreuzprobe (einschließlich indirekten Antiglobulintests) 248,–
Bestimmung der optischen Dichte der Amnionflüssigkeit 84,–
Antikörperbestimmungen 118,–
Wassermannsche Reaktion 54,–
Die Arztgebühren sind für nachfolgende besondere diagnostische und therapeutische Leistungen gesondert zu verrechnen und betragen für:
„Arztgebühren für Strahlenleistungen
11.98Szintigraphie kleiner Organe mit einem Szintigramm
11.99Sequenzszintigraphie jeder Region
12.In-vivo-Radioaktivitätsbestimmungen:
12.01CCT (zerebraler Zirkulationstest)
12.02RJT (Radiojodaufnahmetest der Schilddrüse,
gewöhnlich oder nach Suppression oder nach
Stimulation)
12.03Herz, Minutenvolumsbestimmung
12.04Herz-Kreislauf-Zeitbestimmung
12.99In-vivo-Radioaktivitätsbestimmungen
mit max. 20 Min. Meßzeit
13.In-vitro-Radioaktivitätsbestimmungen:
13.01Hippuran-Clearance (Einzelinjektion-Aktivitätsabfall-Methode)
13.02EDTA-Clearance (Einzelinjektion-Aktivitätsabfall-Methode)
13.03Blutvolumsbestimmung (Cr-51-Methode oder
vergleichbare Bestimmung)
13.04Plasmavolumsbestimmung (J-131-Serum-Albumin-Methode
oder vergleichbare Bestimmung)
13.05Gordontest
13.99In-vitro-Radioaktivitätsbestimmungen mit 3 bis 5 Proben
Meßzeit
Gruppe 20.00: pro Untersuchung S880,–
21.Szintigraphische Untersuchungen:
21.01Gehirnszintigramm mit max. 3 Szintigrammen
21.02Lungenszintigraphie
21.03Leberszintigraphie
21.04Milzszintigraphie
21.05Plazentaszintigraphie
21.06Knochenszintigraphie: Schädel
21.07Knochenszintigraphie: Extremitäten
21.08Lymphszintigraphie
21.09Myeloszintigraphie
21.10Suchszintigraphie des Ober- oder Unterkörpers
21.98Szintigraphie aller Organe mit zwei Szintigrammen
21.99Sequenzszintigraphie, jede Region, 20 bis 60 Min. Meßzeit
22.In-vivo-Radioaktivitätsbestimmungen:
22.01Radio-Jod-Wash-Out-Test (mit Perchlorat)
22.02Knochen-Aufnahmemessung
22.03Lunge, Ventilationstest
22.04Milzfunktionsmessung
22.05Renogramm mit Hippuran (oder andere tubulär aus-
geschiedene Radiopharmazeutika)
22.06Renogramm mit Diatrizoat (oder andere glomerulär ausgeschiedene Radiopharmazeutika)
22.07Chlormerodrin-Akkumulationstest
22.99In-vivo-Radioaktivitätsbestimmungen,
länger als 20 Min. Meßzeit
23.In-vitro-Radioaktivitätsbestimmungen:
23.01Effektiver renaler Plasmadurchfluß
(Dauerinfusion-Gleichgewichts-Methode)
23.02Glomeruläre Filtrationsrate (Dauerinfusion-Gleichgewichts-Methode)
23.03Leber-Kolloid-Clearance
23.04Hepatocelluläre Clearance
23.05Körperwasser
23.06Gastrointestinaler Blutverlust
23.99In-vitro-Radioaktivitätsbestimmung mit 5 bis 10 Proben
24.Kombinierte Funktionsuntersuchungen:
24.01Schilling-Test mit Organaktivitätsmessung
24.02Schilddrüsen-Kombination (Radio-Jod-Aufnahmetest,
proteingebundenes Plasmaradio-Jod und Scan zusammen)
24.03Chlormerodrin-Akkumulationstest, kombiniert mit Nierenscan
24.04Funktionssequenzszintigraphie der Nieren mit Hippuran
24.99Funktionssequenzszintigraphie, jede Region,
bis zu 60 Min. Meßzeit
Gruppe 30.00: pro Untersuchung S1.460,–
31.Szintigraphische Untersuchungen:
31.01Gehirnszintigraphie mit vier oder mehr Szintigrammen
31.02Pankreasszintigraphie
31.03Knochenszintigraphie: Becken und ganze WS
31.04Ganzkörpersuchszintigraphie
31.05Cysternoszintigraphie
31.06Parathryeoideaszintigraphie
31.98Szintigraphie aller übrigen Organe
mit mehr als zwei Szintigrammen
31.99Serienszintigraphische Untersuchung, jede Region,
mindestens 24 Stunden
32.In-vivo-Funktionsmessungen:
32.99In-vivo-Funktionsmessungen, bei außerordentlichem
Aufwand, mit Begründung
33.In-vitro-Radioaktivitätsbestimmungen:
33.99In-vitro-Radioaktivitätsbestimmung mit außerordentlichem
Aufwand (mehr als 10 Proben), mit Begründung
34.Kombinierte Funktionsuntersuchungen:
34.01Erythrokinetik: Blutvolumen, Erythcyten-Überlebens-HWZ, Organaktivitätsmessung
34.02Ferrokinetik: Plasmaeisenhalbwertszeit, Plasmaeisenumsatz,
Erythrozyten-Eisen-Uttilisation, Organaktivitätsmessung
34.99Funktionssequenzszintigraphie, jede Region,
mehr als 60 Min. Meßzeit
„Arztgebühren für Sonderleistungen auf dem Gebiete der Zahnheilkunde"
Werden Leistungen in mehreren Sitzungen erbracht, so gelten die Gebühren
für die ganze Behandlungsdauer (z. B. Gesichtsprothese)."
Artikel II
Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 1995 in Kraft.
Für die Steiermärkische Landesregierung:
Der Landeshauptmann:
Krainer
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