Verordnung des Landeshauptmannes der Steiermark vom 16. Juli 1998 über die Bekämpfung der enzootischen Rinderleukose in den politischen Bezirken Bruck an der Mur, Graz-Umgebung, Hartberg, Judenburg, Knittelfeld, Leoben, Liezen, Murau, Mürzzuschlag, Voitsberg und Weiz
Auf Grund des § 15 des Rinderleukosegesetzes, BGBl. Nr. 272/1982, in der Fassung des Gesetzes BGBl. Nr. 237/1985, wird verordnet:
§ 1
(1) In den politischen Bezirken Bruck an der Mur, Judenburg, Knittelfeld, Leoben, Liezen, Murau, Mürzzuschlag, Voitsberg, in den Gemeinden des Gerichtsbezirkes Frohnleiten des politischen Bezirkes Graz-Umgebung, in den Gemeinden der Gerichtsbezirke Birkfeld und Weiz des politischen Bezirkes Weiz sowie in den Gemeinden Dechantskirchen, Friedberg, Hofkirchen bei Hartberg, Kleinschlag, Mönichwald, Pinggau, Pöllau, Pöllauberg, Puchegg, Rabenwald, Riegersburg, Saifen-Boden, St. Jakob im Walde, St. Johann bei Herberstein, St. Lorenzen am Wechsel, Schachen bei Vorau, Schäffern, Schlag bei Thalberg, Schönegg bei Pöllau, Siegersdorf bei Herberstein, Sonnhofen, Stubenberg, Tiefenbach bei Kaindorf, Vorau, Vornholz, Waldbach, Wenigzell des politischen Bezirkes Hartberg sind bis 31. März 1999 alle Rinder im Alter von zwei Jahren und darüber einer Untersuchung auf Leukose zu unterziehen (periodische Untersuchung).
(2) Beginn und Ende der Untersuchung werden im Wege der Bezirksverwaltungsbehörde verlautbart.
(3) Die mit der Untersuchung beauftragten Tierärzte werden von Amts wegen bestimmt.
§ 2
Diese Verordnung tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag in Kraft.
Für den Landeshauptmann:
Der Landesrat:
Pöltl