Kundmachung des Landeshauptmannes von Steiermark vom 4. Juli 2019 über die Aufhebung einer Wortfolge des Steiermärkischen Vergaberechtsschutzgesetzes 2012 durch den Verfassungsgerichtshof
Gemäß Art. 140 Abs. 5 erster Satz B-VG und § 64 Abs. 2 VfGG, BGBl. Nr. 85/1953, in der Fassung BGBl. I Nr. 22/2018, wird kundgemacht:
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 17. Juni 2019, G 75/2019-9, zu Recht erkannt:
In § 2 Abs. 2 Satz 1 und Satz 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2012 über den Rechtsschutz gegen Entscheidungen im Rahmen der Vergabe von öffentlichen Aufträgen (Steiermärkisches Vergaberechtsschutzgesetz 2012 – StVergRG 2012), LGBl. Nr. 80/2012, in der Fassung LGBl. Nr. 23/2017, war jeweils die Wortfolge "nicht prioritären Dienstleistungen und" verfassungswidrig.