20000231•Naturschutzgebiet Antelsberg
20000231Naturschutzgebiet AntelsbergOrdinance01.05.2002
{
"legislation": {
"eli": null,
"typ": "V",
"indizes": [
"5500 Baumschutz, Landschaftsschutz, Naturschutz"
],
"citations": [],
"source_id": "LTI30000232",
"applikation": "LrKons",
"date_source": "ris",
"book_abbreviation": null,
"kundmachungsorgan": "LGBl. Nr. 30/2002",
"stammnorm_bgblnummer": "30/2002"
},
"content": {
"source_id": "LTI30000232",
"bundesland": "T",
"applikation": "LrKons"
}
}Verordnung der Landesregierung vom 22. Jänner 2002 über die Erklärung von Teilen des Antelsberges im Gebiet der Gemeinde Tarrenz zum Naturschutzgebiet (Naturschutzgebiet Antelsberg)
Aufgrund des § 20 Abs. 1 bis 3 des Tiroler Naturschutzgesetzes 1997, LGBl. Nr. 33, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl. Nr. 14/2002, wird verordnet:
§ 1
(1) Das in der Anlage dargestellte, grün umrandete Gebiet in der Gemeinde Tarrenz wird wegen der besonderen Vielfalt der Tierwelt und des Vorkommens seltener Tierarten, insbesondere der Tierart „Der Deutsche Skorpion„ (Euscorpius germanus), zum Naturschutzgebiet erklärt (Naturschutzgebiet Antelsberg).
(2) Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von 39,779 ha.
(3) Die Anlage wird durch Auflegung zur öffentlichen Einsichtnahme bei der Abteilung Umweltschutz des Amtes der Tiroler Landesregierung, bei der Bezirkshauptmannschaft Imst und bei der Gemeinde Tarrenz verlautbart.
§ 2
Das Naturschutzgebiet umfasst folgende Grundstücke bzw. Teile davon: Grundstücke Nr. 3364/1 (Teilfläche), 3364/2, 3364/3, 3364/12, 3364/13, 3364/15, 3364/118 (Teilfläche), 3364/471, 3398/3, alle GB 80010 Tarrenz, Bezirksgericht Imst.
§ 3
(1) Im Naturschutzgebiet ist, sofern im § 4 nichts anderes bestimmt ist, verboten:
(2) Neben den im zweiten Abschnitt der Naturschutzverordnung 1997, LGBl. Nr. 95, in der jeweils geltenden Fassung, geschützten Tierarten sind alle Arten von freilebenden Spinnentieren geschützt.
(3) Es ist verboten,
§ 4
(1) Nach § 20 Abs. 3 des Tiroler Naturschutzgesetzes 1997 sind von den nach § 3 festgelegten Verboten Maßnahmen der üblichen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung sowie die Jagd und die Fischerei insoweit ausgenommen, als dadurch der Schutzzweck nicht beeinträchtigt wird.
(2) Als Maßnahmen der üblichen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung, durch die der Schutzzweck der Verordnung beeinträchtigt wird, gelten:
§ 5
(1) Diese Verordnung tritt mit 1. Mai 2002 in Kraft.
(2) Gleichzeitig tritt nach § 46 Abs. 1 des Tiroler Naturschutzgesetzes 1997 die als Gesetz geltende Verordnung über die Erklärung von Teilen des Antelsberges im Gebiet der Gemeinde Tarrenz zum Naturschutzgebiet, LGBl. Nr. 27/1971, außer Kraft.