Kundmachung des Landeshauptmannes vom 21. Juli 1995 über die Aufhebung einer Wortfolge im Tiroler Raumordnungsgesetz 1994 durch den Verfassungsgerichtshof
Gemäß Art. 140 Abs. 5 des Bundes-Verfassungsgesetzes in der Fassung von 1929 und § 2 Abs. 1 lit. i des Landes-Verlautbarungsgesetzes, LGBl. Nr. 8/1982, in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 53/1989 wird kundgemacht:
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 22. Juni 1995, G 297/94-11, die Wortfolge "oder b) bestimmte Arten von Betrieben nicht zulässig" im § 39 Abs. 2 des Tiroler Raumordnungsgesetzes 1994, LGBl. Nr. 81/1993, als verfassungswidrig aufgehoben.
(2) Die Aufhebung tritt mit dem Ablauf des 30. Juni 1996 in Kraft.
(3) Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Wirksamkeit.