Kundmachung des Landeshauptmannes vom 5. November 1996 über die Feststellung durch den Verfassungsgerichtshof, daß das Gesetz vom 3. Juli 1991, mit dem das Grundverkehrsgesetz 1983 geändert wird, LGBl. Nr. 74/1991, verfassungswidrig war
Gemäß Art. 140 Abs. 5 des Bundes-Verfassungsgesetzes und § 2 Abs. 1 lit. i des Landes-Verlautbarungsgesetzes, LGBl. Nr. 8/1982, in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 53/1989 wird kundgemacht:
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 28. September 1996, G 50/ 96-24, G 84/96-7, G 101/96-7, G 104/96- 9, G 122/96-7, G 123/96-7, G 138/96-7, G 145/ 96-7 und G 222/96-4 festgestellt, daß das Gesetz vom 3. Juli 1991, mit dem das Grundverkehrsgesetz 1983 geändert wird, LGBl. Nr. 74/1991, verfassungswidrig war.
(2) Das Gesetz ist auch in dem beim Verwaltungsgerichtshof zu Z 95/02/0183, in den beim Obersten Gerichtshof zu Zlen. 10 Ob 503/96, 3 Ob 2068/96f und 7 Ob 647/95 sowie in den beim Unabhängigen Verwaltungssenat in Tirol zu Zlen. 17/156-1/1995, 1/23-1/1995, 1/24-1/1995, 4/18-3/1995, 3/14-4/1995 und 3/41- 1/1995 anhängigen Verfahren nicht mehr anzuwenden.