- Verordnung der Landesregierung vom 30. April 2024, mit der die zweite Ausnahme vom Gebot nach § 36 Abs. 2 erster Satz Tiroler Jagdgesetz 2004 für ein Tier der Art Wolf erteilt wird (2. Maßnahmenverordnung Wolf 2024)
Aufgrund des § 52a Abs. 1 lit. b des Tiroler Jagdgesetzes 2004, LGBl. Nr. 41/2004, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl. Nr. 85/2023, wird verordnet:
§ 1
Maßnahme
Zur Verhütung erheblicher Schäden, insbesondere an Viehbeständen, wird für die Entnahme von einem Tier der Art Wolf (Canis Lupus) in den Jagdgebieten Abfaltersbach, Anras, Arnbach, Arn-Niederbruggeralpe, Arntalalpe, Außerwinkeltal, Bruggeralpe, Burg-Vergein, Dölacher Ochsenalpe, Eggeberg, Einethe, Gsaritzeralpe, Hinterfeld, Hollbruck, Hopfgarten in Defereggen, Innervillgraten, Innerwinkeltal, Kalkstein, Kartitsch, Miletalpe, Panzendorf, Ried - Anras, Riepalm, Schustertal-Obstans, Sillian, Sillianberg, St. Veit in Defereggen, Stemmringalpe, Strassen, Tessenberg, Unterfeld-Versellberg-Mittewinkeltal, Unterwalden, Vilpone und Wurzer-Anwesen eine Ausnahme vom Gebot nach § 36 Abs. 2 erster Satz Tiroler Jagdgesetz 2004 erteilt.
§ 2
Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Diese Verordnung tritt mit Kundmachung in Kraft. Sie tritt mit dem Ablauf des 28. Juni 2024 außer Kraft.