- Verordnung der Landesregierung vom 13. Mai 2024, mit der die dritte Ausnahme vom Gebot nach § 36 Abs. 2 erster Satz Tiroler Jagdgesetz 2004 für ein Tier der Art Wolf erteilt wird (3. Maßnahmenverordnung Wolf 2024)
Aufgrund des § 52a Abs. 1 lit. b des Tiroler Jagdgesetzes 2004, LGBl. Nr. 41/2004, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl. Nr. 85/2023, wird verordnet:
§ 1
Maßnahme
Zur Verhütung erheblicher Schäden, insbesondere an Viehbeständen, wird für die Entnahme von einem Tier der Art Wolf (Canis Lupus) in den Jagdgebieten Ainet, Alkus, Amlach, Bannberg, Dölsach - Göriach - Stribach, Gaimberg, Gaimbergeralpe, Glanz, Görtschach-Gödnach, Gwabl, Hofalpe, Iselsberg I, Iselsberg II, Kals am Großglockner, Klausenberg, Lavant, Leibnitzalpe, Leisach, Leisach-Schattseite, Lienz, Nußdorf-Debant, Oberdrum, Oberleibnig, Oberlienz, Obriskenalpe, Preinbergeralpe, Prijaktalpe, Rauchkofel, Schlaiten, Schlossberg, St. Johann im Walde, Thurn, Tristach und Zettersfeld eine Ausnahme vom Gebot nach § 36 Abs. 2 erster Satz Tiroler Jagdgesetz 2004 erteilt.
§ 2
Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Diese Verordnung tritt mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft. Sie tritt mit dem Ablauf von acht Wochen nach ihrem Inkrafttreten außer Kraft.