- Verordnung der Landesregierung vom 21. Mai 2024, mit der die vierte Ausnahme vom Gebot nach § 36 Abs. 2 erster Satz Tiroler Jagdgesetz 2004 für ein Tier der Art Wolf erteilt wird (4. Maßnahmenverordnung Wolf 2024)
Aufgrund des § 52a Abs. 1 lit. b des Tiroler Jagdgesetzes 2004, LGBl. Nr. 41/2004, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl. Nr. 85/2023, wird verordnet:
§ 1
Maßnahme
Zur Verhütung erheblicher Schäden, insbesondere an Viehbeständen, wird für die Entnahme von einem Tier der Art Wolf (Canis Lupus) in den Jagdgebieten Arnitzalpe, Asslab, Außersteineralpe, Frossnitzalpe, Goldriedalpe, Gruben, Haupmeralpe, Innersteineralpe, Kals am Großglockner, Katalalpe, Kössleralpe, Landeckalpe, Lottersberg, Matrei - Schattseite, Matrei - Sonnseite, Mattersberg, Mitteldorf, Oblasserberg, Raneburgeralpe, Schildalpe, Tauerntal I, Tauerntal II, Virgen, Zedlach – Hinteregg und Zunigalpe eine Ausnahme vom Gebot nach § 36 Abs. 2 erster Satz Tiroler Jagdgesetz 2004 erteilt.
§ 2
Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Diese Verordnung tritt mit dem Tag ihrer Kundmachung in Kraft. Sie tritt mit dem Ablauf von acht Wochen nach ihrem Inkrafttreten außer Kraft.