131.214•Verfassung des Kantons Uri
131.214Cantonal Constitution01.01.1985
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}vom 28. Oktober 1984 (Stand am 21. September 2021)1
Im Namen Gottes!
Das Volk von Uri,
das sich in seiner grossen Mehrheit zum christlichen Glauben bekennt, gibt sich,
in der Absicht, Freiheit und Recht auf den Grundlagen einer demokratischen Staatsordnung zu schützen, die Wohlfahrt aller zu fördern, Uri in seiner hergebrachten Selbständigkeit als Stand der Eidgenossenschaft zu stärken,
die folgende Verfassung:
Der Kanton und die Gemeinden streben insbesondere an:
Der Kanton, die Gemeinden und die übrigen öffentlichrechtlichen Körperschaften und Anstalten können auf ihre Organe zurückgreifen, wenn diese den Schaden durch vorsätzliche oder grobfahrlässige Verletzung der Amtspflicht verschuldet haben.
Enteignungen und Eigentumsbeschränkungen, die einer Enteignung gleichkommen, sind voll zu entschädigen.
Übergangsbestimmung
Jede Landeskirche hat innert fünf Jahren dem Regierungsrat ein Organisationsstatut zur Genehmigung zu unterbreiten. Bis dahin werden die bisher genehmigten Ausscheidungsdekrete und der Landratsbeschluss vom 28. Dezember 1916 über die Anerkennung der protestantischen Kirchgemeinde als Organisationsstatut anerkannt. Nach Ablauf dieser Frist kann der Regierungsrat die Organisationsstatute ersatzweise verfügen.
Die Landeskirchen oder ihre Kirchgemeinden sind befugt, im Rahmen der kantonalen Gesetzgebung Steuern zu erheben.
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Gewährleistet sind:
Grundrechte verpflichten alle Organe des Kantons, der Gemeinden und der übrigen öffentlichrechtlichen Körperschaften und Anstalten.
Jeder hat seine gesetzlichen Pflichten dem Staat und der Allgemeinheit gegenüber zu erfüllen.
Das Stimmrecht in Angelegenheiten der Korporationen und der Korporationsbürgergemeinden bestimmt sich nach dem Recht der Korporationen.
Die Teilnahme an den Abstimmungen und Wahlen und an den Gemeindeversammlungen ist Bürgerpflicht.
Die Stimmberechtigten wählen:
Die Stimmberechtigten der Gemeinde wählen die Landräte, ihre verfassungsmässigen Organe sowie die in der Gemeindeordnung5vorgesehenen Behörden und Angestellten.
Der kantonalen Volksabstimmung unterliegen:
Der Kanton, die Gemeinden und die übrigen öffentlichrechtlichen Körperschaften und Anstalten arbeiten bei der Erfüllung der öffentlichen Aufgaben zusammen.
Der Kanton und die Gemeinden schaffen geeignete Voraussetzungen, damit alle Kinder und Jugendlichen ihren Anlagen entsprechend an öffentlichen Volks‑, Mittel- und Berufsschulen unterrichtet werden können.
Der Besuch der Volkschule ist unentgeltlich und, soweit die Gesetzgebung nichts anderes bestimmt, obligatorisch.
Der Kanton führt oder unterstützt Sonderschulen und Heime. Er kann die Gemeinden zu angemessenen Leistungen beiziehen.
Die Gemeinden führen Kindergärten.
Das Recht des Privatschulunterrichts ist gewährleistet. Privatschulen sind bewilligungspflichtig und unterstehen der Aufsicht des Kantons.
Der Kanton richtet Ausbildungshilfen in Form von Stipendien und Darlehen aus.
Der Kanton und die Gemeinden können die Erwachsenenbildung und Bestrebungen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung unterstützen.
Der Kanton und die Gemeinden pflegen das heimatliche Kulturgut und fördern künstlerische und kulturelle Bestrebungen und Tätigkeiten.
Die Gesetzgebung führt die Grundsätze über das Bildungswesen und insbesondere über die Dauer der obligatorischen Schulpflicht sowie über die Kulturpflege näher aus.
Der Kanton und die Gemeinden schaffen günstige Rahmenbedingungen für die Land- und Forstwirtschaft, die Industrie, das Gewerbe und den Dienstleistungssektor.
Der Kanton erlässt Vorschriften für eine geordnete Ausübung der wirtschaftlichen Tätigkeiten.
Die Regalien vermitteln die ausschliessliche Befugnis zur Betätigung und wirtschaftlichen Nutzung.
Dem Kanton stehen das Salzregal, das Jagdregal und das Fischereiregal zu.
Der Kanton stellt den Finanzausgleich zwischen den Einwohnergemeinden sicher. Diese können verpflichtet werden, Finanzausgleichsbeiträge zu leisten.
Die Gemeinden sind selbständige Körperschaften des öffentlichen Rechts.
Im Rahmen der Verfassung begründen und organisieren sich die Kirchgemeinden nach dem Organisationsstatut der betreffenden Landeskirche.
Übergangsbestimmung
Die bisherigen Ausscheidungsdekrete werden als solche nach Absatz 2 anerkannt. Sie sind innert fünf Jahren seit dem Inkrafttreten der Kantonsverfassung anzupassen. Nach Ablauf dieser Frist kann der Regierungsrat die Ausscheidungsdekrete ersatzweise anpassen.
Die Korporationsbürgergemeinden begründen und organisieren sich nach dem Recht der Korporationen.
Das Gemeindegesetz und die besondere Gesetzgebung regeln die Zweckverbände.
Übergangsbestimmung
Bestehende Zweckverbände gelten als genehmigt und anerkannt.
Übergangsbestimmung
Die bestehenden Korporationsbürgergemeinden werden anerkannt. Die entsprechenden Ausscheidungsdekrete sind innert fünf Jahren seit dem Inkrafttreten der Verfassung anzupassen.
Das Korporationsvermögen bleibt gewährleistet.
Die Korporationen unterstützen den Kanton und die Gemeinden in deren Aufgabenerfüllung und helfen mit, die Staatsziele zu erreichen.
Rechtsetzende, vollziehende und rechtsprechende Gewalten sind getrennt.
Mitglieder von Behörden und Angestellte haben sich bei Geschäften, die sie unmittelbar betreffen, in den Ausstand zu begeben.
Behörden und Angestellte des Kantons sind in der Regel zu vereidigen.
Die Gesetzgebung regelt den Amtszwang.
Die Behörden unterrichten die Öffentlichkeit über wichtige Probleme, Vorhaben und Beschlüsse, sofern nicht entgegenstehende Interessen überwiegen.
Übergangsbestimmung
Das Gesetz ist dem Volk innert zwei Jahren seit der Annahme dieser Verfassungsänderung zur Abstimmung vorzulegen. Bis zum Inkrafttreten dieses Gesetzes wird der Landrat nach dem System der Mehrheitswahl gewählt.
2. Die 64 Sitze verteilen sich auf die Einwohnergemeinden nach ihrer schweizerischen Wohnbevölkerung gemäss jeweils neuester eidgenössischer Volkszählung. Es gelten folgende Regeln:
Der Landrat:
Der Landrat wählt:
Der Landrat:
2. Unterabschnitt:Der Regierungsrat und die Verwaltung
Der Regierungsrat legt dem Landrat Entwürfe zu Verfassungsänderungen, Gesetzen und Verordnungen vor.
Die Verwaltungsgerichtsbarkeit wird ausgeübt durch:
Übergangsbestimmung
Soweit weder die Verfassung noch die Gesetzgebung etwas anderes bestimmt, ist der Gemeinderat beziehungsweise der Kirchenrat oder der Ortsbürgerrat zuständig, für die Gemeinde zu handeln.
Das Nähere bestimmt das Gemeindegesetz 2. Unterabschnitt:Die Einwohnergemeinde
Die Verfassung kann jederzeit ganz oder teilweise revidiert werden.
Vorlagen auf Teilrevision der Kantonsverfassung werden vom Landrat oder durch Volksinitiative der obligatorischen Volksabstimmung unterbreitet.
Übergangsbestimmung
Der Regierungsrat kann Volksinitiativen, die zur Zeit des Inkrafttretens dieser Verfassung hängig sind, redaktionell dem Text der neuen Verfassung anpassen.
Die Verfassung des Kantons Uri vom 6. Mai 188853wird aufgehoben.
Diese Verfassung tritt am 1. Januar 1985 in Kraft. Sie unterliegt der Gewährleistung durch die Bundesversammlung.
Die Zahlen verweisen auf die Artikel und Artikelteile der Verfassung
Abstimmungen s. Volksabstimmungen
Abstimmungsordnung 30
Allmendbürgergemeinde s. Korporationen
Alter als Voraussetzung der Stimmberechtigung 171
Amtsantritt 84
Amtsdauer 83
Amtszwang 85
Angestellte
– Amtsdauer 831, 2
– Ausstand 78
– Unvereinbarkeiten 76, 77
– Vereidigung 82
– Wahl durch den Landrat 92e
– Wahl durch die Gemeinde 23, 1061
Anleihen Zuständigkeit des Landrates 93b
Ausbildung s. Bildungswesen
Ausstand 78
Bauwesen 48
Begnadigung Zuständigkeit des Landrates 93e
Behörden
– Amtsantritt 84
– Amtsdauer 831
– Amtszwang 85
– Ausstand 78
– Beschlussfähigkeit 80
– Beschlussfassung 81
– Informationspflicht 86
– Unvereinbarkeiten 76, 77
– Vereidigung 82
s. auch Verwaltung
Berufsschulen 38
Bildungswesen 33–43
Budget s. Voranschlag
Bundesstaatliche Mitwirkungsrechte Ausübung durch den Landrat 93c
Bürgerpflichten 16, 20
Bürgerrecht
– Erteilung 3
– Erteilung durch den Regierungsrat 972f
Einwohnergemeinde
– Aufgaben 1071
– Begriff 641a
– Gemeinderat 1082, 109, 111
– Gliederung 67
– Zusammenschluss 672
– Zuständigkeit 109
s. auch Gemeinden
Enteignung
– Enteignungsrecht 32
– Entschädigung 6
Erwachsenenbildung 41
Erziehungsrat
– Aufgabe 1001
– Wahl durch den Landrat 92b
– Zusammensetzung 1002
Finanzausgleich 61
Finanzhaushalt und Finanzplan
– Allgemeines 58
– Beschlüsse 91
– Mittelbeschaffung 59
s. auch Steuererhebung
Freiheitsrechte 12
s. auch Grundrechte
Gemeinden
– Amtsantritt 842
– Amtsdauer 832
– Arten 64
– Aufgaben 107
– Gebietsveränderungen 66
– Gemeindebehörden 108–113
– Gemeindeverbände 322, 35, 592, 71, 1012
– Organisation 108
– Rechtsnatur 65
– Selbständigkeit 106
– Unvereinbarkeiten 76, 77
– Vermögensübertragung 107, Übergangsbest.
– Zuständigkeit 109
s. auch Einwohnergemeinden, Kirchgemeinde, Korporationsbürgergemeinde,
Ortsbürgergemeinde, Zweckverbände
Gemeindegesetz303, 661, 71, 107, 109a , 111- 113
– Abstimmungen, Wahlen 303
– Grenzen, Gebiete 661
– Zweckverbände 301
– Ausführungsrecht 109a
Gerichte
– Amtsantritt der Mitglieder 841
– Aufgaben 103
– Beschlussfähigkeit 80, 81
– Grundsatz 102
– Landgerichte / Gerichte erster Instanz 21, 104
– Obergericht s. Obergericht
– Öffentlichkeit der Verhandlungen 79
– Organisation 103
– Sitze 632
– Strafgerichtsbarkeit 105
– Unvereinbarkeit 761
– Verfahren 103
– Verwaltungsgerichtsbarkeit 105a
– Volkswahl 21
– Zivilgerichtsbarkeit 104
Gesetzgebung 90
Gesundheitswesen
– Aufgaben des Kantons 46
– Grundsatz 45
Gewaltentrennung 75
Gewässer 501, s. auch Grundwasser, Wasserkräfte
Grenzbereinigungen 66
Grossraubtier 49
Grundrechte 10–16
– Schranken 14
– Verwirklichung 15
Grundwasser Nutzung 503
Initiative s. Volksinitiative
Jugendstrafrechtspflege
– Jugendanwalt 1052
– Jugendgericht 1052
– Jugendgerichtskommission 1052
Kanton
– Gebiet 62
– Gliederung in Einwohnergemeinden 67
– Hauptort 631
s. auch Verwaltung
Kantonalbank 54
– Bankrat. Wahl 92f
Kantonsspital Betrieb 462
Kindergärten 37
Kirche
– anerkannte Landeskirchen 7
– anerkannte Gemeindeart 641
– Organisation, Selbständigkeit 8, 662, 68, 109, 1101
– Steuerhoheit 9
– Stimm- und Wahlrecht 172, 18
Kirchgemeinden 8, 9, 18, 64, 66, 68, 107, 108, 110, 114-115
Konkordate
– Abschluss durch den Regierungsrat 972d
– Genehmigung durch den Landrat 93a
Korporationen118
– Stimm- und Wahlrecht der 19
– Enteignungsrecht 8
– Strahlerrechte 572
– Rechtsnatur 64, 66, 72-74, 76
– Aufgeben 1074
– Organisation 1083
Korporationsbürgergemeinde19, 64, 66, 70, 72, 1082
Kulturpflege durch Kanton und Gemeinden 42
Landammann
– Amtsdauer 831
– Volkswahl 21
Landeskirchen s. Kirchen
Landesstatthalter
– Amtsdauer 831
– Volkswahl 21
Landgerichte s. Gerichte
Landrat
– Amtsantritt 841
– Beschlussfähigkeit 80, 81
– Oberaufsicht über die Regierungs- und Verwaltungstätigkeit 972g
– Öffentlichkeit der Verhandlungen 791
– Sitz 632
– Stellung und Zusammensetzung 87
– Unvereinbarkeit 761
– Verfahrensordnung 89
– Wahl des 302, 881, UeB
– Zuständigkeiten – Gesetzgebung 90
– Finanzbeschlüsse 91
– Wahlen durch den Landrat 92
– weitere 93
Lebensraum 47–50
Menschenwürde 10
Naturgewalten Einrichtungen zum Schutz 482
Noterlasse 903
Obergericht
– als Strafgericht 105
– als Verwaltungsgericht 105a
– als Zivilgericht 104
– Rechenschaftsbericht 1022
– Volkswahl 21
Öffentliche Aufgaben 31–61
Öffentliche Sachen 50
Öffentliche Schulen s. Schulen
Ortsbürgergemeinde
– Aufgaben 1073
– Ausscheidung 69
– Begriff 641c
– Gemeindeversammlung 116
– Organisation 1082
– Ortsbürgerrat 117
– Zusammenschluss 693
– Zuständigkeit 109
Partner , eingetragene771
Persönliche Freiheit Schutz 42
Pflichterfüllung gesetzliche 16
Politische Rechte und Pflichten 17–30
Privatschulen 39
Raumplanung 47
Recht , Weitergeltung des bisherigen Rechts 124
Rechtsgleichheit 11
Rechtsschutz 13
Regalrechte
– Begriff 55
– Bergregal 57
– Salz-, Jagd- und Fischereiregal 56
Regierungsrat
– Amtsantritt 841
– Beschlussfähigkeit 80, 81
– Befugnisse und Tätigkeiten 97
– Leitung der Verwaltung 99
– Organisation, Kollegialbehörde 96
– Rechtsetzung, Vorbereitung 98
– Sitz 632
– Stellung und Zusammensetzung 94
– Unvereinbarkeit 76
– Vertretung des Kantons nach innen und aussen 972a
– Wahl 21, 95
Religion s. Kirchen
Revision der Verfassung s. Verfassung
Schlichtungsbehörde 1041a
Schulen 33–39, 112
Schulrat 1081, 1101, 112
Sozialrat1082, 1101, 113
Souveränität 1
Sozialhilfe
– Aufgabenteilung 441
– Schaffung von Sozialversicherungseinrichtungen 442, 3
Spitäler 462
s. auch Gesundheitswesen
Staatsanwaltschaft 1051a
Staatshaftung 4
Staatsrechnung
– Abnahme durch den Landrat 91c
– Vorlage durch den Regierungsrat 972g
Staatsziele 2
Ständerat
– Amtsantritt 841
– Volkswahl 21
Steuererhebung
– Gesetzgebung als Grundlage 593
– Grundsätze 60
Stimmberechtigte
– als oberstes Organ der Gemeinde 1081
– Zuständigkeit 110
Stimm- und Wahlrecht
– Allgemeines 17
– als Bürgerpflicht 20
– des Kantons 301,2
– Korporationen 19
– Landeskirchen 18
Stipendien und Darlehen 40
Suchtgefahren Bekämpfung 452
Umweltschutz 49
Unvereinbarkeiten 76–78
Urnenwahlen 301,2
Verantwortlichkeit der Organe 5
s. auch Staatshaftung
Vereidigung 82
Verfassung
– Revision – Grundsatz 119
– Teilrevision 120
– Totalrevision 121
Verkehrswege Bau, Unterhalt und Schutz 482
Versammlungsfreiheit12
Verwaltung
– Gliederung 101
– Leitung 99
– Übertragung von Verwaltungsaufgaben an privatrechtliche Organisationen 1013
– Verantwortlichkeit 4, 5
– Verwaltungsbeschwerden, Entscheid 993
Volksabstimmungen
– Abstimmungsordnung 30
– fakultative 25
– Regelung durch das Gemeindegesetz 303
– obligatorische 24
Volksinitiative (Volksbegehren)
– im Kanton – Gegenstand 27
– Form und Verfahren 28
– in der Gemeinde 29
Volksschulen
– Grundsätze in Gesetzen 43
– obligatorischer Schulbesuch 34
– Sonderschulen 36
– Trägerschaft, Aufsicht 35
Volkswahlen s. Wahlen
Voranschlag (Budget)
– Beschliessung durch den Landrat 91b
– Vorlage durch den Regierungsrat 972g
Vormundschaftswesen s. Sozialhilfe
Wählbarkeit 17–19
Wahlen21-23, 30
– Bürgerpflicht 20
– Regelung durch das Gemeindegesetz 30
– in der Gemeinde 23
– im Kanton 21
– Stimmrecht 173
– Übergangsbestimmung 125
WasserkräfteNutzung 504
Wirtschaft
– Ausübung 53
– Rahmenbedingungen 52
– Wirtschaftspolitik 51
s. auch Kantonalbank. Regalrechte
Zusammenarbeit bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben 31
Zusammenschluss
– von Einwohnergemeinden 672
– von Ortsgemeinden 673
Zweckverbände71, 1012
Diese Veröffentlichung basiert auf jenen der Änderungen im Rahmen der Gewährleistungsbotschaften im BBl. Sie kann vorübergehend von der Veröffentlichung in der kantonalen Gesetzessammlung abweichen. Der Stand bezeichnet daher das Datum des letzten im BBl veröffentlichten Gewährleistungsbeschlusses der Bundesversammlung. ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 5. März 1989, in Kraft seit 5. März 1989. Gewährleistungsbeschluss vom 4. Dez. 1989 (BBl 1989 III 1720Art. 1 Ziff. 1 719). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 25. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865Art. 13929). Bis zum 31.05.2023: «d. das Obergericht.» ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 25. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865Art. 13929). ↩
Ausdruck angenommen in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2017, in Kraft seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795Art. 11207). Die Anpassung wurde im ganzen Text berücksichtigt. ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 28. Nov. 1993, in Kraft seit 1. Jan. 1994. Gewährleistungsbeschluss vom 14. Dez. 1994 (BBl 1995 I 10Art. 1 Ziff. 2; 1994 II 1377). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 28. Nov. 1993, in Kraft seit 1. Jan. 1994. Gewährleistungsbeschluss vom 14. Dez. 1994 (BBl 1995 I 10Art. 1 Ziff. 2; 1994 II 1377). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 8. Juni 1997, in Kraft seit 1. Okt. 1997. Gewährleistungsbeschluss vom 3. Dez. 1998 (BBl 1999 219 Art. 1 Ziff. 1, 1998 3945). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 28. Nov. 1993, in Kraft seit 1. Jan. 1994. Gewährleistungsbeschluss vom 14. Dez. 1994 (BBl 1995 I 10Art. 1 Ziff. 2; 1994 II 1377). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 28. Nov. 1993, in Kraft seit 1. Jan. 1994. Gewährleistungsbeschluss vom 14. Dez. 1994 (BBl 1995 I 10Art. 1 Ziff. 2; 1994 II 1377). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 8. Juni 1997, in Kraft seit 1. Okt. 1997. Gewährleistungsbeschluss vom 3. Dez. 1998 (BBl 1999 219 Art. 1 Ziff. 1, 1998 3945). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 25. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865Art. 13929). Bis zum 31.05.2023: «Wahlen und Abstimmungen des Kantons und der Gerichtsbezirke werden an der Urne getroffen.» ↩
Erster Satz aufgehoben in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2017, mit Wirkung seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795Art. 11207). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 24. Sept. 1989, in Kraft seit 24. Sept. 1989. Gewährleistungsbeschluss vom 14. Dez. 1990 (BBl 1990 III 1799Art. 1 Ziff. 2 II 473). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2017, in Kraft seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795Art. 11207). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 10. Febr. 2019. Noch nicht in Kraft. Gewährleistungsbeschluss vom 11. März 2020 (BBl 2020 4671Art. 1 Abs. 1147). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2017, in Kraft seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795Art. 11207). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 22. Sept. 2013, in Kraft seit 23. Sept. 2013. Gewährleistungsbeschluss vom 11. März 2015 (BBl 2015 3035Art. 1 Ziff. 2, 2014 9091). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001. Gewährleistungsbeschluss vom 20. März 2001 (BBl 2001 1374Art. 1 Ziff. 2, 2000 5255). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001. Gewährleistungsbeschluss vom 20. März 2001 (BBl 2001 1374Art. 1 Ziff. 2, 2000 5255). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 26. Nov. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007. Gewährleistungsbeschluss vom 6. März 2008 (BBl 2008 2493Art. 1 Ziff. 1, 2007 7663). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 17. Mai 1992, in Kraft seit 1. Juni 1995. Gewährleistungsbeschluss vom 14. Dez. 1993 (BBl 1993 IV 599Art. 1 Ziff. 2 II 180). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001. Gewährleistungsbeschluss vom 20. März 2001 (BBl 2001 1374Art. 1 Ziff. 2, 2000 5255). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001. Gewährleistungsbeschluss vom 20. März 2001 (BBl 2001 1374Art. 1 Ziff. 2, 2000 5255). ↩
Zweiter Satz angenommen in derVolksabstimmung vom 19. Mai 2019, in Kraft seit 1. Okt. 2019 . Gewährleistungsbeschluss vom 11. März 2020 (BBl 2020 4671Art. 1 Abs. 2147). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 24. Sept. 1989, in Kraft seit 24. Sept. 1989. Gewährleistungsbeschluss vom 14. Dez. 1990 (BBl 1990 III 1799Art. 1 Ziff. 2 II 473). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 29. Nov. 2020, in Kraft seit 15. Dez. 2020. Gewährleistungsbeschluss vom 21. Sept. 2021 (BBl 2021 2340Art. 1,1414). ↩
Aufgehoben in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2000, mit Wirkung seit 1. Juni 2000. Gewährleistungsbeschluss vom 20. März 2001 (BBl 2001 1374Art. 1 Ziff. 2, 2000 5255). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001. Gewährleistungsbeschluss vom 20. März 2001 (BBl 2001 1374Art. 1 Ziff. 2, 2000 5255). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 2. Dez. 2001, in Kraft seit 1. Sept. 2003. Gewährleistungsbeschluss vom 12. März 2003 (BBl 2003 2887Art. 1 Ziff. 2, 2002 6686). ↩
[BS 1 3;AS 1949 1511, 1977 8072228]. Den genannten Bestimmungen entsprechen heute die Art. 45, 136, 140, 141, 151, 159, 160 und 165 der BV vom 18. April 1999 (SR 101 ). ↩
Aufgehoben in derVolksabstimmung vom 28. Nov. 2010, mit Wirkung seit 1. Jan. 2011. Gewährleistungsbeschluss vom 6. März 2012 (BBl 2012 3861Art. 1 Ziff. 1, 2011 8041). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 28. Nov. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011. Gewährleistungsbeschluss vom 6. März 2012 (BBl 2012 3861Art. 1 Ziff. 1, 2011 8041). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 26. Sept. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011. Gewährleistungsbeschluss vom 29. Sept. 2011 (BBl 2011 7619Art. 1 Ziff. 24467). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 25. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865Art. 13929). Bis zum 31.05.2023: «b. die Landgerichtspräsidien Uri und Ursern;» ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 25. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865Art. 13929). Bis zum 31.05.2023: «c. die Landgerichte Uri und Ursern;» ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 26. Sept. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011. Gewährleistungsbeschluss vom 29. Sept. 2011 (BBl 2011 7619Art. 1 Ziff. 24467). ↩
Aufgehoben in derVolksabstimmung vom 26. Sept. 2010, mit Wirkung seit 1. Jan. 2011. Gewährleistungsbeschluss vom 29. Sept. 2011 (BBl 2011 7619Art. 1 Ziff. 24467). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 25. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865Art. 13929). Bis zum 31.05.2023: «b. das Landgerichtsvizepräsidium Uri;» ↩
Aufgehoben in derVolksabstimmung vom 25. Nov. 2018, mit Wirkung seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865Art. 13929). Bis zum 31.05.2023: «c. das Landgerichtspräsidium Ursern;» ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 25. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865Art. 13929). Bis zum 31.05.2023: «d. die Landgerichte Uri und Ursern;» ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 26. Sept. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011. Gewährleistungsbeschluss vom 29. Sept. 2011 (BBl 2011 7619Art. 1 Ziff. 24467). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001. Gewährleistungsbeschluss vom 20. März 2001 (BBl 2001 1374Art. 1 Ziff. 2, 2000 5255). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2017, in Kraft seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795Art. 11207). ↩
Zweiter Satz angenommen in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2017, in Kraft seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795Art. 11207). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2017, in Kraft seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795Art. 11207). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 28. Sept. 1997, in Kraft seit 1. Jan. 1998. Gewährleistungsbeschluss vom 3. Dez. 1998 (BBl 1999 219 Art. 1 Ziff. 1, 1998 3945). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2017, in Kraft seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795Art. 11207). ↩
Aufgehoben in derVolksabstimmung vom 28. Nov. 2010, mit Wirkung seit 1. Jan. 2011. Gewährleistungsbeschluss vom 6. März 2012 (BBl 2012 3861Art. 1 Ziff. 1, 2011 8041). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 28. Sept. 1997, in Kraft seit 1. Jan. 1998. Gewährleistungsbeschluss vom 3. Dez. 1998 (BBl 1999 219 Art. 1 Ziff. 1, 1998 3945). ↩
Angenommen in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2017, in Kraft seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795Art. 11207). ↩
Aufgehoben in derVolksabstimmung vom 21. Mai 2017, mit Wirkung seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795Art. 11207). ↩
[AB 1888 nach 108] ↩