946.32•Verordnung über das Ausstellen von Ursprungsnachweisen
946.32VAUFederal Council Ordinance01.07.2012
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"title": "Ordinanza del 23 maggio 2012 sul rilascio di prove dell'origine (ORPO)",
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}(VAU)
vom 23. Mai 2012 (Stand am 1. Januar 2022)
Der Schweizerische Bundesrat,
gestützt auf die Artikel 3 Absatz 2, Artikel 4, 5 und 7 Absatz 5 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 19821über aussenwirtschaftliche Massnahmen,
verordnet:
Ursprungsnachweise sind im Zollgebiet auszustellen nach:
Soweit die rechtlichen Grundlagen nach Artikel 1 und diese Verordnung nichts anderes bestimmen, gilt die Zollgesetzgebung.
In dieser Verordnung bedeuten:
Ursprungsnachweise im Sinne dieser Verordnung sind:
Soweit es die Abklärung der Ursprungsverhältnisse erfordert, kann das BAZG bei Personen, die einen Ursprungsnachweis beantragen, ausfertigen oder den Auftrag dazu geben:
Wer Ursprungsnachweise als ermächtigter Ausführer ausfertigen möchte, braucht dazu die Bewilligung des BAZG.
Um eine Bewilligung nach Artikel 12 zu erhalten, muss der Ausführer folgende Voraussetzungen erfüllen:
Erfüllt der Ausführer die Voraussetzungen für die Erteilung einer Bewilligung nicht, so eröffnet die Zollkreisdirektion ihm dies auf Verlangen mit einer Verfügung.
Der ermächtigte Ausführer kann nach Massgabe der rechtlichen Grundlagen nach Artikel 1 Ursprungserklärungen ausfertigen. Er muss diese nicht unterzeichnen, ist aber in jedem Fall für die Richtigkeit der ausgefertigten Ursprungserklärungen verantwortlich.
Der ermächtigte Ausführer hat folgende Pflichten:
1. Einsicht in die Herstellungsvorgänge gewährt;
2. Abläufe offenlegt;
3. Geschäftsdokumente und Unterlagen bereitstellt und herausgibt;
4. Auskunft erteilt;
5. bei umfangreichen Überprüfungen die benötigten Daten in der vom BAZG verlangten Form elektronisch zur Verfügung stellt.
d. Er unterstützt das BAZG bei der Erstellung einer Risikoanalyse, indem er die notwendigen Angaben liefert.
e. Er befolgt die vom BAZG erteilten Weisungen und trifft die erforderlichen Massnahmen.
f. Er teilt der Zollkreisdirektion unverzüglich mit:
1. Änderungen der Voraussetzungen nach Artikel 13;
2. Angaben, die für das BAZG für den Vollzug dieser Verordnung von Bedeutung sein könnten.
Wer Ursprungserklärungen als registrierter Ausführer ausfertigen möchte, muss sich dazu beim BAZG registrieren lassen.
Um eine Registrierung nach Artikel 18a zu erlangen, muss der Ausführer folgende Voraussetzungen erfüllen:
Der registrierte Ausführer kann nach Massgabe der rechtlichen Grundlagen nach der VUZPE21Ursprungserklärungen ausfertigen.
Der registrierte Ausführer hat folgende Pflichten:
1. Einsicht in allfällige Herstellungsvorgänge gewährt;
2. Abläufe offenlegt;
3. Geschäftsdokumente und Unterlagen bereitstellt und herausgibt;
4. Auskunft erteilt;
5. bei umfangreichen Überprüfungen die benötigten Daten in der vom BAZG verlangten Form elektronisch zur Verfügung stellt.
c. Er befolgt die vom BAZG erteilten Weisungen und trifft die erforderlichen Massnahmen.
Das BAZG ist mit dem Vollzug beauftragt.
Bewilligungen des BAZG zum Ausstellen von Ursprungsnachweisen im vereinfachten Verfahren, die vor dem Inkrafttreten dieser Verordnung erteilt wurden, behalten ihre Gültigkeit und gelten als Bewilligung nach Artikel 12 dieser Verordnung. Stellt die Zollkreisdirektion fest, dass der ermächtigte Ausführer die Voraussetzungen nach Artikel 13 nicht erfüllt, so setzt sie ihm eine angemessene Frist.
Diese Verordnung tritt am 1. Juli 2012 in Kraft.
(Art. 21 Abs. 2)
Die nachstehenden Verordnungen werden wie folgt geändert:
…25
SR 946.201 ↩
SR 632.421.0 ↩
SR 632.319 ↩
SR 946.39 ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Nov. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4955). ↩
SR 946.39 ↩
Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 23. Nov. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4955). Diese Änd. wurde im ganzen Erlass berücksichtigt. ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Nov. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4955). ↩
Ursprungsregeln und Zusammenarbeit der Verwaltungen: in der AS nicht veröffentlicht; Anhang C kann in französischer und englischer Sprache auf den Internetseiten des EFTA-Sekretariats (http://secretariat.efta.int) oder des BAZG (www.bazg.admin.ch > Dokumentation > Vorschriften > D.30) abgerufen werden. ↩
SR 0.632.312.32 ↩
Protokoll B über die Bestimmungen des BegriffsErzeugnisse mit Ursprung oderUrsprungserzeugnisse und über Methoden der Zusammenarbeit der Verwaltungen: in der AS nicht veröffentlicht; das Prot. kann in französischer und englischer Sprache auf den Internetseiten des EFTA-Sekretariats (http://secretariat.efta.int) oder des BAZG (www.bazg.admin.ch > Dokumentation > Vorschriften > D.30) abgerufen werden. ↩
SR 0.632.317.581 ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Nov. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4955). ↩
SR 946.39 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 7. März 2014, in Kraft seit 1. April 2014 (AS 2014 713). ↩
Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 20 Abs. 2 der Publikationsverordnung vom 7. Okt. 2015 (SR 170.512.1 ) auf den 1. Jan. 2022 angepasst (AS 2021 589).Diese Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen. ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 7. März 2014, in Kraft seit 1. April 2014 (AS 2014 713). ↩
SR 631.035 ↩
Eingefügt durch Ziff. I 8 der V vom 6. Juni 2014 über die Ordnungsfristen im Zuständigkeitsbereich der Eidgenössischen Zollverwaltung, in Kraft seit 1. Sept. 2014 (AS 2014 2051). ↩
SR 946.39 ↩
SR 946.39 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 7. März 2014, in Kraft seit 1. April 2014 (AS 2014 713). ↩
SR 313.0 ↩
[AS 1997 1382; 2005 2289Ziff. II; 2006 1079; 2007 1469Anhang 4 Ziff. 21; 2008 1833Anhang Ziff. 2] ↩
Die Änderungen können unterAS 2012 3477konsultiert werden. ↩