974.11•Verordnung über die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas
974.11Federal Council Ordinance01.02.2019
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}vom 19. Dezember 2018 (Stand am 1. Februar 2019)
Der Schweizerische Bundesrat,
gestützt auf Artikel 18 des Bundesgesetzes vom 30. September 20161über die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas
und auf Artikel 47 Absatz 2 des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes vom 21. März 19972,
beschliesst:
Die Kompetenzen des Interdepartementalen Komitees für internationale Entwicklung und Zusammenarbeit nach Artikel 24 der Verordnung vom 12. Dezember 19773über die internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe erstrecken sich ebenfalls auf die Transitionszusammenarbeit. Das Komitee kann auch bei der Durchführung der Massnahmen im Bereich der Kohäsion konsultiert werden.
Die Kompetenzen der Beratenden Kommission für internationale Zusammenarbeit nach Artikel 25 der Verordnung vom 12. Dezember 19774über die internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe erstrecken sich ebenfalls auf die Transitionszusammenarbeit. Die Kommission kann auch bei der Durchführung der Massnahmen im Bereich der Kohäsion konsultiert werden.
Übersteigen die Kosten der beschlossenen Massnahmen den bewilligten Betrag, so sind die Finanzkompetenzen wie folgt geregelt:
Die DEZA und das SECO können eine Massnahme ändern, sofern die Änderung keine Mehrkosten verursacht.
Massnahmen, Mehrkosten und Änderungen werden schriftlich begründet und beschlossen.
Für die Transitionszusammenarbeit kann der Bund die Gesellschaft zur Unterstützung des Bundes bei der wirtschaftlichen Zusammenarbeit in Entwicklungs- und Transitionsländern nach den Artikeln 30a –30d der Verordnung vom 12. Dezember 19775über die internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe beiziehen.
Die zuständigen Bundesstellen können im Rahmen der bewilligten Kredite privat- oder öffentlich-rechtliche oder internationale Vereinbarungen technischer Natur über die Durchführung von Massnahmen der Zusammenarbeit abschliessen.
Die Verordnung vom 6. Mai 19926über die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas wird aufgehoben.
Diese Verordnung tritt am 1. Februar 2019 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2024.