0.104•Internationales Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung
0.104Multilateral International Treaty29.12.1994
Abgeschlossen in New York am 21. Dezember 1965
Von der Bundesversammlung genehmigt am 9. März 19931
Schweizerische Beitrittsurkunde hinterlegt am 29. November 1994
In Kraft getreten für die Schweiz am 29. Dezember 1994
(Stand am 21. April 2022)
Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens,
eingedenk der Tatsache, dass die Charta der Vereinten Nationen2auf dem Grundsatz der angeborenen Würde und Gleichheit aller Menschen beruht und dass alle Mitgliedstaaten gelobt haben, gemeinsam und einzeln mit der Organisation zusammenzuwirken, um eines der Ziele der Vereinten Nationen zu erreichen, das darin besteht, die allgemeine Achtung und Beachtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion zu fördern und zu festigen;
eingedenk der in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte enthaltenen feierlichen Feststellung, dass alle Menschen frei und an Würde und Rechten gleich geboren sind und dass jeder ohne irgendeinen Unterschied, insbesondere der Rasse, der Hautfarbe oder der nationalen Abstammung, Anspruch hat auf alle in der genannten Erklärung aufgeführten Rechte und Freiheiten;
in der Erwägung, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind und ein Recht auf gleichen Schutz des Gesetzes gegen jede Diskriminierung und jedes Aufreizen zur Diskriminierung haben;
in der Erwägung, dass die Vereinten Nationen den Kolonialismus und alle damit verbundenen Praktiken der Rassentrennung und der Diskriminierung verurteilt haben, gleichviel in welcher Form und wo sie vorkommen, und dass die Erklärung vom 14. Dezember 1960 (Entschliessung 1514 [XV] der Generalversammlung) über die Gewährung der Unabhängigkeit an Kolonialgebiete und Kolonialvölker die Notwendigkeit einer raschen und bedingungslosen Beendigung derartiger Praktiken bejaht und feierlich verkündet hat;
eingedenk der Erklärung der Vereinten Nationen vom 20. November 1963 (Entschliessung 1904 [XVIII] der Generalversammlung) über die Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung – einer Erklärung, die feierlich bekräftigt, dass es notwendig ist, jede Form und jedes Anzeichen von Rassendiskriminierung überall in der Welt rasch zu beseitigen sowie Verständnis und Achtung zu wecken für die Würde der menschlichen Person;
in der Überzeugung, dass jede Lehre von einer auf Rassenunterschiede gegründeten Überlegenheit wissenschaftlich falsch, moralisch verwerflich sowie sozial ungerecht und gefährlich ist und dass eine Rassendiskriminierung, gleichviel ob in Theorie oder in Praxis, nirgends gerechtfertigt ist;
in erneuter Bekräftigung der Tatsache, dass eine Diskriminierung zwischen Menschen auf Grund ihrer Rasse, ihrer Hautfarbe oder ihres Volkstums freundschaftlichen und friedlichen Beziehungen zwischen den Völkern im Wege steht und dass sie geeignet ist, den Frieden und die Sicherheit unter den Völkern sowie das harmonische Zusammenleben der Menschen sogar innerhalb eines Staates zu stören;
in der Überzeugung, dass das Bestehen von Rassenschranken mit den Idealen jeder menschlichen Gesellschaft unvereinbar ist;
beunruhigt durch die in einigen Gebieten der Welt immer noch bestehende Rassendiskriminierung und durch die auf rassische Überlegenheit oder auf Rassenhass gegründete Apartheids‑, Segregations‑ oder sonstige Rassentrennungspolitik einiger Regierungen;
entschlossen, alle erforderlichen Massnahmen zur raschen Beseitigung aller Formen und Anzeichen von Rassendiskriminierung zu treffen sowie rassenkämpferische Doktrinen und Praktiken zu verhindern und zu bekämpfen, um das gegenseitige Verständnis zwischen den Rassen zu fördern und eine internationale Gemeinschaft zu schaffen, die frei ist von jeder Form der Rassentrennung und Rassendiskriminierung;
eingedenk des 19583von der Internationalen Arbeitsorganisation angenommenen Übereinkommens über Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf und des 1960 von der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur angenommenen Übereinkommens gegen Diskriminierung im Unterrichtswesen;
in dem Wunsch, die in der Erklärung der Vereinten Nationen über die Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung niedergelegten Grundsätze zu verwirklichen und die möglichst rasche Annahme praktischer Massregeln in diesem Sinne sicherzustellen;
sind wie folgt übereingekommen:
Die Vertragsstaaten verurteilen insbesondere die Segregation und die Apartheid und verpflichten sich, alle derartigen Praktiken in ihren Hoheitsgebieten zu verhindern, zu verbieten und auszumerzen.
Die Vertragsstaaten verurteilen jede Propaganda und alle Organisationen, die auf Ideen oder Theorien hinsichtlich der Überlegenheit einer Rasse oder einer Personengruppe bestimmter Hautfarbe oder Volkszugehörigkeit beruhen oder die irgendeine Form von Rassenhass und Rassendiskriminierung zu rechtfertigen oder zu fördern suchen; sie verpflichten sich, unmittelbare und positive Massnahmen zu treffen, um jedes Aufreizen zur Rassendiskriminierung und alle rassisch diskriminierenden Handlungen auszumerzen; zu diesem Zweck übernehmen sie unter gebührender Berücksichtigung der in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte niedergelegten Grundsätze und der ausdrücklich in Artikel 5 des vorliegenden Übereinkommens genannten Rechte unter anderem folgende Verpflichtungen:
Im Einklang mit den in Artikel 2 niedergelegten grundsätzlichen Verpflichtungen werden die Vertragsstaaten die Rassendiskriminierung in jeder Form verbieten und beseitigen und das Recht jedes einzelnen, ohne Unterschied der Rasse, der Hautfarbe, des nationalen Ursprungs oder des Volkstums, auf Gleichheit vor dem Gesetz gewährleisten; dies gilt insbesondere für folgende Rechte:
ii) das Recht, jedes Land einschliesslich des eigenen zu verlassen und in das eigene Land zurückzukehren,
iii) das Recht auf Staatsangehörigkeit,
iv) das Recht auf Ehe und auf freie Wahl des Ehegatten,
v) das Recht, allein oder in Verbindung mit anderen Vermögen als Eigentum zu besitzen,
vi) das Recht zu erben,
vii) das Recht auf Gedanken‑, Gewissens‑ und Religionsfreiheit,
viii) das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäusserung,
ix) das Recht, sich friedlich zu versammeln und friedliche Vereinigungen zu bilden;
e) wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, insbesondere i) das Recht auf Arbeit, auf die freie Wahl des Arbeitsplatzes, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen, auf Schutz gegen Arbeitslosigkeit, auf gleiches Entgelt für gleiche Arbeit, auf gerechte und befriedigende Entlöhnung,
ii) das Recht, Gewerkschaften zu bilden und ihnen beizutreten,
iii) das Recht auf Wohnung,
iv) das Recht auf öffentliche Gesundheitsfürsorge, ärztliche Betreuung, soziale Sicherheit und soziale Dienstleistungen,
v) das Recht auf Erziehung und Ausbildung,
vi) das Recht auf eine gleichberechtigte Teilnahme an kulturellen Tätigkeiten;
f) das Recht auf Zugang zu jedem Ort oder Dienst, der für die Benutzung durch die Öffentlichkeit vorgesehen ist, wie Verkehrsmittel, Hotels, Gaststätten, Cafés, Theater und Parks.
Die Vertragsstaaten gewährleisten jeder Person in ihrem Hoheitsbereich einen wirksamen Schutz und wirksame Rechtsbehelfe durch die zuständigen nationalen Gerichte und sonstigen staatlichen Einrichtungen gegen alle rassisch diskriminierenden Handlungen, welche ihre Menschenrechte und Grundfreiheiten im Widerspruch zu diesem Übereinkommen verletzen, sowie das Recht, bei diesen Gerichten eine gerechte und angemessene Entschädigung oder Genugtuung für jeden infolge von Rassendiskriminierung erlittenen Schaden zu verlangen.
Die Vertragsstaaten verpflichten sich, unmittelbare und wirksame Massnahmen, insbesondere auf dem Gebiet des Unterrichts, der Erziehung, Kultur und Information, zu treffen, um Vorurteile zu bekämpfen, die zu Rassendiskriminierung führen, zwischen den Völkern und Rassen‑ oder Volksgruppen Verständnis, Duldsamkeit und Freundschaft zu fördern sowie die Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der Erklärung der Vereinten Nationen über die Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung und dieses Übereinkommens zu verbreiten.
Es wird ein (im folgenden als «Ausschuss» bezeichneter) Ausschuss für die Beseitigung der Rassendiskriminierung errichtet; er besteht aus achtzehn in persönlicher Eigenschaft tätigen Sachverständigen von hohem sittlichem Rang und anerkannter Unparteilichkeit, die von den Vertragsstaaten unter ihren Staatsangehörigen ausgewählt werden; dabei ist auf eine gerechte geographische Verteilung und auf die Vertretung der verschiedenen Zivilisationsformen sowie der hauptsächlichen Rechtssysteme zu achten.
Die Mitglieder des Ausschusses werden in geheimer Wahl aus einer Liste von Personen gewählt, die von den Vertragsstaaten benannt worden sind. Jeder Vertragsstaat kann einen seiner eigenen Staatsangehörigen benennen.
Die erste Wahl findet sechs Monate nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens statt. Spätestens drei Monate vor jeder Wahl fordert der Generalsekretär der Vereinten Nationen die Vertragsstaaten schriftlich auf, binnen zwei Monaten ihre Benennungen einzureichen. Er stellt sodann eine alphabetische Liste aller demgemäss benannten Personen unter Angabe der sie benennenden Vertragsstaaten auf und legt sie den Vertragsstaaten vor.
Die Wahl der Ausschussmitglieder findet auf einer vom Generalsekretär am Sitz der Vereinten Nationen anberaumten Sitzung der Vertragsstaaten statt. Auf dieser Sitzung, die verhandlungs‑ und beschlussfähig ist, wenn zwei Drittel der Vertragsstaaten vertreten sind, gelten diejenigen Bewerber als in den Ausschuss gewählt, welche die höchste Stimmenzahl und die absolute Stimmenmehrheit der anwesenden und abstimmenden Vertreter der Vertragsstaaten auf sich vereinigen.
Die Vertragsstaaten kommen für die Ausgaben der Ausschussmitglieder auf, solange sie Ausschussaufgaben wahrnehmen.
Ein Vertragsstaat kann jederzeit erklären, dass er die Zuständigkeit des Ausschusses für die Entgegennahme und Erörterung von Mitteilungen einzelner seiner Hoheitsgewalt unterstehender Personen oder Personengruppen anerkennt, die vorgeben, Opfer einer Verletzung eines in diesem Übereinkommen vorgesehenen Rechts durch diesen Vertragsstaat zu sein. Der Ausschuss nimmt keine Mitteilung entgegen, die einen Vertragsstaat betrifft, der keine derartige Erklärung abgegeben hat.
Gibt ein Vertragsstaat eine Erklärung nach Absatz 1 ab, so kann er eine Stelle innerhalb seiner nationalen Rechtsordnung errichten oder bezeichnen, die zuständig ist für die Entgegennahme und Erörterung der Petitionen einzelner seiner Hoheitsgewalt unterstehender Personen oder Personengruppen, die vorgeben, Opfer einer Verletzung eines in diesem Übereinkommen vorgesehenen Rechts zu sein, und die alle sonstigen verfügbaren örtlichen Rechtsbehelfe erschöpft haben.
Eine nach Absatz 1 abgegebene Erklärung und der Name einer nach Absatz 2 errichteten oder bezeichneten Stelle werden von dem betreffenden Vertragsstaat beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; dieser übermittelt den anderen Vertragsstaaten Abschriften derselben. Eine Erklärung kann jederzeit durch Notifizierung an den Generalsekretär zurückgenommen werden; dies lässt jedoch die dem Ausschuss bereits vorliegenden Mitteilungen unberührt.
Die nach Absatz 2 errichtete oder bezeichnete Stelle führt ein Petitionsregister; beglaubigte Abschriften des Registers werden alljährlich auf geeignetem Wege dem Generalsekretär zu den Akten gegeben; jedoch darf der Inhalt nicht öffentlich bekanntgemacht werden.
Gelingt es dem Einsender der Petition nicht, von der nach Absatz 2 errichteten oder bezeichneten Stelle Genugtuung zu erlangen, so kann er die Sache binnen sechs Monaten dem Ausschuss mitteilen.
Der Ausschuss nimmt in seinen Jahresbericht eine Kurzdarstellung der Mitteilungen und gegebenenfalls der Erläuterungen und Erklärungen der betroffenen Vertragsstaaten und seiner eigenen Vorschläge und Empfehlungen auf.
Der Ausschuss ist nur dann befugt, die in diesem Artikel vorgesehenen Aufgaben wahrzunehmen, wenn sich mindestens zehn Vertragsstaaten durch Erklärungen nach Absatz 1 gebunden haben.
Bis zur Verwirklichung der in der Entschliessung 1514 (XV) der Generalversammlung vom 14. Dezember 1960 dargelegten Ziele der Erklärung über die Gewährung der Unabhängigkeit an Kolonialgebiete und Kolonialvölker wird das diesen Völkern in anderen internationalen Übereinkünften oder von den Vereinten Nationen und ihren Sonderorganisationen gewährte Petitionsrecht durch dieses Übereinkommen nicht eingeschränkt.
Der Ausschuss nimmt in seinem Bericht an die Generalversammlung eine Kurzdarstellung der ihm von den Stellen der Vereinten Nationen zugeleiteten Petitionen und Berichte sowie seine eigenen diesbezüglichen Stellungnahmen und Empfehlungen auf.
Der Ausschuss verlangt vom Generalsekretär der Vereinten Nationen alle mit den Zielen dieses Übereinkommens zusammenhängenden und dem Generalsekretär zugänglichen Angaben über die in Absatz 2 Buchstabe a bezeichneten Hoheitsgebiete.
Die Bestimmungen dieses Übereinkommens über die Beilegung von Streitigkeiten oder Beschwerden werden unbeschadet anderer in den Gründungsurkunden oder den Übereinkünften der Vereinten Nationen und ihrer Sonderorganisationen vorgesehener Verfahren zur Beilegung von Streitigkeiten oder Beschwerden auf dem Gebiet der Diskriminierung angewendet und hindern die Vertragsstaaten nicht daran, nach den zwischen ihnen in Kraft befindlichen allgemeinen oder besonderen internationalen Übereinkünften andere Verfahren zur Beilegung einer Streitigkeit in Anspruch zu nehmen.
Ein Vertragsstaat kann dieses Übereinkommen durch eine schriftliche Notifikation an den Generalsekretär der Vereinten Nationen kündigen. Die Kündigung wird ein Jahr nach dem Datum des Eingangs der Notifikation beim Generalsekretär wirksam.
Entsteht zwischen zwei oder mehr Vertragsstaaten über die Auslegung oder Anwendung dieses Übereinkommens eine Streitigkeit, die nicht auf dem Verhandlungsweg oder nach den in diesem Übereinkommen ausdrücklich vorgesehenen Verfahren beigelegt werden kann, so wird sie auf Verlangen einer Streitpartei dem Internationalen Gerichtshof zur Entscheidung vorgelegt, sofern nicht die Streitparteien einer anderen Art der Beilegung zustimmen.
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen unterrichtet alle in Artikel 17 Absatz 1 bezeichneten Staaten von:
Zu Urkund dessen haben die von ihren Regierungen hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterschrieben, das in New York am 7. März neunzehnhundertsechsundsechzig zur Unterzeichnung aufgelegt worden ist.Geschehen in New York, am 21. Dezember 1965.(Es folgen die Unterschriften)
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Nachfolgeerklärung (N) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Afghanistan* | 6. Juli | 1983 B | 5. August | 1983 |
| Ägypten* | 1. Mai | 1967 | 4. Januar | 1969 |
| Albanien | 11. Mai | 1994 B | 10. Juni | 1994 |
| Algerien | 14. Februar | 1972 | 15. März | 1972 |
| Andorra | 22. September | 2006 | 22. Oktober | 2006 |
| Angola | 2. Oktober | 2019 | 1. November | 2019 |
| Antigua und Barbuda* | 25. Oktober | 1988 N | 1. November | 1981 |
| Äquatorialguinea* | 8. Oktober | 2002 B | 7. November | 2002 |
| Argentinien | 2. Oktober | 1968 | 4. Januar | 1969 |
| Armenien | 23. Juni | 1993 B | 23. Juli | 1993 |
| Aserbaidschan | 16. August | 1996 B | 15. September | 1996 |
| Äthiopien | 23. Juni | 1976 B | 23. Juli | 1976 |
| Australien* ** | 30. September | 1975 | 30. Oktober | 1975 |
| Bahamas* | 5. August | 1975 N | 10. Juli | 1973 |
| Bahrain* | 27. März | 1990 B | 26. April | 1990 |
| Bangladesch | 11. Juni | 1979 B | 11. Juli | 1979 |
| Barbados* | 8. November | 1972 B | 8. Dezember | 1972 |
| Belarus* | 8. April | 1969 | 8. Mai | 1969 |
| Belgien* ** | 7. August | 1975 | 6. September | 1975 |
| Belize | 14. November | 2001 | 14. Dezember | 2001 |
| Benin | 30. November | 2001 | 30. Dezember | 2001 |
| Bolivien | 22. September | 1970 | 22. Oktober | 1970 |
| Bosnien und Herzegowina | 16. Juli | 1993 N | 6. März | 1992 |
| Botsuana | 20. Februar | 1974 B | 22. März | 1974 |
| Brasilien | 27. März | 1968 | 4. Januar | 1969 |
| Bulgarien* | 8. August | 1966 | 4. Januar | 1969 |
| Burkina Faso | 18. Juli | 1974 B | 17. August | 1974 |
| Burundi | 27. Oktober | 1977 | 26. November | 1977 |
| Chile | 20. Oktober | 1971 | 19. November | 1971 |
| China* | 29. Dezember | 1981 B | 28. Januar | 1982 |
| Hongkong* | 10. Juni | 1997 | 1. Juli | 1997 |
| Macau | 19. Oktober | 1999 | 20. Dezember | 1999 |
| Costa Rica | 16. Januar | 1967 | 4. Januar | 1969 |
| Côte d’Ivoire | 4. Januar | 1973 B | 3. Februar | 1973 |
| Dänemark** | 9. Dezember | 1971 | 8. Januar | 1972 |
| Färöer | 1. November | 1972 | 1. November | 1972 |
| Deutschland** | 16. Mai | 1969 | 15. Juni | 1969 |
| Dominica | 13. Mai | 2019 B | 12. Juni | 2019 |
| Dominikanische Republik | 25. Mai | 1983 B | 24. Juni | 1983 |
| Dschibuti | 30. September | 2011 | 30. Oktober | 2011 |
| Ecuador | 22. September | 1966 B | 4. Januar | 1969 |
| El Salvador | 30. November | 1979 B | 30. Dezember | 1979 |
| Eritrea | 31. Juli | 2001 B | 30. August | 2001 |
| Estland | 21. Oktober | 1991 B | 20. November | 1991 |
| Eswatini | 7. April | 1969 B | 7. Mai | 1969 |
| Fidschi* | 11. Januar | 1973 N | 10. Oktober | 1970 |
| Finnland** | 14. Juli | 1970 | 13. August | 1970 |
| Frankreich* ** | 28. Juli | 1971 B | 27. August | 1971 |
| Gabun | 29. Februar | 1980 | 30. März | 1980 |
| Gambia | 29. Dezember | 1978 B | 28. Januar | 1979 |
| Georgien | 2. Juni | 1999 B | 2. Juli | 1999 |
| Ghana | 8. September | 1966 | 4. Januar | 1969 |
| Grenada* | 10. Mai | 2013 | 9. Juni | 2013 |
| Griechenland | 18. Juni | 1970 | 18. Juli | 1970 |
| Guatemala | 18. Januar | 1983 | 17. Februar | 1983 |
| Guinea | 14. März | 1977 | 13. April | 1977 |
| Guinea-Bissau | 1. November | 2010 | 1. Dezember | 2010 |
| Guyana* | 15. Februar | 1977 | 17. März | 1977 |
| Haiti | 19. Dezember | 1972 | 18. Januar | 1973 |
| Heiliger Stuhl | 1. Mai | 1969 | 31. Mai | 1969 |
| Honduras | 10. Oktober | 2002 B | 9. November | 2002 |
| Indien* | 3. Dezember | 1968 | 4. Januar | 1969 |
| Indonesien* | 25. Juni | 1999 B | 25. Juli | 1999 |
| Irak* | 14. Januar | 1970 | 13. Februar | 1970 |
| Iran | 29. August | 1968 | 4. Januar | 1969 |
| Irland* | 29. Dezember | 2000 | 28. Januar | 2001 |
| Island | 13. März | 1967 | 4. Januar | 1969 |
| Israel* | 3. Januar | 1979 | 2. Februar | 1979 |
| Italien* ** | 5. Januar | 1976 | 4. Februar | 1976 |
| Jamaika* | 4. Juni | 1971 | 4. Juli | 1971 |
| Japan* | 15. Dezember | 1995 B | 14. Januar | 1996 |
| Jemen* | 18. Oktober | 1972 B | 17. November | 1972 |
| Jordanien | 30. Mai | 1974 B | 29. Juni | 1974 |
| Kambodscha | 28. November | 1983 | 28. Dezember | 1983 |
| Kamerun | 24. Juni | 1971 | 24. Juli | 1971 |
| Kanada* ** | 14. Oktober | 1970 | 13. November | 1970 |
| Kap Verde | 3. Oktober | 1979 B | 2. November | 1979 |
| Kasachstan | 26. August | 1998 B | 25. September | 1998 |
| Katar | 22. Juli | 1976 B | 21. August | 1976 |
| Kenia | 13. September | 2001 B | 13. Oktober | 2001 |
| Kirgisistan | 5. September | 1997 B | 5. Oktober | 1997 |
| Kolumbien | 2. September | 1981 | 2. Oktober | 1981 |
| Komoren | 27. September | 2004 | 27. Oktober | 2004 |
| Kongo (Brazzaville) | 11. Juli | 1988 B | 10. August | 1988 |
| Kongo (Kinshasa) | 21. April | 1976 B | 21. Mai | 1976 |
| Korea (Süd-) | 5. Dezember | 1978 | 4. Januar | 1979 |
| Kroatien | 12. Oktober | 1992 N | 8. Oktober | 1991 |
| Kuba* | 15. Februar | 1972 | 16. März | 1972 |
| Kuwait* | 15. Oktober | 1968 B | 4. Januar | 1969 |
| Laos | 22. Februar | 1974 B | 24. März | 1974 |
| Lesotho | 4. November | 1971 B | 4. Dezember | 1971 |
| Lettland | 14. April | 1992 B | 14. Mai | 1992 |
| Libanon* | 12. November | 1971 | 12. Dezember | 1971 |
| Liberia | 5. November | 1976 B | 5. Dezember | 1976 |
| Libyen* | 3. Juli | 1968 B | 4. Januar | 1969 |
| Liechtenstein | 1. März | 2000 B | 31. März | 2000 |
| Litauen | 10. Dezember | 1998 | 9. Januar | 1999 |
| Luxemburg | 1. Mai | 1978 | 31. Mai | 1978 |
| Madagaskar* | 7. Februar | 1969 | 9. März | 1969 |
| Malawi | 11. Juni | 1996 B | 11. Juli | 1996 |
| Malediven | 24. April | 1984 B | 24. Mai | 1984 |
| Mali | 16. Juli | 1974 B | 15. August | 1974 |
| Malta* | 27. Mai | 1971 | 26. Juni | 1971 |
| Marokko* | 18. Dezember | 1970 | 17. Januar | 1971 |
| Marshallinseln | 11. April | 2019 B | 11. Mai | 2019 |
| Mauretanien | 13. Dezember | 1988 | 12. Januar | 1989 |
| Mauritius | 30. Mai | 1972 B | 29. Juni | 1972 |
| Mexiko** | 20. Februar | 1975 | 22. März | 1975 |
| Moldau | 26. Januar | 1993 B | 25. Februar | 1993 |
| Monaco* | 27. September | 1995 B | 27. Oktober | 1995 |
| Mongolei* | 6. August | 1969 | 5. September | 1969 |
| Montenegro | 23. Oktober | 2006 N | 3. Juni | 2006 |
| Mosambik* | 18. April | 1983 B | 18. Mai | 1983 |
| Namibia | 11. November | 1982 B | 11. Dezember | 1982 |
| Nepal* | 30. Januar | 1971 B | 1. März | 1971 |
| Neuseeland** | 22. November | 1972 | 22. Dezember | 1972 |
| Nicaragua | 15. Februar | 1978 B | 17. März | 1978 |
| Niederlande** | 10. Dezember | 1971 | 9. Januar | 1972 |
| Niger | 27. April | 1967 | 4. Januar | 1969 |
| Nigeria | 16. Oktober | 1967 B | 4. Januar | 1969 |
| Nordmazedonien | 18. Januar | 1994 N | 17. September | 1991 |
| Norwegen** | 6. August | 1970 | 5. September | 1970 |
| Oman | 2. Januar | 2003 B | 1. Februar | 2003 |
| Österreich* ** | 9. Mai | 1972 | 8. Juni | 1972 |
| Pakistan | 21. September | 1966 | 4. Januar | 1969 |
| Palästina | 2. April | 2014 B | 2. Mai | 2014 |
| Panama | 16. August | 1967 | 4. Januar | 1969 |
| Papua-Neuguinea* | 27. Januar | 1982 B | 26. Februar | 1982 |
| Paraguay | 18. August | 2003 | 17. September | 2003 |
| Peru | 29. September | 1971 | 29. Oktober | 1971 |
| Philippinen | 15. September | 1967 | 4. Januar | 1969 |
| Polen* | 5. Dezember | 1968 | 4. Januar | 1969 |
| Portugal | 24. August | 1982 B | 23. September | 1982 |
| Ruanda | 16. April | 1975 B | 16. Mai | 1975 |
| Rumänien* ** | 15. September | 1970 B | 15. Oktober | 1970 |
| Russland* | 4. Februar | 1969 | 6. März | 1969 |
| Salomoninseln | 17. März | 1982 N | 7. Juli | 1978 |
| Sambia | 4. Februar | 1972 | 5. März | 1972 |
| San Marino | 12. März | 2002 | 11. April | 2002 |
| São Tomé und Príncipe | 10. Januar | 2017 | 9. Februar | 2017 |
| Saudi-Arabien* | 23. September | 1997 B | 23. Oktober | 1997 |
| Schweden** | 6. Dezember | 1971 | 5. Januar | 1972 |
| Schweiz* | 29. November | 1994 B | 29. Dezember | 1994 |
| Senegal | 19. April | 1972 | 19. Mai | 1972 |
| Serbien | 12. März | 2001 N | 27. April | 1992 |
| Seychellen | 7. März | 1978 B | 6. April | 1978 |
| Sierra Leone | 2. August | 1967 | 4. Januar | 1969 |
| Simbabwe | 13. Mai | 1991 B | 12. Juni | 1991 |
| Singapur* | 27. November | 2017 | 27. Dezember | 2017 |
| Slowakei | 28. Mai | 1993 N | 1. Januar | 1993 |
| Slowenien | 6. Juli | 1992 N | 25. Juni | 1991 |
| Somalia | 26. August | 1975 | 25. September | 1975 |
| Spanien** | 13. September | 1968 B | 4. Januar | 1969 |
| Sri Lanka | 18. Februar | 1982 B | 20. März | 1982 |
| St. Kitts und Nevis | 13. Oktober | 2006 B | 12. November | 2006 |
| St. Lucia | 14. Februar | 1990 N | 22. Februar | 1979 |
| St. Vincent und die Grenadinen | 9. November | 1981 B | 9. Dezember | 1981 |
| Sudan | 21. März | 1977 B | 20. April | 1977 |
| Suriname | 15. März | 1984 N | 25. November | 1975 |
| Syrien* | 21. April | 1969 B | 21. Mai | 1969 |
| Südafrika | 10. Dezember | 1998 | 9. Januar | 1999 |
| Tadschikistan | 11. Januar | 1995 B | 10. Februar | 1995 |
| Tansania | 27. Oktober | 1972 B | 26. November | 1972 |
| Thailand* | 28. Januar | 2003 B | 27. Februar | 2003 |
| Timor-Leste | 16. April | 2003 B | 16. Mai | 2003 |
| Togo | 1. September | 1972 B | 1. Oktober | 1972 |
| Tonga* | 16. Februar | 1972 B | 17. März | 1972 |
| Trinidad und Tobago | 4. Oktober | 1973 | 3. November | 1973 |
| Tschad | 17. August | 1977 B | 16. September | 1977 |
| Tschechische Republik | 22. Februar | 1993 N | 1. Januar | 1993 |
| Tunesien | 13. Januar | 1967 | 4. Januar | 1969 |
| Türkei* | 16. September | 2002 | 16. Oktober | 2002 |
| Turkmenistan | 29. September | 1994 B | 29. Oktober | 1994 |
| Uganda | 21. November | 1980 B | 21. Dezember | 1980 |
| Ukraine* | 7. März | 1969 | 6. April | 1969 |
| Ungarn* | 4. Mai | 1967 | 4. Januar | 1969 |
| Uruguay | 30. August | 1968 | 4. Januar | 1969 |
| Usbekistan | 28. September | 1995 B | 28. Oktober | 1995 |
| Venezuela | 10. Oktober | 1967 | 4. Januar | 1969 |
| Vereinigte Arabische Emirate | 20. Juni | 1974 B | 20. Juli | 1974 |
| Vereinigte Staaten* | 21. Oktober | 1994 | 20. November | 1994 |
| Vereinigtes Königreich* ** | 7. März | 1969 | 6. April | 1969 |
| Anguilla | 7. März | 1969 | 6. April | 1969 |
| Vietnam* | 9. Juni | 1982 B | 9. Juli | 1982 |
| Zentralafrikanische Republik | 16. März | 1971 | 15. April | 1971 |
| Zypern** | 21. April | 1967 | 4. Januar | 1969 |
| * Vorbehalte und Erklärungen ** Einwendungen Die Vorbehalte, Erklärungen und Einwendungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme der Vorbehalte und Erklärungen der Schweiz. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Organisation der Vereinten Nationen (UNO):http://treaties.un.orgeingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden. | ||||
| Schweiz 5a. Vorbehalt zu Artikel 4:Die Schweiz behält sich vor, die notwendigen gesetzgeberischen Massnahmen zur Umsetzung von Artikel 4 in gebührender Berücksichtigung der Meinungsäusserungs- und der Vereinsfreiheit zu ergreifen, welche unter anderem in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert sind.b. Vorbehalt zu Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe a:Die Schweiz behält sich ihre Gesetzgebung über die Zulassung von Ausländerinnen und Ausländern zum schweizerischen Arbeitsmarkt vor.Erklärung betreffend Art. 14Die Schweiz anerkennt in Anwendung des Artikels 14 Absatz 1 des Übereinkommens die Zuständigkeit des Ausschusses zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung (CERD) für die Entgegennahme und Erörterung von Mitteilungen im Sinne der genannten Bestimmung unter dem Vorbehalt, dass sich der Ausschuss mit Mitteilungen einzelner Personen oder Personengruppen nur dann befasst, wenn er sich vergewissert hat, dass dieselbe Angelegenheit nicht gemäss einem anderen internationalen Untersuchungs- oder Vergleichsverfahren geprüft wird oder wurde. |
| Algerien | Marokko |
|---|---|
| Andorra | Montenegro |
| Argentinien | Niederlande |
| Aserbaidschan | Nordmazedonien |
| Australien | Norwegen |
| Belgien | Österreich |
| Bolivien | Palästina |
| Brasilien | Panama |
| Bulgarien | Peru |
| Chile | Polen |
| Costa Rica | Portugal |
| Dänemark | Rumänien |
| Deutschland | Russland |
| Ecuador | San Marino |
| El Salvador | Schweden |
| Estland | Schweiz |
| Finnland | Senegal |
| Frankreich | Serbien |
| Georgien | Slowakei |
| Irland | Slowenien |
| Island | Spanien |
| Italien | Südafrika |
| Kasachstan | Togo |
| Korea (Süd-) | Tschechische Republik |
| Liechtenstein | Ukraine |
| Luxemburg | Ungarn |
| Malta | Uruguay |
| Mexiko | Venezuela |
| Moldau | Zypern |
| Monaco |
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