0.142.40•Übereinkommen über die Rechtsstellung der Staatenlosen
0.142.40Multilateral International Treaty01.10.1972
Abgeschlossen in New York am 28. September 1954
Von der Bundesversammlung genehmigt am 27. April 19721
Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 3. Juli 1972
In Kraft getreten für die Schweiz am 1. Oktober 1972
(Stand am 22. Mai 2026)
Präambel
Die Hohen Vertragsparteien,
in der Erwägung, dass die Charta der Vereinten Nationen2und die am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung angenommene allgemeine Erklärung der Menschenrechte den Grundsatz bestätigt haben, dass die Menschen ohne Unterschied die Menschenrechte und die Grundfreiheiten geniessen sollen,
in der Erwägung, dass die Vereinten Nationen wiederholt ihr grosses Interesse für die Staatenlosen bekundet und sich bestrebt haben diesen in möglichst weitem Umfang die Ausübung der Menschenrechte und der Grundfreiheiten zu gewährleisten,
in der Erwägung, dass nur diejenigen Staatenlosen, die gleichzeitig Flüchtlinge sind, durch das Abkommen vom 28. Juli 19513über die Rechtsstellung der Flüchtlinge erfasst werden und dass jenes Abkommen auf zahlreiche Staatenlose nicht anwendbar ist,
in der Erwägung, dass es wünschenswert ist, die Stellung der Staatenlosen durch ein internationales Übereinkommen zu regeln und zu verbessern,
haben folgendes vereinbart:
Jeder Staatenlose hat gegenüber dem Land, in dem er sich aufhält, Pflichten, zu denen insbesondere die Verpflichtung gehört, sich den Gesetzen und Verordnungen sowie den Massnahmen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zu unterziehen.
Die vertragschliessenden Staaten haben die Bestimmungen dieses Übereinkommens auf die Staatenlosen ohne Unterschied der Rasse, der Religion oder des Herkunftslandes anzuwenden.
Die vertragschliessenden Staaten gewähren den Staatenlosen auf ihrem Gebiet eine mindestens ebenso günstige Behandlung in Bezug auf die Freiheit in der Religionsausübung und die Freiheit des Religionsunterrichts ihrer Kinder wie den eigenen Staatsangehörigen.
Keine Bestimmung dieses Übereinkommens berührt die sonstigen Rechte und Vorteile, die den Staatenlosen unabhängig von diesem Übereinkommen gewährt werden.
Im Sinne dieses Übereinkommens bedeutet der Ausdruck «unter den gleichen Umständen», dass eine Person alle Bedingungen (vor allem diejenigen betreffend Dauer und Voraussetzungen von Aufenthalt und Niederlassung) zur Ausübung eines Rechts erfüllen muss, gleich wie wenn sie nicht staatenlos wäre; ausgenommen hievon sind nur die Bedingungen, die ihrer Natur nach von einem Staatenlosen nicht erfüllt werden können.
Die vertragschliessenden Staaten wenden Sondermassnahmen, die gegen die Person, das Vermögen oder die Interessen der Angehörigen oder ehemaligen Angehörigen eines bestimmten Staates ergriffen werden könnten, nicht auf einen Staatenlosen an, nur weil er die Staatsangehörigkeit dieses Staates besessen hat. Die vertragschliessenden Staaten, die auf Grund ihrer Gesetzgebung diesen allgemeinen Grundsatz nicht einhalten können, gewähren in geeigneten Fällen Ausnahmen zugunsten der Staatenlosen.
Keine Bestimmung dieses Übereinkommens hindert einen vertragschliessenden Staat daran, in Kriegszeiten oder bei andern schwerwiegenden und aussergewöhnlichen Umständen gegenüber einer bestimmten Person vorübergehend die für die Staatssicherheit erforderlichen Massnahmen zu ergreifen, bis abgeklärt ist, ob die Person tatsächlich staatenlos ist und ob die gegen sie ergriffenen Massnahmen im Interesse der Staatssicherheit aufrechterhalten bleiben müssen.
Die vertragschliessenden Staaten prüfen wohlwollend die Möglichkeit, Staatenlose, die reguläre Besatzungsmitglieder eines Schiffes sind, das ihre Flagge führt, die Wohnsitznahme auf ihrem Gebiet zu gestatten, ihnen Reisepapiere auszustellen oder sie vorübergehend aufzunehmen, um ihnen insbesondere die Wohnsitznahme in einem andern Land zu erleichtern.
Die vertragschliessenden Staaten gewähren den Staatenlosen in Bezug auf den Erwerb von beweglichem und unbeweglichem Eigentum und den dazu gehörenden Rechten und in Bezug auf Miet‑ und andere Verträge über bewegliches und unbewegliches Eigentum eine möglichst günstige Behandlung, die auf alle Fälle nicht ungünstiger ist als die, welche Ausländern im allgemeinen unter den gleichen Umständen gewährt wird.
In Bezug auf den Schutz des gewerblichen Eigentums, insbesondere von Erfindungen, technischen Plänen, Modellen, Fabrikmarken, Handelsfirmen, und auf den Schutz von Werken der Literatur, Kunst und Wissenschaft geniessen Staatenlose im Land, wo sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, den Schutz, der den eigenen Staatsangehörigen gewährt wird. Im Gebiet eines andern vertragschliessenden Staates geniesst der Staatenlose den Schutz, der dort Staatsangehörigen des Landes gewährt wird, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Die vertragschliessenden Staaten gewähren den Staatenlosen, die sich rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhalten, in Bezug auf Vereinigungen zu unpolitischen und nicht auf Erwerb gerichteten Zwecken sowie in Bezug auf Gewerkschaften eine möglichst günstige Behandlung, die auf alle Fälle nicht ungünstiger ist als die, welche Ausländern im allgemeinen unter den gleichen Umständen gewährt wird.
Die vertragschliessenden Staaten gewähren den Staatenlosen, die sich rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhalten, in Bezug auf die selbständige Erwerbstätigkeit in der Landwirtschaft, Industrie, im Gewerbe und Handel sowie auf die Gründung von Handels‑ oder Industriefirmen eine möglichst günstige Behandlung, die auf alle Fälle nicht ungünstiger ist als die, welche Ausländern im allgemeinen unter den gleichen Umständen gewährt wird.
Jeder vertragschliessende Staat gewährt den Staatenlosen, die sich rechtmässig auf seinem Gebiet aufhalten, die Diplome besitzen, welche von den zuständigen Behörden dieses Staates anerkannt werden, und die einen freien Beruf ausüben wollen, eine möglichst günstige Behandlung, die auf alle Fälle nicht ungünstiger ist als die, welche Ausländern im allgemeinen unter den gleichen Umständen gewährt wird.
Wo ein Rationierungssystem besteht, das die allgemeine Verteilung von Mangelwaren regelt und dem die ganze Bevölkerung unterworfen ist, sind die Staatenlosen wie die eigenen Staatsangehörigen zu behandeln.
In Bezug auf die Unterkunft gewähren die vertragschliessenden Staaten, soweit diese Frage durch Gesetze und Verordnungen geregelt ist oder unter der Kontrolle der öffentlichen Behörden steht, den Staatenlosen, die sich rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhalten, eine möglichst günstige Behandlung, die auf alle Fälle nicht ungünstiger ist als die, welche Ausländern im allgemeinen unter den gleichen Umständen gewährt wird.
Die vertragschliessenden Staaten gewähren den auf ihrem Gebiet rechtmässig sich aufhaltenden Staatenlosen die gleiche Fürsorge und öffentliche Unterstützung wie den eigenen Staatsangehörigen.
Jeder vertragschliessende Staat räumt den Staatenlosen, die sich rechtmässig auf seinem Gebiet aufhalten, das Recht ein, dort ihren Aufenthaltsort zu wählen und sich frei zu bewegen, vorbehältlich der Bestimmungen, die unter den gleichen Umständen für Ausländer im Allgemeinen gelten.
Die vertragschliessenden Staaten stellen jedem Staatenlosen, der sich auf ihrem Gebiet aufhält und der kein gültiges Reisepapier besitzt, einen Identitätsausweis aus.
Die vertragschliessenden Staaten stellen den Staatenlosen, die sich rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhalten, Reiseausweise aus, die ihnen Reisen ausserhalb dieses Gebietes gestatten, vorausgesetzt, dass keine zwingenden Gründe der Staatssicherheit oder öffentlichen Ordnung entgegenstehen. Die Bestimmungen im Anhang zu diesem Übereinkommen finden auf diese Dokumente Anwendung. Die vertragschliessenden Staaten können einen solchen Reiseausweis auch jedem andern Staatenlosen auf ihrem Gebiet ausstellen; sie werden den Fällen von Staatenlosen besondere Aufmerksamkeit schenken, die sich auf ihrem Gebiet aufhalten und nicht in der Lage sind, von dem Lande, wo sie ihren ordentlichen Aufenthalt haben, einen Reiseausweis zu erlangen.
Die vertragschliessenden Staaten erleichtern soweit als möglich die Assimilierung und Einbürgerung der Staatenlosen. Sie bemühen sich insbesondere, das Einbürgerungsverfahren zu beschleunigen und die Gebühren und Kosten des Verfahrens nach Möglichkeit herabzusetzen.
Die vertragschliessenden Staaten werden dem Generalsekretär der Vereinten Nationen den Text der Gesetze und Verordnungen mitteilen, die sie zur Durchführung dieses Übereinkommens erlassen.
Jede Streitigkeit zwischen den Parteien dieses Übereinkommens über dessen Auslegung oder Durchführung, die auf andere Weise nicht beigelegt werden kann, ist auf Begehren einer der an der Streitigkeit beteiligten Parteien dem Internationalen Gerichtshof zu unterbreiten.
Im Falle eines Bundesstaates oder eines Staates, der kein Einheitsstaat ist, finden nachstehende Bestimmungen Anwendung:
ausgenommen zu den Artikeln 1, 3, 4, 16 Absatz 1 und 33–42 einschliesslich. 2. Jeder vertragschliessende Staat, der gemäss Absatz 1 dieses Artikels einen Vorbehalt gemacht hat, kann ihn jederzeit durch eine diesbezügliche Mitteilung an den Generalsekretär der Vereinten Nationen zurückziehen.
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen macht allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen sowie den in Artikel 35 bezeichneten Nichtmitgliedstaaten Mitteilung über:
Zu Urkund dessen haben die gehörig bevollmächtigten Unterzeichneten dieses Übereinkommen im Namen ihrer Regierungen unterzeichnet.Geschehen zu New York, am achtundzwanzigsten September eintausendneunhundertvierundfünfzig, in einer einzigen Ausfertigung, deren englischer, spanischer und französischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, die in den Archiven der Organisation der Vereinten Nationen hinterlegt wird und von welcher allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen sowie den in Artikel 35 bezeichneten Nichtmitgliedstaaten beglaubigte Abschriften übermittelt werden.(Es folgen die Unterschriften)
1. Der in Artikel 28 dieses Übereinkommens erwähnte Reiseausweis hat anzugeben, dass der Inhaber staatenlos im Sinne des Übereinkommens vom 28. September 1954 ist.
2. Der Ausweis ist mindestens in zwei Sprachen abzufassen, von denen eine die englische oder die französische Sprache ist.
3. Die vertragschliessenden Staaten prüfen die Möglichkeit, einen Reiseausweis gemäss beigefügtem Muster einzuführen.
Vorbehältlich der Vorschriften des Ausstellerlandes können Kinder im Ausweis eines Elternteils oder ausnahmsweise eines anderen Erwachsenen aufgeführt werden.
Die für die Ausstellung des Ausweises erhobenen Gebühren dürfen den niedrigsten Ansatz, der für heimatliche Pässe gilt, nicht übersteigen.
Ausser in besondern oder aussergewöhnlichen Fällen ist der Ausweis für möglichst viele Länder auszustellen.
Die Gültigkeitsdauer des Ausweises beträgt mindestens drei Monate und höchstens zwei Jahre.
1. Die Erneuerung oder Verlängerung des Reiseausweises ist Sache der ausstellenden Behörde, solange der Inhaber sich nicht in einem andern Gebiet niedergelassen hat und sich rechtmässig auf dem Gebiet dieser Behörde aufhält. Zur Ausstellung eines neuen Ausweises ist unter der gleichen Bedingung die Behörde zuständig, die den frühern Ausweis abgegeben hat.
2. Diplomatische und konsularische Vertretungen können ermächtigt werden, die Gültigkeitsdauer der von ihrer Regierung ausgestellten Ausweise um höchstens sechs Monate zu verlängern.
3. Die vertragschliessenden Staaten prüfen wohlwollend, ob Staatenlosen, die sich nicht mehr rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhalten und die vom Land
ihres rechtmässigen Aufenthalts keinen Reiseausweis erhalten können, ein solcher ausgestellt, erneuert oder verlängert werden kann.
Die vertragschliessenden Staaten anerkennen die gemäss Artikel 28 dieses Übereinkommens abgegebenen Ausweise.
Die zuständigen Behörden des Landes, in das der Staatenlose reisen will, tragen, wenn sie bereit sind, ihn aufzunehmen, in seinen Reiseausweis ein Visum ein, sofern dies notwendig ist.
1. Die vertragschliessenden Staaten verpflichten sich, Staatenlosen, die das Einreisevisum des endgültigen Bestimmungsgebietes erhalten haben, Transitvisa zu erteilen.
2. Die Erteilung dieses Visums kann aus Gründen verweigert werden, die auch gegenüber jedem andern Ausländer die Verweigerung des Visums rechtfertigen würden.
Die Gebühren für die Erteilung von Aus‑, Ein‑ oder Durchreisevisa dürfen den für Visa in ausländischen Pässen vorgesehenen niedrigsten Ansatz nicht übersteigen.
Wenn ein Staatenloser sich rechtmässig auf dem Gebiet eines andern vertragschliessenden Staates niederlässt, ist es Sache der zuständigen Behörden dieses Gebietes, ihm gemäss Artikel 28 einen neuen Reiseausweis abzugeben; der Staatenlose kann sie darum ersuchen.
Die Behörde, die einen neuen Ausweis abgibt, hat den früheren einzuziehen und dem Ausstellungsland zurückzusenden, falls dies im Ausweis vorgesehen ist; ist dies nicht der Fall, zieht sie ihn ein und annulliert ihn.
1. Ein nach Artikel 28 des Übereinkommens ausgestellter Reiseausweis berechtigt den Inhaber, vorbehältlich eines anders lautenden Vermerks, jederzeit während der Gültigkeitsdauer des Ausweises in das Gebiet des ausstellenden Staates zurückzukehren. Die Frist zur Rückkehr darf aber nicht weniger als drei Monate betragen, ausser wenn das Land, in welches der Staatenlose reisen will, keine Rückkehrgarantie im Reiseausweis verlangt.
2. Unter Vorbehalt von Absatz 1 kann jeder vertragschliessende Staat verlangen, dass sich der Inhaber des Ausweises allen Formalitäten unterwirft, die in Bezug auf Ausreise oder Rückkehr in das Land vorgeschrieben werden können.
Die Bestimmungen dieses Anhanges, mit Ausnahme von Paragraph 13, berühren in keiner Weise die Gesetze und Verordnungen, die auf dem Gebiete der vertragschliessenden Staaten die Bedingungen für die Zulassung, die Durchreise, den Aufenthalt, die Niederlassung und die Ausreise regeln.
Weder die Abgabe des Ausweises noch die eingetragenen Vermerke bestimmen oder berühren den Status des Inhabers, insbesondere was die Staatsangehörigkeit anbelangt.
Die Ausstellung des Ausweises gibt dem Inhaber keinen Anspruch auf diplomatischen oder konsularischen Schutz des Staates, der den Ausweis abgegeben hat, und überträgt nichtipso facto dessen Vertretern Schutzbefugnisse.
Es wird empfohlen, den Ausweis in Form eines Heftes (15 x 10 cm) auszustellen und ihn so zu drucken, dass jede mit chemischen oder anderen Mitteln vorgenommene Radierung oder Änderung leicht festgestellt werden kann und dass die Worte «Übereinkommen vom 28. September 1954» auf jeder Seite in der Sprache des ausstellenden Landes fortlaufend wiederholt werden.
Umschlag des Heftes
Reiseausweis
(Übereinkommen vom 28. September 1954)
Nr. ………………….
(1)
Reiseausweis
(Übereinkommen vom 28. September 1954)
Dieser Ausweis wird am ……………… ungültig, sofern er nicht verlängert wird.
Name
Vorname(n)
Begleitet von ……. Kind (Kindern).
(Dieser Ausweis enthält ohne Umschlag 32 Seiten.)
(2)
| Geburtsort und -datum: |
|---|
| Beruf: |
| Gegenwärtiger Wohnort: |
| Mädchenname und Vorname(n) der Ehefrau1: |
| Name und Vorname(n) des Ehemannes11: |
| 1 | Nichtzutreffendes streichen |
|---|
Personenbeschreibung
| Grösse: |
|---|
| Haare: |
| Farbe der Augen: |
| Nase: |
| Gesichtsform: |
| Hautfarbe: |
| Besondere Kennzeichen: |
Den Inhaber begleitende Kinder
| Name | Vorname(n) | Geburtsort und -datum | Geschlecht |
|---|
(Dieser Ausweis enthält ohne Umschlag 32 Seiten.)
(3)
Lichtbild des Inhabers und Stempel der den Ausweis ausstellenden Behörde. Fingerabdrücke des Inhabers (wenn erforderlich).
| Unterschrift des Inhabers |
|---|
(Dieser Ausweis enthält ohne Umschlag 32 Seiten.)
(4)
1. Dieser Ausweis ist für folgende Länder gültig:
2. Dieser Ausweis wird auf Grund folgender Unterlage(n) ausgestellt:
| Ausgestellt in: |
|---|
| Datum: |
| Unterschrift und Stempel der den Ausweis ausstellenden Behörde: |
|---|
| Erhobene Gebühr: |
|---|
(Dieser Ausweis enthält ohne Umschlag 32 Seiten.)
(5)
Verlängerung der Gültigkeitsdauer
| Erhobene Gebühr: | Vom | ||
|---|---|---|---|
| bis | |||
| Fait à: | Datum: |
| Unterschrift und Stempel der die Gültigkeit des Ausweises verlängernden Behörde: |
|---|
Verlängerung der Gültigkeitsdauer
| Erhobene Gebühr: | Vom | ||
|---|---|---|---|
| bis | |||
| Ausgestellt in: | Datum: |
| Unterschrift und Stempel der die Gültigkeit des Ausweises verlängernden Behörde: |
|---|
(Dieser Ausweis enthält ohne Umschlag 32 Seiten.)
(6)
Verlängerung der Gültigkeitsdauer
| Erhobene Gebühr: | Vom | ||
|---|---|---|---|
| bis | |||
| Fait à: | Datum: |
| Unterschrift und Stempel der die Gültigkeit des Ausweises verlängernden Behörde: |
|---|
Verlängerung der Gültigkeitsdauer
| Erhobene Gebühr: | Vom | ||
|---|---|---|---|
| bis | |||
| Ausgestellt in: | Datum: |
| Unterschrift und Stempel der die Gültigkeit des Ausweises verlängernden Behörde: |
|---|
(Dieser Ausweis enthält ohne Umschlag 32 Seiten.)
(7–32)
Visa
Der Name des Ausweisinhabers ist in jedem Visum zu wiederholen.
(Dieser Ausweis enthält ohne Umschlag 32 Seiten.)
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Nachfolgeerklärung (N) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Albanien | 23. Juni | 2003 B | 22. September | 2003 |
| Algerien | 15. Juli | 1964 B | 13. Oktober | 1964 |
| Angola | 7. Oktober | 2019 B | 5. Januar | 2020 |
| Antigua und Barbuda* | 25. Oktober | 1988 N | 1. November | 1981 |
| Argentinien* | 1. Juni | 1972 B | 30. August | 1972 |
| Armenien | 18. Mai | 1994 B | 16. August | 1994 |
| Aserbaidschan | 16. August | 1996 B | 14. November | 1996 |
| Australien | 13. Dezember | 1973 B | 13. März | 1974 |
| Barbados* | 6. März | 1972 | 30. November | 1960 |
| Belgien | 27. Mai | 1960 | 25. August | 1960 |
| Belize | 14. September | 2006 B | 13. Dezember | 2006 |
| Benin | 8. Dezember | 2011 B | 7. März | 2012 |
| Bolivien | 6. Oktober | 1983 B | 4. Januar | 1984 |
| Bosnien und Herzegowina | 1. September | 1993 N | 6. März | 1992 |
| Botsuana* | 25. Februar | 1969 | 30. September | 1966 |
| Brasilien | 13. August | 1996 | 11. November | 1996 |
| Bulgarien* | 22. März | 2012 B | 20. Juni | 2012 |
| Burkina Faso | 1. Mai | 2012 B | 30. Juli | 2012 |
| Chile | 11. April | 2018 B | 10. Juli | 2018 |
| China | ||||
| Hongkonga | 10. Juni | 1997 | 1. Juli | 1997 |
| Costa Rica | 2. November | 1977 | 31. Januar | 1978 |
| Côte d’Ivoire | 3. Oktober | 2013 B | 1. Januar | 2014 |
| Dänemark* | 17. Januar | 1956 | 16. April | 1956 |
| Deutschland* | 2. August | 1976 | 24. Januar | 1977 |
| Ecuador | 2. Oktober | 1970 | 31. Dezember | 1970 |
| El Salvador* | 9. Februar | 2015 | 10. Mai | 2015 |
| Eswatini | 16. November | 1999 B | 14. Februar | 2000 |
| Fidschi* | 12. Juni | 1972 | 10. Oktober | 1970 |
| Finnland* | 10. Oktober | 1968 B | 8. Januar | 1969 |
| Frankreich* | 8. März | 1960 | 6. Juni | 1960 |
| Gambia | 1. Juli | 2014 B | 29. September | 2014 |
| Georgien | 23. Dezember | 2011 B | 22. März | 2012 |
| Griechenland | 4. November | 1975 B | 2. Februar | 1976 |
| Guatemala* | 28. November | 2000 | 26. Februar | 2001 |
| Guinea | 21. März | 1962 B | 19. Juni | 1962 |
| Guinea-Bissau | 19. September | 2016 B | 18. Dezember | 2016 |
| Haiti | 27. September | 2018 B | 26. Dezember | 2018 |
| Honduras | 1. Oktober | 2012 | 30. Dezember | 2012 |
| Irland* | 17. Dezember | 1962 B | 17. März | 1963 |
| Island | 26. Januar | 2021 B | 26. April | 2021 |
| Israel | 23. Dezember | 1958 | 23. März | 1959 |
| Italien* | 3. Dezember | 1962 | 3. März | 1963 |
| Kiribati* | 29. November | 1983 N | 12. Juli | 1979 |
| Kolumbien | 7. Oktober | 2019 | 5. Januar | 2020 |
| Kongo (Brazzaville) | 10. Oktober | 2023 B | 8. Januar | 2024 |
| Korea (Süd-) | 22. August | 1962 B | 20. November | 1962 |
| Kroatien | 12. Oktober | 1992 N | 8. Oktober | 1991 |
| Lesotho* | 4. November | 1974 | 4. Oktober | 1966 |
| Lettland* | 5. November | 1999 B | 3. Februar | 2000 |
| Liberia | 11. September | 1964 B | 10. Dezember | 1964 |
| Libyen | 16. Mai | 1989 B | 14. August | 1989 |
| Liechtenstein | 25. September | 2009 | 24. Dezember | 2009 |
| Litauen | 7. Februar | 2000 B | 7. Mai | 2000 |
| Luxemburg | 27. Juni | 1960 | 25. September | 1960 |
| Malawi | 7. Oktober | 2011 B | 5. Januar | 2011 |
| Mali | 27. Mai | 2016 B | 25. August | 2016 |
| Malta* | 11. Dezember | 2019 B | 10. März | 2020 |
| Mexiko* | 7. Juni | 2000 B | 5. September | 2000 |
| Moldau* | 19. April | 2012 B | 18. Juli | 2012 |
| Montenegro | 23. Oktober | 2006 N | 3. Juni | 2006 |
| Mosambik | 1. Oktober | 2014 B | 30. Dezember | 2014 |
| Nicaragua* | 15. Juli | 2013 B | 13. Oktober | 2013 |
| Niederlande* | 12. April | 1962 | 11. Juli | 1962 |
| Niger | 7. November | 2014 B | 5. Februar | 2015 |
| Nigeria | 20. September | 2011 B | 19. Dezember | 2011 |
| Nordmazedonien | 18. Januar | 1994 N | 17. November | 1991 |
| Norwegen | 19. November | 1956 | 17. Februar | 1957 |
| Österreich* | 8. Februar | 2008 B | 8. Mai | 2008 |
| Panama | 2. Juni | 2011 B | 31. August | 2011 |
| Paraguay | 1. Juli | 2014 B | 29. September | 2014 |
| Peru | 23. Januar | 2014 B | 23. April | 2014 |
| Philippinen | 22. September | 2011 | 21. Dezember | 2011 |
| Portugal* | 1. Oktober | 2012 B | 30. Dezember | 2012 |
| Ruanda | 4. Oktober | 2006 B | 2. Januar | 2007 |
| Rumänien* | 27. Januar | 2006 B | 27. April | 2006 |
| Sambia* | 1. November | 1974 | 24. Oktober | 1964 |
| São Tomé und Príncipe | 15. Januar | 2024 B | 14. April | 2024 |
| Schweden* | 2. April | 1965 | 1. Juli | 1965 |
| Schweiz | 3. Juli | 1972 | 1. Oktober | 1972 |
| Senegal | 21. September | 2005 B | 20. Dezember | 2005 |
| Serbien | 12. März | 2001 N | 27. April | 1992 |
| Sierra Leone | 9. Mai | 2016 B | 7. August | 2016 |
| Simbabwe | 1. Dezember | 1998 N | 18. April | 1980 |
| Slowakei* | 3. April | 2000 B | 2. Juli | 2000 |
| Slowenien | 6. Juli | 1992 N | 25. Juni | 1991 |
| Spanien* | 12. Mai | 1997 B | 10. August | 1997 |
| St. Vincent und die Grenadinen* | 27. April | 1999 N | 27. Oktober | 1979 |
| Südsudan | 4. November | 2024 B | 2. Februar | 2025 |
| Togo | 14. Juli | 2021 B | 12. Oktober | 2021 |
| Trinidad und Tobago | 11. April | 1966 | 31. August | 1962 |
| Tschad | 12. August | 1999 B | 10. November | 1999 |
| Tschechische Republik* | 19. Juli | 2004 B | 17. Oktober | 2004 |
| Tunesien | 29. Juli | 1969 B | 27. Oktober | 1969 |
| Türkei | 26. März | 2015 B | 24. Juni | 2015 |
| Turkmenistan | 7. Dezember | 2011 B | 6. März | 2012 |
| Uganda | 15. April | 1965 B | 14. Juli | 1965 |
| Ukraine | 25. März | 2013 B | 23. Juni | 2013 |
| Ungarn* | 21. November | 2001 B | 19. Februar | 2002 |
| Uruguay | 2. April | 2004 B | 1. Juli | 2004 |
| Vereinigtes Königreich* | 16. April | 1959 | 15. Juli | 1959 |
| * Vorbehalte und Erklärungen. Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen: https://treaties.un.orgeingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden. a Vom 19. März 1963 bis zum 30. Juni 1997 war das Übereinkommen auf Grund einer Ausdehnungserklärung des Vereinigten Königreichs in Hongkong anwendbar. Seit dem 1. Juli 1997 bildet Hongkong eine Besondere Verwaltungsregion (SAR) der Volksrepublik China. Auf Grund der chinesischen Erklärung vom 10. Juni 1997 ist das Übereinkommen seit dem 1. Juli 1997 auch in der SAR Hongkong anwendbar. |
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"title": "Convention du 28 septembre 1954 relative au statut des apatrides (avec annexe et modèle)",
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"title": "Convenzione del 28 settembre 1954 sullo statuto degli apolidi (con. All. e Modello)",
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