0.230•Übereinkommen zur Errichtung der Weltorganisation für geistiges Eigentum
0.230Multilateral International Treaty26.04.1970
Abgeschlossen in Stockholm am 14. Juli 1967
Von der Bundesversammlung genehmigt am 2. Dezember 19691
Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 26. Januar 1970
In Kraft getreten für die Schweiz am 26. April 1970
(Stand am 20. Oktober 2022)
Die Vertragsparteien –
in dem Wunsch, zu einem besseren Verständnis und einer besseren Zusammenarbeit zwischen den Staaten zu ihrem gegenseitigen Nutzen und auf der Grundlage der Wahrung ihrer Souveränität und Gleichheit beizutragen,
in dem Wunsch, zur Ermutigung der schöpferischen Tätigkeit den Schutz des geistigen Eigentums weltweit zu fördern,
in dem Wunsch, die Verwaltung der Verbände, die auf den Gebieten des Schutzes des gewerblichen Eigentums und des Schutzes von Werken der Literatur und Kunst errichtet sind, zu modernisieren und wirksamer zu gestalten, unter voller Wahrung der Unabhängigkeit jedes Verbandes –
haben folgendes vereinbart:
Die Weltorganisation für geistiges Eigentum wird durch dieses Übereinkommen errichtet.
Im Sinn dieses Übereinkommens bedeutet: i) «Organisation» die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO/OMPI); ii) «Internationales Büro» das Internationale Büro für geistiges Eigentum; iii) «Pariser Verbandsübereinkunft» die Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums vom 20. März 18832einschliesslich aller revidierten Fassungen3; iv) «Berner Übereinkunft» die Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst vom 9. September 18864einschliesslich aller revidierten Fassungen5; v) «Pariser Verband» der durch die Pariser Verbandsübereinkunft errichtete internationale Verband; vi) «Berner Verband» der durch die Berner Übereinkunft errichtete internationale Verband; vii) «Verbände» der Pariser Verband, die im Rahmen dieses Verbandes errichteten besonderen Verbände und Sonderabkommen, der Berner Verband sowie jede andere internationale Vereinbarung zur Förderung des Schutzes des geistigen Eigentums, deren Verwaltung durch die Organisation nach Artikel 4 Ziffer iii) übernommen wird; viii) «geistiges Eigentum» die Rechte betreffend: – die Werke der Literatur, Kunst und Wissenschaft, – die Leistungen der ausübenden Künstler, die Tonträger und Funksendungen, – die Erfindungen auf allen Gebieten der menschlichen Tätigkeit, – die wissenschaftlichen Entdeckungen, – die gewerblichen Muster und Modelle, – die Fabrik‑, Handels‑ und Dienstleistungsmarken sowie die Handelsnamen und Geschäftsbezeichnungen, – den Schutz gegen unlauteren Wettbewerb und alle anderen Rechte, die sich aus der geistigen Tätigkeit auf gewerblichem, wissenschaftlichem, literarischem oder künstlerischem Gebiet ergeben.
Zweck der Organisation ist es: i) den Schutz des geistigen Eigentums durch Zusammenarbeit der Staaten weltweit zu fördern, gegebenenfalls im Zusammenwirken mit jeder anderen internationalen Organisation, ii) die verwaltungsmässige Zusammenarbeit zwischen den Verbänden zu gewährleisten.
Zur Erreichung des in Artikel 3 bezeichneten Zwecks nimmt die Organisation durch ihre zuständigen Organe und vorbehaltlich der Zuständigkeit der einzelnen Verbände folgende Aufgaben wahr: i) sie fördert Massnahmen zur weltweiten Verbesserung des Schutzes des geistigen Eigentums und zur Angleichung der innerstaatlichen Rechtsvorschriften auf diesem Gebiet; ii) sie erfüllt die Verwaltungsaufgaben des Pariser Verbandes, der im Rahmen dieses Verbandes errichteten besonderen Verbände und des Berner Verbandes; iii) sie kann sich damit einverstanden erklären, die Verwaltung jeder anderen internationalen Vereinbarung zur Förderung des Schutzes des geistigen Eigentums zu übernehmen oder sich an einer solchen Verwaltung zu beteiligen; iv) sie unterstützt das Zustandekommen internationaler Vereinbarungen zur Förderung des Schutzes des geistigen Eigentums; v) sie bietet den Staaten, die sie um juristisch‑technische Hilfe auf dem Gebiet des geistigen Eigentums ersuchen, ihre Mitarbeit an; vi) sie sammelt und verbreitet alle Informationen über den Schutz des geistigen Eigentums, unternimmt und fördert Untersuchungen auf diesem Gebiet und veröffentlicht deren Ergebnisse; vii) sie unterhält Einrichtungen zur Erleichterung des internationalen Schutzes des geistigen Eigentums, nimmt gegebenenfalls Registrierungen auf diesem Gebiet vor und veröffentlicht Angaben über diese Registrierungen; viii) sie trifft alle anderen geeigneten Massnahmen.
1) Mitglied der Organisation kann jeder Staat werden, der Mitglied eines der in Artikel 2 Ziffer vii) bezeichneten Verbände ist.
2) Mitglied der Organisation kann ferner jeder Staat werden, der nicht Mitglied eines der Verbände ist, sofern er: i) Mitglied der Vereinten Nationen, einer der mit den Vereinten Nationen in Beziehung gebrachten Sonderorganisationen oder der Internationalen Atomenergie-Organisation oder Vertragspartei des Statuts des Internationalen Gerichtshofes6ist, oder ii) von der Generalversammlung eingeladen wird, Vertragspartei dieses Übereinkommens zu werden.
2) Die Generalversammlung;
i) ernennt den Generaldirektor auf Vorschlag des Koordinierungsausschusses; ii) prüft und billigt die Berichte des Generaldirektors betreffend die Organisation und erteilt ihm alle erforderlichen Weisungen; iii) prüft und billigt die Berichte und die Tätigkeit des Koordinierungsausschusses und erteilt ihm Weisungen; iv) beschliesst den Zweijahres‑Haushaltsplan7für die gemeinsamen Ausgaben der Verbände; v) billigt die vom Generaldirektor vorgeschlagenen Massnahmen betreffend die Verwaltung der in Artikel 4 Ziffer iii) vorgesehenen internationalen Vereinbarungen; vi) beschliesst die Finanzvorschriften der Organisation; vii) bestimmt die Arbeitssprachen des Sekretariats unter Berücksichtigung der Praxis der Vereinten Nationen; viii) lädt die in Artikel 5 Absatz 2) Ziffer ii) bezeichneten Staaten ein, Vertragspartei dieses Übereinkommens zu werden; ix) bestimmt, welche Nichtmitgliedstaaten der Organisation, welche zwischenstaatlichen und welche internationalen nichtstaatlichen Organisationen zu ihren Sitzungen als Beobachter zugelassen werden; x) nimmt alle anderen im Rahmen dieses Übereinkommens zweckdienlichen Aufgaben wahr. 3) a) Jeder Staat, gleichgültig ob er Mitglied eines oder mehrerer Verbände ist, verfügt in der Generalversammlung über eine Stimme. b) Die Hälfte der Mitgliedstaaten der Generalversammlung bildet das Quorum (die für die Beschlussfähigkeit erforderliche Mindestzahl). c) Ungeachtet des Buchstabens b) kann die Generalversammlung Beschlüsse fassen, wenn während einer Tagung die Zahl der vertretenen Staaten zwar weniger als die Hälfte, aber mindestens ein Drittel der Mitgliedstaaten der Generalversammlung beträgt; jedoch werden diese Beschlüsse mit Ausnahme der Beschlüsse über das Verfahren der Generalversammlung nur dann wirksam, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind: Das Internationale Büro teilt diese Beschlüsse den Mitgliedstaaten der Generalversammlung mit, die nicht vertreten waren, und lädt sie ein, innerhalb einer Frist von drei Monaten vom Zeitpunkt dieser Mitteilung an schriftlich ihre Stimme oder Stimmenthaltung bekanntzugeben. Entspricht nach Ablauf der Frist die Zahl der Staaten, die auf diese Weise ihre Stimme oder Stimmenthaltung bekanntgegeben haben, mindestens der Zahl der Staaten, die für die Erreichung des Quorums während der Tagung gefehlt hatte, so werden die Beschlüsse wirksam, sofern gleichzeitig die erforderliche Mehrheit noch vorhanden ist. d) Vorbehaltlich der Buchstaben e) und f) fasst die Generalversammlung ihre Beschlüsse mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen. e) Die Billigung von Massnahmen betreffend die Verwaltung der in Artikel 4 Ziffer iii) bezeichneten internationalen Vereinbarungen bedarf der Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen. f) Die Billigung eines Abkommens mit den Vereinten Nationen nach den Artikeln 57 und 63 der Charta der Vereinten Nationen8bedarf einer Mehrheit von neun Zehnteln der abgegebenen Stimmen. g) Für die Ernennung des Generaldirektors (Absatz 2) Ziffer i)) die Billigung der vom Generaldirektor vorgeschlagenen Massnahmen betreffend die Verwaltung der internationalen Vereinbarungen (Absatz 2) Ziffer v)) und für die Verlegung des Sitzes (Artikel 10) ist die vorgesehene Mehrheit nicht nur in der Generalversammlung, sondern auch in der Versammlung des Pariser Verbandes und in der Versammlung des Berner Verbandes erforderlich. h) Stimmenthaltung gilt nicht als Stimmabgabe. i) Ein Delegierter kann nur einen Staat vertreten und nur in dessen Namen abstimmen. 4) a) Die Generalversammlung tritt nach Einberufung durch den Generaldirektor alle zwei Jahre9einmal zu einer ordentlichen Tagung zusammen. b) Die Generalversammlung tritt nach Einberufung durch den Generaldirektor zu einer ausserordentlichen Tagung zusammen, wenn der Koordinierungsausschuss oder ein Viertel der Mitgliedstaaten der Generalversammlung es verlangt. c) Die Sitzungen finden am Sitz der Organisation statt.
5) Die Mitgliedstaaten dieses Übereinkommens, die nicht Mitglied eines Verbandes sind, werden zu den Sitzungen der Generalversammlung als Beobachter zugelassen.
6) Die Generalversammlung gibt sich eine Geschäftsordnung.
2) Die Konferenz: i) erörtert Fragen von allgemeinem Interesse auf dem Gebiet des geistigen Eigentums und kann Empfehlungen zu diesen Fragen beschliessen, wobei die Zuständigkeit und die Unabhängigkeit der Verbände zu wahren sind; ii) beschliesst den Zweijahres‑Haushaltsplan10der Konferenz; iii) stellt im Rahmen dieses Haushaltsplans das Zweijahres‑Programm11für die juristisch‑technische Hilfe auf; iv) beschliesst Änderungen dieses Übereinkommens nach dem in Artikel 17 vorgesehenen Verfahren; v) bestimmt, welche Nichtmitgliedstaaten der Organisation, welche zwischenstaatlichen und welche internationalen nichtstaatlichen Organisationen zu ihren Sitzungen als Beobachter zugelassen werden; vi) nimmt alle anderen im Rahmen dieses Übereinkommens zweckdienlichen Aufgaben wahr. 3) a) Jeder Mitgliedstaat verfügt in der Konferenz über eine Stimme. b) Ein Drittel der Mitgliedstaaten bildet das Quorum. c) Vorbehaltlich des Artikels 17 fasst die Konferenz ihre Beschlüsse mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen. d) Die Höhe der Beiträge der Vertragsstaaten dieses Übereinkommens, die nicht Mitglied eines Verbandes sind, wird durch eine Abstimmung festgesetzt, an der teilzunehmen nur die Delegierten dieser Staaten berechtigt sind. e) Stimmenthaltung gilt nicht als Stimmabgabe. f) Ein Delegierter kann nur einen Staat vertreten und nur in dessen Namen abstimmen. 4) a) Die Konferenz tritt nach Einberufung durch den Generaldirektor zu derselben Zeit und an demselben Ort wie die Generalversammlung zu einer ordentlichen Tagung zusammen. b) Die Konferenz tritt nach Einberufung durch den Generaldirektor zu einer ausserordentlichen Tagung zusammen, wenn die Mehrheit der Mitgliedstaaten es verlangt.
5) Die Konferenz gibt sich eine Geschäftsordnung.
2) Wünschen die anderen Verbände, die von der Organisation verwaltet werden, als solche im Koordinierungsausschuss vertreten zu sein, so sind ihre Vertreter aus dem Kreis der Mitgliedstaaten des Koordinierungsausschusses zu bestimmen.
3) Der Koordinierungsausschuss: i) äussert sich den Organen der Verbände, der Generalversammlung, der Konferenz und dem Generaldirektor gegenüber zu allen Verwaltungs‑ und Finanzfragen und zu allen anderen Fragen, die entweder für zwei oder mehrere Verbände oder für einen oder mehrere Verbände und die Organisation von gemeinsamem Interesse sind, und insbesondere zu Fragen des Haushaltsplans für die gemeinsamen Ausgaben der Verbände; ii) bereitet den Entwurf der Tagesordnung der Generalversammlung vor; iii) bereitet die Entwürfe der Tagesordnung, des Programms und des Haushaltsplans der Konferenz vor; iv)12 … v) schlägt der Generalversammlung einen Kandidaten für das Amt des Generaldirektors vor, wenn die Amtszeit des Generaldirektors abläuft oder dessen Posten nicht besetzt ist; ernennt die Generalversammlung den vorgeschlagenen Kandidaten nicht, so schlägt der Koordinierungsausschuss einen anderen Kandidaten vor; dieses Verfahren wird wiederholt, bis der zuletzt vorgeschlagene Kandidat von der Generalversammlung ernannt ist; vi) ernennt einen geschäftsführenden Generaldirektor für die Zeit bis zur Amtsübernahme durch den neuen Generaldirektor, wenn der Posten des Generaldirektors zwischen zwei Tagungen der Generalversammlung frei wird; vii) nimmt alle anderen Aufgaben wahr, die ihm im Rahmen dieses Übereinkommens übertragen werden. 4) a) Der Koordinierungsausschuss tritt nach Einberufung durch den General-direktor jedes Jahr einmal zu einer ordentlichen Tagung zusammen. Er tritt in der Regel am Sitz der Organisation zusammen. b) Der Koordinierungsausschuss tritt nach Einberufung durch den Generaldirektor zu einer ausserordentlichen Tagung zusammen, entweder auf Initiative des Generaldirektors oder wenn der Vorsitzende oder ein Viertel der Mitglieder des Koordinierungsausschusses es verlangt. 5) a) Jeder Staat, gleichgültig ob er Mitglied eines oder beider in Absatz 1) Buchstabe a) bezeichneten Exekutivausschüsse ist, verfügt im Koordinierungsausschuss über eine Stimme. b) Die Hälfte der Mitglieder des Koordinierungsausschusses bildet das Quorum. c) Ein Delegierter kann nur einen Staat vertreten und nur in dessen Namen abstimmen. 6) a) Der Koordinierungsausschuss nimmt Stellung und fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltung gilt nicht als Stimmabgabe. b) Selbst wenn eine einfache Mehrheit erreicht ist, kann jedes Mitglied des Koordinierungsausschusses unmittelbar nach der Abstimmung verlangen, dass eine besondere Stimmenzählung nach folgendem Verfahren stattfindet: Es werden zwei getrennte Listen angelegt, von denen eine die Namen der Mitgliedstaaten des Exekutivausschusses des Pariser Verbandes und die andere die Namen der Mitgliedstaaten des Exekutivausschusses des Berner Verbandes enthält; die Stimmabgabe jedes Staates wird in jeder Liste, in der er aufgeführt ist, neben seinem Namen eingetragen. Ergibt diese besondere Zählung, dass eine einfache Mehrheit nicht auf jeder dieser Listen erreicht worden ist, so gilt der Vorschlag nicht als angenommen.
7) Jeder Mitgliedstaat der Organisation, der nicht Mitglied des Koordinierungsausschusses ist, kann bei den Sitzungen dieses Ausschusses durch Beobachter vertreten sein; diese sind berechtigt, an den Beratungen teilzunehmen, haben jedoch kein Stimmrecht.
8) Der Koordinierungsausschuss gibt sich eine Geschäftsordnung.
1) Das Internationale Büro ist das Sekretariat der Organisation.
2) Das Internationale Büro wird von dem Generaldirektor geleitet, der von zwei oder mehreren Stellvertretenden Generaldirektoren unterstützt wird.
3) Der Generaldirektor wird für einen bestimmten Zeitabschnitt von nicht weniger als sechs Jahren ernannt. Seine Ernennung kann für bestimmte Zeitabschnitte wiederholt werden. Die Dauer des ersten Zeitabschnitts und der etwa folgenden Zeitabschnitte sowie alle anderen Bedingungen der Ernennung werden von der Generalversammlung festgesetzt.
5) Der Generaldirektor bereitet die Entwürfe der Haushaltspläne und der Programme sowie periodische Tätigkeitsberichte vor. Er übermittelt sie den Regierungen der beteiligten Staaten sowie den zuständigen Organen der Verbände und der Organisation.
6) Der Generaldirektor und die von ihm bestimmten Mitglieder des Personals nehmen ohne Stimmrecht an allen Sitzungen der Generalversammlung, der Konferenz, des Koordinierungsausschusses sowie aller anderen Ausschüsse oder Arbeitsgruppen teil. Der Generaldirektor oder ein von ihm bestimmtes Mitglied des Personals ist von Amts wegen Sekretär dieser Organe.
7) Der Generaldirektor ernennt das für die ordnungsgemässe Erfüllung der Aufgaben des Internationalen Büros erforderliche Personal. Er ernennt nach Billigung durch den Koordinierungsausschuss die Stellvertretenden Generaldirektoren. Die Anstellungsbedingungen werden durch das Personalstatut festgelegt, das vom Generaldirektor vorgeschlagen wird und der Billigung durch den Koordinierungsausschuss bedarf. Der entscheidende Gesichtspunkt bei der Auswahl des Personals und der Festlegung der Anstellungsbedingungen ist die Notwendigkeit, Personal zu gewinnen, das hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit, Fachkenntnis und persönlichen Integrität hervorragend qualifiziert ist. Die Bedeutung, die einer Auswahl des Personals auf möglichst breiter geographischer Grundlage zukommt, ist dabei gebührend zu berücksichtigen.
8) Die Stellung des Generaldirektors und der Mitglieder des Personals hat ausschliesslich internationalen Charakter. Sie dürfen bei der Ausübung ihrer Dienstobliegenheiten Weisungen von einer Regierung oder einer Behörde ausserhalb der Organisation weder einholen noch annehmen. Sie haben sich aller Handlungen zu enthalten, die ihre Stellung als internationale Beamte beeinträchtigen könnten. Jeder Mitgliedstaat verpflichtet sich, den ausschliesslich internationalen Charakter der Stellung des Generaldirektors und der Mitglieder des Personals zu achten und von jedem Versuch abzusehen, sie bei der Ausübung ihrer Dienstobliegenheiten zu beeinflussen.
1) Die Organisation hat ihren Sitz in Genf.
2) Die Verlegung des Sitzes kann nach den Bestimmungen des Artikels 6 Absatz 3) Buchstaben d) und g) beschlossen werden.
1) Die Organisation hat zwei getrennte Haushaltspläne; den Haushaltsplan für die gemeinsamen Ausgaben der Verbände und den Haushaltsplan der Konferenz.
| Klasse A | 10 | |
|---|---|---|
| Klasse B | 3 | |
| Klasse C | 1 |
5) Jeder Vertragsstaat dieses Übereinkommens, der nicht Mitglied eines der Verbände ist und der mit der Zahlung seiner nach diesem Artikel zu leistenden Beiträge im Rückstand ist, sowie jeder Vertragsstaat dieses Übereinkommens, der Mitglied eines der Verbände ist und mit der Zahlung seiner Beiträge an diesen Verband im Rückstand ist, kann sein Stimmrecht in keinem der Organe der Organisation, denen er als Mitglied angehört, ausüben, wenn der rückständige Betrag die Summe der von ihm für die zwei vorhergehenden vollen Jahre geschuldeten Beiträge erreicht oder übersteigt. Jedoch kann jedes dieser Organe einem solchen Staat gestatten, das Stimmrecht in diesem Organ weiter auszuüben, wenn und solange es überzeugt ist, dass der Zahlungsrückstand eine Folge aussergewöhnlicher und unabwendbarer Umstände ist.
6) Die Höhe der Gebühren und Beträge für Dienstleistungen des Internationalen Büros auf dem Gebiet der juristisch‑technischen Hilfe wird vom Generaldirektor festgesetzt, der dem Koordinierungsausschuss darüber berichtet.
7) Die Organisation kann mit Billigung des Koordinierungsausschusses alle Schenkungen, Vermächtnisse und Zuwendungen annehmen, die unmittelbar von Regierungen, öffentlichen oder privaten Einrichtungen, Vereinigungen oder Privatpersonen stammen.
10) Die Rechnungsprüfung wird nach Massgabe der Finanzvorschriften von einem oder mehreren Mitgliedstaaten oder von aussenstehenden Rechnungsprüfern vorgenommen, die mit ihrer Zustimmung von der Generalversammlung bestimmt werden.
1) Die Organisation geniesst im Hoheitsgebiet jedes Mitgliedstaates gemäss den Gesetzen dieses Staates die zur Erreichung ihres Zwecks und zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben erforderliche Rechtsfähigkeit.
2) Die Organisation schliesst mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft und mit jedem anderen Staat, in den der Sitz gegebenenfalls verlegt wird, ein Abkommen über den Sitz.
3) Die Organisation kann mit den anderen Mitgliedstaaten zwei‑ oder mehrseitige Übereinkünfte schliessen, um sich sowie ihren Beamten und den Vertretern aller Mitgliedstaaten die zur Erreichung des Zwecks und zur Wahrnehmung der Aufgaben der Organisation erforderlichen Vorrechte und Immunitäten zu sichern.
4) Der Generaldirektor kann Verhandlungen über die in den Absätzen 2) und 3) bezeichneten Übereinkünfte führen; nach Billigung durch den Koordinierungsausschuss schliesst und unterzeichnet er sie im Namen der Organisation.
1) Die Organisation stellt, wenn sie es für zweckmässig hält, Beziehungen zur Zusammenarbeit mit anderen zwischenstaatlichen Organisationen her und arbeitet mit ihnen zusammen. Jedes zu diesem Zweck mit diesen Organisationen vereinbarte allgemeine Abkommen wird vom Generaldirektor nach Billigung durch den Koordinierungsausschuss geschlossen.
2) Die Organisation kann für die in ihre Zuständigkeit fallenden Fragen alle geeigneten Massnahmen für eine Konsultation und Zusammenarbeit mit internationalen nichtstaatlichen Organisationen und, sofern die beteiligten Regierungen zustimmen, mit nationalen staatlichen oder nichtstaatlichen Organisationen treffen. Solche Massnahmen werden vom Generaldirektor nach Billigung durch den Koordinierungsausschuss getroffen.
1) Die in Artikel 5 bezeichneten Staaten können Vertragspartei dieses Übereinkommens und Mitglied der Organisation werden durch: i) Unterzeichnung ohne Vorbehalt der Ratifikation; oder ii) Unterzeichnung unter Vorbehalt der Ratifikation und nachfolgende Hinterlegung der Ratifikationsurkunde; oder iii) Hinterlegung einer Beitrittsurkunde.
2) Ungeachtet aller anderen Bestimmungen dieses Übereinkommens kann ein Vertragsstaat der Pariser Verbandsübereinkunft, der Berner Übereinkunft oder beider Übereinkünfte nur dann Vertragspartei dieses Übereinkommens werden, wenn er durch Ratifikation oder Beitritt gleichzeitig oder vorher Vertragspartei entweder der Stockholmer Fassung der Pariser Verbandsübereinkunft13in ihrer Gesamtheit oder mit der in Artikel 20 Absatz 1) Buchstabe b) Ziffer i) dieser Fassung vorgesehenen Einschränkung oder der Stockholmer Fassung der Berner Übereinkunft14in ihrer Gesamtheit oder mit der in Artikel 28 Absatz 1) Buchstabe b) Ziffer i) dieser Fassung vorgesehenen Einschränkung wird oder geworden ist.
3) Die Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunden werden beim Generaldirektor hinterlegt.
1) Dieses Übereinkommen tritt drei Monate, nachdem zehn Mitgliedstaaten des Pariser Verbandes und sieben Mitgliedstaaten des Berner Verbandes eine der in Artikel 14 Absatz 1) vorgesehenen Handlungen vorgenommen haben, in Kraft, wobei ein Staat, der Mitglied beider Verbände ist, in beiden Gruppen gezählt wird.
Zu diesem Zeitpunkt tritt dieses Übereinkommen auch für die Staaten in Kraft, die, ohne Mitglied eines der beiden Verbände zu sein, drei Monate vor diesem Zeitpunkt oder früher eine der in Artikel 14 Absatz 1) vorgesehenen Handlungen vorgenommen haben.
2) Für jeden anderen Staat tritt dieses Übereinkommen drei Monate nach dem Zeitpunkt in Kraft, zu dem dieser Staat eine der in Artikel 14 Absatz 1) vorgesehenen Handlungen vorgenommen hat.
Vorbehalte zu diesem Übereinkommen sind nicht zulässig.
1) Vorschläge zur Änderung dieses Übereinkommens können von jedem Mitgliedstaat, vom Koordinierungsausschuss oder vom Generaldirektor vorgelegt werden. Diese Vorschläge werden vom Generaldirektor mindestens sechs Monate, bevor sie in der Konferenz beraten werden, den Mitgliedstaaten mitgeteilt.
2) Jede Änderung wird von der Konferenz beschlossen. Berühren die Änderungen die Rechte und Verpflichtungen der Vertragsstaaten dieses Übereinkommens, die nicht Mitglied eines der Verbände sind, so nehmen diese Staaten auch an der Abstimmung teil. Über alle anderen Änderungsvorschläge stimmen nur die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens ab, die Mitglied mindestens eines der Verbände sind. Die Änderungen werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen unter der Voraussetzung, dass die Konferenz nur über solche Änderungsvorschläge abstimmt, die vorher von der Versammlung des Pariser Verbandes und von der Versammlung des Berner Verbandes nach den Bestimmungen beschlossen worden sind, die diese Übereinkünfte für die Änderung ihrer Verwaltungsvorschriften vorsehen.
3) Jede Änderung tritt einen Monat nach dem Zeitpunkt in Kraft, zu dem die schriftlichen Notifikationen der verfassungsmässig zustandegekommenen Annahme des Änderungsvorschlags von drei Vierteln der Mitgliedstaaten der Organisation, die im Zeitpunkt der Beschlussfassung der Konferenz über die Änderung nach Absatz 2) stimmberechtigt waren, beim Generaldirektor eingegangen sind. Jede auf diese Weise angenommene Änderung bindet alle Staaten, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung Mitglied der Organisation sind oder später Mitglied werden; jedoch bindet eine Änderung, die die finanziellen Verpflichtungen der Mitgliedstaaten erweitert, nur die Staaten, die die Annahme dieser Änderung notifiziert haben.
1) Jeder Mitgliedstaat kann dieses Übereinkommen durch eine an den General-direktor gerichtete Notifikation kündigen.
2) Die Kündigung wird sechs Monate nach dem Zeitpunkt wirksam, zu dem die Notifikation beim Generaldirektor eingegangen ist.
Der Generaldirektor notifiziert den Regierungen aller Mitgliedstaaten: i) den Zeitpunkt des Inkrafttretens des Übereinkommens; ii) die Unterzeichnungen und die Hinterlegungen von Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunden; iii) die Annahmen von Änderungen dieses Übereinkommens und den Zeitpunkt, zu dem diese Änderungen in Kraft treten; iv) die Kündigungen dieses Übereinkommens.
2) Amtliche Texte werden vom Generaldirektor nach Konsultierung der beteiligten Regierungen in deutscher, italienischer und portugiesischer Sprache sowie in anderen Sprachen hergestellt, die die Konferenz bestimmen kann.
3) Der Generaldirektor übermittelt zwei beglaubigte Abschriften dieses Übereinkommens und jeder von der Konferenz beschlossenen Änderung den Regierungen der Mitgliedstaaten des Pariser Verbandes und des Berner Verbandes sowie der Regierung jedes anderen Staates, wenn er diesem Übereinkommen beitritt, und der Regierung jedes anderen Staates, die es verlangt. Die Abschriften des unterzeichneten Textes des Übereinkommens, die den Regierungen übermittelt werden, werden von der schwedischen Regierung beglaubigt.
4) Der Generaldirektor lässt dieses Übereinkommen beim Sekretariat der Vereinten Nationen registrieren.
1) Bis zur Amtsübernahme durch den ersten Generaldirektor gelten Bezugnahmen in diesem Übereinkommen auf das Internationale Büro oder den Generaldirektor als Bezugnahmen auf die Vereinigten Internationalen Büros zum Schutz des gewerblichen, literarischen und künstlerischen Eigentums (auch Vereinigte Internationale Büros zum Schutz des geistigen Eigentums – BIRPI – genannt) oder ihren Direktor.
Zu Urkund dessen haben die hierzu gehörig bevollmächtigten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterschrieben.Geschehen zu Stockholm am 14. Juli 1967.(Es folgen die Unterschriften)
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Nachfolgeerklärung (N) Unterzeichnet ohne Ratifikationsvorbehalt (U) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Afghanistan | 13. September | 2005 B | 13. Dezember | 2005 |
| Ägypten | 21. Januar | 1975 B | 21. April | 1975 |
| Albanien | 31. März | 1992 B | 30. Juni | 1992 |
| Algerien | 16. Januar | 1975 | 16. April | 1975 |
| Andorra | 28. Juli | 1994 B | 28. Oktober | 1994 |
| Angola | 15. Januar | 1985 B | 15. April | 1985 |
| Antigua und Barbuda | 17. Dezember | 1999 B | 17. März | 2000 |
| Äquatorialguinea | 26. März | 1997 B | 26. Juni | 1997 |
| Argentinien | 8. Juli | 1980 B | 8. Oktober | 1980 |
| Armenien | 22. Januar | 1993 B | 22. April | 1993 |
| Aserbaidschan | 25. September | 1995 B | 25. Dezember | 1995 |
| Äthiopien | 19. November | 1997 B | 19. Februar | 1998 |
| Australien | 10. Mai | 1972 B | 10. August | 1972 |
| Bahamas | 4. Oktober | 1976 B | 4. Januar | 1977 |
| Bahrain | 22. März | 1995 B | 22. Juni | 1995 |
| Bangladesch | 11. Februar | 1985 B | 11. Mai | 1985 |
| Barbados | 5. Juli | 1979 B | 5. Oktober | 1979 |
| Belarus | 19. März | 1969 | 26. April | 1970 |
| Belgien | 31. Oktober | 1974 | 31. Januar | 1975 |
| Belize | 17. März | 2000 B | 17. Juni | 2000 |
| Benin | 9. Dezember | 1974 B | 9. März | 1975 |
| Bhutan | 16. Dezember | 1993 B | 16. März | 1994 |
| Bolivien | 6. April | 1993 B | 6. Juli | 1993 |
| Bosnien und Herzegowina | 2. Juni | 1993 N | 6. März | 1992 |
| Botsuana | 15. Januar | 1998 B | 15. April | 1998 |
| Brasilien | 20. Dezember | 1974 B | 20. März | 1975 |
| Brunei | 21. Januar | 1994 B | 21. April | 1994 |
| Bulgarien | 19. Februar | 1970 | 19. Mai | 1970 |
| Burkina Faso | 23. Mai | 1975 B | 23. August | 1975 |
| Burundi | 30. Dezember | 1976 B | 30. März | 1977 |
| Chile | 25. März | 1975 B | 25. Juni | 1975 |
| China | 3. März | 1980 B | 3. Juni | 1980 |
| Cook-Inseln | 27. Juli | 2016 B | 27. Oktober | 2016 |
| Costa Rica | 10. März | 1981 B | 10. Juni | 1981 |
| Côte d’Ivoire | 1. Februar | 1974 | 1. Mai | 1974 |
| Dänemark | 26. Januar | 1970 | 26. April | 1970 |
| Deutschland | 19. Juni | 1970 | 19. September | 1970 |
| Dominica | 26. Juni | 1998 B | 26. September | 1998 |
| Dominikanische Republik | 27. März | 2000 B | 27. Juni | 2000 |
| Dschibuti | 13. Februar | 2002 B | 13. Mai | 2002 |
| Ecuador | 22. Februar | 1988 | 22. Mai | 1988 |
| El Salvador | 18. Juni | 1979 B | 18. September | 1979 |
| Eritrea | 20. November | 1996 B | 20. Februar | 1997 |
| Estland | 5. November | 1993 B | 5. Februar | 1994 |
| Eswatini | 29. September | 1981 B | 29. Dezember | 1981 |
| Fidschi | 11. Dezember | 1971 B | 11. März | 1972 |
| Finnland | 8. Juni | 1970 | 8. September | 1970 |
| Frankreich | 18. Juli | 1974 | 18. Oktober | 1974 |
| Gabun | 6. März | 1975 | 6. Juni | 1975 |
| Gambia | 10. September | 1980 B | 10. Dezember | 1980 |
| Georgien | 18. Januar | 1994 N | 25. Dezember | 1991 |
| Ghana | 12. März | 1976 B | 12. Juni | 1976 |
| Grenada | 22. Juni | 1998 B | 22. September | 1998 |
| Griechenland | 4. Dezember | 1975 | 4. März | 1976 |
| Guatemala | 31. Januar | 1983 B | 30. April | 1983 |
| Guinea | 13. August | 1980 B | 13. November | 1980 |
| Guinea-Bissau | 28. März | 1988 B | 28. Juni | 1988 |
| Guyana | 25. Juli | 1994 B | 25. Oktober | 1994 |
| Haiti | 2. August | 1983 B | 2. November | 1983 |
| Heiliger Stuhl | 20. Januar | 1975 | 20. April | 1975 |
| Honduras | 15. August | 1983 B | 15. November | 1983 |
| Indien | 31. Januar | 1975 B | 1. Mai | 1975 |
| Indonesien | 18. September | 1979 | 18. Dezember | 1979 |
| Irak | 21. Oktober | 1975 B | 21. Januar | 1976 |
| Iran | 14. Dezember | 2001 | 14. März | 2002 |
| Irland | 12. Januar | 1968 U | 26. April | 1970 |
| Island | 13. Juni | 1986 | 13. September | 1986 |
| Israel | 30. Juli | 1969 | 26. April | 1970 |
| Italien | 20. Januar | 1977 | 20. April | 1977 |
| Jamaika | 25. September | 1978 B | 25. Dezember | 1978 |
| Japan | 20. Januar | 1975 | 20. April | 1975 |
| Jemena | 22. Mai | 1990 | ||
| Jordanien | 12. April | 1972 B | 12. Juli | 1972 |
| Kambodscha | 25. April | 1995 B | 25. Juli | 1995 |
| Kamerun | 3. August | 1973 | 3. November | 1973 |
| Kanada | 26. März | 1970 B | 26. Juni | 1970 |
| Kap Verde | 7. April | 1997 B | 7. Juli | 1997 |
| Kasachstan | 16. Februar | 1993 N | 25. Dezember | 1991 |
| Katar | 3. Juni | 1976 B | 3. September | 1976 |
| Kenia | 5. Juli | 1971 | 5. Oktober | 1971 |
| Kiribati | 19. April | 2013 B | 19. Juli | 2013 |
| Kirgisistan | 14. Februar | 1994 N | 25. Dezember | 1991 |
| Kolumbien | 4. Februar | 1980 B | 4. Mai | 1980 |
| Komoren | 3. Januar | 2005 B | 3. April | 2005 |
| Kongo (Brazzaville) | 2. September | 1975 B | 2. Dezember | 1975 |
| Kongo (Kinshasa) | 28. Oktober | 1974 | 28. Januar | 1975 |
| Korea (Nord-) | 17. Mai | 1974 B | 17. August | 1974 |
| Korea (Süd-) | 1. Dezember | 1978 B | 1. März | 1979 |
| Kroatien | 28. Juli | 1992 N | 8. Oktober | 1991 |
| Kuba | 27. Dezember | 1974 B | 27. März | 1975 |
| Kuwait | 14. April | 1998 B | 14. Juli | 1998 |
| Laos | 17. Oktober | 1994 B | 17. Januar | 1995 |
| Lesotho | 18. August | 1986 B | 18. November | 1986 |
| Lettland | 21. Oktober | 1992 B | 21. Januar | 1993 |
| Libanon | 30. September | 1986 B | 30. Dezember | 1986 |
| Liberia | 8. Dezember | 1988 B | 8. März | 1989 |
| Libyen | 28. Juni | 1976 B | 28. September | 1976 |
| Liechtenstein | 21. Februar | 1972 | 21. Mai | 1972 |
| Litauen | 30. Januar | 1992 B | 30. April | 1992 |
| Luxemburg | 19. Dezember | 1974 | 19. März | 1975 |
| Madagaskar | 22. September | 1989 | 22. Dezember | 1989 |
| Malawi | 11. März | 1970 B | 11. Juni | 1970 |
| Malaysia | 1. Oktober | 1988 B | 1. Januar | 1989 |
| Malediven | 12. Februar | 2004 B | 12. Mai | 2004 |
| Mali | 14. Mai | 1982 B | 14. August | 1982 |
| Malta | 7. September | 1977 B | 7. Dezember | 1977 |
| Marokko | 27. April | 1971 | 27. Juli | 1971 |
| Marshallinseln | 11. September | 2017 B | 11. Dezember | 2017 |
| Mauretanien | 17. Juni | 1976 B | 17. September | 1976 |
| Mauritius | 21. Juni | 1976 B | 21. September | 1976 |
| Mexiko | 14. März | 1975 | 14. Juni | 1975 |
| Moldau | 3. Juni | 1993 N | 25. Dezember | 1991 |
| Monaco | 3. Dezember | 1974 | 3. März | 1975 |
| Mongolei | 28. November | 1978 B | 28. Februar | 1979 |
| Montenegro | 4. Dezember | 2006 N | 3. Juni | 2006 |
| Mosambik | 23. September | 1996 B | 23. Dezember | 1996 |
| Myanmar | 15. Februar | 2001 B | 15. Mai | 2001 |
| Namibia | 23. September | 1991 B | 23. Dezember | 1991 |
| Nauru | 11. Februar | 2020 B | 11. Mai | 2020 |
| Nepal | 4. November | 1996 B | 4. Februar | 1997 |
| Neuseeland* | 14. März | 1984 B | 20. Juni | 1984 |
| Tokelau | 14. März | 1984 | 20. Juni | 1984 |
| Nicaragua | 5. Februar | 1985 B | 5. Mai | 1985 |
| Niederlande* | 9. Oktober | 1974 | 9. Januar | 1975 |
| Aruba | 9. Oktober | 1974 | 9. Januar | 1975 |
| Curaçao | 9. Oktober | 1974 | 9. Januar | 1975 |
| Karibische Gebiete (Bonaire, Sint Eustatius und Saba) | 9. Oktober | 1974 | 9. Januar | 1975 |
| Sint Maarten | 9. Oktober | 1974 | 9. Januar | 1975 |
| Niger | 18. Februar | 1975 | 18. Mai | 1975 |
| Nigeria | 9. Januar | 1995 B | 9. April | 1995 |
| Niue | 8. Oktober | 2014 B | 8. Januar | 2015 |
| Nordmazedonien | 23. Juli | 1993 N | 8. September | 1991 |
| Norwegen | 8. März | 1974 | 8. Juni | 1974 |
| Oman | 19. November | 1996 B | 19. Februar | 1997 |
| Österreich | 11. Mai | 1973 | 11. August | 1973 |
| Pakistan | 6. Oktober | 1976 B | 6. Januar | 1977 |
| Panama | 17. Juni | 1983 B | 17. September | 1983 |
| Papua-Neuguinea | 10. April | 1997 B | 10. Juli | 1997 |
| Paraguay | 20. März | 1987 B | 20. Juni | 1987 |
| Peru | 4. Juni | 1980 | 4. September | 1980 |
| Philippinen | 14. April | 1980 | 14. Juli | 1980 |
| Polen | 23. Dezember | 1974 | 23. März | 1975 |
| Portugal | 27. Januar | 1975 | 27. April | 1975 |
| Ruanda | 3. November | 1983 B | 3. Februar | 1984 |
| Rumänien | 28. Februar | 1969 | 26. April | 1970 |
| Russland | 4. Dezember | 1968 | 26. April | 1970 |
| Salomoninseln | 4. April | 2019 B | 4. Juli | 2019 |
| Sambia | 14. Februar | 1977 B | 14. Mai | 1977 |
| Samoa | 11. Juli | 1997 B | 11. Oktober | 1997 |
| San Marino | 26. März | 1991 B | 26. Juni | 1991 |
| São Tomé und Príncipe | 12. Februar | 1998 B | 12. Mai | 1998 |
| Saudi-Arabien | 22. Februar | 1982 B | 22. Mai | 1982 |
| Schweden | 12. August | 1969 | 26. April | 1970 |
| Schweiz | 26. Januar | 1970 | 26. April | 1970 |
| Senegal | 19. September | 1968 | 26. April | 1970 |
| Serbien | 14. Juni | 2001 N | 27. April | 1992 |
| Seychellen | 16. Dezember | 1999 B | 16. März | 2000 |
| Sierra Leone | 18. Februar | 1986 B | 18. Mai | 1986 |
| Singapur | 10. September | 1990 B | 10. Dezember | 1990 |
| Slowakei | 30. Dezember | 1992 N | 1. Januar | 1993 |
| Slowenien | 12. Juni | 1992 N | 25. Juni | 1991 |
| Somalia | 18. August | 1982 B | 18. November | 1982 |
| Spanien | 6. Juni | 1969 | 26. April | 1970 |
| Sri Lanka | 20. Juni | 1978 B | 20. September | 1978 |
| St. Kitts und Nevis | 16. August | 1995 B | 16. November | 1995 |
| St. Lucia | 21. Mai | 1993 B | 21. August | 1993 |
| St. Vincent und die Grenadinen | 29. Mai | 1995 B | 29. August | 1995 |
| Südafrika | 23. Dezember | 1974 | 23. März | 1975 |
| Sudan | 15. November | 1973 B | 15. Februar | 1974 |
| Suriname | 16. November | 1976 N | 25. November | 1975 |
| Swasiland | 18. Mai | 1988 B | 18. August | 1988 |
| Syrien | 18. August | 2004 B | 18. November | 2004 |
| Tadschikistan | 14. Februar | 1994 N | 25. Dezember | 1991 |
| Tansania | 30. September | 1983 B | 30. Dezember | 1983 |
| Thailand | 25. September | 1989 B | 25. Dezember | 1989 |
| Timor-Leste | 12. September | 2017 B | 12. Dezember | 2017 |
| Togo | 28. Januar | 1975 B | 28. April | 1975 |
| Tonga | 14. März | 2001 B | 14. Juni | 2001 |
| Trinidad und Tobago | 16. Mai | 1988 B | 16. August | 1988 |
| Tschad | 26. Juni | 1970 B | 26. September | 1970 |
| Tschechische Republik | 18. Dezember | 1992 N | 1. Januar | 1993 |
| Tunesien | 28. August | 1975 | 28. November | 1975 |
| Türkei | 12. Februar | 1976 B | 12. Mai | 1976 |
| Turkmenistan | 1. März | 1995 N | 25. Dezember | 1991 |
| Tuvalu | 4. März | 2014 B | 4. Juni | 2014 |
| Uganda | 18. Juli | 1973 B | 18. Oktober | 1973 |
| Ukraine | 12. Februar | 1969 | 26. April | 1970 |
| Ungarn | 18. Dezember | 1969 | 26. April | 1970 |
| Uruguay | 21. September | 1979 B | 21. Dezember | 1979 |
| Usbekistan | 5. Mai | 1993 N | 25. Dezember | 1991 |
| Vanuatu | 2. Dezember | 2011 B | 2. März | 2012 |
| Venezuela | 23. August | 1984 B | 23. November | 1984 |
| Vereinigte Arabische Emirate | 24. Juni | 1974 B | 24. September | 1974 |
| Vereinigte Staaten von Amerika | 25. Mai | 1970 | 25. August | 1970 |
| Vereinigtes Königreich | 26. Februar | 1969 | 26. April | 1970 |
| Vietnam | 7. April | 1981 N | 2. Juli | 1976 |
| Zentralafrikanische Republik | 23. Mai | 1978 | 23. August | 1978 |
| Zypern | 26. Juli | 1984 B | 26. Oktober | 1984 |
| * Vorbehalte und Erklärungen. Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Weltorganisation für geistiges Eigentum: www.wipo.int/ > Français > Savoirs > Traités administrés par l’OMPI eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern bezogen werden. | ||||
| a Jemen (Sanaa) ist am 29. Dez. 1978 und Jemen (Aden) am 27. Sept. 1989 dem Übereink. beigetreten. Diese beiden Staaten haben sich am 22. Mai 1990 in einem einzigen Staat «Jemen» vereint. |
Art. 1 Ziff. 1 des BB vom 2. Dez. 1969 (AS 1970 600) ↩
[AS 7 517, 16 358, 19 212; BS 11 965] ↩
SR 0 . 232.01 /.04 ↩
[AS 10 219, 16 61] ↩
SR 0.231.12 /.15 ↩
SR 0.193.501 ↩
Geänderte Fassung, in Kraft getreten am 1. Juni 1984 (AS 1984 8231452). ↩
SR 0.120 ↩
Geänderte Fassung, in Kraft getreten am 1. Juni 1984 (AS 1984 8231452). ↩
Geänderte Fassung, in Kraft getreten am 1. Juni 1984 (AS 1984 8231452). ↩
Geänderte Fassung, in Kraft getreten am 1. Juni 1984 (AS 1984 8231452). ↩
Aufgehoben (AS 1984 823). ↩
SR 0.232.04 ↩
SR 0.231.14 ↩
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