0.351.1•Europäisches Übereinkommen über die Rechtshilfe in Strafsachen
0.351.1Multilateral International Treaty20.03.1967
Abgeschlossen in Strassburg am 20. April 1959
Von der Bundesversammlung genehmigt am 27. September 19661
Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 20. Dezember 1966
In Kraft getreten für die Schweiz am 20. März 1967
(Stand am 13. Februar 2025)
Präambel
Die unterzeichneten Regierungen, Mitglieder des Europarates,
in der Erwägung, dass es das Ziel des Europarates ist, eine engere Verbindung zwischen seinen Mitgliedern herbeizuführen;
in der Überzeugung, dass die Annahme gemeinsamer Vorschriften auf dem Gebiet der Rechtshilfe in Strafsachen dazu beitragen wird, dieses Ziel zu erreichen;
in der Erwägung, dass die Rechtshilfe mit der Auslieferung zusammenhängt, die bereits Gegenstand eines am 13. Dezember 19572unterzeichneten Übereinkommens war,
sind wie folgt übereingekommen:
Die Rechtshilfe kann verweigert werden:
Auf ausdrückliches Verlangen des ersuchenden Staates unterrichtet ihn der ersuchte Staat von Zeit und Ort der Erledigung des Rechtshilfeersuchens. Die beteiligten Behörden und Personen können bei der Erledigung vertreten sein, wenn der ersuchte Staat zustimmt.
Die Zustellung kann durch einfache Übergabe der Urkunde oder der Entscheidung an den Empfänger erfolgen. Auf ausdrückliches Verlangen des ersuchenden Staates bewirkt der ersuchte Staat die Zustellung in einer der in seinen Rechtsvorschriften für die Zustellung gleichartiger Schriftstücke vorgesehenen Formen oder in einer besonderen, mit diesen Rechtsvorschriften vereinbarten Form. 2. Die Zustellung wird durch eine datierte und vom Empfänger unterschriebene Empfangsbestätigung nachgewiesen oder durch eine Erklärung des ersuchten Staates, welche die Tatsache, die Form und das Datum der Zustellung beurkundet. Die eine oder die andere dieser Urkunden wird dem ersuchenden Staat unverzüglich übermittelt. Auf dessen Verlangen gibt der ersuchte Staat an, ob die Zustellung seinem Recht gemäss erfolgt ist. Konnte die Zustellung nicht vorgenommen werden, so teilt der ersuchte Staat den Grund dem ersuchenden Staat unverzüglich mit. 3. Jede Vertragspartei kann bei der Unterzeichnung dieses Übereinkommens oder der Hinterlegung ihrer Ratifikations- oder Beitrittsurkunde durch eine an den Generalsekretär des Europarates gerichtete Erklärung verlangen, dass die Vorladung für einen Beschuldigten, der sich in ihrem Hoheitsgebiet befindet, ihren Behörden innerhalb einer bestimmten Frist vor dem für das Erscheinen festgesetzten Zeitpunkt übermittelt wird. Die Frist ist in dieser Erklärung zu bestimmen und darf 50 Tage nicht übersteigen.
Diese Frist ist bei der Festsetzung des Zeitpunktes für das Erscheinen und bei der Übermittlung der Vorladung zu berücksichtigen.
Der Zeuge oder Sachverständige, der einer Vorladung, um deren Zustellung ersucht worden ist, nicht Folge leistet, darf selbst dann, wenn die Vorladung Zwangsandrohungen enthält, nicht bestraft oder einer Zwangsmassnahme unterworfen werden, sofern er sich nicht später freiwillig in das Hoheitsgebiet des ersuchenden Staates begibt und dort erneut ordnungsgemäss vorgeladen wird.
Die dem Zeugen oder Sachverständigen vom ersuchenden Staat zu zahlenden Entschädigungen und zu erstattenden Reise- und Aufenthaltskosten werden vom Aufenthaltsort des Zeugen oder Sachverständigen an berechnet und ihm nach Sätzen gewährt, die zumindest denjenigen entsprechen, die in den geltenden Tarifen und Bestimmungen des Staates vorgesehen sind, in dem die Vernehmung stattfinden soll.
Der ersuchte Staat gibt die Antwort des Zeugen oder Sachverständigen dem ersuchenden Staat bekannt. 2. Im Falle der Ziffer 1 muss das Ersuchen oder die Vorladung die annähernde Höhe der zu zahlenden Entschädigungen sowie der zu erstattenden Reise- und Aufenthaltskosten angeben. 3. Auf besonderes Ersuchen kann der ersuchte Staat dem Zeugen oder Sachverständigen einen Vorschuss gewähren. Dieser wird auf der Vorladung vermerkt und vom ersuchenden Staat erstattet.
Die Überstellung kann abgelehnt werden:
2. Im Falle der Ziffer 1 und vorbehaltlich der Bestimmungen des Artikels 2 wird die Durchbeförderung des Häftlings durch das Hoheitsgebiet eines dritten Staates, der Partei dieses Übereinkommens ist, bewilligt auf Grund eines Ersuchens, das mit allen erforderlichen Schriftstücken vom Justizministerium des ersuchenden Staates an das Justizministerium des um Durchbeförderung ersuchten Staates gerichtet wird.
Eine Vertragspartei kann es ablehnen, die Durchbeförderung ihrer eigenen Staatsangehörigen zu bewilligen. 3. Die überstellte Person muss im Hoheitsgebiet des ersuchenden Staates und gegebenenfalls im Hoheitsgebiet des um Durchbeförderung ersuchten Staates in Haft bleiben, sofern nicht der um Überstellung ersuchte Staat ihre Freilassung verlangt.
Schriftstücke und Urkunden, die auf Grund dieses Übereinkommens übermittelt werden, bedürfen keiner Art von Beglaubigung.
Ist die mit einem Rechtshilfeersuchen befasste Behörde zu dessen Erledigung nicht zuständig, so leitet sie es von Amts wegen an die zuständige Behörde ihres Landes weiter und verständigt davon den ersuchenden Staat auf dem unmittelbaren Weg, falls das Ersuchen auf diesem Weg gestellt worden ist.
Jede Verweigerung von Rechtshilfe ist zu begründen.
Vorbehaltlich der Bestimmungen des Artikels 10 gibt die Erledigung von Rechtshilfeersuchen keinen Anlass zur Erstattung von Kosten, mit Ausnahme derjenigen, die durch die Beiziehung Sachverständiger im Hoheitsgebiet des ersuchten Staates und durch die Überstellung von Häftlingen nach Artikel 11 verursacht werden.
Jede Vertragspartei benachrichtigt eine andere Partei von allen, deren Staatsangehörige betreffenden strafrechtlichen Verurteilungen und nachfolgenden Massnahmen, die in das Strafregister eingetragen worden sind. Die Justizministerien übermitteln einander diese Nachrichten mindestens einmal jährlich. Gilt die betroffene Person als Staatsangehöriger von zwei oder mehreren Vertragsparteien, so werden die Nachrichten jeder dieser Parteien übermittelt, sofern die Person nicht die Staatsangehörigkeit der Partei besitzt, in deren Hoheitsgebiet sie verurteilt worden ist.
Jede Vertragspartei kann bei der Unterzeichnung dieses Übereinkommens oder der Hinterlegung ihrer Ratifikations- oder Beitrittsurkunde durch eine an den Generalsekretär des Europarates gerichtete Erklärung die Behörden bezeichnen, die sie als Justizbehörden im Sinne dieses Übereinkommens betrachtet.
Jede Vertragspartei kann für sich selbst dieses Übereinkommen durch Notifikation an den Generalsekretär des Europarates kündigen. Diese Kündigung wird sechs Monate nach Eingang der Notifikation bei dem Generalsekretär des Europarates wirksam.
Der Generalsekretär des Europarates notifiziert den Mitgliedern des Europarates und der Regierung jedes Staates, der diesem Übereinkommen beigetreten ist:
Zu Urkund dessen haben die hiezu gehörig bevollmächtigten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterschrieben.Geschehen zu Strassburg, am 20. April 1959, in französischer und englischer Sprache, wobei jeder Wortlaut in gleicher Weise massgebend ist, in einer Urschrift, die im Archiv des Europarates hinterlegt wird. Der Generalsekretär des Europarates übermittelt den unterzeichneten und den beitretenden Regierungen beglaubigte Abschriften.(Es folgen die Unterschriften)
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Nachfolgeerklärung (N) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Albanien* | 4. April | 2000 | 3. Juli | 2000 |
| Andorra* | 26. April | 2005 | 25. Juli | 2005 |
| Armenien* | 25. Januar | 2002 | 25. April | 2002 |
| Aserbaidschan* | 4. Juli | 2003 | 2. Oktober | 2003 |
| Belgien* | 13. August | 1975 | 11. November | 1975 |
| Bosnien und Herzegowina | 25. April | 2005 | 24. Juli | 2005 |
| Bulgarien* | 17. Juni | 1994 | 14. September | 1994 |
| Chile* | 30. Mai | 2011 B | 28. August | 2011 |
| Dänemark* | 13. September | 1962 | 12. Dezember | 1962 |
| Deutschland* | 2. Oktober | 1976 | 1. Januar | 1977 |
| Estland* | 28. April | 1997 | 27. Juli | 1997 |
| Finnland* | 29. Januar | 1981 B | 29. April | 1981 |
| Frankreich* | 23. Mai | 1967 | 21. August | 1967 |
| Georgien* | 13. Oktober | 1999 | 11. Januar | 2000 |
| Griechenland* | 23. Februar | 1962 | 12. Juni | 1962 |
| Irland* | 28. November | 1996 | 26. Februar | 1997 |
| Island* | 20. Juni | 1984 | 18. September | 1984 |
| Israel* | 27. September | 1967 B | 26. Dezember | 1967 |
| Italien* | 23. August | 1961 | 12. Juni | 1962 |
| Korea (Süd-)* | 29. September | 2011 B | 29. Dezember | 2011 |
| Kroatien* | 7. Mai | 1999 | 5. August | 1999 |
| Lettland* | 2. Juni | 1997 | 31. August | 1997 |
| Liechtenstein* | 28. Oktober | 1969 B | 26. Januar | 1970 |
| Litauen* | 17. April | 1997 | 16. Juli | 1997 |
| Luxemburg* | 18. November | 1976 | 16. Februar | 1977 |
| Malta* | 3. März | 1994 | 1. Juni | 1994 |
| Moldau* | 4. Februar | 1998 | 5. Mai | 1998 |
| Monaco* | 19. März | 2007 | 17. Juni | 2007 |
| Montenegro* | 6. Juni | 2006 N | 6. Juni | 2006 |
| Niederlande* | 14. Februar | 1969 | 15. Mai | 1969 |
| Aruba* | 21. Juli | 1993 | 21. Juli | 1993 |
| Curaçao* | 21. Juli | 1993 | 21. Juli | 1993 |
| Karibische Gebiete (Bonaire, Sint Eustatius und Saba)* | 21. Juli | 1993 | 21. Juli | 1993 |
| Sint Maarten* | 21. Juli | 1993 | 21. Juli | 1993 |
| Nordmazedonien | 28. Juli | 1999 | 26. Oktober | 1999 |
| Norwegen* | 14. März | 1962 | 12. Juni | 1962 |
| Österreich* | 2. Oktober | 1968 | 31. Dezember | 1968 |
| Polen* | 19. März | 1996 | 17. Juni | 1996 |
| Portugal* | 27. September | 1994 | 26. Dezember | 1994 |
| Rumänien* | 17. März | 1999 | 15. Juni | 1999 |
| Russland* | 10. Dezember | 1999 | 9. März | 2000 |
| San Marino* | 18. März | 2009 | 16. Juni | 2009 |
| Schweden* | 1. Februar | 1968 | 1. Mai | 1968 |
| Schweiz* | 20. Dezember | 1966 | 20. März | 1967 |
| Serbien* | 30. September | 2002 B | 29. Dezember | 2002 |
| Slowakei* | 15. April | 1992 | 1. Januar | 1993 |
| Slowenien* | 19. Juli | 2001 | 17. Oktober | 2001 |
| Spanien* | 18. August | 1982 | 16. November | 1982 |
| Tschechische Republik* | 15. April | 1992 | 1. Januar | 1993 |
| Türkei* | 24. Juni | 1969 | 22. September | 1969 |
| Ukraine* | 11. März | 1998 | 9. Juni | 1998 |
| Ungarn* | 13. Juli | 1993 | 11. Oktober | 1993 |
| Vereinigtes Königreich* | 29. August | 1991 | 27. November | 1991 |
| Gibraltar | 29. Juli | 2019 | 27. Oktober | 2019 |
| Guernsey | 27. September | 2002 | 20. Januar | 2003 |
| Insel Man | 27. Juni | 2003 | 8. Oktober | 2003 |
| Jersey* | 27. Juni | 2008 | 2. Oktober | 2008 |
| Zypern* | 24. Februar | 2000 | 24. Mai | 2000 |
| * Vorbehalte und Erklärungen. Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme jener der Schweiz. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen:http://treaties.un.org/eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden. |
Schweiz4
Artikel 1. Der Schweizerische Bundesrat erklärt, dass als schweizerische Justizbehörden im Sinne des Übereinkommens zu betrachten sind: – die Gerichte, ihre Kammern oder Abteilungen; – die Schweizerische Bundesanwaltschaft; – das Bundesamt für Justiz5; – die nach kantonalem oder eidgenössischem Recht mit der Instruktion von Straffällen betrauten, zur Ausstellung von Strafbefehlen ermächtigten oder Entscheide in Verfahren strafrechtlicher Angelegenheiten fällenden Behörden. Im Hinblick auf die Unterschiede der Amtsbezeichnung dieser Behörden wird, soweit erforderlich, die zuständige Behörde bei der Übermittlung eines Rechtshilfeersuchens ausdrücklich bestätigen, dass sie eine Justizbehörde im Sinne dieses Übereinkommens ist.
Artikel 2
Artikel 5 Absatz 1. Der Schweizerische Bundesrat erklärt, dass die Schweiz die Vollziehung eines Rechtshilfeersuchens, das die Anwendung irgendeiner Zwangsmassnahme erfordert, der in Artikel 5 Absatz 1 Buchstabea des Übereinkommens erwähnten Bedingung unterwerfen wird.
Artikel 7 Absatz 3. Die Schweiz verlangt, dass Ersuchen um Zustellung von Vorladungen an einen Beschuldigten in der Schweiz bei der nach Artikel 15 Absatz 4 zuständigen schweizerischen Behörde spätestens 30 Tage vor dem für das Erscheinen festgesetzten Zeitpunkt einzutreffen haben.
Artikel 11 Absatz 3, Artikel 13 Absatz 1 und Artikel 15 Absätze 1 und 3. Der Schweizerische Bundesrat erklärt, dass im Sinne der vorgenannten Bestimmungen in der Schweiz folgende Behörden zuständig sind:
1. Das Bundesamt für Justiz des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes in Bern
2. Das Bundesamt für Justiz in Bern für die Stellung und die Entgegennahme von Ersuchen um Abgabe von Strafregisterauszügen nach Artikel 15 Absatz 3 Satz 1.
Artikel 12 Absatz 3. Der Schweizerische Bundesrat erklärt hiermit, dass nach Auffassung der schweizerischen Behörden die nach Artikel 12 Absatz 3 des Übereinkommens erforderliche Voraussetzung der Beendigung des Schutzes im Gegensatz zu Artikel 14 des Europäischen Auslieferungs-Übereinkommens6nur erfüllt ist, wenn der freien Ausreise des Zeugen, Sachverständigen oder des auf freiem Fusse befindlichen Beschuldigten aus dem Hoheitsgebiet des ersuchenden Staats weder rechtliche noch tatsächliche Hindernisse entgegenstehen.
Artikel 13 Absatz 2. Die Schweiz behält sich das Recht vor, Ersuchen nach Artikel 13 Absatz 2 nur stattzugeben, wenn darin die Notwendigkeit der Beschaffung des Strafregisterauszuges auf dem amtlichen Wege stichhaltig begründet ist, da jedermann das Recht hat, Auszüge aus dem Strafregister zu verlangen, die seine Person betreffen.
Artikel 15 Absatz 2. Die Schweiz beabsichtigt, einen Einleitungssatz informativer Art der Erklärung zu Artikel 15 Absatz 2 des Übereinkommens mit folgendem Wortlaut hinzuzufügen: «Die Liste der örtlich zuständigen schweizerischen Zentralbehörden, an die ein Ersuchen gerichtet werden kann, kann online unter folgender Adresse abgefragt werden:www.elorge.admin.ch».
Artikel 16 Absatz 2. Die Schweiz verlangt, dass an die schweizerischen Behörden gerichtete Rechtshilfeersuchen und deren Anlagen, mit Ausnahme der Ersuchen um Zustellung einer Vorladung, soweit sie nicht in deutscher, französischer oder italienischer Sprache abgefasst sind, mit einer Übersetzung in eine dieser Sprachen zu versehen sind.
Erklärung der Schweiz vom 1.2.2022 als Reaktion auf die Erklärungen der Teilnehmerstaaten der Europäischen Staatsanwaltschaft zur Benennung der Europäischen Staatsanwaltschaft als Justizbehörde 7
Der englische und französische Text der Schweizer Erklärung ist auf der Website des Europarates unterhttp://conventions.coe.intabrufbar oder bei der Direktion für Völkerrecht (DV), Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, erhältlich.
AS 1967 805 ↩
SR 0.353.1 ↩
Das Übereink. ist auf Algerien nicht mehr anwendbar, nachdem dieses Land die Unabhängigkeit erlangt hat (siehe die Erklärung von Frankreich, welche auf der Internet-Seite des Europarates:http://conventions.coe.int/treaty/FR/cadreprincipal.htmeingesehen werden kann). ↩
Art. 3 des BB vom 27. Sept. 1966 (AS 1967 805), des BB vom 4. Juni 1984 (AS 1986 322) und Art. 1 des BB vom 21. März 1996 (AS 1999 1351). ↩
Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde gemäss Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (SR 170.512.1 ) angepasst. Die Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen. ↩
SR 0.353.1 ↩
AS 2022 269 ↩
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