0.353.21•Internationales Übereinkommen zur Bekämpfung terroristischer Bombenanschläge
0.353.21Multilateral International Treaty23.10.2003
Abgeschlossen in New York am 15. Dezember 1997
Von der Bundesversammlung genehmigt am 12. März 20031
Ratifikationsurkunde von der Schweiz hinterlegt am 23. September 2003
In Kraft getreten für die Schweiz am 23. Oktober 2003
(Stand am 26. Februar 2020)
Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens,
eingedenk der Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen2betreffend die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit sowie die Förderung guter Nachbarschaft, freundschaftlicher Beziehungen und der Zusammenarbeit zwischen den Staaten,
tief besorgt über die weltweite Eskalation terroristischer Handlungen aller Arten und Erscheinungsformen,
unter Hinweis auf die Erklärung vom 24. Oktober 1995 zum fünfzigsten Jahrestag der Vereinten Nationen,
sowie unter Hinweis auf die Erklärung über Massnahmen zur Beseitigung des internationalen Terrorismus, die der Resolution 49/60 der Generalversammlung vom 9. Dezember 1994 als Anlage beigefügt ist und in der die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen unter anderem erneut feierlich erklärt haben, dass sie alle terroristischen Handlungen, Methoden und Praktiken, wo und von wem auch immer sie ausgeführt werden, einschliesslich derjenigen, welche die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Staaten und Völkern gefährden und die territoriale Unversehrtheit und die Sicherheit der Staaten bedrohen, unmissverständlich als verbrecherisch und nicht zu rechtfertigen verurteilen,
im Hinblick darauf, dass die Staaten in der Erklärung auch aufgefordert werden, den Anwendungsbereich der bestehenden völkerrechtlichen Bestimmungen über die Verhütung, Bekämpfung und Beseitigung des Terrorismus in allen seinen Arten und Erscheinungsformen dringend zu überprüfen, um sicherzustellen, dass es einen umfassenden rechtlichen Rahmen gibt, der alle Aspekte der Frage erfasst,
unter Hinweis auf die Resolution 51/210 der Generalversammlung vom 17. Dezember 1996 und die Erklärung zur Ergänzung der Erklärung von 1994 über Massnahmen zur Beseitigung des internationalen Terrorismus, die dieser als Anlage beigefügt ist,
ferner im Hinblick darauf, dass terroristische Anschläge mit Sprengsätzen oder anderen tödlichen Vorrichtungen immer häufiger geworden sind,
sowie im Hinblick darauf, dass solche Anschläge von den bestehenden multilateralen Rechtsinstrumenten nicht angemessen erfasst werden,
in der Überzeugung, dass es dringend notwendig ist, die internationale Zusammenarbeit zwischen den Staaten bei der Ausarbeitung und Annahme wirksamer und durchführbarer Massnahmen zur Verhütung solcher terroristischen Handlungen und zur Verfolgung und Bestrafung der Täter zu verstärken,
in der Erwägung, dass solche Handlungen der Völkergemeinschaft insgesamt Anlass zu ernster Besorgnis geben,
unter Hinweis darauf, dass die Tätigkeiten der Streitkräfte der Staaten durch Regeln des Völkerrechts erfasst werden, die ausserhalb des Rahmens dieses Übereinkommens liegen, und dass das Ausnehmen bestimmter Handlungen vom Geltungsbereich des Übereinkommens nicht bedeutet, dass ansonsten rechtswidrige
Handlungen entschuldigt oder für rechtmässig erklärt werden oder dass die Strafverfolgung nach anderen Gesetzen verhindert wird,
sind wie folgt übereingekommen:
Im Sinne dieses Übereinkommens
4. bedeutet «Streitkräfte eines Staates» die Streitkräfte eines Staates, die nach Massgabe des innerstaatlichen Rechts hauptsächlich für die nationale Verteidigung oder Sicherheit organisiert, ausgebildet und ausgerüstet sind, sowie Personen, die diese Streitkräfte unterstützen und deren Befehlsgewalt, Aufsicht und Verantwortung förmlich unterstellt sind;
5. bedeutet «öffentlicher Ort» die Teile eines Gebäudes, eines Geländes, einer Strasse, einer Wasserstrasse oder einer sonstigen Örtlichkeit, die der Öffentlichkeit ständig, zu bestimmten Zeiten oder gelegentlich zugänglich sind oder offen stehen, und umfasst alle für Gewerbe, Kultur, geschichtliche, bildungsmässige, religiöse oder amtliche Zwecke, für Unterhaltung oder Erholung genutzten oder sonstigen Örtlichkeiten, die in gleicher Weise der Öffentlichkeit zugänglich sind oder offen stehen;
6. bedeutet «öffentliches Verkehrssystem» alle öffentlichen oder privatwirtschaftlichen Einrichtungen, Beförderungsmittel und sonstigen Mittel, die im Rahmen öffentlich zugänglicher Dienstleistungen zur Beförderung von Personen oder Gütern eingesetzt werden.
2. Eine Straftat begeht auch, wer versucht, eine in Absatz 1 genannte Straftat zu begehen.
3. Eine Straftat begeht ferner, wer
Dieses Übereinkommen findet keine Anwendung, wenn die Straftat in einem einzigen Staat begangen wird, der Verdächtige und die Opfer Angehörige dieses Staates sind, der Verdächtige im Hoheitsgebiet dieses Staates aufgefunden wird und kein anderer Staat nach Artikel 6 Absatz 1 oder 2 seine Gerichtsbarkeit begründen kann, wobei in diesen Fällen die jeweils zutreffenden Bestimmungen der Artikel 10–15 Anwendung finden.
Jeder Vertragsstaat trifft die erforderlichen Massnahmen, um
Jeder Vertragsstaat trifft die erforderlichen Massnahmen einschliesslich, wenn dies zweckmässig ist, Massnahmen der innerstaatlichen Gesetzgebung, um sicherzustellen, dass Straftaten im Sinne dieses Übereinkommens, insbesondere wenn beabsichtigt oder geplant ist, damit die ganze Bevölkerung, eine Gruppe von Personen oder einzelne Personen in Angst und Schrecken zu versetzen, unter keinen Umständen durch politische, philosophische, weltanschauliche, rassische, ethnische, religiöse oder andere vergleichbare Erwägungen gerechtfertigt werden können und dass für solche Straftaten Strafen verhängt werden, die der Schwere der Tat entsprechen.
2. Ein Vertragsstaat kann seine Gerichtsbarkeit über solche Straftaten auch begründen, wenn
3. Bei der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung dieses Übereinkommens oder dem Beitritt zu diesem notifiziert jeder Vertragsstaat dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, für welche Fälle er in Übereinstimmung mit Absatz 2 seine Gerichtsbarkeit nach seinem innerstaatlichen Recht begründet hat. Der betreffende Vertragsstaat notifiziert dem Generalsekretär umgehend etwaige Änderungen.
4. Jeder Vertragsstaat trifft ferner die erforderlichen Massnahmen, um seine Gerichtsbarkeit über die in Artikel 2 genannten Straftaten für den Fall zu begründen, dass der Verdächtige sich in seinem Hoheitsgebiet befindet und er ihn nicht an einen der Vertragsstaaten ausliefert, die in Übereinstimmung mit Absatz 1 oder 2 ihre Gerichtsbarkeit begründet haben.
5. Dieses Übereinkommen schliesst die Ausübung einer Strafgerichtsbarkeit, die von einem Vertragsstaat nach seinem innerstaatlichen Recht begründet ist, nicht aus.
4. Die in Absatz 3 genannten Rechte werden in Übereinstimmung mit den Gesetzen und sonstigen Vorschriften des Staates ausgeübt, in dessen Hoheitsgebiet sich der Täter oder der Verdächtige befindet, wobei jedoch diese Gesetze und sonstigen Vorschriften die volle Verwirklichung der Zwecke gestatten müssen, für welche die Rechte nach Absatz 3 gewährt werden.
5. Die Absätze 3 und 4 lassen das Recht jedes Vertragsstaats, der nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c oder Artikel 6 Absatz 2 Buchstabe c Gerichtsbarkeit beanspruchen kann, unberührt, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz zu ersuchen, mit dem Verdächtigen Verbindung aufzunehmen und ihn zu besuchen.
6. Hat ein Vertragsstaat eine Person auf Grund dieses Artikels in Haft genommen, so zeigt er unverzüglich den Vertragsstaaten, die nach Artikel 6 Absätze 1 und 2 Gerichtsbarkeit begründet haben, sowie, wenn er es für angebracht hält, jedem anderen interessierten Vertragsstaat unmittelbar oder über den Generalsekretär der Vereinten Nationen die Tatsache, dass diese Person in Haft ist, und die Umstände an, welche die Haft rechtfertigen. Der Staat, der die Untersuchung nach Absatz 1 durchführt, unterrichtet die genannten Vertragsstaaten umgehend über das Ergebnis der Untersuchung und teilt ihnen mit, ob er seine Gerichtsbarkeit auszuüben beabsichtigt.
Für die Zwecke der Auslieferung oder der Rechtshilfe wird keine der in Artikel 2 genannten Straftaten als politische Straftat, als eine mit einer politischen Straftat zusammenhängende oder als eine auf politischen Beweggründen beruhende Straftat angesehen. Folglich darf ein Ersuchen um Auslieferung oder Rechtshilfe, das auf einer solchen Straftat beruht, nicht allein mit der Begründung abgelehnt werden, dass es sich um eine politische Straftat, um eine mit einer politischen Straftat zusammenhängende oder um eine auf politischen Beweggründen beruhende Straftat handelt.
Dieses Übereinkommen ist nicht so auszulegen, als begründe es eine Verpflichtung zur Auslieferung oder zur Rechtshilfe, wenn der ersuchte Vertragsstaat ernsthafte Gründe zur Annahme hat, dass das Auslieferungsersuchen wegen in Artikel 2 genannter Straftaten oder das Rechtshilfeersuchen in Bezug auf solche Straftaten gestellt worden ist, um eine Person wegen ihrer Rasse, ihrer Religion, ihrer Staatsangehörigkeit, ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer politischen Anschauungen zu verfolgen oder zu bestrafen, oder dass die Lage dieser Person aus einem dieser Gründe erschwert werden könnte, wenn dem Ersuchen stattgegeben würde.
Einer Person, die in Haft genommen wird oder gegen die andere Massnahmen ergriffen werden oder ein Verfahren nach diesem Übereinkommen durchgeführt wird, ist eine gerechte Behandlung zu gewährleisten, die den Genuss aller Rechte und Garantien einschliesst, die mit dem Recht des Staates, in dessen Hoheitsgebiet sie sich befindet, und mit den anwendbaren Bestimmungen des Völkerrechts, einschliesslich derjenigen über die Menschenrechte, in Übereinstimmung stehen.
Die Vertragsstaaten arbeiten bei der Verhütung der in Artikel 2 genannten Straftaten insbesondere auf folgende Weise zusammen:
Der Vertragsstaat, in dem der Verdächtige strafrechtlich verfolgt wird, teilt nach seinem innerstaatlichen Recht oder nach den anwendbaren Verfahren den Ausgang des Verfahrens dem Generalsekretär der Vereinten Nationen mit; dieser unterrichtet die anderen Vertragsstaaten.
Die Vertragsstaaten erfüllen ihre Verpflichtungen nach diesem Übereinkommen in einer Weise, die mit den Grundsätzen der souveränen Gleichheit und territorialen Unversehrtheit der Staaten sowie der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten vereinbar ist.
Dieses Übereinkommen berechtigt einen Vertragsstaat nicht, im Hoheitsgebiet eines anderen Vertragsstaats Gerichtsbarkeit auszuüben oder Aufgaben wahrzunehmen, die nach dem innerstaatlichen Recht dieses anderen Vertragsstaats ausschliesslich dessen Behörden vorbehalten sind.
Die Urschrift dieses Übereinkommens, dessen arabischer, chinesischer, englischer, französischer, russischer und spanischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, wird beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; dieser übermittelt allen Staaten beglaubigte Abschriften.
Zu Urkund dessen haben die von ihren Regierungen hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen, das am 12. Januar 1998 in New York zur Unterzeichnung aufgelegt wurde, unterschrieben.(Es folgen die Unterschriften)
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Nachfolgeerklärung (N) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Afghanistan | 24. September | 2003 B | 24. Oktober | 2003 |
| Ägypten* | 9. August | 2005 | 8. September | 2005 |
| Albanien | 22. Januar | 2002 B | 21. Februar | 2002 |
| Algerien* | 8. November | 2001 | 8. Dezember | 2001 |
| Andorra | 23. September | 2004 B | 23. Oktober | 2004 |
| Antigua und Barbuda | 24. September | 2009 B | 24. Oktober | 2009 |
| Äquatorialguinea | 7. Februar | 2003 B | 9. März | 2003 |
| Argentinien | 25. September | 2003 | 25. Oktober | 2003 |
| Armenien | 16. März | 2004 B | 15. April | 2004 |
| Aserbaidschan | 2. April | 2001 B | 23. Mai | 2001 |
| Äthiopien* | 16. April | 2003 B | 16. Mai | 2003 |
| Australien** | 9. August | 2002 B | 8. September | 2002 |
| Bahamas* | 5. Mai | 2008 B | 4. Juni | 2008 |
| Bahrain* | 21. September | 2004 B | 21. Oktober | 2004 |
| Bangladesch | 20. Mai | 2005 B | 19. Juni | 2005 |
| Barbados | 18. September | 2002 B | 18. Oktober | 2002 |
| Belarus | 1. Oktober | 2001 | 31. Oktober | 2001 |
| Belgien | 20. Mai | 2005 | 19. Juni | 2005 |
| Belize | 14. November | 2001 B | 14. Dezember | 2001 |
| Benin | 31. Juli | 2003 B | 30. August | 2003 |
| Bolivien | 22. Januar | 2002 B | 21. Februar | 2002 |
| Bosnien und Herzegowina | 11. August | 2003 B | 10. September | 2003 |
| Botsuana | 8. September | 2000 B | 23. Mai | 2001 |
| Brasilien* | 23. August | 2002 | 22. September | 2002 |
| Brunei | 14. März | 2002 B | 13. April | 2002 |
| Bulgarien | 12. Februar | 2002 B | 14. März | 2002 |
| Burkina Faso | 1. Oktober | 2003 B | 31. Oktober | 2003 |
| Chile | 10. November | 2001 B | 10. Dezember | 2001 |
| China* | 13. November | 2001 B | 13. Dezember | 2001 |
| Hongkong | 13. November | 2001 | 13. Dezember | 2001 |
| Macau | 13. November | 2001 | 13. Dezember | 2001 |
| Costa Rica | 20. September | 2001 | 20. Oktober | 2001 |
| Côte d’Ivoire | 13. März | 2002 | 12. April | 2002 |
| Dänemark**a | 31. August | 2001 | 30. September | 2001 |
| Deutschland* ** | 23. April | 2003 | 23. Mai | 2003 |
| Dominica | 24. September | 2004 B | 24. Oktober | 2004 |
| Dominikanische Republik | 21. Oktober | 2008 B | 20. November | 2008 |
| Dschibuti | 1. Juni | 2004 B | 1. Juli | 2004 |
| El Salvador* | 15. Mai | 2003 B | 14. Juni | 2003 |
| Estland | 10. April | 2002 | 10. Mai | 2002 |
| Eswatini | 4. April | 2003 B | 4. Mai | 2003 |
| Fidschi | 15. Mai | 2008 B | 14. Juni | 2008 |
| Finnland** | 28. Mai | 2002 | 27. Juni | 2002 |
| Frankreich** | 19. August | 1999 | 23. Mai | 2001 |
| Gabun | 10. März | 2005 B | 9. April | 2005 |
| Georgien | 18. Februar | 2004 B | 19. März | 2004 |
| Ghana | 6. September | 2002 B | 6. Oktober | 2002 |
| Grenada | 13. Dezember | 2001 B | 12. Januar | 2002 |
| Griechenland | 27. Mai | 2003 | 26. Juni | 2003 |
| Guatemala | 12. Februar | 2002 B | 14. März | 2002 |
| Guinea | 7. September | 2000 B | 23. Mai | 2001 |
| Guinea-Bissau | 6. August | 2008 B | 5. September | 2008 |
| Guyana | 12. September | 2007 B | 12. Oktober | 2007 |
| Honduras | 25. März | 2003 B | 24. April | 2003 |
| Indien* ** | 22. September | 1999 | 23. Mai | 2001 |
| Indonesien* | 29. Juni | 2006 B | 29. Juli | 2006 |
| Irak | 30. Juli | 2013 B | 29. August | 2013 |
| Irland | 30. Juni | 2005 | 30. Juli | 2005 |
| Island | 15. April | 2002 | 15. Mai | 2002 |
| Israel* ** | 10. Februar | 2003 | 12. März | 2003 |
| Italien** | 16. April | 2003 | 16. Mai | 2003 |
| Jamaika | 9. August | 2005 B | 8. September | 2005 |
| Japan** | 16. November | 2001 | 16. Dezember | 2001 |
| Jemen | 23. April | 2001 B | 23. Mai | 2001 |
| Kambodscha | 31. Juli | 2006 B | 30. August | 2006 |
| Kamerun | 21. März | 2005 B | 20. April | 2005 |
| Kanada* ** | 3. April | 2002 | 3. Mai | 2002 |
| Kap Verde | 10. Mai | 2002 B | 9. Juni | 2002 |
| Kasachstan | 6. November | 2002 B | 6. Dezember | 2002 |
| Katar* | 27. Juni | 2008 B | 27. Juli | 2008 |
| Kenia | 16. November | 2001 B | 16. Dezember | 2001 |
| Kirgisistan | 1. Mai | 2001 B | 31. Mai | 2001 |
| Kiribati | 15. September | 2005 B | 15. Oktober | 2005 |
| Kolumbien* | 14. September | 2004 B | 14. Oktober | 2004 |
| Komoren | 25. September | 2003 | 25. Oktober | 2003 |
| Kongo (Kinshasa) | 27. Juni | 2008 B | 27. Juli | 2008 |
| Korea (Süd-) | 17. Februar | 2004 | 18. März | 2004 |
| Kroatien | 2. Juni | 2005 B | 2. Juli | 2005 |
| Kuba* | 15. November | 2001 B | 15. Dezember | 2001 |
| Kuwait* | 19. April | 2004 B | 19. Mai | 2004 |
| Laos* | 22. August | 2002 B | 21. September | 2002 |
| Lesotho | 12. November | 2001 B | 12. Dezember | 2001 |
| Lettland | 25. November | 2002 B | 25. Dezember | 2002 |
| Liberia | 5. März | 2003 B | 4. April | 2003 |
| Libyen | 22. September | 2000 B | 23. Mai | 2001 |
| Liechtenstein | 26. November | 2002 B | 26. Dezember | 2002 |
| Litauen | 17. März | 2004 | 16. April | 2004 |
| Luxemburg | 6. Februar | 2004 | 7. März | 2004 |
| Madagaskar | 24. September | 2003 | 24. Oktober | 2003 |
| Malawi | 11. August | 2003 B | 10. September | 2003 |
| Malaysia* | 24. September | 2003 B | 24. Oktober | 2003 |
| Malediven | 7. September | 2000 B | 23. Mai | 2001 |
| Mali | 28. März | 2002 B | 27. April | 2002 |
| Malta | 11. November | 2001 B | 11. Dezember | 2001 |
| Marokko | 9. Mai | 2007 B | 8. Juni | 2007 |
| Marshallinseln | 27. Januar | 2003 B | 26. Februar | 2003 |
| Mauretanien | 30. April | 2003 B | 30. Mai | 2003 |
| Mauritius | 24. Januar | 2003 B | 23. Februar | 2003 |
| Mexiko | 20. Januar | 2003 B | 19. Februar | 2003 |
| Mikronesien | 23. September | 2002 B | 23. Oktober | 2002 |
| Moldau* ** | 10. Oktober | 2002 B | 9. November | 2002 |
| Monaco | 6. September | 2001 | 6. Oktober | 2001 |
| Mongolei | 7. September | 2000 B | 23. Mai | 2001 |
| Montenegro | 23. Oktober | 2006 N | 3. Juni | 2006 |
| Mosambik* | 14. Januar | 2003 B | 13. Februar | 2003 |
| Myanmar* | 12. November | 2001 B | 12. Dezember | 2001 |
| Namibia | 2. September | 2016 B | 2. Oktober | 2016 |
| Nauru | 2. August | 2005 B | 1. September | 2005 |
| Neuseeland**b | 4. November | 2002 B | 4. Dezember | 2002 |
| Nicaragua | 17. Januar | 2003 B | 16. Februar | 2003 |
| Niederlande* **c | 7. Februar | 2002 | 9. März | 2002 |
| Aruba* | 8. Februar | 2005 | 8. Februar | 2005 |
| Curaçao* | 22. März | 2010 | 22. März | 2010 |
| Karibische Gebiete (Bonaire, Sint Eustatius und Saba* | 22. März | 2010 | 22. März | 2010 |
| Sint Maarten* | 22. März | 2010 | 22. März | 2010 |
| Niger | 26. Oktober | 2004 B | 25. November | 2004 |
| Nigeria | 24. September | 2013 B | 24. Oktober | 2013 |
| Niue | 22. Juni | 2009 B | 22. Juli | 2009 |
| Nordmazedonien | 30. August | 2004 | 29. September | 2004 |
| Norwegen** | 20. September | 1999 | 23. Mai | 2001 |
| Österreich** | 6. September | 2000 | 23. Mai | 2001 |
| Pakistan* | 13. August | 2002 B | 12. September | 2002 |
| Palau | 14. November | 2001 B | 14. Dezember | 2001 |
| Panama | 5. März | 1999 | 23. Mai | 2001 |
| Papua-Neuguinea | 30. September | 2003 B | 30. Oktober | 2003 |
| Paraguay | 22. September | 2004 B | 22. Oktober | 2004 |
| Peru | 10. November | 2001 B | 10. Dezember | 2001 |
| Philippinen | 7. Januar | 2004 | 6. Februar | 2004 |
| Polen | 3. Februar | 2004 | 4. März | 2004 |
| Portugal* | 10. November | 2001 | 10. Dezember | 2001 |
| Ruanda | 13. Mai | 2002 B | 12. Juni | 2002 |
| Rumänien | 29. Juli | 2004 | 28. August | 2004 |
| Russland* | 8. Mai | 2001 | 7. Juni | 2001 |
| Salomoninseln | 24. September | 2009 B | 24. Oktober | 2009 |
| Sambia | 7. April | 2017 B | 7. Mai | 2017 |
| San Marino | 12. März | 2002 B | 11. April | 2002 |
| São Tomé und Príncipe | 12. April | 2006 B | 12. Mai | 2006 |
| Saudi-Arabien* | 31. Oktober | 2007 B | 30. November | 2007 |
| Schweden** | 6. September | 2001 | 6. Oktober | 2001 |
| Schweiz | 23. September | 2003 B | 23. Oktober | 2003 |
| Senegal | 27. Oktober | 2003 B | 26. November | 2003 |
| Serbien | 31. Juli | 2003 B | 30. August | 2003 |
| Seychellen | 22. August | 2003 B | 21. September | 2003 |
| Sierra Leone | 26. September | 2003 B | 26. Oktober | 2003 |
| Singapur* | 31. Dezember | 2007 B | 30. Januar | 2008 |
| Slowakei | 8. Dezember | 2000 | 23. Mai | 2001 |
| Slowenien | 25. September | 2003 | 25. Oktober | 2003 |
| Spanien* ** | 30. April | 1999 | 23. Mai | 2001 |
| Sri Lanka | 23. März | 1999 | 23. Mai | 2001 |
| St. Kitts und Nevis | 16. November | 2001 B | 16. Dezember | 2001 |
| St. Lucia* | 17. Oktober | 2012 B | 16. November | 2012 |
| St. Vincent und die Grenadinen | 15. September | 2005 B | 15. Oktober | 2005 |
| Südafrika | 1. Mai | 2003 | 31. Mai | 2003 |
| Sudan* | 8. September | 2000 | 23. Mai | 2001 |
| Tadschikistan | 29. Juli | 2002 B | 28. August | 2002 |
| Tansania | 22. Januar | 2003 B | 21. Februar | 2003 |
| Thailand* | 12. Juni | 2007 B | 12. Juli | 2007 |
| Togo | 10. März | 2003 | 9. April | 2003 |
| Tonga | 9. Dezember | 2002 B | 8. Januar | 2003 |
| Trinidad und Tobago | 2. April | 2001 B | 23. Mai | 2001 |
| Tschechische Republik | 6. September | 2000 | 23. Mai | 2001 |
| Tunesien* | 22. April | 2005 B | 22. Mai | 2005 |
| Türkei* | 30. Mai | 2002 | 29. Juni | 2002 |
| Turkmenistan | 25. Juni | 1999 | 23. Mai | 2001 |
| Uganda | 5. November | 2003 | 5. Dezember | 2003 |
| Ukraine* | 26. März | 2002 B | 25. April | 2002 |
| Ungarn | 13. November | 2001 | 13. Dezember | 2001 |
| Uruguay* | 10. November | 2001 | 10. Dezember | 2001 |
| Usbekistan | 30. November | 1998 | 23. Mai | 2001 |
| Venezuela* | 23. September | 2003 | 23. Oktober | 2003 |
| Vereinigte Arabische Emirate* | 23. September | 2005 B | 23. Oktober | 2005 |
| Vereinigte Staaten* ** | 26. Juni | 2002 | 26. Juli | 2002 |
| Vereinigtes Königreich** | 7. März | 2001 | 23. Mai | 2001 |
| Insel Man | 1. Juni | 2012 | 1. Juli | 2012 |
| Jersey | 16. April | 2013 | 16. Mai | 2013 |
| Vietnam* | 9. Januar | 2014 B | 8. Februar | 2014 |
| Zentralafrikanische Republik | 19. Februar | 2008 B | 20. März | 2008 |
| Zypern | 24. Januar | 2001 | 23. Mai | 2001 |
| * Vorbehalte und Erklärungen. | ||||
| ** Einwendungen. Die Vorbehalte, Erklärungen und Einwendungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die Notifikationen gemäss Artikel 6 Absatz 3 der Vertragsstaaten über ihre Gerichtsbarkeit, sind im oben erwähnten Geltungsbereich nicht mit * aufgeführt. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen: http://treaties.un.org/ > Enregistrement et Publication > Recueil des Traités des Nations Unies eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern bezogen werden. | ||||
| a Das Übereink. gilt nicht für die Färöer-Inseln und Grönland. | ||||
| b Das Übereink. gilt nicht für Tokelau. | ||||
| c Für das Königreich in Europa. |
{
"legislation": {
"type": "Multilateral international treaty",
"number": "0.353.21",
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