0.353.23•Internationales Übereinkommen zur Bekämpfung nuklearterroristischer Handlungen
0.353.23Multilateral International Treaty14.11.2008
Abgeschlossen in New York am 13. April 20052
Von der Bundesversammlung genehmigt am 13. Juni 20083
Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 15. Oktober 2008
In Kraft getreten für die Schweiz am 14. November 2008
(Stand am 29. Februar 2024)
Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens,
eingedenk der Ziele und Grundsätze der Charta^4^der Vereinten Nationen5betreffend die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit sowie die Förderung guter Nachbarschaft, freundschaftlicher Beziehungen und der Zusammenarbeit zwischen den Staaten;
unter Hinweis auf die Erklärung vom 24. Oktober 1995 anlässlich des fünfzigsten Jahrestages der Vereinten Nationen;
in Anerkennung des Rechts aller Staaten auf Entwicklung und Anwendung der Kernenergie für friedliche Zwecke und ihres berechtigten Interesses an den möglichen Vorteilen der friedlichen Anwendung der Kernenergie;
eingedenk des Übereinkommens von 1980 über den physischen Schutz von Kernmaterial;
tief besorgt über die weltweite Eskalation aller Arten und Erscheinungsformen terroristischer Handlungen;
sowie unter Hinweis auf die Erklärung über Massnahmen zur Beseitigung des internationalen Terrorismus, die der Resolution 49/60 der Generalversammlung vom 9. Dezember 1994 als Anlage beigefügt ist und in der die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen unter anderem erneut feierlich erklären, dass sie alle terroristischen Handlungen, Methoden und Praktiken, gleichviel wo und von wem sie ausgeführt werden, einschliesslich derjenigen, welche die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Staaten und Völkern gefährden und die territoriale Unversehrtheit und die Sicherheit der Staaten bedrohen, entschieden als verbrecherisch und nicht zu rechtfertigen verurteilen;
im Hinblick darauf, dass die Staaten in der Erklärung auch aufgefordert wurden, den Anwendungsbereich der bestehenden völkerrechtlichen Bestimmungen über die Verhütung, Bekämpfung und Beseitigung aller Arten und Erscheinungsformen des Terrorismus umgehend zu überprüfen, um sich zu vergewissern, dass es einen umfassenden rechtlichen Rahmen gibt, der alle Aspekte der Frage erfasst;
unter Hinweis auf die Resolution 51/210 der Generalversammlung vom 17. Dezember 1996 und die Erklärung zur Ergänzung der Erklärung von 1994 über Massnahmen zur Beseitigung des internationalen Terrorismus, die dieser als Anlage beigefügt ist;
sowie unter Hinweis darauf, dass auf Grund der Resolution 51/210 der Generalversammlung ein Ad-hoc-Ausschuss mit dem Auftrag eingesetzt wurde, als Ergänzung zu den diesbezüglich bereits bestehenden internationalen Übereinkünften unter anderem ein internationales Übereinkommen zur Bekämpfung nuklearterroristischer Handlungen auszuarbeiten;
im Hinblick darauf, dass nuklearterroristische Handlungen schwerste Folgen haben können und eine Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit darstellen können;
sowie im Hinblick darauf, dass die bestehenden mehrseitigen Übereinkünfte solche Anschläge nicht angemessen behandeln;
in der Überzeugung, dass es dringend notwendig ist, die internationale Zusammenarbeit zwischen den Staaten bei der Ausarbeitung und Annahme wirksamer und durchführbarer Massnahmen zur Verhütung dieser terroristischen Handlungen und zur strafrechtlichen Verfolgung und Bestrafung der Urheber zu verstärken;
unter Hinweis darauf, dass die Tätigkeiten der Streitkräfte der Staaten durch Regeln des Völkerrechts erfasst werden, die ausserhalb des Rahmens dieses Übereinkommens liegen, und dass das Ausnehmen bestimmter Handlungen vom Geltungsbereich des Übereinkommens nicht bedeutet, dass ansonsten rechtswidrige Handlungen entschuldigt oder rechtmässig werden oder dass die strafrechtliche Verfolgung nach anderen Gesetzen verhindert wird,
sind wie folgt übereingekommen:
Im Sinne dieses Übereinkommens:
dabei bedeutet «mit den Isotopen 235 oder 233 angereichertes Uran» Uran, das die Isotope 235 oder 233 oder beide in einer solchen Menge enthält, dass das Verhältnis der Summe dieser Isotope zum Isotop 238 höher liegt als das in der Natur vorkommende Verhältnis des Isotops 235 zum Isotop 238;
3. bedeutet «Kernanlage»:
4. bedeutet «Vorrichtung»:
a) ein Kernsprengkörper, oder
b) eine Vorrichtung zur Verbreitung von radioaktivem Material oder eine Strahlung emittierende Vorrichtung, die auf Grund ihrer radiologischen Eigenschaften den Tod, eine schwere Körperverletzung oder bedeutende Sach- oder Umweltschäden verursachen kann^6^;
5. umfasst der Ausdruck «staatliche oder öffentliche Einrichtung» alle ständigen oder nichtständigen Einrichtungen und Beförderungsmittel, die von Vertretern eines Staates, von Mitgliedern der Regierung, des Parlaments oder der Justiz, von Beamten oder sonstigen Bediensteten eines Staates oder eines sonstigen Trägers öffentlicher Gewalt oder öffentlichen Rechtsträgers oder von Beamten oder sonstigen Bediensteten einer zwischenstaatlichen Organisation im Zusammenhang mit ihren amtlichen Aufgaben benutzt werden oder in denen sich diese im Zusammenhang mit ihren amtlichen Aufgaben befinden;
6. bedeutet «Streitkräfte eines Staates» die Streitkräfte eines Staates, die nach Massgabe des innerstaatlichen Rechts hauptsächlich für die nationale Verteidigung oder Sicherheit organisiert, ausgebildet und ausgerüstet sind, sowie Personen, die diese Streitkräfte unterstützen und deren Befehlsgewalt, Aufsicht und Verantwortung formell7unterstellt sind.
Dieses Übereinkommen findet keine Anwendung, wenn die Straftat innerhalb eines einzigen Staates begangen wird, der Verdächtige und die Opfer Angehörige dieses Staates sind, der Verdächtige im Hoheitsgebiet dieses Staates aufgefunden wird und kein anderer Staat nach Artikel 9 Absatz 1 oder 2 seine Gerichtsbarkeit begründen kann, mit der Massgabe, dass in solchen Fällen die jeweils zutreffenden Bestimmungen der Artikel 7, 12 und 14–17 Anwendung finden.
Jeder Vertragsstaat trifft die notwendigen Massnahmen:
Jeder Vertragsstaat trifft die notwendigen Massnahmen, einschliesslich, wenn dies zweckmässig ist, Massnahmen der innerstaatlichen Gesetzgebung, um sicherzustellen, dass Straftaten im Sinne dieses Übereinkommens, insbesondere wenn beabsichtigt oder geplant ist, damit die ganze Bevölkerung, eine Gruppe von Personen oder einzelne Personen in Angst und Schrecken zu versetzen, unter keinen Umständen gerechtfertigt werden können, indem politische, philosophische, weltanschauliche, rassische, ethnische, religiöse oder sonstige Erwägungen ähnlicher Art angeführt werden, und dass für solche Straftaten Strafen verhängt werden, die der Schwere der Tat entsprechen.
Zum Zweck der Verhütung von Straftaten nach diesem Übereinkommen bemühen sich die Vertragsstaaten nach Kräften, unter Berücksichtigung der einschlägigen Empfehlungen und Aufgaben der Internationalen Atomenergie-Organisation geeignete Massnahmen zu treffen, um den Schutz von radioaktivem Material zu gewährleisten.
Wenn auf Grund dieses Übereinkommens eine Person in Haft genommen wird, gegen sie andere Massnahmen ergriffen werden oder ein Verfahren durchgeführt wird, so ist ihr eine gerechte Behandlung zu gewährleisten, die den Genuss aller Rechte und Garantien einschliesst, die mit dem Recht des Staates, in dessen Hoheitsgebiet sie sich befindet, sowie mit den anwendbaren völkerrechtlichen Bestimmungen einschliesslich derjenigen über die Menschenrechte im Einklang stehen.
Für die Zwecke der Auslieferung oder der Rechtshilfe wird keine der in Artikel 2 genannten Straftaten als politische Straftat, als eine mit einer politischen Straftat zusammenhängende oder als eine auf politischen Beweggründen beruhende Straftat angesehen. Folglich darf ein Ersuchen um Auslieferung oder Rechtshilfe, das auf einer solchen Straftat beruht, nicht allein mit der Begründung abgelehnt14werden, dass es sich um eine politische Straftat, um eine mit einer politischen Straftat zusammenhängende oder um eine auf politischen Beweggründen beruhende Straftat handle.
Dieses Übereinkommen ist nicht so auszulegen, als enthalte es eine Verpflichtung zur Auslieferung oder Rechtshilfe, wenn der ersuchte Vertragsstaat ernstliche Gründe für die Annahme hat, dass das Auslieferungsersuchen wegen in Artikel 2 genannter Straftaten oder das Ersuchen um Rechtshilfe in Bezug auf solche Straftaten gestellt worden ist, um eine Person wegen ihrer Rasse, ihrer Religion, ihrer Staatsangehörigkeit, ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer politischen Anschauungen zu verfolgen oder zu bestrafen, oder dass die Lage dieser Person aus einem dieser Gründe erschwert werden könnte, wenn dem Ersuchen stattgegeben würde.
3. a) Ist es einem Vertragsstaat nach innerstaatlichem Recht oder Völkerrecht untersagt, das radioaktive Material, die Vorrichtung oder die Kernanlage zurückzugeben oder entgegenzunehmen, oder vereinbaren die beteiligten Vertragsstaaten es vorbehaltlich des Buchstabens18b entsprechend, so hat der Vertragsstaat, in dessen Besitz sie sich befinden, weiter die in Absatz 1 beschriebenen Massnahmen zu treffen; das radioaktive Material, die Vorrichtungen oder die Kernanlagen dürfen nur für friedliche Zwecke benutzt werden; b) ist es dem Vertragsstaat, in dessen Besitz sich das radioaktive Material, die Vorrichtungen oder die Kernanlagen befinden, rechtlich untersagt, sie zu besitzen, so stellt dieser Staat sicher, dass sie so bald wie möglich einem Staat, für den der Besitz rechtmässig ist und der gegebenenfalls in Konsultation mit dem Vertragsstaat Zusicherungen entsprechend Absatz 1 gegeben hat, zu dem Zweck übergeben werden, sie zu neutralisieren; das radioaktive Material, die Vorrichtungen oder die Kernanlagen dürfen nur für friedliche Zwecke benutzt werden. 4. Gehören das radioaktive Material, die Vorrichtungen oder die Kernanlagen, auf die sich die Absätze 1 und 2 beziehen, keinem der Vertragsstaaten oder keinem Staatsangehörigen oder Gebietsansässigen eines Vertragsstaats, wurden sie nicht im Hoheitsgebiet eines Vertragsstaats gestohlen oder sonst auf widerrechtliche Weise beschafft oder ist kein Staat bereit, sie nach Absatz 3 entgegenzunehmen, so ist vorbehaltlich des Absatzes 3 Buchstabe19b nach Konsultationen zwischen den beteiligten Staaten und gegebenenfalls zuständigen internationalen Organisationen ein gesonderter Beschluss über ihre Entsorgung zu treffen. 5. Für die Zwecke der Absätze 1, 2, 3 und 4 kann der Vertragsstaat, in dessen Besitz sich das radioaktive Material, die Vorrichtung oder die Kernanlage befindet, andere Vertragsstaaten, insbesondere die beteiligten Vertragsstaaten, und die zuständigen internationalen Organisationen, insbesondere die Internationale Atomenergie-Organisation, um Hilfe und Zusammenarbeit ersuchen. Die Vertragsstaaten und die zuständigen internationalen Organisationen werden aufgefordert, grösstmögliche Hilfe nach diesem Absatz zu gewähren. 6. Die Vertragsstaaten, die nach diesem Artikel an der Entsorgung oder Verwahrung des radioaktiven Materials, der Vorrichtung oder der Kernanlage beteiligt sind, unterrichten den Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation über die Art der Entsorgung oder Verwahrung. Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation übermittelt diese Informationen den anderen Vertragsstaaten. 7. Dieser Artikel berührt nicht die Regeln des Völkerrechts betreffend die Haftung für nukleare Schäden oder sonstige Regeln des Völkerrechts im Fall einer Freisetzung von radioaktivem Material im Zusammenhang mit einer in Artikel 2 genannten Straftat.
Der Vertragsstaat, in dem der Verdächtige strafrechtlich verfolgt wird, teilt nach innerstaatlichem Recht oder nach den anwendbaren Verfahren den Ausgang des Verfahrens dem Generalsekretär der Vereinten Nationen mit; dieser unterrichtet die anderen Vertragsstaaten.
Die Vertragsstaaten konsultieren einander unmittelbar oder unter Einschaltung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, erforderlichenfalls mit Unterstützung internationaler Organisationen, um die wirksame Durchführung dieses Übereinkommens sicherzustellen.
Die Vertragsstaaten erfüllen ihre Verpflichtungen nach diesem Übereinkommen in einer Weise, die mit den Grundsätzen der souveränen Gleichheit und territorialen Unversehrtheit der Staaten sowie der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten vereinbar ist.
Dieses Übereinkommen berechtigt einen Vertragsstaat nicht, im Hoheitsgebiet eines anderen Vertragsstaats Gerichtsbarkeit auszuüben oder Aufgaben wahrzunehmen, die nach innerstaatlichem Recht ausschliesslich den Behörden dieses anderen Vertragsstaats vorbehalten sind.
Die Urschrift dieses Übereinkommens, dessen arabischer, chinesischer, englischer, französischer, russischer und spanischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, wird beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; dieser übermittelt allen Staaten beglaubigte Abschriften.
Zu Urkund dessen haben die von ihren Regierungen hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen, das am 14. September 2005 am Sitz der Vereinten Nationen in New York zur Unterzeichnung aufgelegt wurde, unterschrieben.(Es folgen die Unterschriften)
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Afghanistan | 25. März | 2013 | 24. April | 2013 |
| Albanien | 21. August | 2023 | 20. September | 2023 |
| Algerien* | 3. März | 2011 B | 2. April | 2011 |
| Antigua und Barbuda | 1. Dezember | 2009 B | 31. Dezember | 2009 |
| Argentinien* | 8. April | 2016 | 8. Mai | 2016 |
| Armenien** | 22. September | 2010 | 22. Oktober | 2010 |
| Aserbaidschan* | 28. Januar | 2009 | 27. Februar | 2009 |
| Australien | 16. März | 2012 | 15. April | 2012 |
| Bahrain* | 4. Mai | 2010 B | 3. Juni | 2010 |
| Bangladesch* | 7. Juni | 2007 B | 7. Juli | 2007 |
| Belarus | 13. März | 2007 | 7. Juli | 2007 |
| Belgien* | 2. Oktober | 2009 | 1. November | 2009 |
| Benin | 2. November | 2017 | 2. Dezember | 2017 |
| Bosnien und Herzegowina | 29. Juni | 2017 | 29. Juli | 2017 |
| Botsuana | 12. Juli | 2021 B | 11. August | 2021 |
| Brasilien | 25. September | 2009 | 25. Oktober | 2009 |
| Burundi | 24. September | 2008 | 24. Oktober | 2008 |
| Chile | 27. September | 2010 | 27. Oktober | 2010 |
| China* | 8. November | 2010 | 8. Dezember | 2010 |
| Macau | 8. November | 2010 | 8. Dezember | 2010 |
| Costa Rica* | 21. Februar | 2013 | 23. März | 2013 |
| Côte d’Ivoire | 12. März | 2012 B | 11. April | 2012 |
| Dänemarka | 20. März | 2007 | 7. Juli | 2007 |
| Grönland | 15. Juli | 2016 | 15. Juli | 2016 |
| Deutschland | 8. Februar | 2008 | 9. März | 2008 |
| Dominikanische Republik | 11. Juni | 2008 B | 11. Juli | 2008 |
| Dschibuti | 25. April | 2014 | 25. Mai | 2014 |
| El Salvador* | 27. November | 2006 | 7. Juli | 2007 |
| Fidschi | 15. Mai | 2008 B | 14. Juni | 2008 |
| Finnland** | 13. Januar | 2009 | 12. Februar | 2009 |
| Frankreich | 11. September | 2013 | 11. Oktober | 2013 |
| Gabun | 1. Oktober | 2007 | 31. Oktober | 2007 |
| Georgien* | 23. April | 2010 B | 23. Mai | 2010 |
| Guatemala | 26. September | 2018 | 26. Oktober | 2018 |
| Guinea-Bissau | 6. August | 2008 B | 5. September | 2008 |
| Indien* | 1. Dezember | 2006 | 7. Juli | 2007 |
| Indonesien* | 30. September | 2014 B | 30. Oktober | 2014 |
| Irak | 13. Mai | 2013 B | 12. Juni | 2013 |
| Italien | 21. Oktober | 2016 | 20. November | 2016 |
| Jamaika* | 27. Dezember | 2013 | 26. Januar | 2014 |
| Japan | 3. August | 2007 | 2. September | 2007 |
| Jemen* | 13. Oktober | 2014 B | 12. November | 2014 |
| Jordanien | 29. Januar | 2016 | 28. Februar | 2016 |
| Kanada* | 21. November | 2013 | 21. Dezember | 2013 |
| Kasachstan | 31. Juli | 2008 | 30. August | 2008 |
| Katar* | 15. Januar | 2014 | 14. Februar | 2014 |
| Kenia | 13. April | 2006 | 7. Juli | 2007 |
| Kirgisistan | 2. Oktober | 2007 | 1. November | 2007 |
| Kiribati | 26. September | 2008 | 26. Oktober | 2008 |
| Komoren | 12. März | 2007 B | 7. Juli | 2007 |
| Kongo (Brazzaville) | 14. November | 2023 B | 14. Dezember | 2023 |
| Kongo (Kinshasa) | 23. September | 2010 B | 23. Oktober | 2010 |
| Korea (Süd-) | 29. Mai | 2014 | 28. Juni | 2014 |
| Kroatien | 30. Mai | 2007 | 7. Juli | 2007 |
| Kuba* | 17. Juni | 2009 B | 17. Juli | 2009 |
| Kuwait* | 5. September | 2013 | 5. Oktober | 2013 |
| Lesotho | 22. September | 2010 | 22. Oktober | 2010 |
| Lettland | 25. Juli | 2006 | 7. Juli | 2007 |
| Libanon | 13. November | 2006 | 7. Juli | 2007 |
| Libyen | 22. Dezember | 2008 | 21. Januar | 2009 |
| Liechtenstein | 25. September | 2009 | 25. Oktober | 2009 |
| Litauen | 19. Juli | 2007 | 18. August | 2007 |
| Luxemburg | 2. Oktober | 2008 | 1. November | 2008 |
| Madagaskar | 15. Februar | 2017 | 17. März | 2017 |
| Malawi | 7. Oktober | 2009 B | 6. November | 2009 |
| Mali | 5. November | 2009 B | 5. Dezember | 2009 |
| Malta* | 26. September | 2012 | 26. Oktober | 2012 |
| Marokko* | 31. März | 2010 | 30. April | 2010 |
| Mauretanien | 28. April | 2008 B | 28. Mai | 2008 |
| Mexiko | 27. Juni | 2006 | 7. Juli | 2007 |
| Moldau* | 18. April | 2008 | 18. Mai | 2008 |
| Mongolei | 6. Oktober | 2006 | 7. Juli | 2007 |
| Montenegro | 13. Februar | 2019 | 15. März | 2019 |
| Namibia | 2. September | 2016 B | 2. Oktober | 2016 |
| Nauru | 24. August | 2010 B | 23. September | 2010 |
| Neuseelandb | 18. März | 2016 | 17. April | 2016 |
| Nicaragua | 25. Februar | 2009 | 27. März | 2009 |
| Niederlande**c | 30. Juni | 2010 | 30. Juli | 2010 |
| Niger | 2. Juli | 2008 B | 1. August | 2008 |
| Nigeria | 25. September | 2012 B | 25. Oktober | 2012 |
| Nordmazedonien | 19. März | 2007 | 7. Juli | 2007 |
| Norwegen | 20. Februar | 2014 | 22. März | 2014 |
| Oman* | 21. Oktober | 2022 B | 20. November | 2022 |
| Österreich | 14. September | 2006 | 7. Juli | 2007 |
| Palästina | 29. Dezember | 2017 B | 28. Januar | 2018 |
| Palau | 19. Januar | 2024 | 18. Februar | 2024 |
| Panama | 21. Juni | 2007 | 21. Juli | 2007 |
| Paraguay | 29. Januar | 2009 | 28. Februar | 2009 |
| Peru | 29. Mai | 2009 | 28. Juni | 2009 |
| Polen | 8. April | 2010 | 8. Mai | 2010 |
| Portugal | 25. September | 2014 | 25. Oktober | 2014 |
| Rumänien | 24. Januar | 2007 | 7. Juli | 2007 |
| Russland* | 29. Januar | 2007 | 7. Juli | 2007 |
| Salomoninseln | 24. September | 2009 B | 24. Oktober | 2009 |
| Sambia | 7. April | 2017 B | 7. Mai | 2017 |
| San Marino | 16. Dezember | 2014 B | 15. Januar | 2015 |
| Saudi-Arabien* | 7. Dezember | 2007 | 6. Januar | 2008 |
| Schweden | 18. August | 2014 | 17. September | 2014 |
| Schweiz | 15. Oktober | 2008 | 14. November | 2008 |
| Serbien | 26. September | 2006 | 7. Juli | 2007 |
| Simbabwe | 28. September | 2023 B | 28. Oktober | 2023 |
| Singapur* | 2. August | 2017 | 1. September | 2017 |
| Slowakei | 23. März | 2006 | 7. Juli | 2007 |
| Slowenien | 17. Dezember | 2009 | 16. Januar | 2010 |
| Spanien | 22. Februar | 2007 | 7. Juli | 2007 |
| Sri Lanka | 27. September | 2007 | 27. Oktober | 2007 |
| St. Kitts und Nevis | 13. August | 2020 B | 12. September | 2020 |
| St. Lucia* | 12. November | 2012 B | 12. Dezember | 2012 |
| St. Vincent und die Grenadinen* | 8. Juli | 2010 B | 7. August | 2010 |
| Südafrika | 9. Mai | 2007 | 7. Juli | 2007 |
| Tadschikistan* | 29. Juni | 2022 | 29. Juli | 2022 |
| Thailand* | 2. Mai | 2019 | 1. Juni | 2019 |
| Tschechische Republik** | 25. Juli | 2006 | 7. Juli | 2007 |
| Tunesien | 28. September | 2010 B | 28. Oktober | 2010 |
| Turkmenistan | 28. März | 2008 B | 27. April | 2008 |
| Türkei* | 24. September | 2012 | 24. Oktober | 2012 |
| Ukraine* | 25. September | 2007 | 25. Oktober | 2007 |
| Ungarn | 12. April | 2007 | 7. Juli | 2007 |
| Uruguay | 4. März | 2016 | 3. April | 2016 |
| Usbekistan* | 29. April | 2008 B | 29. Mai | 2008 |
| Vereinigte Arabische Emirate* | 10. Januar | 2008 B | 9. Februar | 2008 |
| Vereinigtes Königreich | 24. September | 2009 | 24. Oktober | 2009 |
| Vereinigte Staaten* | 30. September | 2015 | 30. Oktober | 2015 |
| Vietnam* | 23. September | 2016 B | 23. Oktober | 2016 |
| Zentralafrikanische Republik | 19. Februar | 2008 B | 20. März | 2008 |
| Zypern | 28. Januar | 2008 | 27. Februar | 2008 |
| * Vorbehalte und Erklärungen. ** Einwendungen. Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme jener der Schweiz. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Organisation der Vereinten Nationen (UNO):https://treaties.un.orgeingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden. Die * im oben erwähnten Geltungsbereich umfassen nicht die Erklärungen aller Vertragsparteien (siehe Art. 7 Abs. 4) zur Bezeichnung der zuständigen Behörden und Verbindungsstellen, die für die Übermittlung und den Empfang der in Artikel 7 genannten Informationen verantwortlich sind. Die * im oben erwähnten Geltungsbereich umfassen auch nicht die Erklärungen aller Vertragsparteien (siehe Art. 9 Abs. 3), die in Übereinstimmung mit Artikel 9 Absatz 2 zur Begründung der Gerichtsbarkeit eines Staates nach innerstaatlichem Recht abgegeben wurden. a Das Übereinkommen gilt nicht für die Färöer Inseln. b Das Übereinkommen gilt nicht für Tokelau. c Für das Königreich in Europa. | ||||
| Gemäss Artikel 7 Absatz 4 des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung nuklearterroristischer Handlungen erklärt die Schweiz, dass für die Übermittlung und den Empfang der in Artikel 7 genannten Informationen die Einsatzzentrale des Bundesamts für Polizei, Nussbaumstrasse 29, CH-3003 Bern, Tel. +41 31 322 44 50, Fax +41 31 322 53 04, zuständig ist.Gemäss Artikel 9 Absatz 3 des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung nuklearterroristischer Handlungen erklärt die Schweiz, dass sie ihre Gerichtsbarkeit über die in Artikel 2 genannten Straftaten für Fälle gemäss Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe a, b, d und e begründet. Bei Fällen gemäss Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe c des Übereinkommens ist die Gerichtsbarkeit begründet, wenn sich der Täter in der Schweiz befindet oder an die Schweiz ausgeliefert wird.Diese Erklärungen wurden am 15. Oktober 2008 abgegeben. |
Mit Deutschland (D) und Österreich (A) abgestimmte deutsche Übersetzung des französischen Originaltexts. Abweichungen in den jeweiligen nationalen Übersetzungen sind gekennzeichnet. ↩
AS 2009 2793 ↩
AS 2009 491 ↩
A: «Satzung». ↩
SR 0.120 ↩
D: «können». ↩
A, D: «förmlich». ↩
A: «lit.». ↩
A: «Satzung». ↩
A, D: «ihm zur Kenntnis gelangten». ↩
A: «lit.». ↩
A: «lit.». ↩
A: «lit.». ↩
A: «verweigert». ↩
A, D: «Vernehmung». ↩
A: «zurückzustellen». ↩
A: «Sicherheitskontrollmassnahmen». ↩
A: «lit.». ↩
A: «lit.». ↩
A, D: hier und im ganzen Artikel «Verwahrer». ↩
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"title": "Convenzione internazionale del 13 aprile 2005 per la repressione degli atti di terrorismo nucleare",
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