0.444.1•Übereinkommen über Massnahmen zum Verbot und zur Verhütung der rechtswidrigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut
0.444.1Multilateral International Treaty03.01.2004
Abgeschlossen in Paris am 14. November 1970
Von der Bundesversammlung genehmigt am 12. Juni 20031
Ratifikationsurkunde von der Schweiz hinterlegt am 3. Oktober 2003
In Kraft getreten für die Schweiz am 3. Januar 2004
(Stand am 1. September 2025)
Die Generalkonferenz der Organisation der Vereinten Nationen
für Erziehung, Wissenschaft und Kultur,
die vom 12. Oktober bis 14. November 1970 in Paris ihre 16. Tagung abhielt,
im Hinblick auf die Bedeutung der Bestimmungen der von der Generalkonferenz auf ihrer 14. Tagung angenommenen Erklärung über die Grundsätze der internationalen kulturellen Zusammenarbeit,
in der Erwägung, dass der Austausch von Kulturgut unter den Nationen zu wissenschaftlichen, kulturellen und erzieherischen Zwecken die Kenntnisse über die Zivilisation des Menschen vertieft, das kulturelle Leben aller Völker bereichert und die gegenseitige Achtung und das Verständnis unter den Nationen fördert,
in der Erwägung, dass das Kulturgut zu den wesentlichen Elementen der Zivilisation und der Kultur der Völker gehört, und dass sein wahrer Wert nur im Zusammenhang mit möglichst weitreichenden Kenntnissen über seinen Ursprung, seine Geschichte und seinen traditionellen Hintergrund erfasst werden kann,
in der Erwägung, dass es jedem Staat obliegt, das in seinem Hoheitsgebiet befindliche Kulturgut vor den Gefahren des Diebstahls, der unerlaubten Ausgrabung und der rechtswidrigen Ausfuhr zu schützen,
in der Erwägung, dass zur Abwendung dieser Gefahren sich jeder Staat notwendigerweise in zunehmendem Masse der moralischen Verpflichtung bewusst werden muss, sein kulturelles Erbe und das aller Nationen zu achten,
in der Erwägung, dass Museen, Bibliotheken und Archive als kulturelle Einrichtungen zu gewährleisten haben, dass ihre Bestände nach weltweit anerkannten moralischen Grundsätzen angelegt werden,
in der Erwägung, dass die rechtswidrige Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut der Verständigung zwischen den Nationen im Wege steht, die zu fördern Aufgabe der UNESCO ist, unter anderem durch Empfehlung internationaler Übereinkünfte zu diesem Zweck an interessierte Staaten,
in der Erwägung, dass der Schutz des kulturellen Erbes nur wirkungsvoll sein kann, wenn er sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene durch enge Zusammenarbeit der Staaten gestaltet wird,
in der Erwägung, dass die Generalkonferenz der UNESCO zu diesem Zweck im Jahre 1964 eine Empfehlung angenommen hat,
angesichts weiterer Vorschläge über Massnahmen zum Verbot und zur Verhütung der rechtswidrigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut, die als Punkt 19 auf der Tagesordnung der Tagung stehen,
eingedenk des auf ihrer 15. Tagung gefassten Beschlusses, dieses Thema zum Inhalt eines internationalen Übereinkommens zu machen,
nimmt dieses Übereinkommen am 14. November 1970 an.
Im Sinne dieses Übereinkommens gilt als Kulturgut das von jedem Staat aus religiösen oder weltlichen Gründen als für Archäologie, Vorgeschichte, Geschichte, Literatur, Kunst oder Wissenschaft bedeutungsvoll bezeichnete Gut, das folgenden Kategorien angehört:
ii) Originalarbeiten der Bildhauerkunst und der Skulptur in irgendeinem Material;
iii) Originalgravuren, -drucke und -lithografien;
iv) Originale von künstlerischen Zusammenstellungen und Montagen in
irgendeinem Material;
h) seltene Manuskripte und Inkunabeln, alte Bücher, Dokumente und Publikationen von besonderem Interesse (historisch, künstlerisch, wissenschaftlich, literarisch usw.), einzeln oder in Sammlungen;
i) Briefmarken, Steuermarken und ähnliches, einzeln oder in Sammlungen;
j) Archive einschliesslich Phono-, Foto- und Filmarchive;
k) Möbelstücke, die mehr als hundert Jahre alt sind, und alte Musikinstrumente.
Die Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut gelten als rechtswidrig, wenn sie im Widerspruch zu den Bestimmungen stehen, die von den Vertragsstaaten in diesem Übereinkommen angenommen worden sind.
Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens erkennen an, dass im Sinne dieses Übereinkommens das zu folgenden Kategorien gehörende Kulturgut Teil des kulturellen Erbes jedes Staates ist:
Zum Schutz ihres Kulturgutes vor rechtswidriger Einfuhr, Ausfuhr oder Übereignung verpflichten sich die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens, in der in jedem Land geeignetsten Weise in ihren Hoheitsgebieten eine oder mehrere staatliche Dienststellen einzusetzen, soweit solche nicht bereits vorhanden sind, die das kulturelle Erbe schützen und mit qualifiziertem und zahlenmässig ausreichendem Personal ausgestattet sind, das in der Lage ist, folgende Aufgaben wirksam zu erfüllen:
Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens übernehmen folgende Verpflichtungen:
Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens übernehmen folgende Verpflichtungen:
Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens verpflichten sich, gegen jeden, der für einen Verstoss gegen die in Artikel 6 Buchstabe b und Artikel 7 Buchstabe b genannten Verbote verantwortlich ist, Kriminal- oder Ordnungsstrafen zu verhängen.
Jeder Vertragsstaat dieses Übereinkommens, dessen kulturelles Erbe durch archäologische oder ethnologische Ausbeutung gefährdet ist, kann sich an andere betroffene Vertragsstaaten wenden. Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens verpflichten sich, in diesen Fällen an jeder gemeinsamen internationalen Aktion teilzunehmen mit dem Ziel, erforderliche konkrete Massnahmen festzulegen und durchzuführen, einschliesslich der Überwachung der Ausfuhr, der Einfuhr und des internationalen Handels mit den fraglichen Kulturgütern. Bis zu einer Vereinbarung ergreift jeder betroffene Staat im Rahmen seiner Möglichkeiten einstweilige Massnahmen, um zu verhindern, dass dem kulturellen Erbe des ersuchenden Staates unersetzlicher Schaden zugefügt wird.
Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens übernehmen folgende Verpflichtungen:
Die erzwungene Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut, die sich unmittelbar oder mittelbar aus der Besetzung eines Landes durch eine fremde Macht ergeben, gelten als rechtswidrig.
Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens achten das kulturelle Erbe in den Hoheitsgebieten, für deren internationale Beziehungen sie verantwortlich sind; sie ergreifen alle geeigneten Massnahmen, um die rechtswidrige Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut in diesen Hoheitsgebieten zu verbieten und zu verhüten.
Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens übernehmen ferner im Rahmen ihrer innerstaatlichen Rechtsordnung folgende Verpflichtungen:
Zur Verhinderung der rechtswidrigen Ausfuhr und zur Einhaltung der aus der Anwendung dieses Übereinkommens entstehenden Verpflichtungen wird jeder Vertragsstaat dieses Übereinkommens im Rahmen seiner Möglichkeiten seine innerstaatlichen Dienststellen, die mit dem Schutz seines kulturellen Erbes betraut sind, mit ausreichenden Mitteln ausstatten und, soweit erforderlich, zu diesem Zweck einen Fonds schaffen.
Dieses Übereinkommen hindert die Vertragsstaaten nicht, untereinander Sonderabkommen zu schliessen oder bereits geschlossene Abkommen weiter anzuwenden, welche die Rückgabe von Kulturgut zum Inhalt haben, das aus irgendwelchen Gründen vor Inkrafttreten dieses Übereinkommens für die betreffenden Staaten aus dem Ursprungsland entfernt worden ist.
In ihren regelmässigen Berichten an die Generalkonferenz der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, welche die Vertragsstaaten zu den von der Generalkonferenz festzulegenden Zeitpunkten und in der von ihr anzugebenden Weise vorlegen, geben sie Auskunft über die von ihnen erlassenen Gesetzes- und Verwaltungsvorschriften sowie über sonstige von ihnen zur Durchführung dieses Übereinkommens ergriffene Massnahmen, und sie schildern ihre aus diesem Gebiet gewonnenen Erfahrungen.
Dieses Übereinkommen ist in englischer, spanischer, französischer und russischer Sprache abgefasst, wobei jeder Wortlaut gleichermassen verbindlich ist.
Dieses Übereinkommen tritt drei Monate nach Hinterlegung der dritten Ratifikations-, Annahme- oder Beitrittsurkunde für diejenigen Staaten in Kraft, die zu diesem Zeitpunkt oder vorher ihre Ratifikations-, Annahme- oder Beitrittsurkunden hinterlegt haben. Für jeden weiteren Staat tritt es drei Monate nach Hinterlegung seiner Ratifikations-, Annahme- oder Beitrittsurkunde in Kraft.
Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens erkennen an, dass das Übereinkommen nicht nur in ihren Mutterländern anzuwenden ist, sondern ebenso in allen Hoheitsgebieten, für deren internationale Beziehungen sie verantwortlich sind; sie verpflichten sich, nötigenfalls die Regierungen oder sonstigen zuständigen Behörden jener Hoheitsgebiete im Zeitpunkt oder vor der Ratifikation, der Annahme oder dem Beitritt zu konsultieren, damit die Anwendung des Übereinkommens in diesen Gebieten gewährleistet ist, und dem Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur die Hoheitsgebiete zu notifizieren, in denen das Übereinkommen Anwendung findet; die Notifikation wird drei Monate nach ihrem Eingang wirksam.
Der Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur teilt den Mitgliedstaaten der Organisation, den in Artikel 20 erwähnten Staaten, die nicht Mitglieder der Organisation sind, sowie den Vereinten Nationen die Hinterlegung aller in den Artikeln 19 und 20 genannten Ratifikations-, Annahme- und Beitrittsurkunde mit, desgleichen die in den Artikeln 22 und 23 vorgesehenen Notifikationen und Kündigungen.
In Übereinstimmung mit Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen2wird dieses Übereinkommen auf Ersuchen des Generaldirektors der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur beim Sekretariat der Vereinten Nationen registriert.
Zu Urkund dessen haben wir am 17. November 1970 das Übereinkommen mit unseren Unterschriften versehen.Geschehen zu Paris am 17. November 1970 in zwei Originalausfertigungen, welche die Unterschrift des Präsidenten der 16. Tagung der Generalkonferenz und des Generaldirektors der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur tragen; diese Originalfassungen werden im Archiv der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur hinterlegt, und allen in den Artikeln 19 und 20 erwähnten Staaten sowie den Vereinten Nationen werden beglaubigte Abschriften übermittelt.Dieses ist der verbindliche Wortlaut des Übereinkommens, das von der Generalkonferenz der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur auf ihrer in Paris abgehaltenen und am 14. November 1970 für beendet erklärten 16. Tagung ordnungsgemäss angenommen wurde.(Es folgen die Unterschriften)
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Nachfolgeerklärung (N) | Inkrafttreten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Afghanistan | 8. September | 2005 B | 8. Dezember | 2005 | ||||
| Ägypten | 5. April | 1973 | 5. Juli | 1973 | ||||
| Albanien | 13. Juni | 2002 | 13. September | 2002 | ||||
| Algerien | 24. Juni | 1974 | 24. September | 1974 | ||||
| Angola | 7. November | 1991 | 7. Februar | 1992 | ||||
| Äquatorialguinea | 17. September | 2010 | 17. September | 2010 | ||||
| Argentinien | 11. Januar | 1973 | 11. April | 1973 | ||||
| Armenien | 5. September | 1993 N | 22. September | 1991 | ||||
| Aserbaidschan | 25. August | 1999 | 25. November | 1999 | ||||
| Äthiopien | 22. November | 2017 | 22. Februar | 2017 | ||||
| Australien* | 30. Oktober | 1989 | 30. Januar | 1990 | ||||
| Bahamas | 9. Oktober | 1997 | 9. Januar | 1998 | ||||
| Bahrain | 7. März | 2014 | 7. Juni | 2014 | ||||
| Bangladesch | 9. Dezember | 1987 | 9. März | 1988 | ||||
| Barbados | 10. April | 2002 | 10. Juli | 2002 | ||||
| Belarus | 28. April | 1988 | 28. Juli | 1988 | ||||
| Belgien* | 31. März | 2009 | 30. Juni | 2009 | ||||
| Belize | 26. Januar | 1990 | 26. April | 1990 | ||||
| Benin | 1. März | 2017 | 1. Juni | 2017 | ||||
| Bhutan | 26. September | 2002 B | 26. Dezember | 2002 | ||||
| Bolivien | 4. Oktober | 1976 | 4. Januar | 1977 | ||||
| Bosnien und Herzegowina | 12. Juli | 1993 N | 1. März | 1992 | ||||
| Botsuana | 23. August | 2017 | 23. November | 2017 | ||||
| Brasilien | 16. Februar | 1973 | 16. Mai | 1973 | ||||
| Bulgarien | 15. September | 1971 | 24. April | 1972 | ||||
| Burkina Faso | 7. April | 1987 | 7. Juli | 1987 | ||||
| Chile* | 18. April | 2014 | 18. Juli | 2014 | ||||
| China | 28. November | 1989 | 28. Februar | 1990 | ||||
| Costa Rica | 6. März | 1996 | 6. Juni | 1996 | ||||
| Côte d’Ivoire | 30. Oktober | 1990 | 30. Januar | 1991 | ||||
| Dänemark* | 26. März | 2003 | 26. Juni | 2003 | ||||
| Färöer | 17. April | 2008 | 17. April | 2008 | ||||
| Grönland | 27. Mai | 2004 | 27. Mai | 2004 | ||||
| Deutschland | 30. November | 2007 | 29. Februar | 2008 | ||||
| Dominikanische Republik | 7. März | 1973 | 7. Juni | 1973 | ||||
| Dschibuti | 9. April | 2018 | 9. Juli | 2018 | ||||
| Ecuador | 24. März | 1971 | 24. April | 1972 | ||||
| El Salvador | 20. Februar | 1978 | 20. Mai | 1978 | ||||
| Estland | 27. Oktober | 1995 | 27. Januar | 1996 | ||||
| Eswatini | 30. Oktober | 2012 | 30. Januar | 2013 | ||||
| Finnland* | 14. Juni | 1999 | 14. September | 1999 | ||||
| Frankreich* | 7. Januar | 1997 | 7. April | 1997 | ||||
| Gabun | 29. August | 2003 | 29. November | 2003 | ||||
| Gambia | 10. November | 2023 | 10. Februar | 2024 | ||||
| Georgien | 4. November | 1992 N | 9. April | 1991 | ||||
| Ghana | 20. Januar | 2016 | 20. April | 2016 | ||||
| Grenada | 10. September | 1992 | 10. Dezember | 1992 | ||||
| Griechenland | 5. Juni | 1981 | 5. September | 1981 | ||||
| Guatemala* | 14. Januar | 1985 | 14. April | 1985 | ||||
| Guinea | 18. März | 1979 | 18. Juni | 1979 | ||||
| Haiti | 8. Februar | 2010 | 8. Mai | 2010 | ||||
| Honduras | 19. März | 1979 | 19. Juni | 1979 | ||||
| Indien | 24. Januar | 1977 | 24. April | 1977 | ||||
| Irak | 12. Februar | 1973 | 12. Mai | 1973 | ||||
| Iran | 27. Januar | 1975 | 27. April | 1975 | ||||
| Island | 9. November | 2004 B | 9. Februar | 2005 | ||||
| Italien | 2. Oktober | 1978 | 2. Januar | 1979 | ||||
| Japan | 9. September | 2002 | 9. Dezember | 2002 | ||||
| Jemen | 3. Juni | 2019 | 3. September | 2019 | ||||
| Jordanien | 15. März | 1974 | 15. Juni | 1974 | ||||
| Kambodscha | 26. September | 1972 | 26. Dezember | 1972 | ||||
| Kamerun | 24. Mai | 1972 | 24. August | 1972 | ||||
| Kanada | 28. März | 1978 | 28. Juni | 1978 | ||||
| Kasachstan | 9. Februar | 2012 | 9. Mai | 2012 | ||||
| Katar | 20. April | 1977 | 20. Juli | 1977 | ||||
| Kenia | 15. Februar | 2024 | 15. Mai | 2024 | ||||
| Kirgisistan | 3. Juli | 1995 | 3. Oktober | 1995 | ||||
| Kolumbien | 24. Mai | 1988 | 24. August | 1988 | ||||
| Komoren | 17. März | 2021 | 17. Juni | 2021 | ||||
| Kongo (Kinshasa) | 23. September | 1974 | 23. Dezember | 1974 | ||||
| Korea (Nord-) | 13. Mai | 1983 | 13. August | 1983 | ||||
| Korea (Süd-) | 14. Februar | 1983 | 14. Mai | 1983 | ||||
| Kroatien | 6. Juli | 1992 N | 25. Juni | 1991 | ||||
| Kuba* | 30. Januar | 1980 | 30. April | 1980 | ||||
| Kuwait | 22. Juni | 1972 | 22. September | 1972 | ||||
| Laos | 22. Dezember | 2015 | 22. März | 2016 | ||||
| Lesotho | 17. Juli | 2013 | 17. Oktober | 2013 | ||||
| Lettland | 21. Januar | 2019 | 21. April | 2019 | ||||
| Libanon | 25. August | 1972 | 25. November | 1972 | ||||
| Libyen | 9. Januar | 1973 | 9. April | 1973 | ||||
| Litauen | 27. Juli | 1998 | 27. Oktober | 1998 | ||||
| Luxemburg | 3. Februar | 2015 | 3. Mai | 2015 | ||||
| Madagaskar | 21. Juni | 1989 | 21. September | 1989 | ||||
| Malawi | 7. Juli | 2022 | 7. Oktober | 2022 | ||||
| Mali | 6. April | 1987 | 6. Juli | 1987 | ||||
| Malta | 15. Juli | 2024 | 15. Oktober | 2024 | ||||
| Marokko | 3. Februar | 2003 | 3. Mai | 2003 | ||||
| Mauretanien | 27. April | 1977 | 27. Juli | 1977 | ||||
| Mauritius | 27. Februar | 1978 | 27. Mai | 1978 | ||||
| Mexiko* | 4. Oktober | 1972 | 4. Januar | 1973 | ||||
| Moldau* | 14. September | 2007 | 14. Dezember | 2007 | ||||
| Monaco* | 25. August | 2017 | 25. November | 2017 | ||||
| Mongolei | 23. Mai | 1991 | 23. August | 1991 | ||||
| Montenegro | 26. April | 2007 N | 3. Juni | 2006 | ||||
| Myanmar | 5. September | 2013 | 5. Dezember | 2013 | ||||
| Nepal | 23. Juni | 1976 | 23. September | 1976 | ||||
| Neuseeland*a | 1. Februar | 2007 B | 1. Mai | 2007 | ||||
| Nicaragua | 19. April | 1977 | 19. Juli | 1977 | ||||
| Niederlande | 17. Juli | 2009 | 17. Oktober | 2009 | ||||
| Niger | 16. Oktober | 1972 | 16. Januar | 1973 | ||||
| Nigeria | 24. Januar | 1972 | 24. April | 1972 | ||||
| Nordmazedonien | 30. April | 1997 N | 17. November | 1991 | ||||
| Norwegen | 16. Februar | 2007 | 16. Mai | 2007 | ||||
| Oman | 2. Juni | 1978 | 2. September | 1978 | ||||
| Österreich | 15. Juli | 2015 | 15. Oktober | 2015 | ||||
| Pakistan | 30. April | 1981 | 30. Juli | 1981 | ||||
| Palästina | 22. März | 2012 | 9. Mai | 2012 | ||||
| Panama | 13. August | 1973 | 13. November | 1973 | ||||
| Paraguay | 9. November | 2004 B | 9. Februar | 2005 | ||||
| Peru | 24. Oktober | 1979 | 24. Januar | 1980 | ||||
| Polen | 31. Januar | 1974 | 30. April | 1974 | ||||
| Portugal | 9. Dezember | 1985 | 9. März | 1986 | ||||
| Ruanda | 25. September | 2001 | 25. Dezember | 2001 | ||||
| Rumänien | 6. Dezember | 1993 | 6. März | 1994 | ||||
| Russland* | 28. April | 1988 | 28. Juli | 1988 | ||||
| Sambia | 21. Juni | 1985 | 21. September | 1985 | ||||
| São Tomé und Príncipe | 3. Oktober | 2024 | 3. Januar | 2025 | ||||
| Saudi-Arabien | 8. September | 1976 | 8. Dezember | 1976 | ||||
| Schweden* | 13. Januar | 2003 | 13. April | 2003 | ||||
| Schweiz | 3. Oktober | 2003 | 3. Januar | 2004 | ||||
| Senegal | 9. Dezember | 1984 | 9. März | 1985 | ||||
| Serbien | 11. September | 2001 N | 27. April | 1992 | ||||
| Seychellen | 28. Mai | 2004 B | 28. August | 2004 | ||||
| Sierra Leone | 19. Juni | 2025 | 19. September | 2025 | ||||
| Simbabwe | 30. Mai | 2006 | 30. August | 2006 | ||||
| Slowakei | 31. März | 1993 N | 1. Januar | 1993 | ||||
| Slowenien | 5. November | 1992 N | 25. Juni | 1991 | ||||
| Spanien | 10. Januar | 1986 | 10. April | 1986 | ||||
| Sri Lanka | 7. April | 1981 | 7. Juli | 1981 | ||||
| Südafrika | 18. Dezember | 2003 | 18. März | 2004 | ||||
| Syrien | 21. Februar | 1975 | 21. Mai | 1975 | ||||
| Tadschikistan | 28. August | 1992 N | 9. September | 1991 | ||||
| Tansania | 2. August | 1977 | 2. November | 1977 | ||||
| Togo | 19. November | 2018 | 19. Februar | 2019 | ||||
| Tschad | 17. Juni | 2008 | 17. September | 2008 | ||||
| Tschechische Republik | 26. März | 1993 N | 1. Januar | 1993 | ||||
| Tunesien | 10. März | 1975 | 10. Juni | 1975 | ||||
| Türkei | 21. April | 1981 | 21. Juli | 1981 | ||||
| Turkmenistan | 1. Juni | 2022 | 1. September | 2022 | ||||
| Ukraine | 28. April | 1988 | 28. Juli | 1988 | ||||
| Ungarn* | 23. Oktober | 1978 | 23. Januar | 1979 | ||||
| Uruguay | 9. August | 1977 | 9. November | 1977 | ||||
| Usbekistan | 15. März | 1996 | 15. Juni | 1996 | ||||
| Venezuela | 21. März | 2005 | 21. Juni | 2005 | ||||
| Vereinigte Arabische Emirate | 9. Oktober | 2017 | 9. Januar | 2018 | ||||
| Vereinigte Staaten* | 2. September | 1983 | 2. Dezember | 1983 | ||||
| Vereinigtes Königreich* | 1. August | 2002 | 1. November | 2002 | ||||
| Vietnam | 20. September | 2005 B | 20. Dezember | 2005 | ||||
| Zentralafrikanische Republik | 1. Februar | 1972 | 1. Mai | 1972 | ||||
| Zypern | 19. Oktober | 1979 | 19. Januar | 1980 | ||||
| * Vorbehalte und Erklärungen. Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO):www.unesco.org/> Français > Ressources > Documents et publications eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern bezogen werden. a Das Übereinkommen gilt nicht für Tokelau. |
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