0.451.47•Abkommen zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel
0.451.47Multilateral International Treaty01.11.1999
Abgeschlossen in Den Haag am 15. August 1996
Von der Schweiz unterzeichnet am 15. Oktober 19961
In Kraft getreten für die Schweiz am 1. November 1999
(Stand am 12. Februar 2026)
Die Vertragsparteien –
eingedenk dessen, dass das Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten von 19792ermutigt, auf internationaler Ebene gemeinsame Massnahmen zum Schutz wandernder Tierarten zu treffen;
sowie eingedenk dessen, dass die erste Tagung der Konferenz der Vertragsparteien, die im Oktober 1985 in Bonn stattfand, das zuständige Sekretariat anwies, geeignete Massnahmen zur Ausarbeitung eines Abkommens über westpaläarktische Anatidae zu ergreifen;
in der Erwägung, dass die wandernden Wasservögel einen wichtigen Bestandteil der biologischen Vielfalt unserer Erde ausmachen, und dem Geist des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt von 19923und der Agenda 21 entsprechend zum Nutzen der heutigen und künftigen Generationen erhalten bleiben sollen;
im Bewusstsein des wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Nutzens sowie des Erholungswerts, der mit der Entnahme aus der Natur bestimmter wandernder Wasservogelarten verbunden ist, sowie der umweltbezogenen, ökologischen, genetischen, wissenschaftlichen, ästhetischen, freizeitbezogenen, kulturellen, erzieherischen, sozialen und wirtschaftlichen Werte der wandernden Wasservögel ganz allgemein;
überzeugt, dass jegliche Entnahme aus der Natur von wandernden Wasservögeln im Sinne der Nachhaltigkeit und unter Berücksichtigung der Erhaltungssituation der jeweiligen Art in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet sowie ihrer biologischen Eigenheiten erfolgen muss;
im Bewusstsein dessen, dass die wandernden Wasservögel besonders gefährdet sind, weil sie bei ihrer Wanderung weite Strecken zurücklegen und auf Netze von Feuchtgebieten angewiesen sind, die ständig kleiner werden und Schaden leiden durch menschliche Eingriffe, die dem Grundsatz der nachhaltigen Nutzung nicht entsprechen, wie er im Übereinkommen von 19714über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung festgehalten wird;
in Anerkennung der Notwendigkeit, unverzüglich Massnahmen zu ergreifen, um den Rückgang der wandernden Wasservogelarten und ihrer Lebensräume im geographischen Raum der Wanderrouten der Wasserzugvögel Afrikas und Eurasiens zu stoppen;
überzeugt, dass der Abschluss eines multilateralen Abkommens und seine Umsetzung durch koordinierte, abgesprochene Massnahmen erheblich zu einem wirksamen Schutz der wandernden Wasservögel und ihrer Lebensräume beitragen und sich auch auf weitere Arten der Tier- und Pflanzenwelt günstig auswirken werden;
im Wissen darum, dass für die wirksame Umsetzung eines solchen Abkommens gewisse Arealstaaten bei Forschung und Ausbildung, bei der Überwachung der wandernden Wasservogelarten und ihrer Lebensräume, beim Management dieser Lebensräume und bei der Schaffung oder Verbesserung wissenschaftlicher und administrativer Einrichtungen zur Durchführung dieses Abkommens unterstützt werden müssen,
sind wie folgt übereingekommen:
Das Verfahren für die Ernennung der Sachverständigen, die Dauer ihres Mandats und das Verfahren für die Ernennung des Vorsitzenden des Fachausschusses werden von der Versammlung der Vertragsparteien bestimmt. Der Vorsitzende kann höchstens vier Beobachter aus internationalen staatlichen und nichtstaatlichen Fachgremien zulassen. 2. Sofern die Versammlung der Vertragsparteien nichts anderes beschliesst, werden die Sitzungen des Fachausschusses vom Sekretariat des Abkommens einberufen; sie finden jeweils anlässlich der Tagung der Versammlung der Vertragsparteien und mindestens einmal zwischen den ordentlichen Tagungen der Vertragsparteien statt. 3. Der Fachausschuss: (a) sorgt für die fachlich-wissenschaftliche Beratung und Unterrichtung der Versammlung der Vertragsparteien und – über das Sekretariat des Abkommens – der einzelnen Vertragsparteien; (b) legt der Versammlung der Vertragsparteien Empfehlungen zum Aktionsplan, zur Durchführung des Abkommens und zu künftigen Forschungsarbeiten vor; (c) bereitet für jede ordentliche Tagung der Versammlung der Vertragsparteien einen Tätigkeitsbericht vor, der dem Sekretariat des Abkommens jeweils mindestens einhundertzwanzig Tage vor der betreffenden Tagung eingereicht und von diesem umgehend in Abschrift an die Vertragsparteien weitergeleitet wird; (d) führt alle weiteren Aufgaben aus, die ihm von der Versammlung der Vertragsparteien übertragen werden. 4. Sofern nach Meinung des Fachausschusses eine Notlage eingetreten ist, die den Beschluss von Sofortmassnahmen erfordert, um eine Verschlechterung der Erhaltungssituation einer oder mehrerer wandernder Wasservogelarten zu verhindern, kann dieser das Sekretariat des Abkommens ersuchen, sofort eine Sitzung der betroffenen Vertragsparteien einzuberufen. Diese treten dann so bald wie möglich zusammen, um umgehend einen Mechanismus für den Schutz der Arten zu schaffen, die als besonders stark bedroht bestimmt worden sind. Wenn auf einer solchen Sitzung eine Empfehlung angenommen wurde, unterrichten die Vertragsparteien einander und das Sekretariat des Abkommens über die Massnahmen, die sie zur Umsetzung der Empfehlung getroffen haben, oder über die Gründe, die ihre Umsetzung verhindert haben. 5. Der Fachausschuss kann nach Bedarf Arbeitsgruppen für konkrete Aufgaben einsetzen.
Das Sekretariat des Abkommens hat folgende Aufgaben: (a) Es organisiert und betreut die Tagungen der Versammlung der Vertragsparteien sowie die Sitzungen des Fachausschusses. (b) Es führt die Beschlüsse aus, die ihm von der Versammlung der Vertragsparteien zugewiesen werden. (c) Es fördert und koordiniert in Übereinstimmung mit den Beschlüssen der Versammlung der Vertragsparteien die im Rahmen dieses Abkommens durchgeführten Tätigkeiten einschliesslich des Aktionsplans. (d) Es hält die Verbindungen mit den nicht zu den Vertragsparteien gehörenden Arealstaaten aufrecht, erleichtert die Koordinierung zwischen den Vertragsparteien und mit internationalen und nationalen Organisationen, deren Tätigkeiten mittelbar oder unmittelbar für die Erhaltung – einschliesslich Schutz und Management – der wandernden Wasservögel von Belang sind. (e) Es sammelt Informationen, die der Zielerreichung und der Durchführung dieses Abkommens förderlich sind, wertet sie aus und sorgt für eine angemessene Verbreitung dieser Informationen. (f) Es macht die Versammlung der Vertragsparteien auf alle Fragen aufmerksam, die mit den Zielen dieses Abkommens im Zusammenhang stehen. (g) Es leitet Kopien der Berichte der in Artikel V Absatz 1 Buchstabe (a) bezeichneten Behörden und des Fachausschusses zusammen mit Kopien der nach Buchstabe (h) dieses Artikels vorzulegenden Berichten mindestens sechzig Tage vor Beginn der jeweiligen ordentlichen Tagung der Versammlung der Vertragsparteien an jede Vertragspartei weiter. (h) Es bereitet jedes Jahr und für jede ordentliche Tagung der Versammlung der Vertragsparteien Berichte über die Arbeit des Sekretariats und die Durchführung des Abkommens vor. (i) Es verwaltet den Haushalt für das Abkommen und gegebenenfalls den Fonds für Erhaltungsmassnahmen. (j) Es unterrichtet die Öffentlichkeit über dieses Abkommen und seine Ziele. (k) Es nimmt alle weiteren Aufgaben wahr, die ihm im Rahmen des Abkommens oder von der Versammlung der Vertragsparteien übertragen werden.
Das Sekretariat des Abkommens konsultiert: (a) regelmässig das Sekretariat des Übereinkommens und gegebenenfalls die für die Sekretariatsaufgaben zuständigen Gremien im Rahmen von Abkommen, die nach Artikel IV Absätze 3 und 4 des Übereinkommens geschlossen wurden und die für wandernde Wasservögel von Belang sind, sowie des Übereinkommens von 1971 über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung, des Übereinkommens von 19735über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen, des Afrikanischen Übereinkommens von 1968 über die Erhaltung der Natur und der natürlichen Hilfsquellen, des Übereinkommens von 19796über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume sowie des Übereinkommens von 1992 über die biologische Vielfalt im Hinblick darauf, dass die Versammlung der Vertragsparteien mit den Vertragsparteien dieser Übereinkünfte in allen Angelegenheiten von gemeinsamem Interesse zusammenarbeitet, insbesondere bei der Ausarbeitung und Durchführung des Aktionsplans; (b) die Sekretariate anderer einschlägiger Übereinkommen und sonstiger völkerrechtlicher Übereinkünfte in Bezug auf alle Fragen von gemeinsamem Interesse; (c) sonstige Organisationen, die im Bereich der Erhaltung – einschliesslich Schutz und Management – der wandernden Wasservögel und ihrer Lebensräume sowie in den Bereichen Forschung, Bildung und Bewusstseinsbildung zuständig sind.
tritt dieses Abkommen am ersten Tag des dritten Monats in Kraft, der auf den Zeitpunkt folgt, zu dem dieser Staat oder diese Organisation es ohne Vorbehalt unterzeichnet oder eine Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde hinterlegt haben.
Allgemeine Vorbehalte zu diesem Abkommen sind nicht zulässig. Jedoch kann jeder Staat oder Organisation der regionalen Wirtschaftsintegration bei der Unterzeichnung ohne Vorbehalt der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung beziehungsweise bei der Hinterlegung der Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde einen besonderen Vorbehalt in Bezug auf eine bestimmte, dem Abkommen unterliegende Art oder auf eine konkrete Bestimmung des Aktionsplans anbringen. Ein solcher Vorbehalt kann vom Staat oder von der Organisation der regionalen Wirtschaftsintegration, die ihn angebracht haben, jederzeit durch schriftliche Notifikation an den Verwahrer zurückgezogen werden; dieser Staat oder diese Organisation sind nicht vor Ablauf von dreissig Tagen seit dem Zeitpunkt, zu dem der Vorbehalt zurückgezogen wurde, durch die Bestimmungen gebunden, die Gegenstand des Vorbehalts waren.
Eine Vertragspartei kann dieses Abkommen jederzeit durch eine an den Verwahrer gerichtete schriftliche Notifikation kündigen. Die Kündigung wird zwölf Monate nach Eingang der Notifikation beim Verwahrer wirksam.
Der Verwahrer übermittelt allen Staaten und allen Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration, die dieses Abkommen unterzeichnet haben oder ihm beigetreten sind, sowie dem Sekretariat des Abkommens den Wortlaut jedes Vorbehalts, jedes weiteren Anhangs und jeder Änderung des Abkommens oder seiner Anhänge.
Zu Urkund dessen haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Abkommen unterschrieben.Geschehen zu Den Haag am fünfzehnten August Neunzehnhundertsechsundneunzig.(Es folgen die Unterschriften)
Die Grenzen des Abkommensgebiets werden wie folgt festgelegt: vom Nordpol in Richtung Süden entlang des 130. westlichen Längengrads bis zum 75. nördlichen Breitengrad; von dort in Richtung Osten und Südosten über den Viscount Melville Sund, Prince Regent Inlet, den Golf von Boothia, das Foxe Becken, den Foxe Kanal und die Hudsonstrasse bis zu einem im nordwestlichen Atlantik gelegenen Punkt, dessen Koordinaten 60° nördliche Breite und 60° westliche Länge sind; von dort gegen Südosten durch den nordwestlichen Atlantik bis zu einem Punkt dessen Koordinaten 50° nördliche Breite und 30° westliche Länge sind; von dort entlang dem 30. westlichen Längengrad bis zum 10. nördlichen Breitengrad; von dort gegen Südosten bis zur Schnittstelle des Äquators mit dem 20. westlichen Längengrad; von dort gegen Süden entlang dem 20. westlichen Längengrad bis zum 40. südlichen Breitengrad; von dort gegen Osten entlang dem 40. südlichen Breitengrad bis zum 60. östlichen Längengrad; von dort gegen Norden entlang dem 60. östlichen Längengrad bis zum 35. nördlichen Breitengrad; von dort gegen Nordosten, in einem Grosskreisbogen bis zu einem im westlichen Altai gelegenen Punkt, dessen Koordinaten 49° nördliche Breite und 87° 27’ östliche Länge sind; von dort in einem Grosskreisbogen durch Zentralsibirien bis an die Küste des Nördlichen Eismeeres bei 130° östlicher Breite; von dort entlang dem 130. östlichen Breitengrad bis zum Nordpol. Das Abkommensgebiet ist auf der beiliegenden Karte eingezeichnet.
| Familie ANATIDAE (Entenverwandte) | |
|---|---|
| Dendrocygna viduata | Witwenpfeifgans |
| Dendrocygna bicolor | Gelbbrustpfeifgans |
| Thalassornis leuconotus | Weissrückenpfeifgans/ Weissrückenente |
| Oxyura maccoa | Maccoaente |
| Oxyura leucocephala | Weisskopfruderente |
| Cygnus olor | Höckerschwan |
| Cygnus cygnus | Singschwan |
| Cygnus columbianus | Zwergschwan |
| Branta bernicla | Ringelgans |
| Branta leucopsis | Weisswangengans |
| Branta ruficollis | Rothalsgans |
| Anser anser | Graugans |
| Anser fabalis | Saatgans |
| Anser brachyrhynchus | Kurzschnabelgans |
| Anser albifrons | Blässgans |
| Anser erythropus | Zwerggans |
| Clangula hyemalis | Eisente |
| Somateria spectabilis | Prachteiderente |
| Somateria mollissima | Eiderente |
| Polysticta stelleri | Scheckente |
| Melanitta fusca | Samtente |
| Melanitta nigra | Trauerente |
| Bucephala clangula | Schellente |
| Mergellus albellus | Zwergsäger |
| Mergus merganser | Gänsesäger |
| Mergus serrator | Mittelsäger |
| Alopochen aegyptiaca | Nilgans |
| Tadorna tadorna | Brandgans |
| Tadorna ferruginea | Rostgans |
| Tadorna cana | Graukopfkasarka |
| Plectropterus gambensis | Sporengans |
| Sarkidiornis melanotos | Glanzente |
| Nettapus auritus | Afrikanische Zwergente |
| Marmaronetta angustirostris | Marmelente |
| Netta rufina | Kolbenente |
| Netta erythrophthalma | Rotaugenente |
| Aythya ferina | Tafelente |
| Aythya nyroca | Moorente |
| Aythya fuligula | Reiherente |
| Aythya marila | Bergente |
| Spatula querquedula | Knäckente |
| Spatula hottentota | Pünktchenente |
| Spatula clypeata | Löffelente |
| Mareca strepera | Schnatterente |
| Mareca penelope | Pfeifente |
| Anas undulata | Gelbschnabelente |
| Anas platyrhynchos | Stockente |
| Anas capensis | Fahlente |
| Anas erythrorhyncha | Rotschnabelente |
| Anas acuta | Spiessente |
| Anas crecca | Krickente |
| Familie PODICIPEDIDAE (Lappentaucher) | |
| Tachybaptus ruficollis | Zwergtaucher |
| Podiceps grisegena | Rothalstaucher |
| Podiceps cristatus | Haubentaucher |
| Podiceps auritus | Ohrentaucher |
| Podiceps nigricollis | Schwarzhalstaucher |
| Familie PHOENICOPTERIDAE (Flamingos) | |
| Phoenicopterus roseus | Rosaflamingo |
| Phoeniconaias minor | Zwergflamingo |
| Familie PHAETHONTIDAE (Tropikvögel) | |
| Phaethon aethereus | Rotschnabel-Tropikvogel |
| Phaethon rubricauda | Rotschwanz-Tropikvogel |
| Phaethon lepturus | Weissschwanz-Tropikvogel |
| Familie RALLIDAE (Rallen) | |
| Sarothrura elegans | Tropfenralle |
| Sarothrura boehmi | Böhmralle |
| Sarothrura ayresi | Spiegelralle |
| Rallus aquaticus | Wasserralle |
| Rallus caerulescens | Kapralle |
| Crex egregia | Steppenralle |
| Crex crex | Wachtelkönig |
| Porzana porzana | Tüpfelsumpfhuhn |
| Zapornia flavirostra | Mohrenralle |
| Zapornia parva | Kleines Sumpfhuhn |
| Zapornia pusilla | Zwergsumpfhuhn |
| Amaurornis marginalis | Graukehl-Sumpfhuhn |
| Porphyrio alleni | Bronzesultanshuhn |
| Gallinula chloropus | Teichhuhn |
| Paragallinula angulata | Zwergteichhuhn |
| Fulica cristata | Kammblässhuhn |
| Fulica atra | Blässhuhn |
| Familie GRUIDAE (Kraniche) | |
| Balearica regulorum | Südafrikanischer Kronenkranich |
| Balearica pavonina | Kronenkranich |
| Leucogeranus leucogeranus | Schneekranich |
| Bugeranus carunculatus | Klunkerkranich |
| Anthropoides paradiseus | Paradieskranich |
| Anthropoides virgo | Jungfernkranich |
| Grus grus | Kranich/Graukranich |
| Familie GAVIIDAE (Seetaucher) | |
| Gavia stellata | Sterntaucher |
| Gavia arctica | Prachttaucher |
| Gavia immer | Eistaucher |
| Gavia adamsii | Gelbschnabeltaucher |
| Familie SPHENISCIDAE (Pinguine) | |
| Spheniscus demersus | Brillenpinguin |
| Familie CICONIIDAE (Störche) | |
| Leptoptilos crumenifer | Marabu |
| Mycteria ibis | Nimmersatt |
| Anastomus lamelligerus | Mohrenklaffschnabel |
| Ciconia nigra | Schwarzstorch |
| Ciconia abdimii | Abdimstorch |
| Ciconia microscelis | Afrikanischer Wollhalsstorch |
| Ciconia ciconia | Weissstorch |
| Familie THRESKIORNITHIDAE (Ibisse) | |
| Platalea alba | Afrikanischer Löffler/ Rosenfusslöffler |
| Platalea leucorodia | Löffler |
| Threskiornis aethiopicus | Heiliger Ibis |
| Geronticus eremita | Waldrapp |
| Plegadis falcinellus | Sichler |
| Familie ARDEIDAE (Reiher) | |
| Botaurus stellaris | Rohrdommel |
| Ixobrychus minutus | Zwergdommel |
| Ixobrychus sturmii | Graurückendommel |
| Nycticorax nycticorax | Nachtreiher |
| Ardeola ralloides | Rallenreiher |
| Ardeola idae | Dickschnabelreiher |
| Ardeola rufiventris | Rotbauchreiher |
| Bubulcus ibis | Kuhreiher |
| Ardea cinerea | Graureiher |
| Ardea melanocephala | Schwarzhalsreiher |
| Ardea purpurea | Purpurreiher |
| Ardea alba | Silberreiher |
| Ardea brachyrhyncha | Afrikamittelreiher |
| Egretta ardesiaca | Glockenreiher |
| Egretta vinaceigula | Braunkehlreiher |
| Egretta garzetta | Seidenreiher |
| Egretta gularis | Küstenreiher |
| Familie BALAENICIPITIDAE (Schuhschnabel) | |
| Balaeniceps rex | Schuhschnabel |
| Familie PELECANIDAE (Pelikane) | |
| Pelecanus crispus | Krauskopfpelikan |
| Pelecanus rufescens | Rötelpelikan |
| Pelecanus onocrotalus | Rosapelikan |
| Familie FREGATIDAE (Fregattvögel) | |
| Fregata ariel | Arielfregattvogel |
| Fregata minor | Bindenfregattvogel |
| Familie SULIDAE (Tölpel) | |
| Morus bassanus | Basstölpel |
| Morus capensis | Kaptölpel |
| Sula dactylatra | Maskentölpel |
| Familie PHALACROCORACIDAE (Kormorane) | |
| Microcarbo coronatus | Wahlbergscharbe |
| Microcarbo pygmaeus | Zwergscharbe |
| Gulosus aristotelis | Krähenscharbe |
| Phalacrocorax carbo | Kormoran |
| Phalacrocorax capensis | Kapkormoran |
| Phalacrocorax nigrogularis | Sokotrakormoran |
| Phalacrocorax neglectus | Küstenscharbe |
| Familie BURHINIDAE (Triele) | |
| Burhinus senegalensis | Senegaltriel |
| Familie PLUVIANIDAE (Krokodilwächter) | |
| Pluvianus aegyptius | Krokodilwächter |
| Familie HAEMATOPODIDAE (Austernfischer) | |
| Haematopus moquini | Schwarzer Austernfischer |
| Haematopus ostralegus | Austernfischer |
| Familie RECURVIROSTRIDAE (Säbelschnäblerverwandte) | |
| Recurvirostra avosetta | Säbelschnäbler |
| Himantopus himantopus | Stelzenläufer |
| Familie CHARADRIIDAE (Regenpfeiferverwandte) | |
| Pluvialis squatarola | Kiebitzregenpfeifer |
| Pluvialis apricaria | Goldregenpfeifer |
| Pluvialis fulva | Tundra-Goldregenpfeifer |
| Eudromias morinellus | Mornellregenpfeifer |
| Charadrius hiaticula | Sandregenpfeifer |
| Charadrius dubius | Flussregenpfeifer |
| Charadrius pecuarius | Hirtenregenpfeifer |
| Charadrius tricollaris | Dreibandregenpfeifer |
| Charadrius forbesi | Braunstirnregenpfeifer |
| Charadrius marginatus | Weissstirnregenpfeifer |
| Charadrius alexandrinus | Seeregenpfeifer |
| Charadrius pallidus | Rotbandregenpfeifer |
| Charadrius atrifrons | Tibetregenpfeifer |
| Charadrius leschenaultii | Wüstenregenpfeifer |
| Charadrius asiaticus | Wermutregenpfeifer |
| Vanellus vanellus | Kiebitz |
| Vanellus spinosus | Spornkiebitz |
| Vanellus albiceps | Langspornkiebitz/ Weissscheitelkiebitz |
| Vanellus lugubris | Trauerkiebitz |
| Vanellus melanopterus | Schwarzflügelkiebitz |
| Vanellus coronatus | Kronenkiebitz |
| Vanellus senegallus | Senegalkiebitz |
| Vanellus superciliosus | Rotbrustkiebitz |
| Vanellus gregarius | Steppenkiebitz |
| Vanellus leucurus | Weissschwanzkiebitz |
| Familie SCOLOPACIDAE (Schnepfenverwandte) | |
| Numenius phaeopus | Regenbrachvogel |
| Numenius tenuirostris | Dünnschnabelbrachvogel |
| Numenius arquata | Grosser Brachvogel |
| Limosa lapponica | Pfuhlschnepfe |
| Limosa limosa | Uferschnepfe |
| Arenaria interpres | Steinwälzer |
| Calidris tenuirostris | Grosser Knutt |
| Calidris canutus | Knutt |
| Calidris pugnax | Kampfläufer |
| Calidris falcinellus | Sumpfläufer |
| Calidris ferruginea | Sichelstrandläufer |
| Calidris temminckii | Temminckstrandläufer |
| Calidris alba | Sanderling |
| Calidris alpina | Alpenstrandläufer |
| Calidris maritima | Meerstrandläufer |
| Calidris minuta | Zwergstrandläufer |
| Scolopax rusticola | Waldschnepfe |
| Gallinago stenura | Stiftbekassine |
| Gallinago media | Doppelschnepfe |
| Gallinago gallinago | Bekassine |
| Lymnocryptes minimus | Zwergschnepfe |
| Phalaropus lobatus | Odinshühnchen |
| Phalaropus fulicarius | Thorshühnchen |
| Xenus cinereus | Terekwasserläufer |
| Actitis hypoleucos | Flussuferläufer |
| Tringa ochropus | Waldwasserläufer |
| Tringa erythropus | Dunkler Wasserläufer |
| Tringa nebularia | Grünschenkel |
| Tringa totanus | Rotschenkel |
| Tringa glareola | Bruchwasserläufer |
| Tringa stagnatilis | Teichwasserläufer |
| Familie DROMADIDAE (Reiherläufer) | |
| Dromas ardeola | Reiherläufer |
| Familie GLAREOLIDAE (Brachschwalbenverwandte) | |
| Glareola pratincola | Rotflügelbrachschwalbe |
| Glareola nordmanni | Schwarzflügelbrachschwalbe |
| Glareola ocularis | Madagaskarbrachschwalbe |
| Glareola nuchalis | Halsbandbrachschwalbe |
| Glareola cinerea | Weissachselbrachschwalbe |
| Familie LARIDAE (Möwen, Seeschwalben) | |
| Anous stolidus | Noddiseeschwalbe |
| Anous tenuirostris | Schlankschnabelnoddi |
| Rynchops flavirostris | Afrikascherenschnabel |
| Hydrocoloeus minutus | Zwergmöwe |
| Xema sabini | Schwalbenmöwe |
| Rissa tridactyla | Dreizehenmöwe |
| Larus genei | Dünnschnabelmöwe |
| Larus ridibundus | Lachmöwe |
| Larus hartlaubii | Hartlaubmöwe |
| Larus cirrocephalus | Graukopfmöwe |
| Larus ichthyaetus | Fischmöwe |
| Larus melanocephalus | Schwarzkopfmöwe |
| Larus hemprichii | Hemprichmöwe |
| Larus leucopthalmus | Weissaugenmöwe |
| Larus audouinii | Korallenmöwe |
| Larus canus | Sturmmöwe |
| Larus dominicanus | Dominikanermöwe |
| Larus fuscus | Heringsmöwe |
| Larus argentatus | Silbermöwe |
| Larus armenicus | Armenienmöwe |
| Larus michahellis | Mittelmeermöwe |
| Larus cachinnans | Steppenmöwe |
| Larus glaucoides | Polarmöwe |
| Larus hyperboreus | Eismöwe |
| Larus marinus | Mantelmöwe |
| Onychoprion fuscatus | Russseeschwalbe |
| Onychoprion anaethetus | Zügelseeschwalbe |
| Sternula albifrons | Zwergseeschwalbe |
| Sternula saundersi | Orientseeschwalbe |
| Sternula balaenarum | Damaraseeschwalbe |
| Gelochelidon nilotica | Lachseeschwalbe |
| Hydroprogne caspia | Raubseeschwalbe |
| Chlidonias hybrida | Weissbartseeschwalbe |
| Chlidonias leucopterus | Weissflügelseeschwalbe |
| Chlidonias niger | Trauerseeschwalbe |
| Sterna dougallii | Rosenseeschwalbe |
| Sterna hirundo | Flussseeschwalbe |
| Sterna repressa | Weisswangenseeschwalbe |
| Sterna paradisaea | Küstenseeschwalbe |
| Sterna vittata | Antipodenseeschwalbe |
| Thalasseus bengalensis | Rüpellseeschwalbe |
| Thalasseus sandvicensis | Brandseeschwalbe |
| Thalasseus maximus | Königsseeschwalbe |
| Thalasseus bergii | Eilseeschwalbe |
| Familie STERCORARIIDAE (Raubmöwen) | |
| Stercorarius longicaudus | Falkenraubmöwe |
| Catharacta skua | Skua |
| Familie ALCIDAE (Alken) | |
| Fratercula arctica | Papageitaucher |
| Cepphus grylle | Gryllteiste |
| Alca torda | Tordalk |
| Alle alle | Krabbentaucher |
| Uria lomvia | Dickschnabellumme |
| Uria aalge | Trottellumme |
1.1 Der Aktionsplan gilt für die Bestände der wandernden Wasservögel, die in Tabelle 1 dieses Anhangs aufgeführt sind (in der Folge «Tabelle 1» genannt). 1.2 Tabelle 1 ist integrierender Bestandteil dieses Anhangs. Jeder Bezug auf den Aktionsplan ist auch ein Bezug auf Tabelle 1.
2.1 Rechtliche Massnahmen
2.1.1 Die Vertragsparteien mit Beständen, die in Kolonne A von Tabelle 1 dieses Aktionsplans aufgeführt werden, kümmern sich um den Schutz dieser Bestände nach Artikel III Absatz 2 Buchstabe (a) des Abkommens. Die Vertragsparteien sollen insbesondere und unter Vorbehalt von Absatz 2.1.3 dieses Anhangs:
Ausnahmsweise kann für Bestände, die in den Kategorien 2 und 3 der Kolonne A aufgeführt und mit einem Sternchen versehen sind, sowie für die Bestände der Kategorie 4 der Kolonne A die Jagd auf nachhaltige Weise8weitergeführt werden. Die nachhaltige Nutzung wird im Rahmen eines internationalen Aktionsplans nach Art erfolgen, mit dessen Hilfe die Vertragsparteien danach streben, die Grundsätze einer adaptiven Entnahmebewirtschaftung9umzusetzen. Diese Nutzung unterliegt zumindest denselben rechtlichen Bestimmungen, die gemäss Absatz 2.1.2 dieses Anhangs für die Entnahme aus der Natur von Vögeln aller Bestände gelten, die unter Kolonne B von Tabelle 1 genannt werden.
2.1.2 Die Vertragsparteien mit in Tabelle 1 aufgeführten Beständen regeln die Entnahme von Vögeln und Eiern aller Bestände, die unter Kolonne B von Tabel-le 1 genannt werden. Das Ziel dieser Regelung ist es, diese Bestände zu erhalten oder dazu beizutragen, dass für sie eine günstige Erhaltungssituation wiederhergestellt wird, und sicherzustellen, dass nach den besten verfügbaren Erkenntnissen betreffend Populationsdynamik jegliche Entnahme aus der Natur oder sonstige Nutzung dieser Vögel oder Eier nachhaltig ist. Diese Regelung wird insbesondere und unter Vorbehalt der Bestimmungen in Absatz 2.1.3 dieses Anhangs:
a) die Entnahme aus der Natur von Vögeln aus den betreffenden Beständen während der verschiedenen Brutphasen und der Aufzucht der Jungen und während ihrer Rückkehr zu den Brutstätten verbieten, insofern diese Entnahme aus der Natur einen ungünstigen Einfluss auf die Erhaltungssituation der betreffenden Bestände haben würde;
b) Art und Weise der Entnahme aus der Natur regeln und namentlich sämtliche Arten der systematischen Entnahme aus der Natur sowie sämtlicher Hilfsmittel verbieten, die zu massiven Zerstörungen sowie zum lokalen Verschwinden oder zu erheblichen Beeinträchtigungen von Populationen einer Art zur Folge haben können, darunter:
– Schlingen,
– Leimruten,
– Haken,
– als Lockmittel verwendete geblendete oder verstümmelte lebende Vögel,
– Tonbandgeräte und andere elektronische Geräte,
– elektrische Geräte, die töten oder betäuben können,
– künstliche Lichtquellen,
– Spiegel und andere blendende Vorrichtungen,
– Vorrichtungen zur Beleuchtung der Ziele,
– Visiervorrichtungen für das Schiessen bei Nacht mit elektronischem Bildverstärker oder Bildumwandler,
– Sprengstoffe,
– Netze,
– Fallen,
– Gift,
– vergiftete oder betäubende Köder,
– halbautomatische oder automatische Waffen, deren Magazin mehr als zwei Patronen aufnehmen kann,
– Flugzeuge, Motorfahrzeuge oder Boote, die eine Geschwindigkeit von mehr als 5 km/h erreichen (18 km/h auf hoher See),
die Vertragsparteien können Ausnahmen von den in Absatz 2.1.2 (b) dieses Anhangs genannten Verboten gewähren, um die Nutzung zur Deckung des Nahrungsbedarfs zu erlauben, unter der Voraussetzung allerdings, dass diese Nutzung nachhaltig erfolgt;
c) die Grenzen der Entnahme aus der Natur soweit angebracht festlegen und geeignete Kontrollen einsetzen, um sicherzustellen, dass diese Grenzen eingehalten werden; und
d) Besitz und Nutzung von und Handel mit Vögeln der betreffenden Bestände und ihren Eiern verbieten, die unter Missachtung der in den Bestimmungen dieses Absatzes festgelegten Verbote aus der Natur entnommen werden, sowie Besitz und Nutzung von und Handel mit Teilen dieser Vögel und ihrer Eier.
2.1.3 Wenn es keine anderen zufriedenstellenden Lösungen gibt, können die Vertragsparteien Ausnahmen von den in den Absätzen 2.1.1 und 2.1.2 erlassenen Verboten zulassen, unter Vorbehalt der Bestimmungen in Artikel III Absatz 5 des Übereinkommens, und zwar aus folgenden Gründen:
a) um wichtige Schäden an Kulturen, Gewässern und Fischereigebieten zu verhindern;
b) im Interesse der Flugsicherung, der Gesundheit und der öffentlichen Sicherheit oder aus anderen zwingenden Gründen des öffentlichen Interesses, einschliesslich sozialer oder wirtschaftlicher Gründe, oder zum Wohl der Umwelt;
c) zu Zwecken der Forschung und Bildung, der Wiederherstellung sowie für die dafür notwendige Aufzucht;
d) um unter strikter Kontrolle selektiv und in einem beschränkten Rahmen die Entnahme aus der Natur, den Besitz oder jegliche andere fachgemässe Nutzung gewisser Vögel in kleinen Mengen zu erlauben; und
e) mit dem Ziel, die Verbreitung oder das Überleben der betreffenden Bestände zu verbessern.
Diese Ausnahmen werden in ihrem Inhalt und ihren zeitlichen und räumlichen Grenzen genau festgelegt und dürfen den in Tabelle 1 aufgeführten Beständen keinen Schaden zufügen. Die Vertragsparteien informieren das Sekretariat des Abkommens so schnell wie möglich über jede Ausnahme, die sie aufgrund dieser Bestimmung zugelassen haben.
2.2 Aktionsplan nach Art(en)
2.2.1 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um die internationalen Aktionspläne nach Art(en) vorrangig für die Bestände, die in Kategorie 0 der Kolonne A von Tabelle 1 aufgeführt sind und die in der Natur ausgestorben oder möglicherweise in der Natur ausgestorben sind, und für die Bestände, die unter Kategorie 1 der Kolonne A von Tabelle 1 genannt werden, auszuarbeiten und zu verwirklichen sowie für die mit einem Sternchen gekennzeichneten Bestände in Kolonne A von Tabelle 1. Das Sekretariat des Abkommens koordiniert die Ausarbeitung, Harmonisierung und Verwirklichung dieser Pläne.
2.2.2 Die Vertragsparteien bereiten nationale Aktionspläne nach Art(en) vor und verwirklichen sie, um die allgemeine Erhaltungssituation der in Kolonne A von Tabelle 1 aufgeführten Bestände zu verbessern. Solche Pläne enthalten spezielle Bestimmungen, für die mit einem Sternchen bezeichneten Bestände. Wenn angebracht, sollte das Problem, dass Jägerinnen oder Jäger Vögel aufgrund falscher Identifizierung versehentlich töten, erwogen werden.
2.3 Dringliche Massnahmen
Falls an irgendeinem Ort des Abkommensgebiets besonders ungünstige oder gefährliche Bedingungen auftreten sollten, arbeiten die Vertragsparteien, wenn immer möglich und angebracht zusammen, um dringliche Massnahmen für die Bestände zu entwickeln und durchzuführen, die in Tabelle 1 aufgeführt werden.
2.4 Wiederansiedlung
Die Vertragsparteien wenden grösste Wachsamkeit auf, wenn in Tabelle 1 aufgeführte Bestände in Teilen ihres herkömmlichen Verbreitungsgebiets wiederangesiedelt werden, nachdem sie von dort verschwunden sind. Die Vertragsparteien bemühen sich, einen detaillierten Wiederansiedlungsplan auszuarbeiten und zu befolgen, der sich auf sachdienliche wissenschaftliche Studien abstützt. Die Wiederansiedlungspläne sollten ein integrierender Bestandteil der nationalen Aktionspläne und gegebenenfalls der internationalen Aktionspläne nach Art(en) darstellen. Ein Wiederansiedlungsplan sollte eine Umweltverträglichkeitsprüfung enthalten; er soll umfassend verbreitet werden. Die Vertragsparteien informieren das Sekretariat des Abkommens im Voraus über jedes Wiederansiedlungsprogramm für in Tabelle 1 aufgeführte Bestände. Die Bestände, die in Kategorie 0 der Kolonne A von Tabelle 1 genannt werden und die in der Natur ausgestorben oder möglicherweise in der Natur ausgestorben sind, sind für eine Wiederansiedlung in Betracht zu ziehen.
2.5 Einbringungen
2.5.1 Die Vertragsparteien verbieten die Einbringung nicht heimischer Tier- und Pflanzenarten in die Umwelt, die den in Tabelle 1 aufgeführten wandernden Wasservögelbeständen schaden könnten.
2.5.2 Die Vertragsparteien stellen sicher, dass entsprechende Vorsichtsmassnahmen getroffen werden, um zu vermeiden, dass versehentlich gefangene Tiere entweichen, die zu nichtheimischen Arten gehören und die den in Tabelle 1 aufgeführten Beständen schaden könnten.
2.5.3 Falls es durchführbar und angebracht ist, treffen die Vertragsparteien Massnahmen, einbegriffen Entnahmemassnahmen, damit nicht heimische Arten und ihre Hybriden, die auf ihrem Gebiet beobachtet wurden, nicht zu einer möglichen Bedrohung, für die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände werden.
3.1 Inventar der Habitate
3.1.1 Die Vertragsparteien erstellen und veröffentlichen, falls angebracht in Verbindung mit den geeigneten internationalen Organisationen, nationale Inventare der auf ihrem Gebiet existierenden Habitate, die für die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände wichtig sind.
3.1.2 Die Vertragsparteien bemühen sich, vorrangig alle Stätten zu benennen, die für die in Tabelle 1 aufgeführten Beständen von internationaler oder nationaler Bedeutung sind.
3.2 Erhaltung von Gebieten
3.2.1 Die Vertragsparteien bemühen sich, weiterhin Schutzgebiete zur Erhaltung der Habitate zu schaffen, die für die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände wichtig sind, und für diese Gebiete Managementpläne auszuarbeiten und anzuwenden.
3.2.2 Die Vertragsparteien bemühen sich um einen besonderen Schutz der Feuchtgebiete10, die hinsichtlich der internationalen Bedeutung international anerkannte Kriterien erfüllen.
3.2.3 Die Vertragsparteien bemühen sich, alle Feuchtgebiete auf ihrem Territorium rationell und nachhaltig zu nutzen. Sie bemühen sich insbesondere, die Beeinträchtigung und den Verlust von Habitaten von in Tabelle 1 aufgeführten Beständen zu verhindern, indem sie entsprechende Verordnungen, Normen und Kontrollmassnahmen einführen. Sie bemühen sich insbesondere:
3.2.4 Die Vertragsparteien bemühen sich, auf den Ökosystemen basierende Strategien für die Erhaltung der Habitate aller in Tabelle 1 aufgeführten Bestände auszuarbeiten, einbegriffen die Habitate von verstreuten Beständen.
3.3 Sanierung und Wiederherstellung
Wenn immer es durchführbar und angebracht ist, bemühen sich die Vertragsparteien, Zonen zu sanieren und wiederherzustellen, die früher für die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände wichtig waren; dazu gehören Zonen, die beispielsweise durch Klimaveränderungen, hydrologische Veränderungen, die Landwirtschaft, die Verbreitung invasiver exotischer Wasservogelarten, natürliche Sukzession, unkontrollierte Brände, unnachhaltige Nutzung, Eutrophierung oder Verschmutzung beeinträchtigt wurden.
4.1 Jagd 4.1.1 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, damit ihre Jagdgesetze das Prinzip der nachhaltigen Nutzung umsetzen, wie dies im vorliegenden Aktionsplan vorgesehen ist, unter Berücksichtigung des gesamten geografischen Verbreitungsgebiets der betreffenden Wasservogelbestände und ihrer biologischen Eigenheiten. 4.1.2 Das Sekretariat des Abkommens wird von den Vertragsparteien laufend über ihre jeweilige Gesetzgebung über die Jagd, der in Tabelle 1 aufgeführten Bestände informiert. 4.1.3 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um ein zuverlässiges und aufeinander abgestimmtes System für die Sammlung von Daten über die Entnahmen aus der Natur zu entwickeln, damit die jährliche Entnahme unter den in Tabelle 1 aufgeführten Beständen überprüft werden kann. Wenn die Information vorhanden ist, legen sie dem Sekretariat des Abkommens für jeden Bestand Schätzungen über die gesamten jährlichen Entnahmen vor. 4.1.4 Die Vertragsparteien bemühen sich, den Gebrauch von Bleischrot für die Jagd in den Feuchtgebieten gemäss von ihnen selbst beschlossenen und veröffentlichen Zeitplänen so rasch als möglich zu unterbinden. 4.1.511 … 4.1.6 Die Vertragsparteien entwickeln und setzen Massnahmen ein, um die illegalen Entnahmen aus der Natur zu reduzieren und im Rahmen des Möglichen ganz zu unterbinden. 4.1.7 Falls notwendig, ermutigen die Vertragsparteien die Jägerinnen und Jäger, auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene ihre eigenen Verbände oder Organisationen zu schaffen, um ihre Aktivitäten zu koordinieren und das Konzept der nachhaltigen Nutzung zu verwirklichen. 4.1.8 Die Vertragsparteien ermutigen falls notwendig obligatorische Fähigkeitsprüfungen für Jägerinnen und Jäger, die unter anderem auch die Identifizierung von Vögeln abdecken. 4.2 Ökotourismus 4.2.1 Ausser, wenn es sich um zentrale Zonen von Schutzgebieten handelt, fördern die Vertragsparteien, wenn angebracht, die Ausarbeitung von Programmen, in denen alle Beteiligten zusammenarbeiten, um einen passenden und angebrachten Ökotourismus in den Feuchtgebieten zu entwickeln, in denen in Tabelle 1 aufgeführte Bestände konzentriert sind. 4.2.2 Die Vertragsparteien bemühen sich, in Zusammenarbeit mit den geeigneten internationalen Organisationen Kosten, Vorteile und andere Konsequenzen zu prüfen, die aus dem Ökotourismus in den Feuchtgebieten entstehen können, in denen in Tabelle 1 aufgeführte und dafür ausgewählte Bestände konzentriert sind. Sie übermitteln das Resultat jeglicher so durchgeführten Überprüfung dem Sekretariat des Abkommens. 4.3 Sonstige menschliche Tätigkeiten 4.3.1 Die Vertragsparteien prüfen die Verträglichkeit von Projekten, die zwischen den in Tabelle 1 aufgeführten Beständen, die sich in den in Absatz 3.2 erwähnten Gebieten befinden, und menschlichen Interessen Konflikte herbeiführen könnten, und sie sorgen dafür, dass die Resultate dieser Prüfungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. 4.3.2 Die Vertragsparteien bemühen sich, Informationen über die verschiedenen Schäden insbesondere an den Kulturen und in Fischereigebieten zu sammeln, die von den in Tabelle 1 aufgeführten Beständen hervorgerufen wurden, und übermitteln dem Sekretariat des Abkommens einen Bericht über die erreichten Resultate. 4.3.3 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um die passenden Techniken zu ermitteln, um die Auswirkungen der von in Tabelle 1 aufgeführten Bestände hervorgerufenen Schäden, insbesondere an den Kulturen und in Fischereigebieten, auf ein Minimum zu reduzieren oder zu verringern. 4.3.4 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um Bewirtschaftungspläne nach Art für Bestände zu entwickeln, die vor allem an den Kulturen und in Fischereigebieten bedeutende Schäden hervorrufen. Das Sekretariat des Abkommens koordiniert die Entwicklung und Abstimmung dieser Pläne. 4.3.5 Die Vertragsparteien ermutigen im Rahmen des Möglichen, dass in der Planung und dem Bau von Anlagen hohe Umweltnormen angewandt werden, um deren Auswirkungen auf die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände auf ein Minimum zu verringern. Sie sollten Massnahmen in Betracht ziehen, um die Auswirkungen bereits bestehender Anlagen auf ein Minimum zu verringern, falls es offensichtlich wird, dass diese einen ungünstigen Einfluss auf die betreffenden Bestände haben. 4.3.6 Falls die menschlichen Störungen die Erhaltungssituation, der in Tabelle 1 aufgeführten Wasservogelbestände bedrohen, bemühen sich die Vertragsparteien, Massnahmen zur Verringerung dieser Bedrohung zu treffen. Besondere Aufmerksamkeit ist dabei dem Problem der menschlichen Störungen in Brutkolonien von koloniebrütenden Wasservogelarten zu schenken, insbesondere in Kolonien, die sich in beliebten Erholungsgebieten befinden. Passende Massnahmen könnten unter anderem beinhalten, dass innerhalb der Schutzgebiete Zonen geschaffen werden, die frei sind von jeglicher Störung und zu denen der Zutritt der Öffentlichkeit verboten ist. 4.3.7 Die Vertragsparteien werden dringend aufgefordert, auf nationaler Ebene oder im Rahmen Regionaler Fischereiorganisationen (RFOs) und kompetenter internationaler Organisationen zweckdienliche Massnahmen zu ergreifen, um die Auswirkungen der Fischerei12auf wandernde Wasservögel auf ein Minimum zu verringern, und nach Möglichkeit innerhalb dieser Gremien zusammenzuarbeiten, um die Sterblichkeit in Gebieten inner- wie ausserhalb ihrer nationalen Gerichtsbarkeit zu vermindern; insbesondere sind geeignete Massnahmen gegen versehentliche Tötung und gegen Beifang durch den Einsatz von Fischereigeräten einschliesslich Stellnetzen, Langleinen und Schleppnetzen zu ergreifen. 4.3.8 Die Vertragsparteien werden ferner dringend aufgefordert, auf nationaler Ebene oder im Rahmen Regionaler Fischereiorganisationen (RFOs) und kompetenter internationaler Organisationen zweckdienliche Massnahmen zu ergreifen, um die Auswirkungen der Fischerei auf wandernde Wasservögel, insbesondere die Folgen unnachhaltiger Fischereimethoden, welche zu einem Rückgang des Nahrungsangebots für wandernde Wasservögel führen, auf ein Minimum zu verringern. 4.3.9 Die Vertragsparteien sorgen für die Erarbeitung und die wirksame Durchführung von geeigneten gesetzlichen Verschmutzungskontrollen in Übereinstimmung mit internationalen Normen und rechtlichen Übereinkünften, namentlich im Hinblick auf auslaufendes Öl, Löschungen sowie Ablagerung von festen Abfällen, um deren Auswirkungen auf die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände auf ein Minimum zu verringern. 4.3.10 Die Parteien erarbeiten geeignete Massnahmen, um auf Inseln und Inselchen die Bedrohung brütender wandernder Wasservögel durch nicht heimische Landraubtiere im Idealfall zu eliminieren oder zumindest zu vermindern. Die Massnahmen sollen sich auf Eventualfallplanungen zur Verhinderung von Invasionen, auf dringliche Massnahmen zur Eliminierung eingeführter Raubtiere sowie auf Wiederherstellungsprogramme für Inseln beziehen, wo sich Raubtierpopulationen bereits etabliert haben. 4.3.11 Die Vertragsparteien werden dringend aufgefordert, geeignete Massnahmen zu erarbeiten, um Bedrohungen für wandernde Wasservögel durch die Aquakultur zu bewältigen, unter anderem durch Umweltverträglichkeitsprüfungen von Anlagen und insbesondere von neuen Anlagen oder von Vergrösserungen bestehender Anlagen, die für Wasservögel wichtige Feuchtgebiete gefährden und die mit Beeinträchtigungen wie Verschmutzung (z. B. durch Rückstände von in der Aquakultur eingesetzten Arzneimitteln oder Überdüngung), Verlust von Habitaten, Verhedderungsgefahren sowie Einführungen nicht heimischer und potenziell invasiver Arten verbunden sind. 4.3.12 Die Vertragsparteien, das Sekretariat des Abkommens und der Fachausschuss arbeiten gegebenenfalls zusammen, um zusätzliche Angaben zu beschaffen, die die Art und den Umfang der Auswirkungen von Angelblei auf Wasservögel illustrieren, und diese Angaben zu berücksichtigen, dies unter Hinweis darauf, dass Blei generell eine Gefahr für die Umwelt darstellt und schädliche Auswirkungen auf die Wasservögel hat. Die Vertragsparteien suchen gegebenenfalls nach Alternativen für Angelblei und berücksichtigen dabei deren Auswirkungen auf die Wasservögel und die Wasserqualität.
5.1 Die Vertragsparteien bemühen sich, Feldforschungen in wenig bekannten Zonen durchzuführen, in denen es bedeutende Konzentrationen von in Tabelle 1 aufgeführten Beständen geben könnte. Die Resultate dieser Forschungen werden weit verbreitet. 5.2 Die Vertragsparteien bemühen sich, für in Tabelle 1 aufgeführte Bestände ein regelmässiges Monitoring durchzuführen. Dessen Resultate werden veröffentlicht oder an die entsprechenden Organisationen übermittelt, um eine Überprüfung der Erhaltungssituation und -Tendenzen dieser Bestände zu ermöglichen. 5.3 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um die Tendenzen der Vogelbestände besser zu bewerten und somit einen Indikator für die Erhaltungssituation dieser Bestände zu haben. 5.4 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um die Wanderrouten aller in Tabelle 1 aufgeführten Bestände zu bestimmen, indem sie die verfügbaren Kenntnisse über die Verteilung dieser Bestände während und ausserhalb der Brutperioden sowie über die Resultate der Zählungen nutzen und an koordinierten Beringungsprogrammen teilnehmen. 5.5 Die Vertragsparteien bemühen sich, gemeinsame Forschungsprojekte über Ökologie und Dynamik der in Tabelle 1 aufgeführten Bestände und ihre Habitate durchzuführen und zu unterstützen, damit ihre spezifischen Bedürfnisse sowie die am ehesten angebrachten Verfahren zu ihrer Erhaltung und ihrem Management festgelegt werden können. 5.6 Die Vertragsparteien bemühen sich, Studien über die Auswirkungen des Verschwindens und die Beeinträchtigung von Feuchtgebieten sowie der Störungen auf die Aufnahmekapazität der von den in Tabelle 1 aufgeführten Bestände benutzten Feuchtgebiete sowie über die Wandergewohnheiten (Muster) dieser Bestände durchzuführen. 5.7 Die Vertragsparteien bemühen sich, Studien über die Verträglichkeit von Jagd und Handel auf die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände und über die Bedeutung dieser Nutzformen für die lokale und nationale Wirtschaft durchzuführen. 5.8 Die Vertragsparteien bemühen sich, mit den kompetenten internationalen Organisationen zusammenzuarbeiten und Forschungs- und Überwachungsprojekte zu unterstützen.
6.1 Die Vertragsparteien stellen gegebenenfalls Bildungsprogramme auf, damit das mit der Durchführung des Aktionsplans betraute Personal über die Kenntnisse verfügt, die für eine effiziente Durchführung notwendig sind. 6.2 Die Vertragsparteien arbeiten unter sich und mit dem Sekretariat des Abkommens zusammen, um Bildungsprogramme zu entwickeln und die verfügbare Dokumentation untereinander auszutauschen. 6.3 Die Vertragsparteien bemühen sich, Informationsprogramme, ‑Dokumentation und -Mechanismen zu entwickeln, um der allgemeinen Öffentlichkeit die Ziele, Bestimmungen und den Inhalt des Aktionsplans besser bewusst zu machen. Besondere Aufmerksamkeit soll in diesem Zusammenhang denen geschenkt werden, die inmitten von und rund um wichtige Feuchtgebiete wohnen, die diese Gebiete nutzen (Jägerinnen und Jäger, Fischerinnen und Fischer, Touristinnen und Touristen usw.), sowie den lokalen Behörden und anderen Entscheidungsträgern. 6.4 Die Vertragsparteien bemühen sich, in der Öffentlichkeit spezielle Sensibilisierungskampagnen für die Erhaltung der in Tabelle 1 aufgeführten Bestände durchzuführen.
7.1 Bei der Durchführung dieses Aktionsplans geben die Vertragsparteien falls angebracht den in Kolonne A von Tabelle 1 aufgeführten Beständen den Vorrang.
7.2 Falls mehrere Bestände derselben in Tabelle 1 aufgeführten Art sich auf dem Territorium einer Vertragspartei aufhalten, wendet diese Vertragspartei die Erhaltungsmassnahmen an, die dem Bestand oder den Beständen mit der ungünstigsten Erhaltungssituation entsprechen.
7.3 Das Sekretariat des Abkommens – zusammen mit dem Fachausschuss und der Unterstützung von Expertinnen und Experten der Arealstaaten – koordiniert die Ausarbeitung von Erhaltungsleitlinien, gemäss Artikel IV Absatz 4 des Abkommens, um den Vertragsparteien bei der Durchführung des Aktionsplans zu helfen. Das Sekretariat des Abkommens sorgt dafür, dass diese Leitlinien, wenn möglich, mit denen kohärent sind, die im Rahmen anderer internationaler Vertragswerke genehmigt werden. Die Erhaltungsleitlinien haben die Einführung der nachhaltigen Nutzung zum Ziel. Sie beziehen sich unter anderem auf:
7.4 In Übereinstimmung mit dem Fachausschuss und den Vertragsparteien bereitet das Sekretariat des Abkommens internationale Studien vor, die zur Durchführung des Aktionsplans notwendig sind. Diese umfassen insbesondere Bewertungen zu den folgenden Themen, die je nach Fall entweder als eigenständige Dokumente oder in integrierter Form vorgelegt werden können:
a) die Erhaltungssituation der Bestände und ihre Tendenzen;
b) die Informationslücken in den Feldstudien;
c) die von jedem Bestand benutzten Netze von Gebieten, einbegriffen die Prüfung des Schutzzustands jedes Gebiets sowie die Managementmassnahmen, die in jedem Fall ergriffen werden;
d) die Gesetzgebungen nach den in Anhang 2 dieses Abkommens aufgeführten Arten, die sich auf Jagd und Handel in jedem Land beziehen;
e) das Stadium der Vorbereitung und Verwirklichung der Aktionspläne nach Art(en);
f) die Wiedereinrichtungsprojekte;
g) die Situation von eingebrachten nicht heimischen Wasservogelarten und ihrer Hybriden.
7.5 Das Sekretariat des Abkommens sorgt dafür, dass die in Absatz 7.4 aufgeführten Studien in den folgenden Zeitabständen aktualisiert werden:
a) zu jeder Tagung der Versammlung der Vertragsparteien;
b) zu jeder zweiten Tagung der Versammlung der Vertragsparteien;
c) zu jeder zweiten Tagung der Versammlung der Vertragsparteien;
d) zu jeder dritten Tagung der Versammlung der Vertragsparteien;
e) zu jeder zweiten Tagung der Versammlung der Vertragsparteien;
f) zu jeder dritten Tagung der Versammlung der Vertragsparteien;
g) zu jeder zweiten Tagung der Versammlung der Vertragsparteien.
Die in diesem Absatz angegebenen Zeitabstände gelten auch dann, wenn mehrere Bewertungsthemen in einen einzigen Bericht aufgenommen werden.
7.6 Der Fachausschuss überprüft die gemäss den Absätzen 7.3 und 7.4. erarbeiteten Leitlinien und Studien und bereitet Entwürfe für Empfehlungen und Resolutionen zu ihrer Verwirklichung, ihrem Inhalt und ihrer Anwendung vor, die den Tagungen der Versammlung der Vertragsparteien unterbreitet werden.
7.7 Das Sekretariat des Abkommens überprüft regelmässig die Mechanismen, die geeignet sind, für die Verwirklichung des Aktionsplans zusätzliche Ressourcen (Kredite und technische Hilfe) zu beschaffen, und unterbreitet der Versammlung der Vertragsparteien an jeder ordentlichen Tagung einen Bericht dazu.
Der folgende Schlüssel für die Tabelle 1 ist die Basis für die Umsetzung des Aktionsplans.
Kolonne A
| Kategorie 0: | Arten oder Bestände, die seit ihrer Aufnahme in Tabelle 1 ausgestorben sind / möglicherweise ausgestorben oder in der Natur ausgestorben sind / möglicherweise in der Natur ausgestorben sind. |
|---|---|
| Kategorie 1: | (a) Arten, die in Anhang 1 des Übereinkommens zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten erwähnt werden; (b) Arten, die gemäss der neuesten Zusammenfassung von BirdLife International unter den bedrohten Arten der IUCN Red List of Threatened Species aufgeführt werden; oder (c) Bestände mit weniger als ungefähr 10 000 Vögeln. |
| Kategorie 2: | Bestände mit zwischen ungefähr 10 000 und ungefähr 25 000 Vögeln. |
| Kategorie 3: | Bestände mit zwischen ungefähr 25 000 und ungefähr 100 000 Vögeln, die aus folgenden Gründen als bedroht angesehen werden: (a) eine Konzentration auf eine kleine Zahl von Gebieten zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Jahreszyklus; (b) ihre Abhängigkeit von einem Habitatstyp, der stark bedroht ist; (c) Anzeichen eines langfristigen Schwundes; (d) Anzeichen grosser Schwankungen in der Bedeutung oder der Tendenz eines Bestandes; (e) Anzeichen eines starken, kurzfristigen Schwundes; (f) unzureichende Datenlage; oder (g) ihre Verarmung. |
| Kategorie 4: | Arten, die gemäss der neuesten Zusammenfassung von BirdLife International unter den potenziell bedrohten Arten der IUCN Red List of Threatened Species aufgeführt werden, die aber die Kriterien für eine Einteilung in die obigen Kategorien 1, 2 oder 3 nicht erfüllen und für die ein internationales Vorgehen angezeigt ist. |
Für die in obigen Kategorien 2, 3 und 4 aufgeführten Arten, siehe Absatz 2.1.1 des Aktionsplans gemäss Anhang 3 des Abkommens.
Kolonne B
| Kategorie 1: | Bestände mit zwischen ungefähr 25 000 und ungefähr 100 000 Vögeln, die die Kriterien der Kolonne A nicht erfüllen. |
|---|---|
| Kategorie 2: | Bestände mit mehr als ungefähr 100 000 Vögeln, die die Kriterien der Kolonne A nicht erfüllen und aus folgenden Gründen besondere Aufmerksamkeit erfordern: (a) eine Konzentration auf eine kleine Zahl von Gebieten zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Jahreszyklus; (b) ihre Abhängigkeit von einem Habitatstyp, der stark bedroht ist; (c) Anzeichen eines langfristigen Schwundes; (d) Anzeichen grosser Schwankungen in der Bedeutung oder der Tendenz eines Bestandes; (e) Anzeichen eines starken, kurzfristigen Schwundes; (f) unzureichende Datenlage; oder (g) ihre Verarmung. |
Kolonne C
| Kategorie 1: | Bestände mit mehr als ungefähr 100 000 Vögeln, die geeignet sind, weitgehend von einer internationalen Zusammenarbeit zu profitieren, und die die Kriterien der Kolonnen A und B nicht erfüllen. |
|---|
Die gegenwärtige Tabelle wird: (a) gemäss Artikel VII Absatz 3 Buchstabe b dieses Abkommens regelmässig vom Fachausschuss geprüft; und (b) wenn notwendig, von der Versammlung der Vertragsparteien gemäss Artikel VI Absatz 9 Buchstabe d dieses Abkommens in Anbetracht der aus dieser Prüfung entstandenen Empfehlungen abgeändert.
In Bezug auf die Verbreitungsgebiete von Wasservögeln ist festzuhalten, dass diese Gebiete nur biologische, aber keine politischen Abgrenzungen kennen und dass biologische und politische Abgrenzungen einander nur in sehr seltenen Fällen präzise entsprechen. Die verwendeten Beschreibungen der Verbreitungsgebiete haben keinerlei politische Bedeutung und sind lediglich als allgemeine Angabe zu verstehen. Konzise und kartographierte Angaben zu den Verbreitungsgebieten von Wasservögeln bietet das Portal des Netzwerks kritischer Gebiete (Critical Site Network, CSN) unter folgender Adresse:https://criticalsites.wetlands.org
| N-Afrika: | Ägypten, Algerien, Libyen, Marokko, Tunesien. |
|---|---|
| W-Afrika: | Benin, Burkina Faso, Cabo Verde, Côte d’Ivoire, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Senegal, Sierra Leone, Togo, Tschad. |
| O-Afrika: | Äthiopien, Burundi, Dschibuti, Eritrea, Kenia, Ruanda, Somalia, Sudan, Südsudan, Uganda, Vereinigte Republik Tansania. |
| NW-Afrika: | Algerien, Marokko, Tunesien. |
| NO-Afrika: | Ägypten, Äthiopien, Dschibuti, Eritrea, Somalia, Sudan, Südsudan. |
| S-Afrika: | Angola, Botswana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Südafrika, Sambia, Simbabwe. |
| SW-Afrika | Angola, Namibia, Südafrika. |
| Zentralafrika: | Äquatorialguinea, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Kamerun, Kongo, São Tomé und Príncipe, Zentralafrikanische Republik. |
| Subsahara-Afrika: | Alle afrikanischen Staaten südlich der Sahara. |
| Tropisches Afrika | Subsahara-Afrika ohne Eswatini, Lesotho, Namibia und Südafrika. |
| Westpaläarktis: | Gemäss Definition inHandbook of the Birds of Europe, the Middle East and North Africa (Cramp & Simmons 1977). |
| NW-Europa: | Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Island, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich Grossbritannien und Nordirland. |
| W-Europa: | Nordwesteuropa mit Portugal und Spanien. |
| NO-Europa: | Nördlicher Teil von Russland westlich des Urals. |
| N-Europa: | Nordwesteuropa und Nordosteuropa gemäss obiger Definition. |
| O-Europa: | Belarus, Russland westlich des Urals, Ukraine. |
| Mitteleuropa: | Deutschland, Estland, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Österreich, Polen, Russland am Golf von Finnland und Kaliningrad, Schweiz, Slowakei, Tschechische Republik, Ungarn. |
| SW-Europa: | Italien, Malta, mediterranes Frankreich, Monaco, Portugal, San Marino, Spanien. |
| SO-Europa: | Albanien, Armenien, Bosnien -Herzegowina, Bulgarien, Nordmazedonien, Kroatien, Georgien, Griechenland, Moldau, Montenegro, Rumänien, Serbien, Slowenien, Türkiye, Zypern. |
| S-Europa: | Südwesteuropa und Südosteuropa gemäss obiger Definition. |
| N-Atlantik: | Färöer, Grönland, Irland, Island, Kanada, nordwestliche Küste von Russland, Norwegen, Spitzbergen, Vereinigtes Königreich Grossbritannien und Nordirland. |
| NO-Atlantik: | Europäische und nordafrikanische Atlantikküste von Nordnorwegen bis Marokko. |
| O-Atlantik: | Europäische und afrikanische Atlantikküste von Nordnorwegen bis Südafrika. |
| W-Sibirien: | Russland östlich des Urals bis zum Jenissei und südlich bis zur Grenze Kasachstans. |
| Mittelsibirien: | Russland vom Jenissei bis zum östlichen Ende der Taimyr-Halbinsel und südlich bis zum Altaigebirge. |
| W-Mittelmeer: | Algerien, Frankreich, Italien, Malta, Marokko, Monaco, Portugal, San Marino, Spanien, Tunesien. |
| O-Mittelmeer: | Ägypten, Albanien, Arabische Republik Syrien, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Griechenland, Israel, Kroatien, Libanon, Libyen, Montenegro, Serbien, Slowenien, Türkiye, Zypern. |
| Schwarzes Meer: | Armenien, Bulgarien, Georgien, Moldau, Rumänien, Russland, Türkiye, Ukraine. |
| Kaspisches Meer: | Aserbaidschan, Islamische Republik Iran, Kasachstan, Südwesten von Russland, Turkmenistan, Usbekistan. |
| SW-Asien: | Arabische Republik Syrien, Bahrain, Irak, Islamische Republik Iran, Israel, Jemen, Jordanien, Kasachstan, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Osttürkei, Saudi-Arabien, Turkmenistan, Usbekistan, Vereinigte Arabische Emirate. |
| Golf: | Golf von Oman und Arabisches Meer westlich des Golfs von Aden, Persischer Golf. |
| W-Asien: | Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres und westlicher Teil von Russland östlich des Urals. |
| Zentralasien: | Afghanistan, Kasachstan, Kirgisistan, Mongolei, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan, Westchina. |
| S-Asien: | Bangladesch, Bhutan, Indien, Malediven, Nepal, Pakistan, Sri Lanka. |
| W-Indischer Ozean: | Chagos, Komoren, Madagaskar, Malediven, Mauritius, Mayotte, Seychellen und Jemen, Oman, Ostküste von Afrika, Pakistan und Westküste von Indien. |
| Br: Brutbestände | NBr: Nichtbrüterbestände |
|---|---|
| N: Nord | O: Ost |
| S: Süd | W: West |
| NO: Nordost | NW: Nordwest |
| SO: Südost | SW: Südwest |
| (): Der Populationsstatus ist ungewiss. Der Erhaltungszustand wird auf der Grundlage eines statistisch unsicheren Trends oder einer unbekannten Populationsgrösse geschätzt. | |
| *: Ausnahmsweise und einzig für Bestände, die in den Kategorien 2 und 3 der Kolonne A aufgeführt und mit einem Sternchen versehen sind, kann die Jagd auf nachhaltiger Basis weitergeführt werden. Diese nachhaltige Nutzung muss im Rahmen der besonderen Bestimmungen eines internationalen Aktionsplans nach Art erfolgen, welcher die Umsetzung der Grundsätze einer adaptiven Entnahmebewirtschaftung regelt (siehe Abs. 2.1.1 von Anhang 3 des Abkommens). |
Bemerkungen
1. Die zur Erstellung von Tabelle 1 benutzten Daten zu den Beständen entsprechen, wenn immer möglich der Anzahl Vögel der möglichen Brutbestände im Abkommensgebiet. Die Erhaltungssituation wird aufgrund der besten zur Verfügung stehenden und veröffentlichten Schätzungen der Bestände festgelegt.
2. Die in der Tabelle verwendeten Abkürzungen (Br) oder (NBr) erlauben einzig eine Identifizierung der Bestände. Sie machen keine Angaben zu saisonbedingten Einschränkungen der durchgeführten Aktionen in Bezug auf diese Bestände im Sinne des Abkommens und des Aktionsplans.
3. Die zur Identifizierung der Bestände verwendeten Kurzbeschreibungen stützen sich auf die Beschreibungen der neuesten Ausgabe vonWaterbird Population Estimates.
4. Sind die Bestände einer Art in Tabelle 1 unter mehreren Kategorien aufgeführt, so beziehen sich die Verpflichtungen aus dem Aktionsplan auf die aufgeführte Kategorie mit den strengsten Kriterien.
| Bestände | A | B | C |
|---|---|---|---|
| Familie ANATIDAE (Entenverwandte) | |||
| Dendrocygna viduata (Witwenpfeifgans/Witwenpfeifente) | |||
| – W-Afrika | (1) | ||
| – O-Afrika und S-Afrika | (2e) | ||
| Dendrocygna bicolor (Gelbbrustpfeifgans) | |||
| – W-Afrika | (1) | ||
| – O-Afrika und S-Afrika | 2f | ||
| Thalassornis leuconotus leuconotus (Weissrückenpfeifgans/Weissrückenente) | |||
| – W-Afrika | 1c | ||
| – O-Afrika und S-Afrika | 2* | ||
| Oxyura maccoa (Maccoaente) | |||
| – Äthiopisches Hochland | 1b 1c | ||
| – O-Afrika | 1b 1c | ||
| – S-Afrika | 1b 1c | ||
| Oxyura leucocephala (Weisskopf-Ruderente) | |||
| – Spanien und Marokko | 1a 1b 1c | ||
| – Algerien und Tunesien | 1a 1b 1c | ||
| – O-Mittelmeer, Türkiye und SW-Asien | 1a 1b 2 | ||
| Cygnus olor (Höckerschwan) | |||
| – NW- und Mitteleuropa | 1 | ||
| – Schwarzes Meer | 1 | ||
| – Kaspisches Meer | 2e | ||
| Cygnus cygnus (Singschwan) | |||
| – Island (Br) | 1 | ||
| – N-Kontinentaleuropa (Br) | 1 | ||
| – Schwarzes Meer und O-Mittelmeer (NBr) | 2 | ||
| – Kaspisches Meer und Zentralasien (NBr) | 2 | ||
| Cygnus columbianus bewickii (Zwergschwan) | |||
| – NW-Europa (NBr) | 2 | ||
| – SO-Europa und Zentralasien (NBr) | 1c | ||
| Branta bernicla bernicla (Ringelgans) | |||
| – W-Sibirien (Br) | 2b 2e | ||
| Branta bernicla hrota (Hellbäuchige Ringelgans) | |||
| – Spitzbergen und N-Grönland (Br) | 2 | ||
| – Irland (NBr) | 3a | ||
| Branta leucopsis (Weisswangengans) | |||
| – O-Grönland (Br) | 3e* | ||
| – Spitzbergen (Br) | 3a | ||
| – Russland (Br) | 1 | ||
| Branta ruficollis (Rothalsgans) | |||
| – Mittelsibirien (Br) | 1a 1b 3a 3f | ||
| Anser anser anser (Graugans) | |||
| – Island (Br) | 3c 3e* | ||
| – NW-Europa (Br) | 1 | ||
| – Mitteleuropa bis N-Afrika (NBr) | 1 | ||
| Anser anser rubrirostris (Graugans) | |||
| – Schwarzes Meer und Türkiye | 3c | ||
| – Kaspisches Meer und Irak (NBr) | 2c | ||
| Anser fabalis fabalis (Waldsaatgans) | |||
| – Skandinavien (Br) | 1c | ||
| – Finnland und NW-Russland (Br) | 1 | ||
| – Polen und Deutschland (NBr) | 2 | ||
| – Zentralasien (NBr) | 1c | ||
| Anser fabalis rossicus (Tundrasaatgans) | |||
| – NW- und Mitteleuropa (NBr) | 2c 2e | ||
| Anser brachyrhynchus (Kurzschnabelgans) | |||
| – Grönland und Island (Br) | 1 | ||
| – Spitzbergen (Br) | 1 | ||
| Anser albifrons albifrons (Blässgans) | |||
| – Ostsee und Nordsee (NBr) | 1 | ||
| – Pannonien (NBr) | 1 | ||
| – Pontos und Anatolien (NBr) | 2c 2e | ||
| – Kaspisches Meer und SW-Asien (NBr) | (1) | ||
| Anser albifrons flavirostris (Grönländische Blässgans) | |||
| – Grönland (Br) | 2* | ||
| Anser erythropus (Zwerggans) | |||
| – Westliche Hauptpopulation | 1a b 3f | ||
| – Fennoskandien (Br) | 1a 1b 1c | ||
| Clangula hyemalis (Eisente) | |||
| – Island und Grönland (Br) | 1b | ||
| – W-Sibirien und N-Europa (Br) | 1b | ||
| Somateria spectabilis (Prachteiderente) | |||
| – N-Europa und W-Sibirien (Br) | 2c (2e) | ||
| Somateria mollissima mollissima (Eiderente) | |||
| – Ostsee, Nordsee und Keltische See | 4 | ||
| – Norwegen und Russland | 4 | ||
| Somateria mollissima borealis (Eiderente) | |||
| – Spitzbergen und Franz-Josef-Land (Br) | 3f | ||
| – O-Grönland (Br) | 3f | ||
| Polysticta stelleri (Scheckente) | |||
| – N-Norwegen und SO-Ostsee (NBr) | 1a 1b | ||
| Melanitta fusca (Samtente) | |||
| – Sibirien und N-Europa (Br) | 1b | ||
| – Kaukasus (Br) | 1b 1c | ||
| Melanitta nigra (Trauerente) | |||
| – Island bis Mittelsibirien (Br) | 2a | ||
| Bucephala clangula clangula (Schellente) | |||
| – NW- und Mitteleuropa (NBr) | 1 | ||
| – SO-Europa und Adria (NBr) | 2c 2e | ||
| – Schwarzes Meer (NBr) | (1) | ||
| – Kaspisches Meer und Zentralasien (NBr) | 3c 3e | ||
| Mergellus albellus (Zwergsäger) | |||
| – NW-Europa und Mitteleuropa (NBr) | 1 | ||
| – Schwarzes Meer und O-Mittelmeer (NBr) | 2 | ||
| – Zentral- und SW-Asien (NBr) | 3f | ||
| Mergus merganser merganser (Gänsesäger) | |||
| – NW-Europa und Mitteleuropa (NBr) | 2e | ||
| – Schwarzes Meer (NBr) | 1 | ||
| – Zentral- und SW-Asien (NBr) | (2) | ||
| Mergus serrator (Mittelsäger) | |||
| – NW-Europa und Mitteleuropa (NBr) | 1 | ||
| – Schwarzes Meer und W-Mittelmeer (NBr) | (1) | ||
| – SW-Asien und Zentralasien (NBr) | 1c | ||
| Alopochen aegyptiaca (Nilgans) | |||
| – W-Afrika | 1c | ||
| – O-Afrika und S-Afrika | 2c 2e | ||
| Tadorna tadorna (Brandgans) | |||
| – NW-Europa (Br) | 2a | ||
| – Schwarzes Meer und Mittelmeer | 2e | ||
| – Kaspisches Meer und SW-Asien (NBr) | 3c | ||
| Tadorna ferruginea (Rostgans) | |||
| – NW-Afrika | 1c | ||
| – W-Mittelmeer und Schwarzes Meer | 1 | ||
| – Kaspisches Meer, Zentral- und SW-Asien | 1 | ||
| Tadorna cana (Graukopfkasarka) | |||
| – S-Afrika | 3c | ||
| Plectropterus gambensis gambensis (Sporengans) | |||
| – W-Afrika | (1) | ||
| – O-Afrika | 2c (2e) | 1 | |
| Plectropterus gambensis niger (Sporengans) | |||
| – S-Afrika | 1 | ||
| Sarkidiornis melanotos (Glanzente) | |||
| – W-Afrika | 1 | ||
| – S-Afrika und O-Afrika | (2c) (2e) | ||
| Nettapus auritus (Afrikanische Zwergente/Rotbrustzwerggans) | |||
| – W-Afrika | 1c | ||
| – S-Afrika und O-Afrika | 2f | ||
| Marmaronetta angustirostris (Marmelente) | |||
| – W-Mittelmeer (Br) | 1a 1c | ||
| – O-Mittelmeer | 1a 1c | ||
| – SW-Asien (NBr) | 1a 2 | ||
| Netta rufina (Kolbenente) | |||
| – W- und Mitteleuropa, W-Mittelmeer | (1) | ||
| – Schwarzes Meer und O-Mittelmeer (NBr) | (1) | ||
| – Zentral- und SW-Asien (NBr) | (2c) 2e | ||
| Netta erythrophthalma brunnea (Rotaugenente) | |||
| – S-Afrika und O-Afrika | 3c 3e | ||
| Aythya ferina (Tafelente) | |||
| – NO- und NW-Europa (NBr) | 1b | ||
| – Mitteleuropa, Schwarzes Meer und Mittelmeer (NBr) | 1b13 | ||
| – SW-Asien (NBr) | 1b | ||
| Aythya nyroca (Moorente) | |||
| – N- und W-Afrika (NBr) | 1a 1c | ||
| – O-Europa, O-Mittelmeer und Schwarzes Meer (Br) | 1a | ||
| – SW-Asien und NO-Afrika (NBr) | 1a (3e) | ||
| Aythya fuligula (Reiherente) | |||
| – NW-Europa (NBr) | 2c | ||
| – Mitteleuropa, Schwarzes Meer und Mittelmeer (NBr) | (1) | ||
| – SW-Asien und NO-Afrika (NBr) | 2g | ||
| Aythya marila marila (Bergente) | |||
| – W-Europa (NBr) | 1 | ||
| – Schwarzes Meer und Kaspisches Meer | (2c) (2e) | ||
| Spatula querquedula (Knäckente) | |||
| – W-Afrika (NBr) | (2c) (2e) | ||
| – SW-Asien und NO-Afrika (NBr) | 2f | ||
| Spatula hottentota (Hottentottenente) | |||
| – Becken des Tschadsees | 1c | ||
| – O-Afrika | (3c) (3e) | ||
| – S-Afrika | 3c 3e | ||
| Spatula clypeata (Löffelente) | |||
| – NW- und Mitteleuropa (NBr) | 1 | ||
| – Schwarzes Meer, Mittelmeer und W-Afrika (NBr) | (2c) (2e) | ||
| – SW-Asien, NO- und O-Afrika (NBr) | (2c) (2e) | ||
| Mareca strepera strepera (Schnatterente) | |||
| – NW-Europa (Br) | 1 | ||
| – Mitteleuropa, Schwarzes Meer und Mittelmeer (NBr) | (1) | ||
| – SW-Asien und NO-Afrika (NBr) | (2e) | ||
| Mareca penelope (Pfeifente) | |||
| – NW-Europa (NBr) | 1 | ||
| – Schwarzes Meer und Mittelmeer (NBr) | 2c | ||
| – SW-Asien und NO-Afrika (NBr) | 2e | ||
| Anas undulata undulata (Gelbschnabelente) | |||
| – S-Afrika | 2c 2e | ||
| Anas platyrhynchos platyrhynchos (Stockente) | |||
| – NW-Europa (NBr) | 2c | ||
| – W-Mittelmeer (NBr) | 2c 2e | ||
| – Schwarzes Meer und O-Mittelmeer (NBr) | 2g | ||
| – SW-Asien (NBr) | 2g | ||
| Anas capensis (Fahlente) | |||
| – O-Afrika | 1c | ||
| – Becken des Tschadsees | 1c | ||
| – S-Afrika | 3c 3e | ||
| Anas erythrorhyncha (Rotschnabelente) | |||
| – S-Afrika | (2c) | ||
| – O-Afrika | 2c (2e) | ||
| – Madagaskar | 2 | ||
| Anas acuta (Spiessente) | |||
| – NW-Europa (NBr) | 1 | ||
| – Schwarzes Meer, Mittelmeer und W-Afrika (NBr) | 1 | ||
| – SW-Asien, O- und NO-Afrika (NBr) | 2c 2e | ||
| Anas crecca crecca (Krickente) | |||
| – NW-Europa (NBr) | 1 | ||
| – Schwarzes Meer und Mittelmeer (NBr) | 2c | ||
| – SW-Asien und NO-Afrika (NBr) | (2g) | ||
| Familie PODICIPEDIDAE (Lappentaucher) | |||
| Tachybaptus ruficollis ruficollis (Zwergtaucher) | |||
| – Europa und NW-Afrika | 2c | ||
| Podiceps grisegena grisegena (Rothalstaucher) | |||
| – NW-Europa (NBr) | 3c | ||
| – Schwarzes Meer und Mittelmeer (NBr) | (3c) (3e) | ||
| – SW-Asien (NBr) | 2 | ||
| Podiceps cristatus cristatus (Haubentaucher) | |||
| – N- und W-Europa (NBr) | 2c | ||
| – Schwarzes Meer und Mittelmeer (NBr) | 1 | ||
| – SW-Asien (NBr) | 1 | ||
| Podiceps cristatus infuscatus (Haubentaucher) | |||
| – O-Afrika | 1c | ||
| – S-Afrika | 1c | ||
| Podiceps auritus auritus (Ohrentaucher) | |||
| – NW-Europa (mit grossem Schnabel) | 1b 1c | ||
| – NO-Europa (mit kleinem Schnabel) | 1b 3g | ||
| – SW- und Zentralasien (NBr) | 1b (3c) (3e) | ||
| Podiceps nigricollis nigricollis (Schwarzhalstaucher) | |||
| – Europa und N-Afrika | 2c | ||
| – SW- und S-Asien (NBr) | (2g) | ||
| Podiceps nigricollis gurneyi (Schwarzhalstaucher) | |||
| – S-Afrika | 2 | ||
| Familie PHOENICOPTERIDAE (Flamingos) | |||
| Phoenicopterus roseus (Rosaflamingo) | |||
| – W-Afrika | 2a 2c (2e) | ||
| – O-Afrika | 2a 2c | ||
| – S-Afrika | 2a 2e | ||
| – W-Mittelmeer | 2a | ||
| – O-Mittelmeer | 2a | ||
| – SW- und S-Asien | 2a 2c 2e | ||
| Phoeniconaias minor (Zwergflamingo) | |||
| – W-Afrika | 3a | ||
| – O-Afrika | 4 | ||
| – S-Afrika | 4 | ||
| Familie PHAETHONTIDAE (Tropikvögel) | |||
| Phaethon aethereus aethereus (Rotschnabel-Tropikvogel) | |||
| – S-Atlantik | 1c | ||
| Phaethon aetherus indicus (Rotschnabel-Tropikvogel) | |||
| – Persischer Golf, Golf von Aden und Rotes Meer | 1c | ||
| Phaethon rubricauda rubricauda (Rotschwanz-Tropikvogel) | |||
| – Indischer Ozean | 3f | ||
| Phaethon lepturus lepturus (Weissschwanz-Tropikvogel) | |||
| – W-Indischer Ozean | 3f | ||
| Familie RALLIDAE (Rallen) | |||
| Sarothrura elegans reichenovi (Tropfenralle) | |||
| – SW-Afrika bis Zentralafrika | 2f | ||
| Sarothrura elegans elegans (Tropfenralle) | |||
| – O- und S-Afrika | 2f | ||
| Sarothrura boehmi (Böhm-Ralle) | |||
| – Zentralafrika | 1c | ||
| Sarothrura ayresi (Spiegelralle) | |||
| – Äthiopien | 1a 1b 1c | ||
| – S-Afrika | 1a 1b 1c | ||
| Rallus aquaticus aquaticus (Wasserralle) | |||
| – Europa und N-Afrika | 1 | ||
| Rallus aquaticus korejewi (Wasserralle) | |||
| – Zentralasien (Br) | 2f | ||
| Rallus caerulescens (Kapralle) | |||
| – Subsahara-Afrika | 2f | ||
| Crex egregia (Steppenralle) | |||
| – Subsahara-Afrika | 2f | ||
| Crex crex (Wachtelkönig) | |||
| – Europa, W- und Zentralasien (Br) | 1 | ||
| Porzana porzana (Tüpfelsumpfhuhn) | |||
| – Europa (Br) | 2f | ||
| Zapornia flavirostra (Mohrenralle) | |||
| – Subsahara-Afrika | 1 | ||
| Zapornia parva (Kleines Sumpfhuhn) | |||
| – W-Eurasien | 2c | ||
| Zapornia pusilla intermedia (Zwergsumpfhuhn) | |||
| – Europa (Br) | 1c | ||
| Amaurornis marginalis (Graukehl-Sumpfhuhn) | |||
| – Subsahara-Afrika | (2) | ||
| Porphyrio alleni (Bronzesultanshuhn) | |||
| – Subsahara-Afrika | (2c) | ||
| Gallinula chloropus chloropus (Teichhuhn) | |||
| – Europa und N-Afrika (Br) | 2c | ||
| – SW- und S-Asien (NBr) | 1 | ||
| Paragallinula angulata (Zwergteichhuhn) | |||
| – Subsahara-Afrika | (2c) (2e) | ||
| Fulica cristata (Kammblässhuhn) | |||
| – Subsahara-Afrika | 2c 2e | ||
| – Spanien und Marokko | 1c | ||
| Fulica atra atra (Blässhuhn) | |||
| – NW-Europa (NBr) | 2c | ||
| – Schwarzes Meer und Mittelmeer (NBr) | 2c 2e | ||
| – Kaspisches Meer und SW-Asien (NBr) | 2c | ||
| Familie GRUIDAE (Kraniche) | |||
| Balearica regulorum regulorum (Südafrikanischer Kronenkranich) | |||
| – S-Afrika | 1b 1c | ||
| Balearica regulorum gibbericeps (Südafrikanischer Kronenkranich) | |||
| – O-Afrika | 1b 2 | ||
| Balearica pavonina pavonina (Kronenkranich) | |||
| – W-Afrika | 1b 1c | ||
| Balearica pavonina ceciliae (Kronenkranich) | |||
| – O-Afrika | 1b 3c (3e) | ||
| Leucogeranus leucogeranus (Schneekranich) | |||
| – Westen | 1a 1b 1c | ||
| Bugeranus carunculatus (Klunkerkranich) | |||
| – Zentral- und S-Afrika | 1b 1c | ||
| Anthropoides paradiseus (Paradieskranich) | |||
| – Südafrika | 1b (3e) | ||
| Anthropoides virgo (Jungfernkranich) | |||
| – Schwarzes Meer (Br) | 1c | ||
| – Türkiye (Br) | 0 | ||
| – Kalmückien (Br) | 2 | ||
| – W-Zentralasien (Br) | (3g) | ||
| Grus grus grus (Kranich/Graukranich) | |||
| – NW-Europa (Br) | 1 | ||
| – NO- und Mitteleuropa (Br) | 1 | ||
| – O-Europa (Br) | 1 | ||
| – W-Sibirien (Br) | 3f | ||
| Grus grus archibaldi (Kranich) | |||
| – Türkiye und Georgien (Br) | 1c | ||
| Familie GAVIIDAE (Seetaucher) | |||
| Gavia stellata (Sterntaucher) | |||
| – NW-Europa (NBr) | 1 | ||
| – Kaspisches Meer, Schwarzes Meer und O-Mittelmeer (NBr) | 1c | ||
| Gavia arctica arctica (Prachttaucher) | |||
| – N-Europa und W-Sibirien (Br) | (2e) | ||
| – Mittelsibirien (Br) | 1c | ||
| Gavia immer (Eistaucher) | |||
| – NO-Atlantik (NBr) | 1c | ||
| Gavia adamsii (Gelbschnabeltaucher) | |||
| – N-Europa (NBr) | 1c | ||
| Familie SPHENISCIDAE (Pinguine) | |||
| Spheniscus demersus (Brillenpinguin) | |||
| – S-Afrika | 1b 3c | ||
| Familie CICONIIDAE (Störche) | |||
| Leptoptilos crumenifer (Marabu) | |||
| – Subsahara-Afrika | (2e) | ||
| Mycteria ibis (Nimmersatt) | |||
| – Subsahara-Afrika | 1 | ||
| Anastomus lamelligerus lamelligerus (Mohrenklaffschnabel) | |||
| – Subsahara-Afrika | (2c) (2e) | ||
| Ciconia nigra (Schwarzstorch) | |||
| – S-Afrika | 1c | ||
| – SW-Europa (Br) | 1c | ||
| – Mittel- und O-Europa (Br) | 1 | ||
| – S-Asien (NBr) | 1c | ||
| Ciconia abdimii (Abdim-Storch) | |||
| – Subsahara-Afrika und SW-Arabien | (2c) (2e) | ||
| Ciconia microscelis (Afrikanischer Wollhalsstorch) | |||
| – Subsahara-Afrika | (3c) (3e) | ||
| Ciconia ciconia ciconia (Weissstorch) | |||
| – S-Afrika (Br) | 1c | ||
| – W-Europa und NW-Afrika (Br) | 2b | ||
| – Mittel- und O-Europa, Syrien und Israel (Br) | 1 | ||
| – W-Asien (Br) | 2 | ||
| Ciconia ciconia asiatica (Weissstorch) | |||
| – Zentralasien (Br) | 1c | ||
| Familie THRESKIORNITHIDAE (Ibisse) | |||
| Platalea alba (Afrikanischer Löffler/Rosenfusslöffler) | |||
| – Subsahara-Afrika | 3e | ||
| Platalea leucorodia leucorodia (Löffler) | |||
| – W-Europa (Br) | 2 | ||
| – Mitteleuropa (Br) | 1c | ||
| – SO-Europa (Br) | 1c | ||
| – Kaspisches Meer, Zentral- und S-Asien (Br) | (3e) | ||
| Platalea leucorodia balsaci (Löffler) | |||
| – Küste von W-Afrika | 1c | ||
| Platalea leucorodia archeri (Löffler) | |||
| – Rotes Meer und Somalia | 1c | ||
| Threskiornis aethiopicus (Heiliger Ibis) | |||
| – Subsahara-Afrika | 1 | ||
| – Irak und Iran | 1c | ||
| Geronticus eremita (Waldrapp) | |||
| – Marokko | 1a 1b 1c | ||
| – SW-Asien (Br) | 0 1a 1b | ||
| Plegadis falcinellus (Sichler) | |||
| – Subsahara-Afrika | (3c) | ||
| – Schwarzes Meer und Mittelmeer (Br) | 1 | ||
| – Kaspisches Meer und Zentralasien (Br) | 1 | ||
| Familie ARDEIDAE (Reiher) | |||
| Botaurus stellaris stellaris (Rohrdommel) | |||
| – W-Europa und NW-Afrika (Br) | 1c | ||
| – Mittel- und O-Europa, Schwarzes Meer und O‑Mittelmeer (Br) | 1 | ||
| – W- und Zentralasien (NBr) | 3f | ||
| Botaurus stellaris capensis (Rohrdommel) | |||
| – S-Afrika | 1c | ||
| Ixobrychus minutus minutus (Zwergdommel) | |||
| – W-Europa und NW-Afrika (Br) | 2 | ||
| – Mittel- und O-Europa, Schwarzes Meer und O‑Mittelmeer (Br) | 1 | ||
| – W- und SW-Asien (Br) | 3f | ||
| Ixobrychus minutus payesii (Zwergdommel) | |||
| – Subsahara-Afrika | 3f | ||
| Ixobrychus sturmii (Graurückendommel) | |||
| – Subsahara-Afrika | 3f | ||
| Nycticorax nycticorax nycticorax (Nachtreiher) | |||
| – Subsahara-Afrika | 1 | ||
| – W-Europa und NW-Afrika (Br) | 3c | ||
| – Mittel- und O-Europa, Schwarzes Meer und O‑Mittelmeer (Br) | 1 | ||
| – W-Asien (Br) | 3f | ||
| Ardeola ralloides ralloides (Rallenreiher) | |||
| – SW-Europa und NW-Afrika (Br) | 1c | ||
| – Mittel- und O-Europa, Schwarzes Meer und O‑Mittelmeer (Br) | 3c | ||
| – SW-Asien (Br) | 3f | ||
| Ardeola ralloides paludivaga (Rallenreiher) | |||
| – Subsahara-Afrika | (1) | ||
| Ardeola idae (Dickschnabelreiher) | |||
| – Madagaskar und Aldabra (Br) | 1a 1b 1c | ||
| Ardeola rufiventris (Rotbauchreiher) | |||
| – Zentral-, O- und S-Afrika | (1) | ||
| Bubulcus ibis ibis (Kuhreiher) | |||
| – S-Afrika | 2e | ||
| – Tropisches Afrika | 1 | ||
| – SW-Europa | 1 | ||
| – NW-Afrika | 2e | ||
| – O-Mittelmeer und SW-Asien (Br) | 1 | ||
| Ardea cinerea cinerea (Graureiher) | |||
| – Subsahara-Afrika | 1 | ||
| – W-Europa und NW-Afrika (Br) | 1 | ||
| – Mittel- und O-Europa (Br) | 1 | ||
| – Zentral- und SW-Asien (Br) | 1 | ||
| Ardea melanocephala (Schwarzhalsreiher) | |||
| – Subsahara-Afrika | 1 | ||
| Ardea purpurea purpurea (Purpurreiher) | |||
| – Subsahara-Afrika | (3e) | ||
| – W-Europa und NW-Afrika (Br) | 1 | ||
| – Mittel- und O-Europa, Schwarzes Meer und O‑Mittelmeer (Br) | 1 | ||
| – SW-Asien (Br) | (2) | ||
| Ardea alba alba (Silberreiher) | |||
| – Europa und N-Afrika (Br) | 1 | ||
| – Kaspisches Meer und SW-Asien (Br) | 3g | ||
| Ardea alba melanorhynchos (Silberreiher) | |||
| – Subsahara-Afrika | 1 | ||
| Ardea brachyrhyncha (Afrikamittelreiher) | |||
| – Subsahara-Afrika | (3e) | ||
| Egretta ardesiaca (Glockenreiher) | |||
| – Subsahara-Afrika | (3c) (3e) | ||
| Egretta vinaceigula (Braunkehlreiher) | |||
| – Zentral- und S-Afrika | 1b 1c | ||
| Egretta garzetta garzetta (Seidenreiher) | |||
| – Subsahara-Afrika | 2g | ||
| – W-Europa und NW-Afrika (Br) | 1 | ||
| – Mittel- und O-Europa, Schwarzes Meer und O‑Mittelmeer (Br) | 1 | ||
| – Kaspisches Meer, Zentral- und SW-Asien (Br) | 3f | ||
| Egretta gularis gularis (Küstenreiher) | |||
| – W-Afrika | 2 | ||
| Egretta gularis schistacea (Küstenreiher) | |||
| – NO-Afrika und Rotes Meer | 2 | ||
| – SW- und S-Asien | 2 | ||
| Egretta gularis dimorpha (Küstenreiher) | |||
| – Küste von O-Afrika | 2 | ||
| Familie BALAENICIPITIDAE (Schuhschnabel) | |||
| Balaeniceps rex (Schuhschnabel) | |||
| – Tropisches Zentralafrika | 1b 1c | ||
| Familie PELECANIDAE (Pelikane) | |||
| Pelecanus crispus (Krauskopfpelikan) | |||
| – Schwarzes Meer und O-Mittelmeer (NBr) | 1a 1c | ||
| – SW- und S-Asien (NBr) | 1a 2 | ||
| Pelecanus rufescens (Rötelpelikan) | |||
| – Subsahara-Afrika und SW-Arabien | (3e) | ||
| Pelecanus onocrotalus (Rosapelikan) | |||
| – S-Afrika | 2 | ||
| – W-Afrika | 1 | ||
| – O-Afrika | (2e) | ||
| – Europa und W-Asien (Br) | 1a | ||
| Familie FREGATIDAE (Fregattvögel) | |||
| Fregata ariel iredalei (Arielfregattvogel) | |||
| – W-Indischer Ozean | 2 | ||
| Fregata minor aldabrensis (Bindenfregattvogel) | |||
| – W-Indischer Ozean | 2 | ||
| Familie SULIDAE (Tölpel) | |||
| Morus bassanus (Basstölpel) | |||
| – N-Atlantik | 1 | ||
| Morus capensis (Kaptölpel) | |||
| – S-Afrika | 1b | ||
| Sula dactylatra melanops (Maskentölpel) | |||
| – W-Indischer Ozean | 3f | ||
| Familie PHALACROCORACIDAE (Kormorane) | |||
| Microcarbo coronatus (Wahlbergscharbe) | |||
| – Küste von SW-Afrika | 1c | ||
| Microcarbo pygmeus (Zwergscharbe) | |||
| – Schwarzes Meer und Mittelmeer | 1 | ||
| – Kaspisches Meer und SW-Asien | (1) | ||
| Gulosus aristotelis desmarestii (Krähenscharbe) | |||
| – Schwarzes Meer und O-Mittelmeer | 2 | ||
| Phalacrocorax carbo carbo (Kormoran) | |||
| – NW-Europa | 2e | ||
| Phalacrocorax carbo sinensis (Kormoran) | |||
| – N-Europa und Mitteleuropa | 1 | ||
| – Schwarzes Meer und Mittelmeer | 1 | ||
| – Kaspisches Meer und SW-Asien (Br) | 1 | ||
| Phalacrocorax carbo lucidus (Kormoran) | |||
| – Küste von W-Afrika | 1 | ||
| – Zentral- und O-Afrika | (1) | ||
| – S-Afrika | 2 | ||
| Phalacrocorax capensis (Kapkormoran) | |||
| – Küste von S-Afrika | 1b | ||
| Phalacrocorax nigrogularis (Sokotrakormoran) | |||
| – Persischer Golf | 1b | ||
| – Golf von Aden, Sokotra, Arabisches Meer | 1b | ||
| Phalacrocorax neglectus (Küstenscharbe) | |||
| – Küste von SW-Afrika | 1b 1c | ||
| Familie BURHINIDAE (Triele) | |||
| Burhinus senegalensis (Senegaltriel) | |||
| – W-Afrika | (1) | ||
| – NO-Afrika | (3c) | ||
| Familie PLUVIANIDAE (Krokodilwächter) | |||
| Pluvianus aegyptius (Krokodilwächter) | |||
| – W-Afrika | (1) | ||
| – O-Afrika | 1c | ||
| – Unteres Kongobecken | 1c | ||
| Familie HAEMATOPODIDAE (Austernfischer) | |||
| Haematopus moquini (Schwarzer Austernfischer) | |||
| – Küste von S-Afrika | 1c | ||
| Haematopus ostralegus ostralegus (Austernfischer) | |||
| – N- und W-Europa (Br) | 4 | ||
| Haematopus ostralegus longipes (Austernfischer) | |||
| – O-, W- und Mitteleuropa (Br) | (3e) | ||
| Familie RECURVIROSTRIDAE (Säbelschnäblerverwandte) | |||
| Recurvirostra avosetta (Säbelschnäbler) | |||
| – S-Afrika | 2 | ||
| – O-Afrika | 1c | ||
| – W-Europa (Br) | 2e | ||
| – Mittelmeer und SO-Europa (Br) | 3c 3e | ||
| – Kaspisches Meer und SW-Asien (Br) | 2 | ||
| Himantopus himantopus himantopus (Stelzenläufer) | |||
| – Tropisches Afrika | 1 | ||
| – S-Afrika | 2 | ||
| – W-Europa und NW-Afrika (Br) | 2e | ||
| – Mittel- und O-Europa, O-Mittelmeer (Br) | 1 | ||
| – Kaspisches Meer und SW-Asien (Br) | 1 | ||
| Familie CHARADRIIDAE (Regenpfeiferverwandte) | |||
| Pluvialis squatarola squatarola (Kiebitzregenpfeifer) | |||
| – W-Europa und W-Afrika (NBr) | 1b | ||
| – O-Mittelmeer, SW-Asien, O- und S-Afrika (NBr) | 1b 3e | ||
| Pluvialis apricaria apricaria (Goldregenpfeifer) | |||
| – Grossbritannien, Irland, Dänemark, Deutschland und Baltikum (Br) | 2g | ||
| Pluvialis apricaria altifrons (Goldregenpfeifer) | |||
| – Island und Färöer (Br) | 2e | ||
| – N-Europa (Br) | 1 | ||
| – W-Sibirien (Br) | 1 | ||
| Pluvialis fulva (Pazifischer Goldregenpfeifer) | |||
| – SW- und S-Asien, NO-Afrika (NBr) | 3g | ||
| Eudromias morinellus (Mornellregenpfeifer) | |||
| – Europa (Br) | 3c | ||
| – Asien (Br) | (3c) | ||
| Charadrius hiaticula hiaticula (Sandregenpfeifer) | |||
| – NW-Europa und Baltikum (Br) | 1 | ||
| Charadrius hiaticula psammodromus (Sandregenpfeifer) | |||
| – W- und S-Afrika (NBr) | 2e | ||
| Charadrius hiaticula tundrae (Sandregenpfeifer) | |||
| – NO-Europa und Sibirien (Br) | (1) | ||
| Charadrius dubius curonicus (Flussregenpfeifer) | |||
| – W- und Mitteleuropa, NW-Afrika (Br) | (2c) | ||
| – O-Europa und W-Asien (Br) | (1) | ||
| Charadrius pecuarius (Hirtenregenpfeifer) | |||
| – W-Afrika (Br) | 1 | ||
| – O-, Zentral- und S-Afrika | (2e) | ||
| Charadrius tricollaris (Dreibandregenpfeifer) | |||
| – O- und S-Afrika | (3e) | ||
| Charadrius forbesi (Braunstirn-Regenpfeifer) | |||
| – W- und Zentralafrika | 2 | ||
| Charadrius marginatus hesperius (Weissstirn-Regenpfeifer) | |||
| – W-Afrika | 2 | ||
| Charadrius marginatus mechowi (Weissstirn-Regenpfeifer) | |||
| – Inneres O- und Zentralafrika | 2 | ||
| Charadrius alexandrinus alexandrinus (Seeregenpfeifer) | |||
| – W-Europa und W-Mittelmeer (Br) | 3g | ||
| – Schwarzes Meer und O-Mittelmeer (Br) | 1 | ||
| – Kaspisches Meer und SW-Asien (Br) | (2e) | ||
| Charadrius pallidus pallidus (Rotband-Regenpfeifer) | |||
| – S-Afrika | 2 | ||
| Charadrius pallidus venustus (Rotband-Regenpfeifer) | |||
| – O-Afrika | 1c | ||
| Charadrius atrifons pamirensis (Tibetregenpfeifer) | |||
| – W- und Zentralasien (Br) | 1 | ||
| Charadrius leschenaultii leschenaultii (Wüstenregenpfeifer) | |||
| – O- und S-Afrika (NBr) | 3e | ||
| Charadrius leschenaultii columbinus (Wüstenregenpfeifer) | |||
| – Türkiye und Levante (Br) | 1c | ||
| Charadrius leschenaultii scythicus (Wüstenregenpfeifer) | |||
| – Kaspisches Meer (Br) | (3e) | ||
| Charadrius asiaticus (Wermutregenpfeifer) | |||
| – Kaspisches Meer (Br) | 2 | ||
| Vanellus vanellus (Kiebitz) | |||
| – Europa und W-Asien (Br) | 4 | ||
| Vanellus spinosus (Spornkiebitz) | |||
| – W-Mittelmeer und SW-Asien | 1 | ||
| Vanellus albiceps (Langspornkiebitz/Weissscheitelkiebitz) | |||
| – W- und Zentralafrika | 3c (3e) | ||
| Vanellus lugubris (Trauerkiebitz) | |||
| – SW-Afrika | 2 | ||
| – Zentral- und O-Afrika | 3f | ||
| Vanellus melanopterus minor (Schwarzflügelkiebitz) | |||
| – S-Afrika | 1c | ||
| Vanellus coronatus coronatus (Kronenkiebitz) | |||
| – O- und S-Afrika | (2c) | ||
| – Albert-Rift | (1c) | ||
| – SW-Afrika | 3g | ||
| Vanellus senegallus senegallus (Senegalkiebitz) | |||
| – W-, N- und Zentralafrika | (3e) | ||
| Vanellus senegallus lateralis (Senegalkiebitz) | |||
| – O- und SO-Afrika | (1) | ||
| Vanellus superciliosus (Rotbrustkiebitz) | |||
| – W-, Zentral- und O-Afrika | (1c) | ||
| Vanellus gregarius (Steppenkiebitz) | |||
| – Kaspisches Meer (Br) | 1a 1b 1c | ||
| Vanellus leucurus (Weissschwanzkiebitz) | |||
| – Zentral- und SW-Asien (Br) | (1) | ||
| Familie SCOLOPACIDAE (Schnepfenverwandte) | |||
| Numenius phaeopus phaeopus (Regenbrachvogel) | |||
| – NO-Europa (Br) | 1 | ||
| – W-Sibirien (Br) | 2e | ||
| Numenius phaeopus islandicus (Regenbrachvogel) | |||
| – Island, Färöer und Schottland (Br) | 2e | ||
| Numenius phaeopus alboaxillaris (Regenbrachvogel) | |||
| – N-Kaspisches Meer (Br) | 1c | ||
| Numenius phaeopus rogachevae (Regenbrachvogel) | |||
| – Mittelsibirien (Br) | 2 | ||
| Numenius tenuirostris (Dünnschnabelrachvogel) | |||
| – SW-Sibirien (Br) | 0 1a 1b | ||
| Numenius arquata arquata (Grosser Brachvogel) | |||
| – Europa (Br) | 4 | ||
| Numenius arquata suschkini (Grosser Brachvogel) | |||
| – Nördliches Kaspisches Meer (Br) | 1c | ||
| Numenius arquata orientalis (Grosser Brachvogel) | |||
| – O- und S-Afrika (NBr) | 4 | ||
| Limosa lapponica lapponica (Pfuhlschnepfe) | |||
| – N-Europa (Br) | 4 | ||
| Limosa lapponica taymyrensis (Pfuhlschnepfe) | |||
| – W- und SW-Afrika (NBr) | 4 | ||
| Limosa lapponica yamalensis (Pfuhlschnepfe) | |||
| – SW-, W- und S-Asien, O-Afrika (NBr) | 4 | ||
| Limosa limosa limosa (Uferschnepfe) | |||
| – W-Europa (Br) | 3c 3e | ||
| – O-Europa (Br) | 3c 3e | ||
| – W-Asien (Br) | 4 | ||
| Limosa limosa islandica (Uferschnepfe) | |||
| – Island (Br) | 4 | ||
| Arenaria interpres interpres (Steinwälzer) | |||
| – NO-Kanada und Grönland (Br) | 4 | ||
| – N-Europa (Br) | 3g | ||
| – SW-Asien, O- und S-Afrika (NBr) | 3c 3e | ||
| Calidris tenuirostris (Andyrknutt/Grosser Knutt) | |||
| – SW- und S-Asien (NBr) | 1a 1b 1c | ||
| Calidris canutus canutus (Knutt) | |||
| – N- und Mittelsibirien (Br) | 4 | ||
| Calidris canutus islandica (Knutt) | |||
| – NO-Kanada und Grönland (Br) | 4 | ||
| Calidris pugnax (Kampfläufer) | |||
| – W-Afrika (NBr) | 2c | ||
| – S- und SW-Asien, O- und S-Afrika (NBr) | (2c 2e) | ||
| Calidris falcinellus falcinellus (Sumpfläufer) | |||
| – N-Europa (Br) | 1b 3c 3e | ||
| Calidris ferruginea (Sichelstrandläufer) | |||
| – W-Afrika (NBr) | 1b | ||
| – O- und S-Afrika (NBr) | 1b | ||
| Calidris temminckii (Temminckstrandläufer) | |||
| – Fennoskandien (Br) | 3c 3e | ||
| – NO-Europa (Br) | (2c) (2e) | ||
| Calidris alba alba (Sanderling) | |||
| – O-Atlantik (NBr) | 2e | ||
| – SW-Asien, O- und S-Afrika (NBr) | 2c 2e | ||
| Calidris alpina alpina (Alpenstrandläufer) | |||
| – NO-Europa und NW-Sibirien (Br) | 4 | ||
| Calidris alpina arctica (Alpenstrandläufer) | |||
| – NO-Grönland (Br) | 3a 3f | ||
| Calidris alpina schinzii (Alpenstrandläufer) | |||
| – Island (Br) | 4 | ||
| – Grossbritannien und Irland (Br) | (3g) | ||
| – Ostsee (Br) | 1c | ||
| Calidris alpina centralis (Alpenstrandläufer) | |||
| – SW-Asien und NO-Afrika (NBr) | 4 | ||
| Calidris maritima (Meerstrandläufer) | |||
| – NO-Kanada und N-Grönland (Br) | 2 | ||
| – N-Europa und W-Sibirien (Br) | 1 | ||
| Calidris minuta (Zwergstrandläufer) | |||
| – Europa und W-Afrika (NBr) | 2c 2e | ||
| – SW-Asien, O- und S-Afrika (NBr) | (2c 2e) | ||
| Scolopax rusticola (Waldschnepfe) | |||
| – Europa (Br) | 2c | ||
| – W-Asien (Br) | 2f | ||
| Gallinago stenura (Stiftbekassine) | |||
| – W-Sibirien (Br) | 2f | ||
| Gallinago media (Doppelschnepfe) | |||
| – Skandinavien (Br) | 4 | ||
| – NO-Europa und W-Sibirien (Br) | 4 | ||
| Gallinago gallinago gallinago (Bekassine) | |||
| – Europa (Br) | 2c | ||
| – W-Sibirien (Br) | (2c) | ||
| Gallinago gallinago faeroeensis (Bekassine) | |||
| – Island, Färöer und N-Schottland (Br) | (2g) | ||
| Lymnocryptes minimus (Zwergschnepfe) | |||
| – Europa (Br) | 1 | ||
| – W-Sibirien (Br) | (2c) | ||
| Phalaropus lobatus (Odinshühnchen) | |||
| – NW-Eurasien (Br) | 2f | ||
| Phalaropus fulicarius (Thorswassertreter/Thorshühnchen) | |||
| – Kanada bis Spitzbergen (Br) | 2c | ||
| Xenus cinereus (Terekwasserläufer) | |||
| – SW-Asien und O-Afrika (NBr) | (1) | ||
| Actitis hypoleucos (Flussuferläufer) | |||
| – N-, W- und Mitteleuropa (Br) | 2g | ||
| – O-Europa und W-Asien (Br) | (1) | ||
| Tringa ochropus (Waldwasserläufer) | |||
| – Europa (Br) | 1 | ||
| – W-Asien (Br) | 1 | ||
| Tringa erythropus (Dunkler Wasserläufer) | |||
| – Europa (Br) | (3c) | ||
| – W- und Mittelsibirien (Br) | 2c (2e) | ||
| Tringa nebularia (Grünschenkel) | |||
| – NW-Europa (Br) | 1 | ||
| – NO-Europa und W-Asien (Br) | 2c | ||
| Tringa totanus totanus (Rotschenkel) | |||
| – N-Europa (Br) | 2g | ||
| – W-Europa, Mittel- und O- Europa (Br) | 2c 2e | ||
| – Grossbritannien und Irland (Br) | 3c 3e | ||
| Tringa totanus robusta (Rotschenkel) | |||
| – Island und Färöer (Br) | 1 | ||
| Tringa totanus ussuriensis (Rotschenkel) | |||
| – SW-Asien und O-Afrika (NBr) | 1 | ||
| Tringa glareola (Bruchwasserläufer) | |||
| – NW-Europa (Br) | (1) | ||
| – NO-Europa und W-Sibirien (Br) | (1) | ||
| Tringa stagnatilis (Teichwasserläufer) | |||
| – SO-Europa und W-Asien (Br) | (3e) | ||
| – Mittel- und NO-Europa (Br) | 2c | ||
| Familie DROMADIDAE (Reiherläufer) | |||
| Dromas ardeola (Reiherläufer) | |||
| – Golf, Arabisches Meer und Rotes Meer (Br) | 3e | ||
| Familie GLAREOLIDAE (Brachschwalbenverwandte) | |||
| Glareola pratincola pratincola (Rotflügelbrachschwalbe) | |||
| – W-Mittelmeer (Br) | 2 | ||
| – Schwarzes Meer und O-Mittelmeer (Br) | 2 | ||
| – SW-Asien (Br) | 3c | ||
| Glareola nordmanni (Schwarzflügelbrachschwalbe) | |||
| – O-Europa und W-Asien (Br) | 4 | ||
| Glareola ocularis (Madagaskarbrachschwalbe) | |||
| – Madagaskar (Br) | 1c | ||
| Glareola nuchalis nuchalis (Halsbandbrachschwalbe) | |||
| – O- und Zentralafrika | (1) | ||
| Glareola nuchalis liberiae (Halsbandbrachschwalbe) | |||
| – W-Afrika | 2f | ||
| Glareola cinerea (Weissachselbrachschwalbe) | |||
| – SO-, W- und Zentralafrika | (2) | ||
| Familie LARIDAE (Möwen, Seeschwalben) | |||
| Anous stolidus plumbeigularis (Noddiseeschwalbe) | |||
| – Rotes Meer und Golf von Aden (Br) | 2f | ||
| Anous tenuirostris tenuirostris (Kleine Noddiseeschwalbe/Schlankschnabelnoddi) | |||
| – Von den Inseln des Indischen Ozeans bis O‑Afrika | 2f | ||
| Rynchops flavirostris (Afrikascherenschnabel) | |||
| – W- und Zentralafrika | 1c | ||
| – O- und S-Afrika | 1c | ||
| Hydrocoloeus minutus (Zwergmöwe) | |||
| – N-, Mittel- und O-Europa (Br) | (2c) | ||
| – O-europäischer Teil Russlands und W-Asien (Br) | 2c | ||
| Xema sabini sabini (Schwalbenmöwe) | |||
| – Kanada und Grönland (Br) | 2f | ||
| Rissa tridactyla tridactyla (Dreizehenmöwe) | |||
| – N-Atlantik (NBr) | 1b | ||
| Larus genei (Dünnschnabelmöwe) | |||
| – W-Afrika | 3a (3e) | ||
| – Schwarzes Meer und Mittelmeer (Br) | 2a | ||
| – W-, SW- und S-Asien (Br) | 1 | ||
| Larus ridibundus (Lachmöwe) | |||
| – W- und Mitteleuropa (Br) | 2c | ||
| – O-Europa (Br) | 2e | ||
| – SW-Asien und O-Afrika (NBr) | 1 | ||
| Larus hartlaubii (Hartlaubmöwe) | |||
| – Küste von SW-Afrika | 2 | ||
| Larus cirrocephalus poiocephalus (Graukopfmöwe) | |||
| – W-Afrika | (3e) | ||
| – Zentral-, O- und S-Afrika | (1) | ||
| Larus ichthyaetus (Fischmöwe) | |||
| – Schwarzes Meer und Kaspisches Meer (Br) | 2a 2e | ||
| Larus melanocephalus (Schwarzkopfmöwe) | |||
| – W-Europa, Mittelmeer und NW-Afrika | 2a | ||
| Larus hemprichii (Hemprich-Möwe) | |||
| – Golf, Rotes Meer, Arabisches Meer und NO‑Afrika | 3e | ||
| Larus leucophthalmus (Weissaugenmöwe) | |||
| – Rotes Meer und Golf von Aden | 1a 3f | ||
| Larus audouinii (Korallenmöwe) | |||
| – Mittelmeer (Br) | 1a 1b 3a | ||
| Larus canus canus (Sturmmöwe) | |||
| – NW- und Mitteleuropa | 2c 2e | ||
| Larus canus heinei (Sturmmöwe) | |||
| – NO-Europa und W-Sibirien | (2c) (2e) | ||
| Larus dominicanus vetula (Dominikanermöwe) | |||
| – Küste von S-Afrika | 1 | ||
| – Küste von W-Afrika | 1c | ||
| Larus fuscus fuscus (Heringsmöwe) | |||
| – O-Fennoskandien (Br) | 3c 3e | ||
| Larus fuscus graellsii (Heringsmöwe) | |||
| – W-Europa (Br) | 2e | ||
| Larus fuscus intermedius (Heringsmöwe) | |||
| – Skandinavien (Br) | 1 | ||
| Larus fuscus heuglini (Tundramöwe) | |||
| – NO-Europa und W-Sibirien (Br) | 2f | ||
| Larus fuscus barabensis (Heringsmöwe, Barabanöwe) | |||
| – W-Asien (Br) | 2f | ||
| Larus argentatus argentatus (Silbermöwe) | |||
| – N- und NW-Europa (Br) | (2c) (2e) | ||
| Larus argentatus argenteus (Silbermöwe) | |||
| – Island und W-Europa (Br) | (2c) (2e) | ||
| Larus armenicus (Gelbfuss‑Silbermöwe/Armenienmöwe) | |||
| – Armenien, Türkiye und NW-Iran (Br) | 3a | ||
| Larus michahellis (Mittelmeermöwe) | |||
| – S- und Mitteleuropa, N-Afrika (Br) | 2e | ||
| Larus cachinnans (Steppenmöwe) | |||
| – Mittel- und O-Europa, W-Asien (Br) | 1 | ||
| Larus glaucoides glaucoides (Polarmöwe) | |||
| – Grönland (Br) | 1 | ||
| Larus hyperboreus hyperboreus (Eismöwe) | |||
| – Spitzbergen und N-Russland (Br) | (3g) | ||
| Larus hyperboreus leuceretes (Eismöwe) | |||
| – Kanada, Grönland und Irland (Br) | (2c) | ||
| Larus marinus (Mantelmöwe) | |||
| – NO-Atlantik | 2c 2e | ||
| Onychoprion fuscatus nubilosa (Russseeschwalbe) | |||
| – Indischer Ozean | 2a 2f | ||
| Onychoprion anaethetus melanopterus (Zügelseeschwalbe) | |||
| – W-Afrika | 1c | ||
| Onychoprion anaethetus antarcticus (Zügelseeschwalbe) | |||
| – Rotes Meer, O-Afrika, Golf und Arabisches Meer | 2f | ||
| – W-Indischer Ozean | 2 | ||
| Sternula albifrons albifrons (Zwergseeschwalbe) | |||
| – Europa nördlich des Mittelmeers (Br) | 2 | ||
| – W-Mittelmeer (Br) | 2 | ||
| – O-Europa (Br) | 3b 3c | ||
| – Kaspisches Meer und SW-Asien (Br) | 2 | ||
| Sternula albifrons guineae (Zwergseeschwalbe) | |||
| – W-Afrika (Br) | 1c | ||
| Sternula saundersi (Orientseeschwalbe) | |||
| – NW-Indischer Ozean, Rotes Meer und Golf (Br) | 2 | ||
| Sternula balaenarum (Damaraseeschwalbe) | |||
| – SW-Afrika (Br) | 1c | ||
| Gelochelidon nilotica nilotica (Lachseeschwalbe) | |||
| – W-Europa und W-Afrika (Br) | 1 | ||
| – Schwarzes Meer und O-Mittelmeer (Br) | 2 | ||
| – SW-Asien (NBr) | 2 | ||
| Hydroprogne caspia (Raubseeschwalbe) | |||
| – Madagaskar (Br) | 1c | ||
| – S-Afrika (Br) | 1c | ||
| – W-Afrika (Br) | 2 | ||
| – Ostsee (Br) | 1c | ||
| – Schwarzes Meer (Br) | 1c | ||
| – Kaspisches Meer und SW-Asien (Br) | 3e | ||
| Chlidonias hybrida hybrida (Weissbartseeschwalbe) | |||
| – W-Europa und NW-Afrika (Br) | (3c) (3e) | ||
| – Mittel- und O-Europa, O-Mittelmeer (Br) | (1) | ||
| – Kaspisches Meer (Br) | (1) | ||
| Chlidonias hybrida delalandii (Weissbartseeschwalbe) | |||
| – O-Afrika | 2 | ||
| – S-Afrika | 1c | ||
| Chlidonias leucopterus (Weissflügel-Seeschwalbe) | |||
| – O-Europa und W-Asien (Br) | (2c) (2e) | ||
| Chlidonias niger niger (Trauerseeschwalbe) | |||
| – Europa und W-Asien (Br) | 2c | ||
| Sterna dougallii dougallii (Rosenseeschwalbe) | |||
| – S-Afrika und Madagaskar | 1c | ||
| – O-Afrika | 2 | ||
| – Europa (Br) | 1c | ||
| Sterna dougallii gracilis (Rosenseeschwalbe) | |||
| – Seychellen und Maskarenen | 1c | ||
| – Oman | 1c | ||
| Sterna hirundo hirundo (Flussseeschwalbe) | |||
| – S- und W-Europa (Br) | 1 | ||
| – N- und O-Europa (Br) | 1 | ||
| – W-Asien (Br) | (2c) 2e | ||
| Sterna repressa (Weisswangenseeschwalbe) | |||
| – NW-Indischer Ozean, Rotes Meer und Golf (Br) | 2f | ||
| Sterna paradisaea (Küstenseeschwalbe) | |||
| – Atlantik (NBr) | 1 | ||
| Sterna vittata vittata (Antipodenseeschwalbe) | |||
| – Prinz-Edward-Inseln, Marioninseln, Crozet‑Inseln und Kerguelen (Br) | 1c | ||
| Sterna vittata tristanensis (Antipodenseeschwalbe) | |||
| – Tristan da Cunha und Gough-Insel (Br) | 1c | ||
| Sterna vittata sanctipauli (Antipodenseeschwalbe) | |||
| – Amsterdam und St. Paul | 1c | ||
| Thalasseus bengalensis bengalensis (Rüpell-Seeschwalbe) | |||
| – Golf und Arabisches Meer | (2e) | ||
| – Rotes Meer (Br) | 2f | ||
| Thalasseus bengalensis emigratus (Rüpell-Seeschwalbe) | |||
| – S-Mittelmeer (Br) | 1c | ||
| Thalasseus sandvicensis sandvicensis (Brandseeschwalbe) | |||
| – W-Europa (Br) | 1 | ||
| – Schwarzes Meer und O-Mittelmeer (Br) | 2a | ||
| – Kaspisches Meer (Br) | (3e) | ||
| Thalasseus maximus albidorsalis (Königsseeschwalbe) | |||
| – W-Afrika (Br) | 1 | ||
| Thalasseus bergii bergii (Eilseeschwalbe) | |||
| – S-Afrika | 2 | ||
| – Madagaskar und Mosambik (Br) | 1c | ||
| Thalasseus bergii velox (Eilseeschwalbe) | |||
| – Rotes Meer und NO-Afrika (Br) | 2 | ||
| Thalasseus bergii thalassinus (Eilseeschwalbe) | |||
| – O-Afrika und Seychellen | 1c | ||
| Familie STERCORARIIDAE (Raubmöwen) | |||
| Stercorarius longicaudus longicaudus (Kleine Raubmöwe) | |||
| – N-Europa und W-Sibirien (Br) | 1 | ||
| Catharacta skua (Grosse Raubmöwe) | |||
| – N-Europa (Br) | 2 | ||
| Familie ALCIDAE (Alken) | |||
| Fratercula arctica (Papageitaucher) | |||
| – NO-Atlantik (Br) | 1b | ||
| Cepphus grylle grylle (Gryllteiste) | |||
| – Baltikum | 1 | ||
| Cepphus grylle mandtii (Gryllteiste) | |||
| – Arktisches O-Kanada und W-Grönland (Br) | 1 | ||
| – O-Grönland bis O-Laptevsee (Br) | 2f | ||
| Cepphus grylle arcticus (Gryllteiste) | |||
| – NO-Amerika und S-Grönland (Br) | 2f | ||
| – Britische Inseln und N-Europa | 1 | ||
| Cepphus grylle islandicus (Gryllteiste) | |||
| – Island | (3c) (3e) | ||
| Cepphus grylle faeroeensis (Gryllteiste) | |||
| – Färöer | 2 | ||
| Alca torda torda (Tordalk) | |||
| – W-Atlantik | 1 | ||
| – NO-Atlantik | 1 | ||
| Alca torda islandica (Tordalk) | |||
| – Island, Färöer, Grossbritannien, Irland, Helgoland, NW-Frankreich | (1) | ||
| Alle alle alle (Krabbentaucher) | |||
| – W-Atlantik (Br) | 2f | ||
| – NO-Atlantik (Br) | 2f | ||
| Alle alle polaris (Krabbentaucher) | |||
| – Franz-Josef-Land und Sewernaja Semlja (Br) | 2f | ||
| Uria lomvia lomvia (Dickschnabellumme) | |||
| – W-Atlantik (Br) | 2c | ||
| – NO-Atlantik (Br) | 2c | ||
| Uria aalge aalge (Trottellumme) | |||
| – NO-Atlantik (Br) | 1 | ||
| – Ostsee (Br) | 1 | ||
| Uria aalge albionis (Trottellumme) | |||
| – Irland, S-Grossbritannien, Frankreich, Iberische Halbinsel, Helgoland | 1 | ||
| Uria aalge hyperborea (Trottellumme) | |||
| – Spitzbergen, von N-Norwegen bis Nowaja Semlja (Br) | 2c |
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Unterzeichnet ohne Ratifikationsvorbehalt (U) | Inkrafttreten | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Ägypten | 4. März | 1999 | 1. November | 1999 | |
| Albanien | 20. Juni | 2001 B | 1. September | 2001 | |
| Algerien | 4. Juli | 2006 B | 1. Oktober | 2006 | |
| Äquatorialguinea | 3. Oktober | 2002 B | 1. Januar | 2003 | |
| Armenien | 9. April | 2020 B | 1. Juli | 2020 | |
| Äthiopien | 3. November | 2009 B | 1. Februar | 2010 | |
| Belarus* | 15. Januar | 2016 B | 1. April | 2016 | |
| Belgien | 3. März | 2006 | 1. Juni | 2006 | |
| Benin | 26. Oktober | 1999 U | 1. Januar | 2000 | |
| Botsuana | 22. August | 2017 B | 1. November | 2017 | |
| Bulgarien* | 23. November | 1999 | 1. Februar | 2000 | |
| Burkina Faso | 1. Juli | 2013 B | 1. Oktober | 2013 | |
| Burundi | 25. Juli | 2014 B | 1. Oktober | 2014 | |
| Côte d’Ivoire | 1. März | 2013 B | 1. Juni | 2013 | |
| Dänemarka | 29. Oktober | 1999 | 1. Januar | 2000 | |
| Deutschland | 9. Dezember | 1998 | 1. November | 1999 | |
| Dschibuti | 31. Dezember | 2003 B | 1. März | 2004 | |
| Estland* | 1. August | 2008 B | 1. November | 2008 | |
| Eswatini | 23. Oktober | 2012 B | 1. Januar | 2013 | |
| Europäische Union (EU)* | 27. Juli | 2005 | 1. Oktober | 2005 | |
| Finnland* | 29. Oktober | 1999 | 1. Januar | 2000 | |
| Frankreich | 30. September | 2003 | 1. Dezember | 2003 | |
| Gabun | 10. September | 2012 B | 1. Dezember | 2012 | |
| Gambia | 12. März | 1999 | 1. November | 1999 | |
| Georgien | 28. Mai | 2001 B | 1. August | 2001 | |
| Ghana | 25. Juli | 2005 B | 1. Oktober | 2005 | |
| Griechenland | 3. März | 2023 | 1. Juni | 2023 | |
| Guinea | 4. März | 1999 U | 1. November | 1999 | |
| Guinea-Bissau | 14. August | 2006 B | 1. November | 2006 | |
| Irland | 30. Mai | 2003 | 1. August | 2003 | |
| Island* | 21. März | 2013 B | 1. Juni | 2013 | |
| Israel | 14. August | 2002 B | 1. November | 2002 | |
| Italien | 1. Juni | 2006 B | 1. September | 2006 | |
| Jordanien | 12. März | 1997 U | 1. November | 1999 | |
| Kamerun | 7. Juli | 2022 B | 1. Oktober | 2022 | |
| Kenia | 9. März | 2001 B | 1. Juni | 2001 | |
| Kongo (Brazzaville) | 30. August | 1999 | 1. November | 1999 | |
| Kroatien | 26. Juni | 2000 B | 1. September | 2000 | |
| Lettland* | 21. Oktober | 2005 B | 1. Januar | 2006 | |
| Libanon | 30. September | 2002 B | 1. Dezember | 2002 | |
| Libyen | 31. März | 2005 B | 1. Juni | 2005 | |
| Litauen | 23. August | 2004 B | 1. November | 2004 | |
| Luxemburg | 12. September | 2003 | 1. Dezember | 2003 | |
| Madagaskar | 12. Oktober | 2006 B | 1. Januar | 2007 | |
| Malawi | 25. Juni | 2019 B | 1. September | 2019 | |
| Mali | 18. Oktober | 1999 | 1. Januar | 2000 | |
| Marokko | 24. September | 2012 | 1. Dezember | 2012 | |
| Mauretanien | 25. Februar | 2015 B | 1. Mai | 2015 | |
| Mauritius | 26. Oktober | 2000 B | 1. Januar | 2001 | |
| Moldau* | 17. Januar | 2001 B | 1. April | 2001 | |
| Monaco | 15. Juni | 1999 | 1. November | 1999 | |
| Montenegro | 1. August | 2011 B | 1. November | 2011 | |
| Niederlande | 15. August | 1996 U | 1. November | 1999 | |
| Niger | 31. August | 1999 | 1. November | 1999 | |
| Nigeria | 13. April | 2004 B | 1. Juli | 2004 | |
| Nordmazedonien | 1. November | 1999 B | 1. Februar | 2000 | |
| Norwegen | 25. Juni | 2008 B | 1. September | 2008 | |
| Portugal | 11. Dezember | 2003 B | 1. März | 2004 | |
| Ruanda | 11. Juni | 2014 B | 1. September | 2014 | |
| Rumänien | 4. Juli | 2000 | 1. Oktober | 2000 | |
| Saudi-Arabien | 14. April | 2023 B | 1. Juli | 2023 | |
| Schweden* | 5. Oktober | 1998 U | 1. November | 1999 | |
| Schweiz* | 15. Oktober | 1996 | 1. November | 1999 | |
| Senegal | 27. April | 1999 U | 1. November | 1999 | |
| Serbien | 13. Dezember | 2018 B | 1. März | 2019 | |
| Simbabwe | 8. März | 2012 B | 1. Juni | 2012 | |
| Slowakei* | 23. April | 2001 B | 1. Juli | 2001 | |
| Slowenien | 23. Juli | 2003 B | 1. Oktober | 2003 | |
| Spanien | 30. März | 1999 | 1. November | 1999 | |
| Südafrika | 1. Januar | 2002 | 1. April | 2002 | |
| Sudan | 31. Dezember | 1996 U | 1. November | 1999 | |
| Syrien | 30. Mai | 2003 B | 1. August | 2003 | |
| Tansania | 31. August | 1999 | 1. November | 1999 | |
| Togo | 22. März | 1999 | 1. November | 1999 | |
| Tschad | 1. August | 2011 B | 1. November | 2011 | |
| Tschechische Republik* | 23. Juni | 2006 B | 1. September | 2006 | |
| Tunesien | 26. April | 2005 B | 1. Juli | 2005 | |
| Turkmenistan | 27. Oktober | 2020 B | 1. Januar | 2021 | |
| Uganda | 22. September | 2000 B | 1. Dezember | 2000 | |
| Ukraine | 18. Oktober | 2002 | 1. Januar | 2003 | |
| Ungarn* | 17. Dezember | 2002 B | 1. März | 2003 | |
| Usbekistan | 30. Januar | 2004 B | 1. April | 2004 | |
| Vereinigtes Königreich* | 22. Februar | 1999 | 1. November | 1999 | |
| Gibraltar | 22. Februar | 1999 | 1. November | 1999 | |
| Guernsey | 22. Februar | 1999 | 1. November | 1999 | |
| Insel Man | 22. Februar | 1999 | 1. November | 1999 | |
| Jersey | 22. Februar | 1999 | 1. November | 1999 | |
| St. Helena und Nebengebiete (Ascension und Tristan da Cunha) | 22. Februar | 1999 | 1. November | 1999 | |
| Zentralafrikanische Republik | 15. Oktober | 2018 B | 1. Januar | 2019 | |
| Zypern | 19. Juni | 2008 B | 1. September | 2008 | |
| * Vorbehalte und Erklärungen. Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme jener der Schweiz. Die englischen Texte können auf der Internetseite des Depositars, des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten des Königreichs der Niederlande:https://treatydatabase.overheid.nl/en/Treaty/Details/007342eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden. a Mit einem Vorbehalt betreffend Grönland. | |||||
| SchweizMit dem Schreiben vom 2. Dezember 2025, hat die Schweiz dem Depositar mitgeteilt, dass sie gemäss Artikel X Absatz 6 des Abkommens den folgenden Vorbehalt anbringt:Die Schweiz möchte hiermit einen Vorbehalt zu den Änderungen von Anhang 3 Tabelle 1 des Abkommens einlegen, die auf der neunten Tagung der Vertragsparteien vom 11. bis 14. November 2025 in Bonn, Deutschland, angenommen wurden. Der Vorbehalt der Schweiz betrifft die Einstufung der Populationen des Gänsesägers*(Mergus merganser merganser)* in Nordwest- und Mitteleuropa gemäss Anhang 3, Tabelle 1, Kolonne B, Kategorie 2e des Abkommens. Folglich betrachtet die Schweiz diese Art weiterhin als in Kolonne C von Tabelle 1 aufgeführt. |
Ohne Ratifikationsvorbehalt. ↩
SR 0.451.46 ↩
SR 0.451.43 ↩
SR 0.451.45 ↩
SR 0.453 ↩
SR 0.455 ↩
SR 0.120 ↩
«Nachhaltige Nutzung» bedeutet, dass Bestandteile der biologischen Vielfalt in einer Weise und in einem Ausmass genutzt werden, die nicht zum langfristigen Rückgang der biologischen Vielfalt führen, wodurch ihr Potenzial erhalten bleibt, die Bedürfnisse und Wünsche heutiger und künftiger Generationen zu erfüllen. ↩
Die adaptive Entnahmebewirtschaftung ist ein periodisches Verfahren zur Reglementierung der Jagd, das auf einer Beobachtung der Populationen und Lebensräume, einem Monitoring der Entnahmen aus der Natur, einer Analyse der Daten und der Definition reglementarischer Optionen beruht. ↩
Für die Umsetzung des Abkommens gilt die Begriffsbestimmung von «Feuchtgebiet» nach Artikel 1 Absatz 1 des Übereinkommens vom 2. Februar 1971 über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung (SR 0.451.45 ). ↩
Fassung gemäss Beschluss vom 18. Mai 2012, in Kraft seit 16. Aug. 2012. ↩
Der Begriff «Fischerei» schliesst die Aquakultur mit ein und bezieht sich sowohl auf Meeres- oder Süsswasserfische als auch auf Krustentiere und Weichtiere (z. B. Muscheln, Schnecken und Kopffüsser). ↩
Am 18. Februar 2019 legte die Schweiz einen Vorbehalt gemäss Artikel X des Abkommens vor, da das interne Genehmigungsverfahren für diese Änderung, wie es an der 7. Tagung der Versammlung der Vertragsparteien des Abkommens angenommen wurde, nicht abgeschlossen werden konnte. ↩
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