0.515.091.4•Protokoll über explosive Kriegsmunitionsrückstände zu dem Übereinkommen vom 10. Oktober 1980 über das Verbot oder die Beschränkung des Einsatzes bestimmter konventioneller Waffen, die übermässige Leiden verursachen oder unterschiedslos wirken können (Protokoll V)
0.515.091.4Multilateral International Treaty12.11.2006
Abgeschlossen in Genf am 28. November 2003
Von der Bundesversammlung genehmigt am 9. Mai 20062
Ratifikationsurkunde von der Schweiz hinterlegt am 12. Mai 2006
In Kraft getreten für die Schweiz am 12. November 2006
(Stand am 21. Januar 2025)
Die Hohen Vertragsparteien,
in der Erkenntnis, dass explosive Kriegsmunitionsrückstände nach Konflikten schwerwiegende humanitäre Probleme verursachen,
eingedenk der Notwendigkeit, ein Protokoll über Abhilfemassnahmen allgemeiner Art nach Konflikten zu schliessen, um die Gefahren und Wirkungen explosiver Kriegsmunitionsrückstände auf ein Mindestmass zu beschränken,
sowie in dem Bestreben, durch die in einem Technischen Anhang niedergelegten freiwilligen bewährten Verfahren zur Verbesserung der Verlässlichkeit von Munition allgemeine vorbeugende Massnahmen zu treffen und somit das Vorkommen explosiver Kriegsmunitionsrückstände auf ein Mindestmass zu beschränken,
sind wie folgt übereingekommen:
Im Sinne dieses Protokolls:
Die Hohen Vertragsparteien und die an einem bewaffneten Konflikt beteiligten Parteien ergreifen alle praktisch möglichen Vorsichtsmassnahmen in von explosiven Kriegsmunitionsrückständen betroffenem Gebiet unter ihrer Kontrolle, um die Zivilbevölkerung, einzelne Zivilpersonen und zivile Objekte vor den Gefahren und Wirkungen explosiver Kriegsmunitionsrückstände zu schützen. Praktisch mögliche Vorsichtsmassnahmen sind solche Vorsichtsmassnahmen, die unter Berücksichtigung aller zu dem betreffenden Zeitpunkt gegebenen Umstände einschliesslich humanitärer und militärischer Erwägungen durchführbar oder praktisch möglich sind. Zu diesen Vorsichtsmassnahmen können Warnungen, Aufklärung der Zivilbevölkerung über Gefahren, Kennzeichnung, Absperrung und Überwachung des von explosiven Kriegsmunitionsrückständen betroffenen Gebiets, wie in Teil 2 des Technischen Anhangs beschrieben, gehören.
(Es folgen die Unterschriften)
Dieser Technische Anhang enthält Vorschläge zu bewährten Gepflogenheiten zur Erreichung der in den Artikeln 4, 5 und 9 dieses Protokolls enthaltenen Ziele. Dieser Technische Anhang wird von den Hohen Vertragsparteien freiwillig durchgeführt.
ii) die ungefähre Anzahl explosiver Munition, die in den unter Ziffer i bezeichneten Gebieten eingesetzt wurde;
iii) Art und Charakter der explosiven Munition, die in den unter Ziffer i bezeichneten Gebieten eingesetzt wurde;
iv) die ungefähre Lage bekannter und vermuteter nicht zur Wirkung gelangter explosiver Munition.
Ist ein Staat gezwungen, explosive Munition im Verlauf einer Operation aufzugeben, so sollte er sich bemühen, die aufgegebene explosive Munition in sicherer Form zurückzulassen und folgende Informationen über diese Munition aufzuzeichnen:
v) die Lage der aufgegebenen explosiven Munition;
vi) die ungefähre Menge der aufgegebenen explosiven Munition an jeder einzelnen Stelle;
vii) die Art der aufgegebenen explosiven Munition an jeder einzelnen Stelle.
b) Aufbewahrung von Informationen: Hat ein Staat Informationen nach Buchstabe a aufgezeichnet, so sollten diese so aufbewahrt werden, dass sie in Übereinstimmung mit Buchstabe c abgerufen und anschliessend freigegeben werden können.
c) Freigabe von Informationen: Informationen, die von einem Staat nach den Buchstaben a und b aufgezeichnet und aufbewahrt wurden, sollten unter Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen und sonstigen Verpflichtungen des Staates, der die Informationen zur Verfügung stellt, wie folgt freigegeben werden:
i) Inhalt:
In Bezug auf nicht zur Wirkung gelangte explosive Munition sollten die freigegebenen Informationen Einzelheiten enthalten über:
(1) die ungefähre Lage bekannter und vermuteter nicht zur Wirkung gelangter explosiver Munition;
(2) die Art und ungefähre Anzahl explosiver Munition, die in den Zielgebieten eingesetzt wurde;
(3) das Verfahren zur Bestimmung der explosiven Munition einschliesslich Farbe, Grösse und Form sowie andere einschlägige Kennzeichnungen;
(4) das Verfahren für die sichere Entsorgung der explosiven Munition.
In Bezug auf aufgegebene explosive Munition sollten die freigegebenen Informationen Einzelheiten enthalten über:
(5) die Lage der aufgegebenen explosiven Munition;
(6) die ungefähre Anzahl der aufgegebenen explosiven Munition an jeder einzelnen Stelle;
(7) die Art der aufgegebenen explosiven Munition an jeder einzelnen Stelle;
(8) das Verfahren zur Bestimmung der aufgegebenen explosiven Munition einschliesslich Farbe, Grösse und Form;
(9) Informationen über die Art und die Methoden der Verpackung aufgegebener explosiver Munition;
(10) den Bereitschaftsgrad;
(11) die Lage und Art aller in einem Gebiet mit aufgegebener explosiver Munition bekanntermassen vorhandenen Sprengfallen.
ii) Empfänger: Die Informationen sollten der Partei oder den Parteien freigegeben werden, die die Kontrolle über das betroffene Gebiet ausüben, sowie den Personen oder Einrichtungen, von denen der freigebende Staat sich vergewissert hat, dass sie an der Räumung nicht zur Wirkung gelangter explosiver Munition oder aufgegebener explosiver Munition in dem betroffenen Gebiet sowie an der Aufklärung der Zivilbevölkerung über die Gefahren nicht zur Wirkung gelangter explosiver Munition oder aufgegebener explosiver Munition beteiligt sind oder beteiligt sein werden.
iii) Mechanismus: Ein Staat sollte, soweit praktisch möglich, die international oder lokal eingerichteten Mechanismen für die Freigabe von Informationen nutzen, darunter den Minenaktionsdienst der Vereinten Nationen (United Nations Mine Action Service , UNMAS), das System für das Management von Informationen über Minenaktionen (Information Management System for Mine Action , IMSMA) und sonstige Expertenagenturen, die der freigebende Staat für geeignet hält.
iv) Zeitrahmen: Die Informationen sollten so früh wie möglich freigegeben werden, wobei Probleme wie etwaige laufende militärische und humanitäre Massnahmen in den betroffenen Gebieten, die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Informationen und einschlägige Sicherheitsfragen zu berücksichtigen sind.
Schlüsselbegriffe
Bewährte Gepflogenheiten betreffend Warnungen und Aufklärung
über Gefahren.
Kennzeichnung, Absperrung, und Überwachung eines von explosiven
Kriegsmunitionsrückständen betroffenen Gebiets
Staaten, die explosive Munition herstellen oder beschaffen, sollten sich soweit möglich und angemessen darum bemühen, sicherzustellen, dass während der gesamten Lebensdauer explosiver Munition folgende Massnahmen durchgeführt und beachtet werden.
a) ** Vorgehen bei der Herstellung von Munition i) Die Herstellungsabläufe sollten so gestaltet sein, dass die höchste Verlässlichkeit der Munition erreicht wird. ii) Die Herstellungsabläufe sollten geprüften Massnahmen der Qualitätskontrolle unterliegen. iii) Während der Herstellung explosiver Munition sollten international anerkannte geprüfte Normen der Qualitätssicherung angewendet werden. iv) Zulassungstests sollten in Beschussprüfungen unter verschiedensten Bedingungen oder mit anderen anerkannten Verfahren durchgeführt werden. v) Bei Verkauf und Weitergabe von explosiver Munition sollten strenge Verlässlichkeitsnormen verbindlich einzuhalten sein. b) ** Umgang mit Munition Um die bestmögliche Verlässlichkeit explosiver Munition dauerhaft sicherzustellen, werden die Staaten ermutigt, Normen betreffend bewährte Verfahren und Dienstanweisungen hinsichtlich Lagerung, Transport, Lagerung im Feld und Handhabung in Übereinstimmung mit folgenden Bestimmungen anzuwenden. i) Explosive Munition sollte, wenn nötig, in sicheren Einrichtungen oder geeigneten Behältern gelagert werden, die explosive Munition und ihre Bestandteile erforderlichenfalls unter kontrollierten Umgebungsbedingungen schützen. ii) Ein Staat sollte explosive Munition in und aus Einrichtungen zur Herstellung und Lagerung sowie im Feld so transportieren, dass Beschädigungen der explosiven Munition auf ein Mindestmass beschränkt werden. iii) Ein Staat sollte bei der Lagerung und beim Transport explosiver Munition erforderlichenfalls geeignete Behälter und kontrollierte Umgebungsbedingungen einsetzen. iv) Die Explosionsgefahr in Lagerbeständen sollte durch das Treffen geeigneter Lagerungsvorkehrungen auf ein Mindestmass beschränkt werden. v) Die Staaten sollten geeignete Verfahren zur Registrierung, Verfolgung und Prüfung explosiver Munition einsetzen, die auch Informationen zum Herstellungsdatum jeder Serie, Partie oder Charge explosiver Munition einschliessen sollten, sowie Informationen darüber, wo die explosive Munition sich befand, unter welchen Bedingungen sie gelagert wurde und welchen Umwelteinflüssen sie ausgesetzt war. vi) Gelagerte explosive Munition sollte in regelmässigen Abständen gegebenenfalls in Beschussprüfungen getestet werden, um sicherzustellen, dass die Munition bestimmungsgemäss funktioniert. vii) Bestandteile gelagerter explosiver Munition sollten gegebenenfalls Labortests unterzogen werden, um sicherzustellen, dass die Munition bestimmungsgemäss funktioniert. viii) Erforderlichenfalls sollten auf Grund der durch Registrierungs-, Verfolgungs- und Prüfungsverfahren gewonnenen Erkenntnisse geeignete Massnahmen, darunter Anpassungen der zu erwartenden Haltbarkeit der Munition, ergriffen werden, um die Verlässlichkeit gelagerter explosiver Munition aufrechtzuerhalten. c) ** Ausbildung Die angemessene Ausbildung des gesamten Personals, das explosive Munition handhabt, transportiert und einsetzt, ist ein wichtiger Faktor bei der Sicherstellung der angestrebten zuverlässigen Funktionstüchtigkeit. Die Staaten sollten daher geeignete Ausbildungsprogramme erstellen und durchführen, um zu gewährleisten, dass das Personal hinsichtlich der Munition, die es handhaben muss, angemessen ausgebildet ist. d) ** Weitergabe Ein Staat, der plant, explosive Munition an einen anderen Staat weiterzugeben, der noch nicht im Besitz dieser Art explosiver Munition war, sollte sich bemühen sicherzustellen, dass der empfangende Staat über die Fähigkeiten verfügt, diese explosive Munition richtig zu lagern, zu warten und einzusetzen. e) ** Künftige Herstellung Ein Staat sollte Mittel und Wege prüfen, die Verlässlichkeit von explosiver Munition, die er herzustellen oder zu beschaffen beabsichtigt, mit dem Ziel zu verbessern, die grösstmögliche Verlässlichkeit zu erreichen.
| Vertragsstaaten | Ratifikation | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Afghanistan | 9. August | 2017 | 9. Februar | 2018 |
| Albanien | 12. Mai | 2006 | 12. November | 2006 |
| Argentinien* | 7. Oktober | 2011 | 7. April | 2012 |
| Australien | 4. Januar | 2007 | 4. Juli | 2007 |
| Bahrain | 11. März | 2016 | 11. September | 2016 |
| Bangladesch | 26. September | 2013 | 26. März | 2014 |
| Belarus | 29. September | 2008 | 29. März | 2009 |
| Belgien | 25. Januar | 2010 | 25. Juli | 2010 |
| Benin | 27. September | 2019 | 27. März | 2020 |
| Bosnien und Herzegowina | 28. November | 2007 | 28. Mai | 2008 |
| Brasilien | 30. November | 2010 | 30. Mai | 2011 |
| Bulgarien | 7. November | 2005 | 12. November | 2006 |
| Burkina Faso | 10. Oktober | 2016 | 10. April | 2017 |
| Burundi | 13. Juli | 2012 | 13. Januar | 2013 |
| Chile | 18. August | 2009 | 18. Februar | 2010 |
| China | 10. Juni | 2010 | 10. Dezember | 2010 |
| Hongkong | 10. Juni | 2010 | 10. Dezember | 2010 |
| Macau | 10. Juni | 2010 | 10. Dezember | 2010 |
| Costa Rica | 27. April | 2009 | 27. Oktober | 2009 |
| Côte d’Ivoire | 25. Mai | 2016 | 25. November | 2016 |
| Dänemark | 28. Juni | 2005 | 12. November | 2006 |
| Deutschland | 3. März | 2005 | 12. November | 2006 |
| Dominikanische Republik | 21. Juni | 2010 | 21. Dezember | 2010 |
| Ecuador | 10. März | 2009 | 10. September | 2009 |
| El Salvador | 23. März | 2006 | 12. November | 2006 |
| Estland | 18. Dezember | 2006 | 18. Juni | 2007 |
| Finnland | 23. März | 2005 | 12. November | 2006 |
| Frankreich | 31. Oktober | 2006 | 30. April | 2007 |
| Gabun | 22. September | 2010 | 22. März | 2011 |
| Georgien | 22. Dezember | 2008 | 22. Juni | 2009 |
| Grenada | 10. Dezember | 2014 | 10. Juni | 2015 |
| Griechenland | 21. Oktober | 2014 | 21. April | 2015 |
| Guatemala | 28. Februar | 2008 | 28. August | 2008 |
| Guinea-Bissau | 6. August | 2008 | 6. Februar | 2009 |
| Heiliger Stuhl* | 13. Dezember | 2005 | 12. November | 2006 |
| Honduras | 16. August | 2010 | 16. Februar | 2011 |
| Indien | 18. Mai | 2005 | 12. November | 2006 |
| Irak | 24. September | 2014 | 24. März | 2015 |
| Irland | 8. November | 2006 | 8. Mai | 2007 |
| Island | 22. August | 2008 | 22. Februar | 2009 |
| Italien | 11. Februar | 2010 | 11. August | 2010 |
| Jamaika | 25. September | 2008 | 25. März | 2009 |
| Kamerun | 7. Dezember | 2010 | 7. Juni | 2011 |
| Kanada | 19. Mai | 2009 | 19. November | 2009 |
| Katar | 16. November | 2009 | 16. Mai | 2010 |
| Korea (Süd-) | 23. Januar | 2008 | 23. Juli | 2008 |
| Kroatien | 7. Februar | 2005 | 12. November | 2006 |
| Kuba | 14. November | 2012 | 14. Mai | 2013 |
| Kuwait | 24. Mai | 2013 | 24. November | 2013 |
| Laos | 2. Februar | 2012 | 2. August | 2012 |
| Lesotho | 25. April | 2016 | 25. Oktober | 2016 |
| Lettland | 16. September | 2009 | 16. März | 2010 |
| Liberia | 16. September | 2005 | 12. November | 2006 |
| Liechtenstein | 12. Mai | 2006 | 12. November | 2006 |
| Litauen | 29. September | 2004 | 12. November | 2006 |
| Luxemburg | 13. Juni | 2005 | 12. November | 2006 |
| Madagaskar | 14. März | 2008 | 14. September | 2008 |
| Mali | 24. April | 2009 | 24. Oktober | 2009 |
| Malta | 22. September | 2006 | 22. März | 2007 |
| Mauritius | 2. November | 2018 | 2. Mai | 2019 |
| Moldau | 21. April | 2008 | 21. Oktober | 2008 |
| Montenegro | 20. Mai | 2016 | 20. November | 2016 |
| Neuseeland | 2. Oktober | 2007 | 2. April | 2008 |
| Tokelau | 2. Oktober | 2007 | 2. April | 2008 |
| Nicaragua | 15. September | 2005 | 12. November | 2006 |
| Niederlandea | 18. Juli | 2005 | 12. November | 2006 |
| Karibische Gebiete (Bonaire, Sint Eustatius und Saba) | 28. April | 2014 | 28. April | 2014 |
| Nordmazedonien | 19. März | 2007 | 19. September | 2007 |
| Norwegen | 8. Dezember | 2005 | 12. November | 2006 |
| Österreich | 1. Oktober | 2007 | 1. April | 2008 |
| Pakistan | 3. Februar | 2009 | 3. August | 2009 |
| Palästina | 29. Dezember | 2017 | 29. Juni | 2018 |
| Panama | 29. November | 2010 | 29. Mai | 2011 |
| Paraguay | 3. Dezember | 2008 | 3. Juni | 2009 |
| Peru | 29. Mai | 2009 | 29. November | 2009 |
| Philippinen | 10. Mai | 2022 | 10. November | 2022 |
| Polen | 26. September | 2011 | 26. März | 2012 |
| Portugal | 22. Februar | 2008 | 22. August | 2008 |
| Rumänien | 29. Januar | 2008 | 29. Juli | 2008 |
| Russland | 21. Juli | 2008 | 21. Januar | 2009 |
| Sambia | 25. September | 2013 | 25. März | 2014 |
| Saudi-Arabien | 8. Januar | 2010 | 8. Juli | 2010 |
| Schweden | 2. Juni | 2004 | 12. November | 2006 |
| Schweiz | 12. Mai | 2006 | 12. November | 2006 |
| Senegal | 6. November | 2008 | 6. Mai | 2009 |
| Sierra Leone | 30. September | 2004 | 12. November | 2006 |
| Slowakei | 23. März | 2006 | 12. November | 2006 |
| Slowenien | 22. Februar | 2007 | 22. August | 2007 |
| Spanien | 9. Februar | 2007 | 9. August | 2007 |
| St. Vincent und die Grenadinen | 6. Dezember | 2010 | 6. Juni | 2011 |
| Südafrika | 24. Januar | 2012 | 24. Juli | 2012 |
| Tadschikistan | 18. Mai | 2006 | 18. November | 2006 |
| Trinidad und Tobago | 29. Juli | 2024 | 29. Januar | 2025 |
| Tschechische Republik | 6. Juni | 2006 | 6. Dezember | 2006 |
| Tunesien | 7. März | 2008 | 7. September | 2008 |
| Turkmenistan | 23. Juli | 2012 | 23. Januar | 2013 |
| Ukraine | 17. Mai | 2005 | 12. November | 2006 |
| Ungarn | 13. November | 2006 | 13. Mai | 2007 |
| Uruguay | 7. August | 2007 | 7. Februar | 2008 |
| Vereinigte Arabische Emirate | 26. Februar | 2009 | 26. August | 2009 |
| Vereinigtes Königreich | 13. Mai | 2024 | 13. November | 2024 |
| Vereinigte Staaten* | 21. Januar | 2009 | 21. Juli | 2009 |
| Zypern | 11. März | 2010 | 11. September | 2010 |
| * Vorbehalte und Erklärungen. Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen:http://treaties.un.org/eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern bezogen werden. | ||||
| a Für das Königreich in Europa. |
| In den für Deutschland und Österreich amtlichen deutschsprachigen Übersetzungen verwendete Begriffe: | In den für die Schweiz und Liechtenstein amtlichen deutschsprachigen Übersetzungen verwendete Begriffe: |
|---|---|
| explosive Kampfmittel | explosive Munition |
| explosive Kampfmittelaltlasten | bestehende explosive Kriegsmunitionsrückstände |
| explosive Kampfmittelrückstände | explosive Kriegsmunitionsrückstände |
Die amtliche schweizerische Übersetzung ist mit den Aussenministerien Deutschlands, Österreichs und Liechtensteins abgestimmt. Deutschland und Österreich werden in ihren amtlichen deutschsprachigen Übersetzungen durchgehend die in der nachfolgenden Übersicht wiedergegebenen abweichenden Begriffe verwenden und die daraus folgenden notwendigen grammatischen Anpassungen vornehmen: ↩
AS 2006 3869 ↩
SR 0.120 ↩
SR 0.515.091 ↩
SR 0.515.091.3 ↩
SR 0.515.091.2 ↩
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