0.515.092•Übereinkommen über das Verbot des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Anti-Personenminen und über deren Vernichtung
0.515.092Multilateral International Treaty01.03.1999
Abgeschlossen in Oslo am 18. September 1997
Von der Bundesversammlung genehmigt am 4. März 19981
Ratifikationsurkunde von der Schweiz hinterlegt am 24. März 1998
In Kraft getreten für die Schweiz am 1. März 1999
(Stand am 14. April 2026)
Präambel
Die Vertragsstaaten,
entschlossen, das Leiden und Sterben zu beenden, das durch Anti-Personenminen verursacht wird, die jede Woche Hunderte von Menschen, überwiegend unschuldige, wehrlose Zivilpersonen und insbesondere Kinder, töten oder verstümmeln, die wirtschaftliche Entwicklung und den Wiederaufbau behindern, die Rückführung von Flüchtlingen und die Rückkehr von Binnenvertriebenen erschweren und noch Jahre nach ihrer Verlegung weitere schwerwiegende Folgen nach sich ziehen,
überzeugt von der Notwendigkeit, dass sie auf wirksame und aufeinander abgestimmte Weise ihr möglichstes beitragen, um sich der Herausforderung zu stellen, die auf der ganzen Welt verlegten Anti-Personenminen zu räumen und deren Vernichtung sicherzustellen,
in dem Wunsch, bei der Unterstützung der Fürsorge und Rehabilitation einschliesslich der sozialen und wirtschaftlichen Wiedereingliederung von Minenopfern ihr möglichstes zu tun,
in der Erkenntnis, dass ein vollständiges Verbot von Anti-Personenminen auch eine wichtige vertrauensbildende Massnahme darstellen würde,
erfreut über die Annahme des Protokolls über das Verbot oder die Beschränkung des Einsatzes von Minen, Sprengfallen und anderen Vorrichtungen in der am 3. Mai 1996 geänderten Fassung zu dem Übereinkommen über das Verbot oder die Beschränkung des Einsatzes bestimmter konventioneller Waffen, die übermässige Leiden verursachen oder unterschiedslos wirken können2, und mit dem Aufruf, dass dieses Protokoll bald durch alle Staaten ratifiziert wird, die dies noch nicht getan haben,
sowie erfreut über die Resolution 51/45 S der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1996, in der alle Staaten eindringlich aufgefordert werden, mit Nachdruck den Abschluss eines wirksamen, rechtsverbindlichen internationalen Übereinkommens zum Zweck des Verbots des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Anti-Personenminen zu verfolgen,
erfreut ferner über die Massnahmen, die in den letzten Jahren sowohl einseitig als auch mehrseitig mit dem Ziel des Verbots, der Beschränkung oder der Aussetzung des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Anti‑Personenminen ergriffen worden sind,
unter Betonung der Rolle des öffentlichen Gewissens bei der Förderung der Grundsätze der Menschlichkeit, erkennbar an dem Ruf nach einem vollständigen Verbot von Anti-Personenminen, und in Anerkennung der diesbezüglichen Anstrengungen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, der Internationalen Kampagne gegen Landminen und zahlreicher anderer nichtstaatlicher Organisationen weltweit,
eingedenk der Erklärung von Ottawa vom 5. Oktober 1996 und der Erklärung von Brüssel vom 27. Juni 1997, in denen die Staatengemeinschaft eindringlich aufgefordert wird, ein rechtsverbindliches internationales Übereinkommen auszuhandeln, durch das der Einsatz, die Lagerung, die Herstellung und die Weitergabe von Anti-Personenminen verboten werden,
dem Wunsch Nachdruck verleihend, alle Staaten für den Beitritt zu diesem Übereinkommen zu gewinnen, sowie entschlossen, in allen einschlägigen Gremien, darunter den Vereinten Nationen, der Abrüstungskonferenz, regionalen Organisationen und Gruppierungen sowie Überprüfungskonferenzen zum Übereinkommen über das Verbot oder die Beschränkung des Einsatzes bestimmter konventioneller Waffen, die übermässige Leiden verursachen oder unterschiedslos wirken können, nach besten Kräften auf seine weltweite Geltung hinzuwirken,
gestützt auf den Grundsatz des humanitären Völkerrechts, nach dem die an einem bewaffneten Konflikt beteiligten Parteien kein unbeschränktes Recht in der Wahl der Methoden und Mittel der Kriegführung haben, auf den Grundsatz, nach dem es verboten ist, in bewaffneten Konflikten Waffen, Geschosse und Materialien sowie Methoden der Kriegführung zu verwenden, die geeignet sind, überflüssige Verletzungen oder unnötige Leiden zu verursachen, und auf den Grundsatz, nach dem zwischen Zivilpersonen und Kombattanten unterschieden werden muss –
sind wie folgt übereingekommen:
2. Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich, alle Anti-Personenminen nach Massgabe dieses Übereinkommens zu vernichten oder deren Vernichtung sicherzustellen.
Soweit in Artikel 3 nichts anderes bestimmt ist, verpflichtet sich jeder Vertragsstaat, alle gelagerten Anti-Personenminen, die sich in seinem Eigentum oder Besitz oder unter seiner Hoheitsgewalt oder Kontrolle befinden, so bald wie möglich, spätestens jedoch vier Jahre, nachdem dieses Übereinkommen für den betreffenden Vertragsstaat in Kraft getreten ist, zu vernichten oder ihre Vernichtung sicherzustellen.
ii) Angaben über die dem Vertragsstaat für die Vernichtung aller Anti-Personenminen zur Verfügung stehenden finanziellen und technischen Mittel und
iii) Angaben über Umstände, die den Vertragsstaat daran hindern, alle Anti-Personenminen in verminten Gebieten zu vernichten;
c) Angaben über die humanitären, sozialen, wirtschaftlichen und umweltbezogenen Auswirkungen der Fristverlängerung und
d) sonstige für das Ersuchen um die vorgeschlagene Fristverlängerung sachdienliche Informationen.
5. Das Treffen der Vertragsstaaten oder die Überprüfungskonferenz prüft das Ersuchen unter Berücksichtigung der in Absatz 4 genannten Angaben und entscheidet mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden und abstimmenden Vertragsstaaten, ob dem Ersuchen um Fristverlängerung stattgegeben wird.
6. Diese Fristverlängerung kann bei Vorlage eines neuen Ersuchens nach den Absätzen 3–5 erneuert werden. In dem Ersuchen um weitere Verlängerung legt der Vertragsstaat zusätzliche sachdienliche Informationen darüber vor, welche Massnahmen im Sinne dieses Artikels während der vorangegangenen Fristverlängerung ergriffen worden sind.
2. Die nach diesem Artikel gelieferten Informationen werden von den Vertragsstaaten alljährlich auf den neuesten Stand gebracht; spätestens am 30. April eines jeden Jahres wird dem Generalsekretär der Vereinten Nationen ein Bericht über das jeweils vorangegangene Kalenderjahr vorgelegt.
3. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen leitet alle ihm zugegangenen Berichte an die Vertragsstaaten weiter.
Trifft der ersuchte Vertragsstaat derartige Regelungen, so bemüht er sich nach besten Kräften, auf andere Weise die Einhaltung dieses Übereinkommens darzulegen. 15. Die Mission zur Tatsachenermittlung darf sich im Hoheitsgebiet des betroffenen Vertragsstaats nicht länger als 14 Tage und an einer bestimmten Stätte nicht länger als 7 Tage aufhalten, soweit nichts anderes vereinbart ist. 16. Alle Informationen, die vertraulich zur Verfügung gestellt werden und nicht mit dem Gegenstand der Mission zur Tatsachenermittlung im Zusammenhang stehen, sind vertraulich zu behandeln. 17. Die Mission zur Tatsachenermittlung berichtet dem Treffen der Vertragsstaaten beziehungsweise dem Sondertreffen der Vertragsstaaten über den Generalsekretär der Vereinten Nationen über die Ergebnisse ihrer Feststellungen. 18. Das Treffen der Vertragsstaaten beziehungsweise das Sondertreffen der Vertragsstaaten prüft alle sachdienlichen Informationen, einschliesslich des von der Mission zur Tatsachenermittlung vorgelegten Berichts, und kann den ersuchten Vertragsstaat auffordern, innerhalb eines bestimmten Zeitraums Massnahmen in der Frage der Nichteinhaltung zu ergreifen. Der ersuchte Vertragsstaat berichtet über alle im Zusammenhang mit dieser Aufforderung getroffenen Massnahmen. 19. Das Treffen der Vertragsstaaten beziehungsweise das Sondertreffen der Vertragsstaaten kann den betroffenen Vertragsstaaten Möglichkeiten zur weiteren Klarstellung oder Lösung der zu prüfenden Angelegenheit, einschliesslich der Einleitung geeigneter, im Einklang mit dem Völkerrecht stehender Verfahren, vorschlagen. Wird gegebenenfalls festgestellt, dass das betreffende Problem auf Umstände zurückzuführen ist, die nicht der Kontrolle des ersuchten Vertragsstaats unterliegen, so kann das Treffen der Vertragsstaaten beziehungsweise das Sondertreffen der Vertragsstaaten geeignete Massnahmen empfehlen, darunter auch Massnahmen der Zusammenarbeit nach Artikel 6. 20. Das Treffen der Vertragsstaaten beziehungsweise das Sondertreffen der Vertragsstaaten bemüht sich nach Kräften, die in den Absätzen 18 und 19 genannten Beschlüsse durch Konsens oder andernfalls mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden und abstimmenden Vertragsstaaten zu fassen.
Jeder Vertragsstaat trifft alle geeigneten gesetzlichen, verwaltungsmässigen und sonstigen Massnahmen, einschliesslich der Verhängung von Strafen, um jede Tätigkeit, die einem Vertragsstaat aufgrund dieses Übereinkommens verboten ist und von Personen oder in Gebieten unter seiner Hoheitsgewalt oder Kontrolle vorgenommen wird, zu verhüten und zu unterbinden.
2. Das erste Treffen der Vertragsstaaten wird vom Generalsekretär der Vereinten Nationen innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens einberufen. Die nachfolgenden Treffen werden vom Generalsekretär der Vereinten Nationen alljährlich bis zur ersten Überprüfungskonferenz einberufen.
3. Unter den in Artikel 8 genannten Voraussetzungen beruft der Generalsekretär der Vereinten Nationen ein Sondertreffen der Vertragsstaaten ein.
4. Staaten, die nicht Vertragsparteien dieses Übereinkommens sind, sowie die Vereinten Nationen, sonstige einschlägige internationale Organisationen oder Einrichtungen, regionale Organisationen, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und einschlägige nichtstaatliche Organisationen können entsprechend den vereinbarten Verfahrensregeln als Beobachter zu diesen Treffen eingeladen werden.
3. Staaten, die nicht Vertragsparteien dieses Übereinkommens sind, sowie die Vereinten Nationen, sonstige einschlägige internationale Organisationen oder Einrichtungen, regionale Organisationen, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und einschlägige nichtstaatliche Organisationen können entsprechend den vereinbarten Verfahrensregeln als Beobachter zu jeder Überprüfungskonferenz eingeladen werden.
Dieses in Oslo, Norwegen, am 18. September 1997 beschlossene Übereinkommen liegt für alle Staaten vom 3. Dezember 1997 bis zum 4. Dezember 1997 in Ottawa, Kanada, und vom 5. Dezember 1997 bis zu seinem Inkrafttreten am Sitz der Vereinten Nationen in New York zur Unterzeichnung auf.
Jeder Vertragsstaat kann bei seiner Ratifikation, Annahme, Genehmigung oder bei seinem Beitritt erklären, dass er Artikel 1 Absatz 1 dieses Übereinkommens bis zu dessen Inkrafttreten vorläufig anwenden wird.
Vorbehalte zu den Artikeln dieses Übereinkommens sind nicht zulässig.
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen wird hiermit zum Depositar dieses Übereinkommens bestimmt.
Die Urschrift dieses Übereinkommens, dessen arabischer, chinesischer, englischer, französischer, russischer und spanischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, wird beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt.
Geschehen in Oslo am 18. September 1997.
(Es folgen die Unterschriften)
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Nachfolgeerklärung (N) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Afghanistan | 11. September | 2002 B | 1. März | 2003 |
| Albanien | 29. Februar | 2000 | 1. August | 2000 |
| Algerien | 9. Oktober | 2001 | 1. April | 2001 |
| Andorra | 29. Juni | 1998 | 1. März | 1999 |
| Angola | 5. Juli | 2002 | 1. Januar | 2003 |
| Antigua und Barbuda | 3. Mai | 1999 | 1. November | 1999 |
| Äquatorialguinea | 16. September | 1998 B | 1. März | 1999 |
| Argentinien* | 14. September | 1999 | 1. März | 2000 |
| Äthiopien | 17. Dezember | 2004 | 1. Juni | 2005 |
| Australien* | 14. Januar | 1999 | 1. Juli | 1999 |
| Bahamas | 31. Juli | 1998 | 1. März | 1999 |
| Bangladesch | 6. September | 2000 | 1. März | 2001 |
| Barbados | 26. Januar | 1999 | 1. Juli | 1999 |
| Belarus | 3. September | 2003 B | 1. Februar | 2004 |
| Belgien | 4. September | 1998 | 1. März | 1999 |
| Belize | 23. April | 1998 | 1. März | 1999 |
| Benin | 25. September | 1998 | 1. März | 1999 |
| Bhutan | 18. August | 2005 B | 1. Februar | 2006 |
| Bolivien | 9. Juni | 1998 | 1. März | 1999 |
| Bosnien und Herzegowina | 8. September | 1998 | 1. März | 1999 |
| Botsuana | 1. März | 2000 | 1. September | 2000 |
| Brasilien | 30. April | 1999 | 1. Oktober | 1999 |
| Brunei | 24. April | 2006 | 1. Oktober | 2006 |
| Bulgarien | 4. September | 1998 | 1. März | 1999 |
| Burkina Faso | 16. September | 1998 | 1. März | 1999 |
| Burundi | 22. Oktober | 2003 | 1. April | 2004 |
| Chile* | 10. September | 2001 | 1. März | 2002 |
| Cook-Inseln | 15. März | 2006 | 1. September | 2006 |
| Costa Rica | 17. März | 1999 | 1. September | 1999 |
| Côte d’Ivoire | 30. Juni | 2000 | 1. Dezember | 2000 |
| Dänemark | 8. Juni | 1998 | 1. März | 1999 |
| Deutschland | 23. Juli | 1998 | 1. März | 1999 |
| Dominica | 26. März | 1999 | 1. September | 1999 |
| Dominikanische Republik | 30. Juni | 2000 | 1. Dezember | 2000 |
| Dschibuti | 18. Mai | 1998 | 1. März | 1999 |
| Ecuador | 29. April | 1999 | 1. Oktober | 1999 |
| El Salvador | 27. Januar | 1999 | 1. Juli | 1999 |
| Eritrea | 27. August | 2001 B | 1. Februar | 2002 |
| Eswatini | 22. Dezember | 1998 | 1. Juni | 1999 |
| Fidschi | 10. Juni | 1998 | 1. März | 1999 |
| Frankreich | 23. Juli | 1998 | 1. März | 1999 |
| Gabun | 8. September | 2000 | 1. März | 2001 |
| Gambia | 23. September | 2002 | 1. März | 2003 |
| Ghana | 30. Juni | 2000 | 1. Dezember | 2000 |
| Grenada | 19. August | 1998 | 1. März | 1999 |
| Griechenland* | 25. September | 2003 | 1. März | 2004 |
| Guatemala | 26. März | 1999 | 1. September | 1999 |
| Guinea | 8. Oktober | 1998 | 1. April | 1999 |
| Guinea-Bissau | 22. Mai | 2001 | 1. November | 2001 |
| Guyana | 5. August | 2003 | 1. Februar | 2004 |
| Haiti | 15. Februar | 2006 | 1. August | 2006 |
| Heiliger Stuhl | 17. Februar | 1998 | 1. März | 1999 |
| Honduras | 24. September | 1998 | 1. März | 1999 |
| Indonesien | 16. Februar | 2007 | 1. August | 2007 |
| Irak | 15. August | 2007 B | 1. Februar | 2008 |
| Irland | 3. Dezember | 1997 | 1. März | 1999 |
| Island | 5. Mai | 1999 | 1. November | 1999 |
| Italien | 23. April | 1999 | 1. Oktober | 1999 |
| Jamaika | 17. Juli | 1998 | 1. März | 1999 |
| Japan | 30. September | 1998 | 1. März | 1999 |
| Jemen | 1. September | 1998 | 1. März | 1999 |
| Jordanien | 13. November | 1998 | 1. Mai | 1999 |
| Kambodscha | 28. Juli | 1999 | 1. Januar | 2000 |
| Kamerun | 19. September | 2002 | 1. März | 2003 |
| Kanada* | 3. Dezember | 1997 | 1. März | 1999 |
| Kap Verde | 14. Mai | 2001 | 1. November | 2001 |
| Katar | 13. Oktober | 1998 | 1. April | 1999 |
| Kenia | 23. Januar | 2001 | 1. Juli | 2001 |
| Kiribati | 7. September | 2000 B | 1. März | 2001 |
| Kolumbien | 6. September | 2000 | 1. März | 2001 |
| Komoren | 19. September | 2002 B | 1. März | 2003 |
| Kongo (Brazzaville) | 4. Mai | 2001 B | 1. November | 2001 |
| Kongo (Kinshasa) | 2. Mai | 2002 B | 1. November | 2002 |
| Kroatien | 20. Mai | 1998 | 1. März | 1999 |
| Kuwait | 30. Juli | 2007 B | 1. Januar | 2008 |
| Lesotho | 2. Dezember | 1998 | 1. Juni | 1999 |
| Liberia | 23. Dezember | 1999 B | 1. Juni | 2000 |
| Liechtenstein | 5. Oktober | 1999 | 1. April | 2000 |
| Luxemburg | 14. Juni | 1999 | 1. Dezember | 1999 |
| Madagaskar | 16. September | 1999 | 1. März | 2000 |
| Malawi | 13. August | 1998 | 1. März | 1999 |
| Malaysia | 22. April | 1999 | 1. Oktober | 1999 |
| Malediven | 7. September | 2000 | 1. März | 2001 |
| Mali | 2. Juni | 1998 | 1. März | 1999 |
| Malta | 7. Mai | 2001 | 1. November | 2001 |
| Marshallinseln | 12. März | 2025 | 1. September | 2025 |
| Mauretanien | 21. Juli | 2000 | 1. Januar | 2001 |
| Mauritius* | 3. Dezember | 1997 | 1. März | 1999 |
| Mexiko | 9. Juni | 1998 | 1. März | 1999 |
| Moldau | 8. September | 2000 | 1. März | 2001 |
| Monaco | 17. November | 1998 | 1. Mai | 1999 |
| Montenegro* | 23. Oktober | 2006 N | 3. Juni | 2006 |
| Mosambik | 25. August | 1998 | 1. März | 1999 |
| Namibia | 21. September | 1998 | 1. März | 1999 |
| Nauru | 7. August | 2000 B | 1. Februar | 2001 |
| Neuseeland* | 27. Januar | 1999 | 1. Juli | 1999 |
| Nicaragua | 30. November | 1998 | 1. Mai | 1999 |
| Niederlandea | 12. April | 1999 | 1. Oktober | 1999 |
| Karibische Gebiete (Bonaire, Sint Eustatius und Saba) | 21. Februar | 2014 | 21. Februar | 2014 |
| Niger | 23. März | 1999 | 1. September | 1999 |
| Nigeria | 27. September | 2001 B | 1. März | 2002 |
| Niue | 15. April | 1998 | 1. März | 1999 |
| Nordmazedonien | 9. September | 1998 B | 1. März | 1999 |
| Norwegen | 9. Juli | 1998 | 1. März | 1999 |
| Oman | 20. August | 2014 B | 1. Februar | 2015 |
| Österreich* | 29. Juni | 1998 | 1. März | 1999 |
| Palästina | 29. Dezember | 2017 B | 1. Juni | 2018 |
| Palau | 19. November | 2007 B | 1. Mai | 2008 |
| Panama | 7. Oktober | 1998 | 1. April | 1999 |
| Papua-Neuguinea | 28. Juni | 2004 B | 1. Dezember | 2004 |
| Paraguay | 13. November | 1998 | 1. Mai | 1999 |
| Peru | 17. Juni | 1998 | 1. März | 1999 |
| Philippinen | 15. Februar | 2000 | 1. August | 2000 |
| Portugal | 19. Februar | 1999 | 1. August | 1999 |
| Ruanda | 8. Juni | 2000 | 1. Dezember | 2000 |
| Rumänien | 30. November | 2000 | 1. Mai | 2001 |
| Salomoninseln | 26. Januar | 1999 | 1. Juli | 1999 |
| Sambia | 23. Februar | 2001 | 1. August | 2001 |
| Samoa | 23. Juli | 1998 | 1. März | 1999 |
| San Marino | 18. März | 1998 | 1. März | 1999 |
| São Tomé und Príncipe | 31. März | 2003 | 1. September | 2003 |
| Schweden* | 30. November | 1998 | 1. Mai | 1999 |
| Schweiz* | 24. März | 1998 | 1. März | 1999 |
| Senegal | 24. September | 1998 | 1. März | 1999 |
| Serbien* | 18. September | 2003 B | 1. März | 2004 |
| Seychellen | 2. Juni | 2000 | 1. Dezember | 2000 |
| Sierra Leone | 25. April | 2001 | 1. Oktober | 2001 |
| Simbabwe | 18. Juni | 1998 | 1. März | 1999 |
| Slowakei | 25. Februar | 1999 | 1. August | 1999 |
| Slowenien | 27. Oktober | 1998 | 1. April | 1999 |
| Somalia | 16. April | 2012 B | 1. Oktober | 2012 |
| Spanien | 19. Januar | 1999 | 1. Juli | 1999 |
| Sri Lanka | 13. Dezember | 2017 B | 1. Juni | 2018 |
| St. Kitts und Nevis | 2. Dezember | 1998 | 1. Juni | 1999 |
| St. Lucia | 13. April | 1999 | 1. Oktober | 1999 |
| St. Vincent und die Grenadinen | 1. August | 2001 | 1. Februar | 2002 |
| Südafrika* | 26. Juni | 1998 | 1. März | 1999 |
| Südsudan | 11. November | 2011 N | 9. Juli | 2011 |
| Sudan | 13. Oktober | 2003 | 1. April | 2004 |
| Suriname | 23. Mai | 2002 | 1. November | 2002 |
| Tadschikistan | 12. Oktober | 1999 B | 1. April | 2000 |
| Tansania | 13. November | 2000 | 1. Mai | 2001 |
| Thailand | 27. November | 1998 | 1. Mai | 1999 |
| Timor-Leste | 7. Mai | 2003 B | 1. November | 2003 |
| Togo | 9. März | 2000 | 1. September | 2000 |
| Tonga | 25. Juni | 2025 B | 1. Dezember | 2025 |
| Trinidad und Tobago | 27. April | 1998 | 1. März | 1999 |
| Tschad | 6. Mai | 1999 | 1. November | 1999 |
| Tschechische Republik* | 26. Oktober | 1999 | 1. April | 2000 |
| Tunesien | 9. Juli | 1999 | 1. Januar | 2000 |
| Türkei | 25. September | 2003 B | 1. März | 2004 |
| Turkmenistan | 19. Januar | 1998 | 1. März | 1999 |
| Tuvalu | 13. September | 2011 B | 1. März | 2012 |
| Uganda | 25. Februar | 1999 | 1. August | 1999 |
| Ukraine* | 27. Dezember | 2005 | 1. Juni | 2006 |
| Ungarn* | 6. April | 1998 | 1. März | 1999 |
| Uruguay | 7. Juni | 2001 | 1. Dezember | 2001 |
| Vanuatu | 16. September | 2005 | 1. März | 2006 |
| Venezuela | 14. April | 1999 | 1. Oktober | 1999 |
| Vereinigtes Königreich* | 31. Juli | 1998 | 1. März | 1999 |
| Akrotiri und Dhekelia | 4. Dezember | 2001 | 4. Dezember | 2001 |
| Anguilla | 4. Dezember | 2001 | 4. Dezember | 2001 |
| Bermudas | 4. Dezember | 2001 | 4. Dezember | 2001 |
| Britische Jungferninseln | 4. Dezember | 2001 | 4. Dezember | 2001 |
| Britisches Antarktis-Territorium | 4. Dezember | 2001 | 4. Dezember | 2001 |
| Britisches Territorium im Indischen Ozean | 4. Dezember | 2001 | 4. Dezember | 2001 |
| Falkland-Inseln und abhängige Gebiete (Südgeorgien und Südliche Sandwich-Inseln) | 4. Dezember | 2001 | 4. Dezember | 2001 |
| Guernsey | 3. April | 2002 | 3. April | 2002 |
| Insel Man | 3. April | 2002 | 3. April | 2002 |
| Jersey | 3. April | 2002 | 3. April | 2002 |
| Kaimaninseln | 4. Dezember | 2001 | 4. Dezember | 2001 |
| Montserrat | 4. Dezember | 2001 | 4. Dezember | 2001 |
| Pitcairn-Inseln (Ducie, Oeno, Henderson und Pitcairn) | 4. Dezember | 2001 | 4. Dezember | 2001 |
| St. Helena und Nebengebiete (Ascension und Tristan da Cunha) | 4. Dezember | 2001 | 4. Dezember | 2001 |
| Turks- und Caicosinseln | 4. Dezember | 2001 | 4. Dezember | 2001 |
| Zentralafrikanische Republik | 8. November | 2002 B | 1. Mai | 2003 |
| Zypern | 17. Januar | 2003 | 1. Juli | 2003 |
| * Vorbehalte und Erklärungen. Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme jener der Schweiz. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen: http://treaties.un.org/ > Enregistrement et Publication > Recueil des Traités des Nations Unies eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden. | ||||
| a Für das Königreich in Europa. | ||||
| Erklärung zu Artikel 18«Die Schweiz erklärt, dass sie Artikel 1 Absatz 1 des Übereinkommens bis zu dessen Inkrafttreten vorläufig anwenden wird.» |
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"title": "Convenzione del 18 settembre 1997 sul divieto dell'impiego, del deposito, della fabbricazione e del trasferimento delle mine antiuomo e sulla loro distruzione",
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