0.520.3•Haager Abkommen für den Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten
0.520.3Multilateral International Treaty15.08.1962
Abgeschlossen in Den Haag am 14. Mai 1954
Von der Bundesversammlung genehmigt am 15. März 19621
Schweizerische Beitrittsurkunde hinterlegt am 15. Mai 1962
In Kraft getreten für die Schweiz am 15. August 1962
(Stand am 1. April 2025)
Die Hohen Vertragsparteien –
In der Erkenntnis, dass das Kulturgut während der letzten bewaffneten Konflikte schweren Schaden gelitten hat und infolge der Entwicklung der Kriegstechnik in zunehmendem Masse der Vernichtungsgefahr ausgesetzt ist;
In der Überzeugung, dass jede Schädigung von Kulturgut, gleichgültig welchem Volke es gehört, eine Schädigung des kulturellen Erbes der ganzen Menschheit bedeutet, weil jedes Volk seinen Beitrag zur Kultur der Welt leistet;
In der Erwägung, dass die Erhaltung des kulturellen Erbes für alle Völker der Welt von grosser Bedeutung ist, und dass es wesentlich ist, dieses Erbe unter internationalen Schutz zu stellen;
Geleitet von den Grundsätzen für den Schutz des Kulturguts bei bewaffneten Konflikten, die in den Haager Abkommen von 18992und 19073und im Washingtoner Vertrag vom 15. April 19354niedergelegt wurden;
In der Erwägung, dass dieser Schutz nur dann wirksam sein kann, wenn sowohl nationale als auch internationale Massnahmen ergriffen werden, um ihn schon in Friedenszeiten zu organisieren;
Entschlossen, alle zum Schutz des Kulturguts möglichen Massnahmen zu treffen –
haben folgendes vereinbart:
Kulturgut im Sinne dieses Abkommens sind, ohne Rücksicht auf Herkunft oder Eigentumsverhältnisse:
Der Schutz des Kulturguts im Sinne dieses Abkommens umfasst die Sicherung und die Respektierung solchen Guts.
Die Hohen Vertragsparteien verpflichten sich, schon in Friedenszeiten die Sicherung des auf ihrem eigenen Hoheitsgebiet befindlichen Kulturguts gegen die voraussehbaren Folgen eines bewaffneten Konflikts vorzubereiten, indem sie alle Massnahmen treffen, die sie für geeignet erachten.
Gemäss den Bestimmungen von Artikel 16 kann Kulturgut mit einem Kennzeichen versehen werden, das seine Feststellung erleichtert.
2. Ein Bergungsort für bewegliches Kulturgut kann, ohne Rücksicht auf seine Lage, ebenfalls unter Sonderschutz gestellt werden, wenn er so gebaut ist, dass er aller Wahrscheinlichkeit nach bei Bombardierungen nicht beschädigt werden kann.
3. Ein Denkmalzentrum gilt als zu militärischen Zwecken benutzt, wenn es, sei es auch nur im Durchgangsverkehr, für die Verschiebung von Militärpersonal oder Kriegsmaterial verwendet wird. Das gleiche gilt, wenn innerhalb eines Denkmalzentrums Handlungen durchgeführt werden, die in unmittelbarem Zusammenhang stehen mit militärischen Operationen, mit der Unterbringung von Militärpersonal oder mit der Herstellung von Kriegsmaterial.
4. Nicht als Benutzung zu militärischen Zwecken gilt die Bewachung von in Absatz 1 dieses Artikels bezeichnetem Kulturgut durch eigens dafür bestimmtes, bewaffnetes Wachpersonal oder die Anwesenheit von Polizeikräften, die normalerweise für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung verantwortlich sind, in der Nähe solchen Kulturguts.
5. Befindet sich ein Kulturgut im Sinne von Absatz 1 dieses Artikels in der Nähe eines wichtigen militärischen Objektes im Sinne desselben Absatzes, so kann es trotzdem unter Sonderschutz gestellt werden, wenn die diesen Schutz beantragende Hohe Vertragspartei sich verpflichtet, im Falle eines bewaffneten Konflikts das Objekt nicht zu benutzen und insbesondere, falls es sich um einen Hafen, Bahnhof oder Flugplatz handelt, jeden Verkehr davon abzuleiten. In diesem Falle muss die Umleitung schon in Friedenszeiten vorbereitet werden.
6. Die Gewährung des Sonderschutzes erfolgt durch Eintragung in das «Internationale Register für Kulturgut unter Sonderschutz». Diese Eintragung darf nur in Übereinstimmung mit den Bestimmungen dieses Abkommens und unter den in den Ausführungsbestimmungen5vorgesehenen Bedingungen vorgenommen werden.
Die Hohen Vertragsparteien verpflichten sich, die Unverletzlichkeit des unter Sonderschutz stehenden Kulturguts zu gewährleisten, indem sie vom Zeitpunkt der Eintragung in das Internationale Register an auf jede gegen solches Gut gerichtete feindselige Handlung und, ausser in den in Absatz 5 des Artikels 8 vorgesehenen Fällen, auf jede Benutzung dieses Guts oder seiner unmittelbaren Umgebung zu militärischen Zwecken verzichten.
Während eines bewaffneten Konflikts ist das unter Sonderschutz stehende Kulturgut mit dem in Artikel 16 beschriebenen Kennzeichen zu versehen und einer internationalen Überwachung gemäss den Ausführungsbestimmungen6zu diesem Abkommen zugänglich zu machen.
Das mit dem Schutz von Kulturgut betraute Personal ist, soweit sich dies mit den Erfordernissen der Sicherheit vereinbaren lässt, im Interesse dieses Gutes zu respektieren; fällt es in die Hände der Gegenpartei, so darf es seine Tätigkeit weiter ausüben, sofern das von ihm betreute Kulturgut ebenfalls in die Hände der Gegenpartei gefallen ist.
Das Verfahren zur Anwendung dieses Abkommens ist in den Ausführungsbestimmungen10festgelegt, die einen integrierenden Bestandteil des Abkommens bilden.
Dieses Abkommen und seine Ausführungsbestimmungen11werden unter Mitwirkung der Schutzmächte angewandt, die mit der Wahrung der Interessen der an dem Konflikt beteiligten Parteien betraut sind.
Die Hohen Vertragsparteien verpflichten sich, in Friedens‑ und in Konfliktzeiten für die weitestmögliche Verbreitung des Wortlautes dieses Abkommens und seiner Ausführungsbestimmungen14in ihren Ländern zu sorgen. Insbesondere verpflichten sie sich, die Behandlung des Problems in die militärischen und, wenn möglich, in die zivilen Ausbildungspläne aufzunehmen, so dass die Gesamtheit der Bevölkerung und namentlich die Streitkräfte und das mit dem Schutz des Kulturguts betraute Personal seine Grundsätze kennen lernen.
Die Hohen Vertragsparteien verpflichten sich, im Rahmen ihres Strafrechts alle erforderlichen Massnahmen zu treffen, um Personen jeder Staatsangehörigkeit, die sich einer Verletzung dieses Abkommens schuldig machen oder den Befehl zu einer solchen geben, zu verfolgen und strafrechtlich oder disziplinarisch zu bestrafen.
1. Dieses Abkommen ist in englischer, spanischer, französischer und russischer Sprache abgefasst; alle vier Fassungen sind in gleicher Weise verbindlich.
2. Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur wird Übersetzungen des Abkommens in die anderen Amtssprachen ihrer Hauptversammlung anfertigen lassen.
Dieses Abkommen trägt das Datum des 14. Mai 1954 und liegt bis zum 31. Dezember 1954 für alle zu der Haager Konferenz vom 21. April bis 14. Mai 1954 eingeladenen Staaten zur Unterzeichnung auf.
1. Die Unterzeichnerstaaten haben dieses Abkommen nach Massgabe ihrer eigenen verfassungsmässigen Verfahren zu ratifizieren.
2. Die Ratifikationsurkunden sind beim Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur zu hinterlegen.
Vom Zeitpunkt seines Inkrafttretens an steht dieses Abkommen allen Staaten zum Beitritt offen, die in Artikel 30 erwähnt sind und nicht unterzeichnet haben, sowie allen anderen Staaten, die vom Exekutivrat der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur zum Beitritt eingeladen werden. Der Beitritt erfolgt durch Hinterlegung einer Beitrittsurkunde beim Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur.
1. Dieses Abkommen tritt drei Monate nach Hinterlegung von fünf Ratifikationsurkunden in Kraft.
2. Späterhin tritt es für jede Hohe Vertragspartei drei Monate nach Hinterlegung ihrer Ratifikations‑ oder Beitrittserklärung in Kraft.
3. Treten die in den Artikeln 18 und 19 vorgesehenen Lagen ein, so werden die Ratifikations‑ und Beitrittserklärungen, die von den in den Konflikt verwickelten Parteien vor oder nach Beginn der Feindseligkeiten oder der Besetzung hinterlegt wurden, sofort wirksam. In diesen Fällen erlässt der Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur auf dem schnellsten Wege die in Artikel 38 vorgesehenen Benachrichtigungen.
1. Jeder Staat, der bei Inkrafttreten dieses Abkommens Vertragspartei ist, hat alle erforderlichen Massnahmen zu treffen, um seine wirksame Durchführung binnen sechs Monaten zu gewährleisten.
2. Für diejenigen Staaten, die ihre Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunde nach dem Inkrafttreten des Abkommens hinterlegen, beträgt die Frist sechs Monate, vom Tage der Hinterlegung der Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunde an gerechnet.
Jede der Hohen Vertragsparteien kann bei der Ratifizierung oder beim Beitritt oder zu jedem späteren Zeitpunkt durch Notifizierung an den Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur erklären, dass dieses Abkommen sich auf alle oder auf einzelne der Gebiete erstreckt, deren internationale Beziehungen sie wahrnimmt. Diese Notifizierung wird drei Monate nach dem Tage ihres Eingangs wirksam.
1. In den Beziehungen zwischen Mächten, die durch die Haager Abkommen betreffend die Gesetze und Gebräuche des Landkriegs (IV) und betreffend die Beschiessung durch Seestreitkräfte in Kriegszeiten (IX) – seien es die Abkommen vom 29. Juli 1899 oder vom 18. Oktober 190717– gebunden und gleichzeitig Vertragsparteien des vorliegenden Abkommens sind, ergänzt dieses letztere das genannte Seekriegsabkommen (IX) und die Ausführungsbestimmungen18im Anhang zum Landkriegsabkommen (IV); das in Artikel 5 des Seekriegsabkommens (IX) beschriebene Kennzeichen wird ersetzt durch das in Artikel 16 des vorliegenden Abkommens beschriebene in allen Fällen, in denen dieses selbst und seine Ausführungsbestimmungen die Verwendung des Kennzeichens vorsehen.
2. In den Beziehungen zwischen Mächten, die durch den Vertrag von Washington vom 15. April 193519über den Schutz künstlerischer und wissenschaftlicher Einrichtungen und geschichtlicher Denkmäler (Roerich‑Pakt) gebunden und gleichzeitig Vertragsparteien des vorliegenden Abkommens sind, ergänzt dieses letztere den Roerich‑Pakt und ersetzt die in Artikel III des Paktes beschriebene Flagge durch das Kennzeichen gemäss Artikel 16 des vorliegenden Abkommens in allen Fällen, in denen dieses selbst und seine Ausführungsbestimmungen die Verwendung des Kennzeichens vorsehen.
1. Jeder Hohen Vertragsparteien kann das vorliegende Abkommen für sich selbst oder für Gebiete, deren internationale Beziehungen sie wahrnimmt, kündigen.
2. Die Kündigung erfolgt durch eine schriftliche Erklärung, die beim Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur zu hinterlegen ist.
3. Die Kündigung wird ein Jahr nach Eingang der Kündigungserklärung wirksam. Ist jedoch die kündigende Partei beim Ablauf dieser Frist in einen bewaffneten Konflikt verwickelt, so wird die Kündigung nicht vor Einstellung der Feindseligkeiten oder vor Abschluss der Rückführung des Kulturgutes wirksam, je nachdem welcher Zeitpunkt der spätere ist.
Der Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur benachrichtigt die in den Artikeln 30 und 32 bezeichneten Staaten und die Vereinten Nationen von der Hinterlegung aller in den Artikeln 31, 32 und 39 vorgesehenen Ratifikations‑ und Beitrittsurkunden oder Annahmeerklärungen sowie von den in den Artikeln 35, 37 und 39 vorgesehenen Notifikationen und Kündigungen.
1. Jede der Hohen Vertragsparteien kann Abänderungen dieses Abkommens oder seiner Ausführungsbestimmungen20vorschlagen. Abänderungsvorschläge sind dem Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur zu unterbreiten, der ihren Wortlaut allen Hohen Vertragsparteien mit der Bitte übermittelt, ihn innerhalb von vier Monaten wissen zu lassen,
2. Der Generaldirektor übermittelt die gemäss Absatz 1 dieses Artikels bei ihm eingegangenen Antworten allen Hohen Vertragsparteien.
3. Sprechen sich alle Hohen Vertragsparteien, die innerhalb der vorgeschriebenen Frist dem Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur gemäss Absatz 1 Unterabsatz b dieses Artikels ihre Stellungnahme bekanntgegeben haben, für Annahme des Abänderungsvorschlags ohne Abhaltung einer Konferenz aus, so wird dieser Entscheid durch den Generaldirektor gemäss Artikel 38 bekannt gemacht. Die Abänderung tritt dann nach Ablauf von 90 Tagen, vom Datum der Bekanntmachung an gerechnet, für alle Hohen Vertragsparteien in Kraft.
4. Der Generaldirektor hat eine Konferenz der Hohen Vertragsparteien zur Erörterung des Abänderungsvorschlages einzuberufen, wenn mehr als ein Drittel der Hohen Vertragsparteien dies verlangt.
5. Abänderungsvorschläge zum Abkommen oder zu seinen Ausführungsbestimmungen, die gemäss dem in Absatz 4 dieses Artikels festgelegten Verfahren behandelt werden, treten erst in Kraft, nachdem sie von den an der Konferenz vertretenen Hohen Vertragsparteien einstimmig beschlossen und von allen Hohen Vertragsparteien angenommen worden sind.
6. Die Annahme durch die Hohen Vertragsparteien von Abänderungsvorschlägen zum Abkommen oder zu seinen Ausführungsbestimmungen, die von der in den Absätzen 4 und 5 erwähnten Konferenz beschlossen worden sind, erfolgt durch Hinterlegung einer förmlichen Erklärung beim Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur.
7. Nach Inkrafttreten von Abänderungen dieses Abkommens oder seiner Ausführungsbestimmungen steht nur der so abgeänderte Text des Abkommens oder seiner Ausführungsbestimmungen zur Ratifizierung oder zum Beitritt offen.
Gemäss Artikel 102 der Satzung der Vereinten Nationen21wird dieses Abkommen auf Ersuchen des Generaldirektors der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur beim Sekretariat der Vereinten Nationen eingetragen.
Zu Urkund dessen haben die gehörig bevollmächtigten Unterzeichneten dieses Abkommen unterschrieben.
Geschehen zu Den Haag, am 14. Mai 1954 in einem einzigen Exemplar, das in den Archiven der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur hinterlegt wird und von dem beglaubigte Ausfertigungen allen in den Artikeln 30 und 32 bezeichneten Staaten sowie den Vereinten Nationen übermittelt werden.
(Es folgen die Unterschriften)
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Nachfolgeerklärung (N) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Afghanistan | 26. Oktober | 2017 | 26. Januar | 2018 |
| Ägypten | 17. August | 1955 | 7. August | 1956 |
| Albanien | 20. Dezember | 1960 B | 20. März | 1961 |
| Angola | 7. Februar | 2012 B | 7. Mai | 2012 |
| Äquatorialguinea | 19. November | 2003 B | 19. Februar | 2004 |
| Argentinien | 22. März | 1989 B | 22. Juni | 1989 |
| Armenien | 5. September | 1993 N | 21. Dezember | 1991 |
| Aserbaidschan | 20. September | 1993 B | 20. Dezember | 1993 |
| Äthiopien | 31. August | 2015 B | 30. November | 2015 |
| Australien | 19. September | 1984 | 19. Dezember | 1984 |
| Bahrain | 26. August | 2008 B | 26. November | 2008 |
| Bangladesch | 23. Juni | 2006 B | 23. September | 2006 |
| Barbados | 9. April | 2002 B | 9. Juli | 2002 |
| Belarus | 7. Mai | 1957 | 7. August | 1957 |
| Belgien | 16. September | 1960 | 16. Dezember | 1960 |
| Benin | 17. April | 2012 B | 17. Juli | 2012 |
| Bolivien | 17. November | 2004 B | 17. Februar | 2005 |
| Bosnien und Herzegowina | 12. Juli | 1993 N | 6. März | 1992 |
| Botsuana | 3. Januar | 2002 B | 3. April | 2002 |
| Brasilien | 12. September | 1958 | 12. Dezember | 1958 |
| Bulgarien | 7. August | 1956 B | 7. November | 1956 |
| Burkina Faso | 18. Dezember | 1969 B | 18. März | 1970 |
| Chile | 11. September | 2008 B | 11. Dezember | 2008 |
| China | 5. Januar | 2000 B | 5. April | 2000 |
| Costa Rica | 3. Juni | 1998 B | 3. September | 1998 |
| Côte d’Ivoire | 24. Januar | 1980 B | 24. April | 1980 |
| Dänemark | 26. März | 2003 | 26. Juni | 2003 |
| Deutschland | 11. August | 1967 | 11. November | 1967 |
| Dominikanische Republik | 5. Januar | 1960 B | 5. April | 1960 |
| Dschibuti | 9. April | 2018 B | 9. Juli | 2018 |
| Ecuador | 2. Oktober | 1956 | 2. Januar | 1957 |
| El Salvador | 19. Juli | 2001 | 19. Oktober | 2001 |
| Eritrea | 6. August | 2004 B | 6. November | 2004 |
| Estland | 4. April | 1995 B | 4. Juli | 1995 |
| Finnland | 16. September | 1994 B | 16. Dezember | 1994 |
| Frankreich | 7. Juni | 1957 | 7. September | 1957 |
| Gabun | 4. Dezember | 1961 B | 4. März | 1962 |
| Georgien | 4. November | 1992 N | 21. Dezember | 1991 |
| Ghana | 25. Juli | 1960 B | 25. Oktober | 1960 |
| Griechenland | 9. Februar | 1981 | 9. Mai | 1981 |
| Guatemala | 2. Oktober | 1985 B | 2. Januar | 1986 |
| Guinea | 20. September | 1960 B | 20. Dezember | 1960 |
| Heiliger Stuhl | 24. Februar | 1958 B | 24. Mai | 1958 |
| Honduras | 25. Oktober | 2002 B | 25. Januar | 2003 |
| Indien | 16. Juni | 1958 | 16. September | 1958 |
| Indonesien | 10. Januar | 1967 | 10. April | 1967 |
| Irak | 21. Dezember | 1967 | 21. März | 1968 |
| Iran | 22. Juni | 1959 | 22. September | 1959 |
| Irland | 17. Mai | 2018 | 17. August | 2018 |
| Island | 5. Dezember | 2022 B | 5. März | 2023 |
| Israel | 3. Oktober | 1957 | 3. Januar | 1958 |
| Italien | 9. Mai | 1958 | 9. August | 1958 |
| Japan | 10. September | 2007 B | 10. Dezember | 2007 |
| Jemen | 6. Februar | 1970 B | 6. Mai | 1970 |
| Jordanien | 2. Oktober | 1957 | 2. Januar | 1958 |
| Kambodscha | 4. April | 1962 | 4. Juli | 1962 |
| Kamerun | 12. Oktober | 1961 B | 12. Januar | 1962 |
| Kanada | 11. Dezember | 1998 B | 11. März | 1999 |
| Kasachstan | 14. März | 1997 N | 21. Dezember | 1991 |
| Katar | 31. Juli | 1973 B | 31. Oktober | 1973 |
| Kirgisistan | 3. Juli | 1995 B | 3. Oktober | 1995 |
| Kolumbien | 18. Juni | 1998 B | 18. September | 1998 |
| Kongo (Kinshasa) | 18. April | 1961 B | 18. Juli | 1961 |
| Kroatien | 1. Juli | 1992 N | 8. Oktober | 1991 |
| Kuba | 26. November | 1957 | 26. Februar | 1958 |
| Kuwait | 6. Juni | 1969 B | 6. September | 1969 |
| Lettland | 19. Dezember | 2003 B | 19. März | 2004 |
| Libanon | 1. Juni | 1960 | 1. September | 1960 |
| Libyen | 19. November | 1957 | 19. Februar | 1958 |
| Liechtenstein | 28. April | 1960 B | 28. Juli | 1960 |
| Litauen | 27. Juli | 1998 B | 27. Oktober | 1998 |
| Luxemburg | 29. September | 1961 | 29. Dezember | 1961 |
| Madagaskar | 3. November | 1961 B | 3. Februar | 1962 |
| Malaysia | 12. Dezember | 1960 B | 12. März | 1961 |
| Mali | 18. Mai | 1961 B | 18. August | 1961 |
| Malta | 15. Juli | 2024 B | 15. Oktober | 2024 |
| Marokko | 30. August | 1968 B | 30. November | 1968 |
| Mauretanien | 7. Juli | 2023 B | 7. Oktober | 2023 |
| Mauritiusa | 22. September | 2006 B | 22. Dezember | 2006 |
| Mexiko | 7. Mai | 1956 | 7. August | 1956 |
| Moldau | 9. Dezember | 1999 B | 9. März | 2000 |
| Monaco | 10. Dezember | 1957 | 10. März | 1958 |
| Mongolei | 4. November | 1964 B | 4. Februar | 1965 |
| Montenegro | 26. April | 2007 N | 3. Juni | 2006 |
| Myanmar | 10. Februar | 1956 | 7. August | 1956 |
| Neuseelandb | 24. Juli | 2008 | 24. Oktober | 2008 |
| Nicaragua | 25. November | 1959 | 25. Februar | 1960 |
| Niederlande | 14. Oktober | 1958 | 14. Januar | 1959 |
| Karibische Gebiete (Bonaire, Sint Eustatius und Saba) | 10. Januar | 2011 | 10. Januar | 2011 |
| Niger | 6. Dezember | 1976 B | 6. März | 1977 |
| Nigeria | 5. Juni | 1961 B | 5. September | 1961 |
| Nordmazedonien | 30. April | 1997 N | 17. November | 1991 |
| Norwegen | 19. September | 1961 | 19. Dezember | 1961 |
| Oman | 26. Oktober | 1977 B | 26. Januar | 1978 |
| Österreich | 25. März | 1964 | 25. Juni | 1964 |
| Pakistan | 27. März | 1959 B | 27. Juni | 1959 |
| Palästina | 22. März | 2012 B | 22. Juni | 2012 |
| Panama | 17. Juli | 1962 B | 17. Oktober | 1962 |
| Paraguay | 9. November | 2004 B | 9. Februar | 2005 |
| Peru | 21. Juli | 1989 B | 21. Oktober | 1989 |
| Polen | 6. August | 1956 | 6. November | 1956 |
| Portugal | 4. August | 2000 | 4. November | 2000 |
| Ruanda | 28. Dezember | 2000 B | 28. März | 2001 |
| Rumänien | 21. März | 1958 | 21. Juni | 1958 |
| Russland | 4. Januar | 1957 | 4. April | 1957 |
| San Marino | 9. Februar | 1956 | 7. August | 1956 |
| Saudi-Arabien | 20. Januar | 1971 B | 20. April | 1971 |
| Schweden | 22. Januar | 1985 B | 22. April | 1985 |
| Schweiz | 15. Mai | 1962 B | 15. August | 1962 |
| Senegal | 17. Juni | 1987 B | 17. September | 1987 |
| Serbien | 11. September | 2001 N | 27. April | 1992 |
| Seychellen | 8. Oktober | 2003 B | 8. Januar | 2004 |
| Simbabwe | 9. Juni | 1998 B | 9. September | 1998 |
| Slowakei | 31. März | 1993 N | 1. Januar | 1993 |
| Slowenien | 5. November | 1992 N | 25. Juni | 1991 |
| Spanien | 7. Juli | 1960 | 7. Oktober | 1960 |
| Sri Lanka | 11. Mai | 2004 B | 11. August | 2004 |
| Südafrika | 18. Dezember | 2003 B | 18. März | 2004 |
| Sudan | 23. Juli | 1970 B | 23. Oktober | 1970 |
| Syrien | 6. März | 1958 | 6. Juni | 1958 |
| Tadschikistan | 28. August | 1992 N | 21. Dezember | 1991 |
| Tansania | 23. September | 1971 B | 23. Dezember | 1971 |
| Thailand | 2. Mai | 1958 B | 2. August | 1958 |
| Togo | 24. Januar | 2017 B | 24. April | 2017 |
| Tschad | 17. Juni | 2008 B | 17. September | 2008 |
| Tschechische Republik | 26. März | 1993 N | 1. Januar | 1993 |
| Tunesien | 28. Januar | 1981 B | 28. April | 1981 |
| Türkei | 15. Dezember | 1965 B | 15. März | 1966 |
| Turkmenistan | 22. Januar | 2018 B | 22. April | 2018 |
| Ukraine | 6. Februar | 1957 | 6. Mai | 1957 |
| Ungarn | 17. Mai | 1956 | 17. August | 1956 |
| Uruguay | 24. September | 1999 | 24. Dezember | 1999 |
| Usbekistan | 21. Februar | 1996 B | 21. Mai | 1996 |
| Venezuela | 9. Mai | 2005 B | 9. August | 2005 |
| Vereinigtes Königreich* ** | 12. September | 2017 | 12. Dezember | 2017 |
| Vereinigte Staaten | 13. Juni | 2009 | 13. Juni | 2009 |
| Zypern | 9. September | 1964 B | 9. Dezember | 1964 |
| * Vorbehalte und Erklärungen. ** Einwendungen. Die Vorbehalte, Erklärungen und Einwendungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO):www.unesco.org/fr/legal-affairs/convention-protection-cultural-property-event-armed-conflict-regulations-execution-convention?hub=415eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden. a Das Übereinkommen gilt für die Insel Mauritius, Rodrigues, Agalega, Tromelin, Cargados Carjos und den Archipel Chagos, einschliesslich Diego Garcia und jedwede andere Insel im Hoheitsgebiet des Staates Mauritius. b Das Übereinkommen gilt nicht für Tokelau. |
AS 1962 1005 ↩
SR 0.515.111 ↩
SR 0.515.112 ↩
Die Schweiz ist diesem Vertrag nicht beigetreten. ↩
SR 0.520.31 ↩
SR 0.520.31 ↩
SR 0.520.31 ↩
SR 0.520.31 ↩
SR 0.520.31 ↩
SR 0.520.31 ↩
SR 0.520.31 ↩
SR 0.520.31 ↩
SR 0.520.31 ↩
SR 0.520.31 ↩
SR 0.520.31 ↩
SR 0.520.31 ↩
SR 0.5 15 . 125 ↩
SR 0.520.31 ↩
Die Schweiz ist diesem Vertrag nicht beigetreten. ↩
SR 0.520.31 ↩
SR 0.120 ↩
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