0.748.112.12•Mehrseitige Vereinbarung über Flugsicherungs-Streckengebühren
0.748.112.12Multilateral International Treaty01.01.1986
Abgeschlossen in Brüssel am 12. Februar 1981
Von der Bundesversammlung genehmigt am 30. September 19821^
^Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 9. Februar 1983
In Kraft getreten für die Schweiz am 1. Januar 1986
(Stand am 2. Juli 2019)
Die Bundesrepublik Deutschland, die Republik Österreich, das Königreich Belgien, Spanien, die Französische Republik, das Vereinigte Königreich Grossbritannien und Nordirland, Irland, das Grossherzogtum Luxemburg, das Königreich der
Niederlande, die Portugiesische Republik, die Schweizerische Eidgenossenschaft,
im folgenden «die Vertragsstaaten» genannt,
die Europäische Organisation für Flugsicherung,
im folgenden «EUROCONTROL» genannt,
in der Erwägung, dass die Abkommen, die bestimmte europäische Staaten mit EUROCONTROL über die Einziehung von Flugsicherungs-Streckengebühren abgeschlossen haben, aufgrund der Änderung des Internationalen Übereinkommens über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luftfahrt «EUROCONTROL» vom 13. Dezember 19602ersetzt werden müssen,
in der Erkenntnis, dass sich die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Festlegung und Einziehung von Flugsicherungs-Streckengebühren in der Vergangenheit gut bewährt hat,
in dem Wunsch, die bestehende Zusammenarbeit fortzusetzen und zu verstärken,
in der Absicht, unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation ein möglichst vielen europäischen Staaten zugängliches, einheitliches europäisches System der Flugsicherungs-Streckengebühren anzuwenden,
in der Überzeugung, dass mit dieser Vereinheitlichung auch die Konsultation mit den Benutzern erleichtert wird,
in der Erwägung, dass es wünschenswert ist, dass die am System der Flugsicherungs-Streckengebühren der EUROCONTROL beteiligten Staaten die Befugnisse der Organisation auf dem Gebiet der Gebühreneinziehung verstärken,
in der Erkenntnis, dass dafür eine neue Rechtsgrundlage geschaffen werden muss,
haben folgendes vereinbart:
In der Erweiterten Kommission hat jeder Vertragsstaat eine Stimme, vorbehaltlich der Bestimmungen in Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b.
2. Der Erweiterten Kommission werden zu diesem Zweck folgende Aufgaben übertragen:
a) Sie legt die Grundsätze fest, die zur Ermittlung der in Absatz 1 Buchstabe a dieses Artikels genannten Kosten anzuwenden sind;
b) sie legt die Regeln für die Berechnung der Flugsicherungs-Streckengebühren fest;
c) sie genehmigt für jeden Erhebungszeitraum den Deckungssatz für die in Absatz 1 Buchstabe a dieses Artikels genannten Kosten;
d) sie bestimmt die Rechnungseinheit, in der die Flugsicherungs-Streckengebühren benannt werden;
e) sie legt die Anwendungsbedingungen des Systems einschliesslich der Zahlungsbedingungen, Gebührensätze, Tarife sowie deren Erhebungszeiträume fest;
f) sie legt die Grundsätze für Befreiungen von Flugsicherungs-Streckengebühren fest;
g) sie genehmigt die Berichte des Erweiterten Ausschusses;
h) sie legt die Finanzordnung für das System der Flugsicherungs-Streckengebühren fest;
i) sie genehmigt Vereinbarungen zwischen EUROCONTROL und jedem Staat, der die Einrichtungen und die technische Hilfe der EUROCONTROL im Zusammenhang mit Flugsicherungsgebühren in Anspruch zu nehmen wünscht, die nicht unter diese Vereinbarung fallen;
j) sie verabschiedet den vom Erweiterten Ausschuss nach Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe c vorgelegten Haushaltsvoranschlag.
3. Die Erweiterte Kommission gibt sich eine Geschäftsordnung. Diese bedarf der einmütigen Zustimmung aller Vertragsstaaten.
Im Erweiterten Ausschuss hat jeder Vertragsstaat eine Stimme, vorbehaltlich der Bestimmungen in Artikel 6 Absatz 2 Buchstabe b.
EUROCONTROL legt nach den geltenden Bestimmungen die Flugsicherungs-Streckengebühren fest, die für jeden Flug in dem in Artikel 1 genannten Luftraum geschuldet werden.
EUROCONTROL zieht die in Artikel 7 genannten Flugsicherungs-Streckengebühren ein. Zu diesem Zweck sind sie für jeden Flug eine einzige Gebühr, die eine einzige Forderung der EUROCONTROL darstellt und an ihrem Sitz zu erfüllen ist.
Gebührenschuldner ist die Person, die zum Zeitpunkt der Durchführung des Fluges der Luftfahrzeughalter war.
Ist der Luftfahrzeughalter nicht bekannt, so gilt der Eigentümer des Luftfahrzeugs so lange als Luftfahrzeughalter, bis er den Nachweis erbracht hat, wer der Halter war.
Zahlt der Schuldner nicht, so kann der geschuldete Betrag zwangsweise eingezogen werden.
Das Verfahren zur Einziehung wird im Gebiet des Vertragsstaates anhängig gemacht, in dem
EUROCONTROL ist befugt, vor den zuständigen Gerichten oder Verwaltungsbehörden von Staaten, die dieser Vereinbarung nicht angehören, ein Verfahren einzuleiten.
Folgende in einem Vertragsstaat ergangenen Entscheidungen/Entscheide werden in den anderen Vertragsstaaten anerkannt und vollstreckt:
Eine Entscheidung/ein Entscheid im Sinne des Artikels 15 wird nicht anerkannt oder vollstreckt, wenn
Die in Artikel 15 genannten Entscheidungen/Entscheide, die im Ursprungsstaat vollstreckbar geworden sind, werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften des ersuchten Staates vollstreckt. Ist eine Vollstreckungsklausel erforderlich, so wird diese auf einfachen Antrag von einem Gericht oder einer Verwaltungsbehörde des ersuchten Staates erteilt.
Der von EUROCONTROL eingezogene Betrag ist entsprechend den Beschlüssen des Erweiterten Ausschusses an die Vertragsstaaten auszuzahlen.
Hat ein Vertragsstaat die Forderung eingezogen, so ist der Betrag innerhalb kürzester Frist an EUROCONTROL auszuzahlen. EUROCONTROL verfährt in diesem Fall nach Artikel 20. Die dem Vertragsstaat entstandenen Einziehungskosten werden von EUROCONTROL getragen.
Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten arbeiten zum Zweck der Festlegung und Einziehung der Flugsicherungs-Streckengebühren mit EUROCONTROL zusammen.
Wenn der Erweiterte Ausschuss einstimmig beschliesst, das Verfahren zur Einziehung einer Gebühr aufzugeben, können die betroffenen Vertragsstaaten alle ihnen geeignet erscheinenden Massnahmen treffen. In diesem Fall sind die Bestimmungen in Bezug auf die Einziehung sowie auf die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen/Entscheiden nicht mehr anwendbar.
Im Fall einer Krise oder eines Krieges wird die Handlungsfreiheit der beteiligten Vertragsstaaten durch die Bestimmungen dieser Vereinbarung nicht beeinträchtigt.
Diese Vereinbarung tritt an die Stelle der Mehrseitigen Vereinbarung über die Erhebung von Streckennavigationsgebühren vom 8. September 1970.
Diese Bestimmung hat keine Auswirkungen auf Abkommen zwischen EUROCONTROL und einem Nichtmitgliedstaat über die Einziehung von Flugsicherungs-Streckengebühren hinsichtlich des in Artikel 1 genannten Luftraums; solche Abkommen bleiben in Kraft, bis dieser Staat Vertragspartei dieser Vereinbarung wird.
Der Beitritt bedarf der einstimmigen Genehmigung der Erweiterten Kommission; ausgenommen sind europäische Staaten, die dem in Artikel 27 Absatz 2 genannten geänderten Übereinkommen beitreten. 2. Die Beitrittsurkunde wird bei der Regierung des Königreichs Belgien hinterlegt, welche die Regierungen der anderen Vertragsstaaten hiervon unterrichtet. 3. Der Beitritt wird am ersten Tag des zweiten Monats wirksam, der auf die Hinterlegung der Beitrittsurkunde folgt.
Die Regierung des Königreichs Belgien lässt diese Vereinbarung beim Generalsekretär der Vereinten Nationen nach Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen3und beim Rat der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation nach Artikel 83 des am 7. Dezember 19444in Chikago unterzeichneten Abkommens über die Internationale Zivilluftfahrt registrieren.
Zu Urkund dessen haben die unterzeichneten Bevollmächtigten nach Vorlage ihrer in guter und gehöriger Form befundenen Vollmachten diese Vereinbarung unterschrieben.Geschehen zu Brüssel, am 12. Februar 1981 in deutscher, englischer, spanischer, französischer, niederländischer und portugiesischer Sprache, wobei die sechs Texte gleichermassen authentisch sind, in einer Urschrift, die im Archiv der Regierung des Königreichs Belgien hinterlegt wird; diese übermittelt den Regierungen der anderen Unterzeichnerstaaten eine beglaubigte Abschrift. Bei Abweichungen zwischen den Texten ist der Wortlaut in französischer Sprache massgebend.(Es folgen die Unterschriften)
| Vertragsstaaten | Fluginformationsgebiete |
|---|---|
| Bundesrepublik Deutschland | Oberes Fluginformationsgebiet Hannover Oberes Fluginformationsgebiet Rhein Fluginformationsgebiet Bremen Fluginformationsgebiet Düsseldorf Fluginformationsgebiet Frankfurt Fluginformationsgebiet München |
| Republik Österreich | Fluginformationsgebiet Wien |
| Königreich Belgien Grossherzogtum Luxemburg | Oberes Fluginformationsgebiet Brüssel Fluginformationsgebiet Brüssel |
| Spanien | Oberes Fluginformationsgebiet Madrid Fluginformationsgebiet Madrid Oberes Fluginformationsgebiet Barcelona Fluginformationsgebiet Barcelona Oberes Fluginformationsgebiet Islas Canarias Fluginformationsgebiet Islas Canarias |
| Französische Republik | Oberes Fluginformationsgebiet France Fluginformationsgebiet Paris Fluginformationsgebiet Brest Fluginformationsgebiet Bordeaux Fluginformationsgebiet Marseille |
| Vereinigtes Königreich Grossbritannien und Nordirland | Oberes Fluginformationsgebiet Scottish Fluginformationsgebiet Scottish Oberes Fluginformationsgebiet London Fluginformationsgebiet London |
| Irland | Oberes Fluginformationsgebiet Shannon Fluginformationsgebiet Shannon |
| Königreich der Niederlande | Fluginformationsgebiet Amsterdam |
| Portugiesische Republik | Oberes Fluginformationsgebiet Lisboa Fluginformationsgebiet Lisboa Fluginformationsgebiet Santa Maria |
| Schweizerische Eidgenossenschaft | Oberes Fluginformationsgebiet Genève Fluginformationsgebiet Genève Oberes Fluginformationsgebiet Zürich Fluginformationsgebiet Zürich |
Art. 7 Abs. 3 des Übereinkommens
Art. 8 des Übereinkommens
Art. 19 der Anlage 1 zum Übereinkommen (Satzung der Agentur)
In Kraft getreten am 1. Januar 1995
Gemäss der mehrseitigen Vereinbarung über Flugsicherungs-Streckengebühren, insbesondere deren Artikel 3.2 und 6 ausgearbeitete und von der Erweiterten Kommission am 1. Januar 1986 auf dem Korrespondenzweg genehmigte Fassung einschliesslich der von der Erweiterten Kommission am 7. Dezember 1989, am 25. November 1991, am 23. und 27. November 1992, am 8. und 23. Dezember 1993, am 4. Februar 1994 und am 10. November 1994 auf dem Korrespondenzweg angenommenen Änderungen.
Für einen Flug im Luftraum mehrerer Fluginformationsgebiete, die der Zuständigkeit verschiedener Vertragsstaaten unterliegen, wird eine einzige Gebühr (R) in Höhe der Summe der Gebühren erhoben, die im Zusammenhang mit diesem Flug im Luftraum der der Zuständigkeit der einzelnen Staaten unterliegenden Fluginformationsgebiete angefallen sind:
R =ri
Die Einzelgebühr (ri) für Flüge in dem der Zuständigkeit eines Vertragsstaates unterliegenden Luftraum errechnet sich nach den Bestimmungen von Artikel 3.
Für einen Flug im Luftraum der der Zuständigkeit eines gegebenen Vertragsstaates (i) unterliegenden Fluginformationsgebiete wird die Gebühr nach folgender Formel berechnet:
ri= ti· Ni
Dabei bedeuten: ridie Gebühr, tiden Gebührensatz und Nidie Zahl der auf den betreffenden Flug entfallenden Dienstleistungseinheiten. Gegebenenfalls können für IFR- und VFR-Flüge gesonderte Gebührensätze festgesetzt werden.
Die im vorstehenden Artikel genannte, mit Nibezeichnete Zahl der Dienstleistungseinheiten für einen gegebenen Flug wird nach folgender Formel ermittelt:
Ni= di· p
Dabei bedeuten: diden Faktor «Flugstrecke» für den Flug im Luftraum der der Zuständigkeit des Vertragsstaates (i) unterliegenden Fluginformationsgebiete und p den Faktor «Gewicht» des betreffenden Luftfahrzeugs.
und
– dem ersten Zielflugplatz innerhalb des besagten Luftraums oder der Stelle, an der das Luftfahrzeug diesen Luftraum verlässt.
Die vorgenannten Einflug- und Ausflugpunkte sind die in den nationalen Luftfahrthandbüchern angegebenen Stellen, an denen die Flugstrecken die Seitengrenzen des besagten Luftraums kreuzen, wobei die meistbeflogene Strecke zwischen zwei Flugplätzen oder, falls diese nicht bestimmt werden kann, die kürzeste Strecke zugrunde gelegt wird.
Die meistbeflogenen Strecken werden alljährlich überprüft, um etwa eingetretenen Änderungen in den Streckenführungen oder in der Verkehrsstruktur Rechnung zu tragen. 2. Für jeden Start und jede Landung im Hoheitsgebiet eines Vertragsstaates werden jedoch von der zugrunde gelegten Strecke pauschal zwanzig (20) Kilometer abgezogen.
p=
Ist das zulässige Starthöchstgewicht den für die Einziehung der Gebühren zuständigen Stellen nicht bekannt, so wird der Faktor «Gewicht» unter Zugrundelegung des Gewichts der schwersten Ausführung berechnet, die von diesem Luftfahrzeugtyp bekannt ist. 2. Hat jedoch ein Luftfahrzeughalter den für die Einziehung der Gebühren zuständigen Stellen gegenüber erklärt, dass er mehrere Luftfahrzeuge betreibt, bei denen es sich um verschiedene Ausführungen desselben Typs handelt, so wird der Faktor «Gewicht» für jedes von dem Luftfahrzeughalter verwendete Luftfahrzeug dieses Typs auf der Grundlage des Durchschnitts der Starthöchstgewichte aller seiner Luftfahrzeuge dieses Typs bestimmt. Die Berechnung dieses Faktors pro Luftfahrzeugtyp und Luftfahrzeughalter erfolgt mindestens einmal jährlich. 3. Für die Berechnung der Gebühr wird der Faktor «Gewicht» in einer Zahl mit zwei Dezimalstellen ausgedrückt.
Die Einflug- und Ausflugpunkte für Transatlantikflüge sind die Punkte, an denen die Grenzen der der Zuständigkeit der betreffenden Vertragsstaaten unterliegenden Fluginformationsgebiete überflogen werden. 3. Die veröffentlichten Tarife gelten für Luftfahrzeuge mit einem ausgewiesenen zulässigen Starthöchstgewicht von fünfzig (50) metrischen Tonnen. Für die Ermittlung der Gebühr wird der entsprechende Tarif mit dem in Artikel 6.1 definierten Faktor «Gewicht» multipliziert. 4. Die Tarife werden für bestimmte Anwendungszeiträume festgelegt und gemäss den Bestimmungen des Artikels 11 veröffentlicht. 5. Die Bestimmungen von Ziffer 1, 2 und 4 gelten nicht für die in Ziffer 1 genannten Flüge, wenn der Startflugplatz oder der erste Zielflugplatz nicht in Anlage 2 genannt ist.
Der Gebührenbetrag ist gemäss den in Anlage 3 aufgeführten Zahlungsbedingungen am Sitz EUROCONTROLs zahlbar. Die verwendete Rechnungswährung ist der ECU.
Die Anwendungsbedingungen des FS-Streckengebührensystems sowie die Gebührensätze und Tarife werden von den Vertragsstaaten veröffentlicht.
Vertragsstaaten
Fluginformationsgebiete
Bundesrepublik Deutschland
Oberes Fluginformationsgebiet Berlin
Oberes Fluginformationsgebiet Hannover
Oberes Fluginformationsgebiet Rhein
Fluginformationsgebiet Bremen
Fluginformationsgebiet Düsseldorf
Fluginformationsgebiet Frankfurt
Fluginformationsgebiet München
Fluginformationsgebiet Berlin
Republik Österreich
Fluginformationsgebiet Wien
Königreich Belgien – Grossherzogtum Luxemburg
Oberes Fluginformationsgebiet Bruxelles
Fluginformationsgebiet Bruxelles
Republik Zypern
Fluginformationsgebiet Nicosia
Königreich Dänemark
Fluginformationsgebiet København
Spanien
Oberes Fluginformationsgebiet Madrid
Fluginformationsgebiet Madrid
Oberes Fluginformationsgebiet Barcelona
Fluginformationsgebiet Barcelona
Oberes Fluginformationsgebiet Islas Canarias
Fluginformationsgebiet Islas Canarias
Französische Republik
Oberes Fluginformationsgebiet France
Fluginformationsgebiet Paris
Fluginformationsgebiet Brest
Fluginformationsgebiet Bordeaux
Fluginformationsgebiet Marseille
Fluginformationsgebiet Reims
Vereinigtes Königreich Grossbritannien und Nordirland
Oberes Fluginformationsgebiet Scottish
Fluginformationsgebiet Scottish
Oberes Fluginformationsgebiet London
Fluginformationsgebiet London
Hellenische Republik
Oberes Fluginformationsgebiet Athinai
Fluginformationsgebiet Athinai
Republik Ungarn
Fluginformationsgebiet Budapest
Irland
Oberes Fluginformationsgebiet Shannon
Fluginformationsgebiet Shannon
Ozeanisches Übergangsgebiet Shannon,
begrenzt durch folgende Koordinaten:
51 °NB 15 °WL, 51 °NB 8 °WL,
48° 30’ NB 8 °WL, 49 °NB 15 °WL,
51 °NB 15 °WL ab Flugfläche 55 aufwärts
Malta
Fluginformationsgebiet Malta
Königreich Norwegen
Oberes Fluginformationsgebiet Oslo
Oberes Fluginformationsgebiet Stavanger
Oberes Fluginformationsgebiet Trondheim
Oberes Fluginformationsgebiet Bodø
Fluginformationsgebiet Oslo
Fluginformationsgebiet Stavanger
Fluginformationsgebiet Trondheim
Fluginformationsgebiet Bodø
Ozeanisches Fluginformationsgebiet Bodø
Königreich der Niederlande
Fluginformationsgebiet Amsterdam
Republik Portugal
Oberes Fluginformationsgebiet Lisboa
Fluginformationsgebiet Lisboa
Fluginformationsgebiet Santa Maria
Republik Slowenien
Fluginformationsgebiet Ljubljana6
Schweizerische Eidgenossenschaft
Oberes Fluginformationsgebiet Schweiz
Fluginformationsgebiet Schweiz
Türkei
Fluginformationsgebiet Ankara
Fluginformationsgebiet Istanbul
Von der Erweiterten Kommission am 16. Juli 1997 angenommen
| Staaten | Globaler Gebührensatz | Angewandter Wechselkurs | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Belgien/Luxemburg | 68,39 ECU | 1 ECU = | 39,3520 | BEF | ||
| Deutschland | 72,89 ECU | 1 ECU = | 1,91115 | DEM | ||
| Frankreich | 61,89 ECU | 1 ECU = | 6,50787 | FRF | ||
| Vereinigtes Königreich | 75,01 ECU | 1 ECU = | 0,813841 | GBP | ||
| Niederlande | 55,76 ECU | 1 ECU = | 2,14253 | NLG | ||
| Irland | 21,20 ECU | 1 ECU = | 0,788059 | IEP | ||
| Schweiz | 80,39 ECU | 1 ECU = | 1,56306 | CHF | ||
| Portugal. Lisboa | 36,19 ECU | 1 ECU = | 195,200 | PTE | ||
| Österreich | 59,72 ECU | 1 ECU = | 13,4475 | ATS | ||
| Spanien, Kontinent | 51,65 ECU | 1 ECU = | 161,095 | ESP | ||
| Spanien, Kanar. Inseln | 48,50 ECU | 1 ECU = | 161,095 | ESP | ||
| Portugal, Santa Maria | 12,72 ECU | 1 ECU = | 195,200 | PTE | ||
| Griechenland | 35,15 ECU | 1 ECU = | 303,798 | GRD | ||
| Türkei | 48,57 ECU | 1 ECU = | 112 870,0 | TRL | ||
| Malta | 43,66 ECU | 1 ECU = | 0,457648 | MTL | ||
| Zypern | 22,90 ECU | 1 ECU = | 0,588890 | CYP | ||
| Ungarn | 21,54 ECU | 1 ECU = | 198,814 | HUF | ||
| Norwegen | 50,96 ECU | 1 ECU = | 8,19539 | NOK | ||
| Dänemark | 54,66 ECU | 1 ECU = | 7,36091 | DKK | ||
| Slowenien | 76,33 ECU | 1 ECU = | 170,483 | SIT | ||
| Tschechische Republik | 49,09 ECU | 1 ECU = | 33,7305 | CZK | ||
| Schweden | 46,80 ECU | 1 ECU = | 8,42542 | SEK | ||
| Italien | 65,21 ECU | 1 ECU = | 1 929,22 | ILT | ||
| Slowakei | 68,67 ECU | 1 ECU = | 38,9975 | SKK |
Von der Erweiterten Kommission am 16. Juli 1997 angenommen
| Startflugplatz (oder erster Zielflugplatz) geographische Lage | Erster Zielflugplatz (oder Startflugplatz) | ECU |
|---|---|---|
| Zone I | ||
| (zwischen 14° WL und 110° WL | Frankfurt | 1157.26 |
| und nördlich von 55° NB | København | 512.37 |
| ausgenommen Island) | London | 734.66 |
| Paris | 985.12 | |
| Prestwick | 384.80 | |
| Zone II | ||
| (zwischen 40° WL und 110° WL | Abidjan | 164.72 |
| und zwischen 28° NB und | Amman | 2052.81 |
| 55° NB) | Amsterdam | 725.97 |
| Athinai | 1816.07 | |
| Bahrain | 1886.98 | |
| Bâle-Mulhouse | 862.61 | |
| Banjul | 159.64 | |
| Barcelona | 775.04 | |
| Belfast | 184.56 | |
| Berlin | 1078.82 | |
| Birmingham | 408.48 | |
| Bordeaux | 500.95 | |
| Bristol | 405.85 | |
| Bruxelles | 718.25 | |
| Bucuresti | 1481.13 | |
| Budapest | 1426.09 | |
| Cairo | 2083.69 | |
| Cardiff | 267.01 | |
| Casablanca | 355.56 | |
| Dakar | 159.51 | |
| Dublin | 118.31 | |
| Düsseldorf | 839.49 | |
| East Midlands | 382.56 | |
| Frankfurt | 954.97 | |
| Geneva | 867.04 | |
| Glasgow | 273.04 | |
| Göteborg | 830.28 | |
| Hamburg | 910.46 | |
| Helsinki | 688.78 | |
| Istanbul/Atatürk | 1463.11 | |
| Jeddah | 1970.63 | |
| Johannesburg, Jan Smuts | 159.89 | |
| Kiev | 1228.47 | |
| København | 634.08 | |
| Köln-Bonn | 877.40 | |
| Lagos | 160.40 | |
| Larnaca | 1975.45 | |
| Las Palmas, Gran Canaria | 499.01 | |
| Leeds and Bradford | 401.57 | |
| Lille | 625.48 | |
| Lisboa | 389.22 | |
| London | 477.82 | |
| Luxembourg | 858.69 | |
| Lyon | 746.46 | |
| Maastricht | 767.41 | |
| Madrid | 578.42 | |
| Malaga | 620.98 | |
| Manchester | 335.88 | |
| Manston | 539.59 | |
| Marseille | 883.20 | |
| Milano | 1035.01 | |
| Monrovia | 159.64 | |
| Moskva | 862.89 | |
| München | 1158.68 | |
| Nantes | 435.74 | |
| Napoli-Capodichino | 1407.06 | |
| Newcastle | 386.44 | |
| Nice | 922.97 | |
| Oostende | 608.29 | |
| Oslo | 297.61 | |
| Paris | 663.43 | |
| Ponta Delgada, Açores | 165.61 | |
| Porto | 283.13 | |
| Praha | 1189.72 | |
| Prestwick | 248.46 | |
| Riyadh | 1956.24 | |
| Roma | 1268.48 | |
| Sal I., Cabo Verde | 159.51 | |
| Santa Maria, Açores | 177.19 | |
| Santiago,. España | 271.61 | |
| Shannon | 80.56 | |
| Sofia | 1410.19 | |
| Stockholm | 507.63 | |
| Stuttgart | 980.26 | |
| Tel-Aviv | 2086.49 | |
| Tenerife | 460.01 | |
| Torino | 997.47 | |
| Toulouse-Blagnac | 658.71 | |
| Venezia | 1286.05 | |
| Warszawa | 980.30 | |
| Wien | 1344.45 | |
| Zürich | 982.58 | |
| Zone III | ||
| (westlich von 110° WL und | Amsterdam | 809.67 |
| zwischen 28° NB und 55° NB) | Düsseldorf | 930.09 |
| Frankfurt | 1035.24 | |
| Geneva | 1122.63 | |
| Glasgow | 343.55 | |
| Helsinki | 617.62 | |
| København | 581.05 | |
| Köln-Bonn | 924.03 | |
| London | 704.95 | |
| Luxembourg | 985.47 | |
| Madrid | 455.81 | |
| Manchester | 545.27 | |
| Milano | 1293.88 | |
| Moskva | 570.24 | |
| München | 1366.84 | |
| Paris | 903.88 | |
| Prestwick | 343.55 | |
| Roma | 1309.71 | |
| Shannon | 76.74 | |
| Warszawa | 650.68 | |
| Zürich | 1170.58 | |
| Zone IV | ||
| (westlich von 40° WL und | Amsterdam | 747.28 |
| zwischen 20° NB und 28° NB | Barcelona | 917.79 |
| einschliesslich Mexiko) | Berlin | 881.50 |
| Bruxelles | 719.76 | |
| Düsseldorf | 885.92 | |
| Frankfurt | 947.82 | |
| Hamburg | 904.62 | |
| Helsinki | 727.79 | |
| Köln-Bonn | 864.18 | |
| Las Palmas, Gran Canaria | 595.35 | |
| Lisboa | 454.87 | |
| London | 497.76 | |
| Luxembourg | 908.67 | |
| Madrid | 609.22 | |
| Manchester | 344.73 | |
| Milano | 1005.67 | |
| München | 1115.51 | |
| Paris | 634.34 | |
| Praha | 1164.63 | |
| Roma | 1199.29 | |
| Sal I., Cabo Verde | 104.18 | |
| Salzburg | 1143.67 | |
| Santa Maria, Açores | 178.21 | |
| Santiago, España | 464.04 | |
| Shannon | 169.60 | |
| Wien | 1298.65 | |
| Zürich | 929.18 | |
| Zone V | ||
| (westlich von 40° WL und | Amsterdam | 903.14 |
| zwischen Äquator und 20° NB) | Bâle-Mulhouse | 968.61 |
| Barcelona | 929.67 | |
| Berlin | 1266.15 | |
| Bordeaux | 823.55 | |
| Bruxelles | 820.94 | |
| Düsseldorf | 1022.76 | |
| Frankfurt | 1046.96 | |
| Glasgow | 358.15 | |
| Hamburg | 1075.36 | |
| Hannover | 1057.88 | |
| Helsinki | 1194.20 | |
| København | 1353.70 | |
| Köln-Bonn | 996.09 | |
| Las Palmas, Gran Canaria | 609.20 | |
| Lille | 901.55 | |
| Lisboa | 539.61 | |
| London | 669.93 | |
| Lyon | 972.76 | |
| Madrid | 714.61 | |
| Manchester | 406.23 | |
| Marseille | 1141.28 | |
| Milano | 1117.06 | |
| München | 1150.60 | |
| Nantes | 792.62 | |
| Paris | 868.08 | |
| Porto | 524.83 | |
| Porto Santo, Madeira | 346.67 | |
| Prestwick | 358.15 | |
| Roma | 1466.96 | |
| Salzburg | 1168.93 | |
| Santa Maria, Açores | 233.16 | |
| Santiago, España | 546.96 | |
| Shannon | 277.55 | |
| Stuttgart | 991.17 | |
| Tenerife | 604.35 | |
| Toulouse-Blagnac | 952.26 | |
| Wien | 1354.80 | |
| Zürich | 1087.40 |
In Kraft getreten am 1. Januar 1995
Gemäss der mehrseitigen Vereinbarung über Flugsicherungs-Streckengebühren, insbesondere deren Artikel 3.2 und 6 ausgearbeitete und von der Erweiterten Kommission am 1. Januar 1986 auf dem Korrespondenzweg genehmigte Fassung einschliesslich der von der Erweiterten Kommission am 7. Dezember 1989, am 25. November 1991, am 23. und 27. November 1992, am 8. und 23. Dezember 1993, am 4. Februar 1994 und am 10. November 1994 auf dem Korrespondenzweg angenommenen Änderungen.
– zunächst auf die angefallenen Zinsen und – sodann auf die ältesten unbezahlten Rechnungen anrechnen.
Zahlt der Schuldner nicht, so kann der geschuldete Betrag zwangsweise eingezogen werden.
Genehmigt durch die Erweiterte Kommission am 28. Januar 1986
In Kraft getreten: Rückwirkend auf den 1. Januar 1986
Im Rahmen der in Artikel 2 vorgesehenen Befugnisübertragungen sind folgende Massnahmen zu treffen:
Er unterrichtet den Erweiterten Ausschuss regelmässig über den Stand der überfälligen Forderungen gegenüber den Benutzern und über die in diesem Zusammenhang getroffenen Massnahmen.
Er kann einem Benutzer auf Antrag unter den in den Ausführungsbestimmungen vorgesehenen Bedingungen einen Zahlungsaufschub gewähren. 2. Wenn ein Benutzer selbst nach Durchführung des in den Ausführungsbestimmungen vorgesehenen Mahnverfahrens die Gebühren nicht zahlt, wird die Akte des Benutzers zwecks Einleitung des in Artikel 12 und den folgenden Artikeln der Mehrseitigen Vereinbarung vorgesehenen Verfahrens der zwangsweisen Einziehung dem Generaldirektor übergeben. 3. Neben einem Zahlungsaufschub kann der Leiter der Zentralen Gebührenstelle einem Benutzer gestatten, beanstandete Beträge vorläufig von dem von ihm geschuldeten Betrag in Abzug zu bringen, bis die betreffenden Beanstandungen endgültig geklärt sind. 4. Ungeachtet der Bestimmungen dieses Artikels unterrichtet der Leiter der Zentralen Gebührenstelle, wenn gegen einen Schuldner des Gebührensystems ein von den Gläubigern gemeinsam beantragtes Liquidationsverfahren oder ein Sanierungsverfahren eingeleitet wird, den Erweiterten Ausschuss von den ihm vorgeschlagenen Massnahmen zur Erleichterung der Beitreibung der Forderungen, einschliesslich der Abstimmung über einen Vergleich, der sich auch auf einen teilweisen Schuldenerlass erstrecken kann.
Wird dem Leiter der Zentralen Gebührenstelle von den Vertretern der betroffenen Vertragsstaaten im Erweiterten Ausschuss, auf die mindestens 50 % der Forderung entfallen, zu gegebener Zeit schriftlich eine andere Lösung unterbreitet, so trifft er entsprechend dieser Mehrheitsentscheidung die erforderlichen Massnahmen.
Das Verfahren der Unterrichtung der Vertragsstaaten über die vom Leiter der Zentralen Gebührenstelle getroffenen Massnahmen wird in den Ausführungsbestimmungen festgelegt.
Die Auszahlungsanordnung bzw. die dazugehörigen Belege müssen enthalten: (a) den zu zahlenden Betrag in Ziffern und in Buchstaben; (b) die Identität des Zahlungsempfängers; (c) die Kennzeichnung und Begründung der Massnahme; (d) das Bankkonto, auf das die Zahlung erfolgen soll.
Sie sind so vorzunehmen, dass sie jederzeit einen Abschluss aller Konten ermöglichen. 2. Die Einzelheiten des Kontenplans und seiner Anwendung sind in den Ausführungsbestimmungen zu regeln.
Die Erweiterte Kommission beschliesst endgültig über die Rechnungen eines jeden Rechnungsjahres. Sie erteilt dem Generaldirektor jeweils vor dem 31. Dezember des darauffolgenden Rechnungsjahres Entlastung.
Über die durch das FS-Streckengebührensystem finanzierten Vermögenswerte und Ausrüstungen ist ein laufendes Bestandsverzeichnis aufzustellen und getrennt von dem Bestandsverzeichnis der sonstigen Vermögenswerte der Agentur in der von der Agentur verwendeten Rechnungswährung zu führen.
Der Generaldirektor legt auf Vorschlag des Leiters der Zentralen Gebührenstelle die Ausführungsbestimmungen zu dieser Finanzordnung fest und unterbreitet sie dem Erweiterten Ausschuss zur Genehmigung.
Diese Finanzordnung wird in den Arbeitssprachen der Organisation herausgegeben. Bei Abweichungen zwischen den Texten ist der Wortlaut in französischer Sprache verbindlich.
Die seit 1. Januar 1980 geltende Finanzordnung für das FS-Streckengebührensystem wird am Tage des Inkrafttretens der am 12. Februar 1981 in Brüssel unterzeichneten Mehrseitigen Vereinbarung über Flugsicherungs-Streckengebühren durch die vorstehenden Bestimmungen ersetzt.
Genehmigt durch die Erweiterte Kommission am 28. Januar 1986
In Kraft getreten: Rückwirkend auf den 1. Januar 1986
Im Falle ihrer Verhinderung können die Beamten, denen diese Aufgaben übertragen worden sind, innerhalb der festgelegten Grenzen schriftlich einen Vertreter bestimmen, der ihre Aufgaben übernimmt. 2. Bei Abwesenheit des Leiters der Zentralen Gebührenstelle übernimmt der Leiter des Büros «Gebühreneinziehung» die finanzielle Verantwortung.
Für Zahlungen in gewissen Ausnahmefällen, wie sie in Artikel 2 Absatz 2 b) vorgesehen sind, gilt folgendes: – eine Zahlung, die von der Zentralen Gebührenstelle auf Antrag eines Vertragsstaates aus den diesem zustehenden Gebühreneinnahmen geleistet werden soll, muss von dem betreffenden Staat genehmigt werden; – eine solche Zahlung kann von einem Staat nur im Rahmen der zwischen ihm und der Organisation EUROCONTROL bestehenden Beziehungen verlangt werden, d. h. für Dienste oder Einrichtungen, die von der Organisation aufgrund einer Vereinbarung bereitgestellt wurden; – die mit diesem Vorgang verbundenen finanziellen Risiken und Kosten müssen von dem Vertragsstaat, der die Ausnahmezahlung beantragt, akzeptiert worden sein; – die Zahlungsmodalitäten müssen in jeder Hinsicht mit denjenigen übereinstimmen, die für alle anderen Zahlungen der Zentralen Gebührenstelle gelten; – solche Zahlungen müssen von Fall zu Fall beantragt werden.
Der Leiter der Zentralen Gebührenstelle kann weitere Bedingungen in die Vereinbarung aufnehmen, die er nach den zum Zeitpunkt ihres Abschlusses bestehenden Umständen für angebracht hält. 5. Der Leiter der Zentralen Gebührenstelle unterrichtet den Erweiterten Ausschuss mindestens zweimal jährlich über die Situation der Benutzer, mit denen eine Vereinbarung über einen Zahlungsaufschub getroffen wurde.
2. Zu diesem Zweck legt der Leiter der Zentralen Gebührenstelle die Prioritäten für die verschiedenen Einziehungsmassnahmen fest, wobei folgendes zu berücksichtigen ist:
a) das Risiko «effektiver Verluste» bei Liquidationen oder Konkursen,
b) der Umfang der «kalkulierbaren Verluste» bei Verzugszinsen.
3. Für das Mahnverfahren gelten folgende Grundsätze:
a) den Benutzern, die sich im Zahlungsverzug befinden, wird spätestens 15 Tage nach Fälligkeit der Zahlung eine erste Mahnung übersandt;
b) falls ein Benutzer auf die unter Absatz 3 a) genannte Mahnung nicht reagiert, werden ihm eine oder höchstens zwei weitere Mahnungen übersandt, in denen auf mögliche Massnahmen zur zwangsweisen Einziehung hingewiesen wird.
c) gegebenenfalls werden die in Absatz 3 a) und b) genannten Mahnungen von folgenden Massnahmen begleitet:
– direkte Kontakte mit dem Schuldner, um eine sofortige Zahlung zu erreichen oder mit ihm über einen für EUROCONTROL annehmbaren Vorschlag zum Ausgleich der Forderung zu verhandeln;
– Einschaltung einer innerstaatlichen Verwaltung, die dem Schuldner gegenüber ihren Einfluss geltend macht.
d) die Priorität der verschiedenen Massnahmen zur Einziehung von Forderungen richtet sich im wesentlichen nach der Höhe der Forderung.
4. Wenn ein Benutzer auf die in Absatz 3 b) genannte zweite Mahnung nicht reagiert oder nicht zumindest einen erheblichen Teil des durch diese Mahnung angeforderten überfälligen Betrags bezahlt, entscheidet der Leiter der Zentralen Gebührenstelle, ob
– teilt jedem Staat durch Fernschreiben die vorgeschlagenen Massnahmen, die Höhe des geschuldeten Betrags sowie die Frist mit, bis zu der die Staaten gegen die vorgeschlagenen Massnahmen Einspruch erheben können; – unterrichtet den Erweiterten Ausschuss auf seiner folgenden Sitzung über die Massnahmen, die er getroffen hat oder zu treffen beabsichtigt. 2. Er erstattet über die Ergebnisse der getroffenen Massnahmen auf der folgenden Sitzung des Erweiterten Ausschusses Bericht.
Die vorgenannten Unterschriftsberechtigten sowie alle anderen eigens hierfür bestimmten Unterschriftsberechtigten sind befugt, Scheckeinreichungen und Bareinzahlungen auf die Bankkonten zu genehmigen. Hierzu reichen zwei beliebige dieser Unterschriften aus. 3. Es ist darauf zu achten, dass
– die Barbeträge und Schecks in der Regel an dem auf ihren Eingang folgenden Werktag, auf jeden Fall aber innerhalb von zwei Werktagen nach ihrem Eingang der Bank übergeben werden; – die Banken tägliche Kontoauszüge liefern; – noch nicht an die Bank weitergeleitete Scheckhefte, Barbeträge und Schecks unter Verschluss gehalten werden. 4. Die Verfügbaren Mittel auf den von der Zentralen Gebührenstelle verwalteten Bankkonten EUROCONTROLs können als kurzfristige Termineinlagen festgelegt werden, vorausgesetzt, dass die Mittel zur Erfüllung der finanziellen Verpflichtung gegenüber den Vertragsstaaten verfügbar sind. 5. Der Leiter der Zentralen Gebührenstelle hat durch regelmässige Verhandlungen mit den Banken sicherzustellen, dass diese insbesondere hinsichtlich der Zinsen auf Sichteinlagen und kurzfristige Termineinlagen die bestmöglichen Bedingungen gewähren. 6. In den Bankbescheinigungen, die zum Jahresabschluss oder auf Verlangen des Ständigen Delegierten im Zusammenhang mit periodischen Prüfungen oder Stichproben ausgestellt werden, muss angegeben sein, dass sie sich auf alle von der Zentralen Gebührenstelle verwalteten Konten EUROCONTROLs bei der betreffenden Bank beziehen; sie müssen ein Verzeichnis der Personen enthalten, die zur Benutzung dieser Konten berechtigt sind. Ausserdem müssen diesen Bescheinigungen Angaben über die Bedingungen beigefügt sein, die von der Bank seit der Ausstellung der letzten Bescheinigung für diese Konten angewandt wurden.
Die Rechnungsführung muss sämtliche Buchungsvorgänge (Einnahmen und Ausgaben) eines jeden Rechnungsjahres in voller Höhe erfassen.
Die Rechnungsführung erfolgt nach der Methode der doppelten Buchführung.2. Der beigefügte Kontenplan ist nach folgendem Klassifizierungssystem gegliedert:
Bestandskonten (oder Bilanzkonten)Klasse 1 – Kapitalkonten
Klasse 2 – Anlagekonten
Klasse 3 – Kontokorrentkonten (vor dem 1. November 1975)
Klasse 4 – Kontokorrentkonten (ab 1. November 1975)
Klasse 5 – Finanzkonten
Erfolgskonten (Aufwendungen und Erträge)Klasse 6 – Aufwandskonten
Klasse 7 – Ertragskonten
Abschlusskonten (Ergebnisrechnung und Bilanz)Klasse 8 – Abschlusskonten3. Eine interne Anweisung über die Numerierung der Konten und die zu verwendende Terminologie wird vom Leiter der Zentralen Gebührenstelle festgelegt. Sie wird den Vertretern der Vertragsstaaten im Erweiterten Ausschuss zur Kenntnis gebracht.4. Die internen Massnahmen zur Benutzung der Konten sowie zur Verbesserung und laufenden Anpassung des Kontenplans an die Erfordernisse der Zentralen Gebührenstelle werden vom Generaldirektor auf Vorschlag des Leiters der Zentralen Gebührenstelle angeordnet.5. Die Buchungsunterlagen und Belege über die Einnahmen und Ausgaben sowie die Kontoauszüge sind für einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren nach Genehmigung der entsprechenden Jahresrechnungen aufzubewahren.
Das Bestandsverzeichnis der Zentralen Gebührenstelle wird vom Leiter der Gebührenstelle unter den gleichen Bedingungen aufgestellt und geführt, wie sie in den Artikeln 48–51 der Haushaltsordnung der Agentur und Artikel 10 der dazu erlassenen Ausführungsbestimmungen vorgesehen sind.
Es sind folgende Kontenklassen zu unterscheiden:
– Bestandskonten (oder Bilanzkonten) Klassen 1, 2, 3, 4 und 5
– Erfolgskonten (Aufwendungen und Erträge) Klassen 6 und 7
– Abschlusskonten (Ergebnisrechnung und Bilanz) Klasse 8
– Sonderkonten
Klasse 9
| Klasse 1 | Kapitalkonten |
|---|---|
| 100000 | Vorhandenes Kapital |
| 110000 | Vorfinanzierung |
| Klasse 2 | Anlagekonten |
| 200000 | Anlagekonten |
| 210000 | Kapitalaufwendungen |
| Klasse 3 | Kontokorrentkonten (Altes System) |
| 300000 | Kontokorrentkonten |
| 310000 | Benutzer EURO |
| 320000 | Benutzer FIR Santa Maria |
| 330000 | Staaten |
| 331000 | Einzuziehende Gebühren – Staaten |
| 331010 | Einzuziehende Gebühren – Belgien/Luxemburg |
| 331020 | Einzuziehende Gebühren – Bundesrepublik Deutschland |
| 331030 | Einzuziehende Gebühren – Frankreich |
| 331040 | Einzuziehende Gebühren – Vereinigtes Königreich |
| 331050 | Einzuziehende Gebühren – Niederlande |
| 331060 | Einzuziehende Gebühren – Irland |
| 331070 | Einzuziehende Gebühren – Schweiz |
| 331080 | Einzuziehende Gebühren – Portugal |
| 331090 | Einzuziehende Gebühren – Österreich |
| 331100 | Einzuziehende Gebühren – Spanien Kontinentalgebiet |
| 331110 | Einzuziehende Gebühren – Spanien/Kanarische Inseln |
| 331120 | Einzuziehende Gebühren – FIR Santa Maria |
| 332000 | Eingezogene Gebühren – Staaten |
| 332010 | Eingezogene Gebühren – Belgien/Luxemburg |
| 332020 | Eingezogene Gebühren – Bundesrepublik Deutschland |
| 332030 | Eingezogene Gebühren – Frankreich |
| 332040 | Eingezogene Gebühren – Vereinigtes Königreich |
| 332050 | Eingezogene Gebühren – Niederlande |
| 332060 | Eingezogene Gebühren – Irland |
| 332070 | Eingezogene Gebühren – Schweiz |
| 332080 | Eingezogene Gebühren – Portugal |
| 332090 | Eingezogene Gebühren – Österreich |
| 332100 | Eingezogene Gebühren – Spanien Kontinentalgebiet |
| 332110 | Eingezogene Gebühren – Spanien/Kanarische Inseln |
| 332120 | Eingezogene Gebühren – FIR Santa Maria |
| 333000 | Ausgebuchte Gebühren – Staaten |
| 333010 | Ausgebuchte Gebühren – Belgien/Luxemburg |
| 333020 | Ausgebuchte Gebühren – Bundesrepublik Deutschland |
| 333030 | Ausgebuchte Gebühren – Frankreich |
| 333040 | Ausgebuchte Gebühren – Vereinigtes Königreich |
| 333050 | Ausgebuchte Gebühren – Niederlande |
| 333060 | Ausgebuchte Gebühren – Irland |
| 333070 | Ausgebuchte Gebühren – Schweiz |
| 333080 | Ausgebuchte Gebühren – Portugal |
| 333090 | Ausgebuchte Gebühren – Österreich |
| 333100 | Ausgebuchte Gebühren – Spanien Kontinentalgebiet |
| 333110 | Ausgebuchte Gebühren – Spanien/Kanarische Inseln |
| 333120 | Ausgebuchte Gebühren – FIR Santa Maria |
| 340000 | Korrekturanzeige |
| 341000 | Korrekturanzeige – EURO |
| 342000 | Korrekturanzeige FIR Santa Maria |
| Klasse 4 | Kontokorrentkonten (Neues System) |
| 400000 | Kontokorrentkonten |
| 410000 | Benutzer EURO |
| 420000 | Benutzer FIR Santa Maria |
| 430000 | Staaten |
| 431000 | Einzuziehende Gebühren – Staaten |
| 431010 | Einzuziehende Gebühren – Belgien/Luxemburg |
| 431020 | Einzuziehende Gebühren – Bundesrepublik Deutschland |
| 431030 | Einzuziehende Gebühren – Frankreich |
| 431040 | Einzuziehende Gebühren – Vereinigtes Königreich |
| 431050 | Einzuziehende Gebühren – Niederlande |
| 431060 | Einzuziehende Gebühren – Irland |
| 431070 | Einzuziehende Gebühren – Schweiz |
| 431080 | Einzuziehende Gebühren – Portugal |
| 431090 | Einzuziehende Gebühren – Österreich |
| 431100 | Einzuziehende Gebühren – Spanien Kontinentalgebiet |
| 431110 | Einzuziehende Gebühren – Spanien/Kanarische Inseln |
| 431120 | Einzuziehende Gebühren – FIR Santa Maria |
| 432000 | Eingezogene Gebühren – Staaten |
| 432010 | Eingezogene Gebühren – Belgien/Luxemburg |
| 432020 | Eingezogene Gebühren – Bundesrepublik Deutschland |
| 432030 | Eingezogene Gebühren – Frankreich |
| 432040 | Eingezogene Gebühren – Vereinigtes Königreich |
| 432050 | Eingezogene Gebühren – Niederlande |
| 432060 | Eingezogene Gebühren – Irland |
| 432070 | Eingezogene Gebühren – Schweiz |
| 432080 | Eingezogene Gebühren – Portugal |
| 432090 | Eingezogene Gebühren – Österreich |
| 432100 | Eingezogene Gebühren – Spanien Kontinentalgebiet |
| 432110 | Eingezogene Gebühren – Spanien/Kanarische Inseln |
| 432120 | Eingezogene Gebühren – FIR Santa Maria |
| 433000 | Gebühreneinziehung über die Staaten |
| 433010 | Gebühreneinziehung – Belgien/Luxemburg |
| 433020 | Gebühreneinziehung – Bundesrepublik Deutschland |
| 433030 | Gebühreneinziehung – Frankreich |
| 433040 | Gebühreneinziehung – Vereinigtes Königreich |
| 433050 | Gebühreneinziehung – Niederlande |
| 433060 | Gebühreneinziehung – Irland |
| 433070 | Gebühreneinziehung – Schweiz |
| 433080 | Gebühreneinziehung – Portugal |
| 433090 | Gebühreneinziehung – Österreich |
| 433100 | Gebühreneinziehung – Spanien Kontinentalgebiet |
| 433110 | Gebühreneinziehung – Spanien/Kanarische Inseln |
| 433120 | Gebühreneinziehung – FIR Santa Maria |
| 434000 | In den einzelnen Staaten anfallende Kosten (der Erfassung und Übermittlung der Daten) |
| 434010 | In Belgien/Luxemburg anfallende Kosten |
| 434020 | In der Bundesrepublik Deutschland anfallende Kosten |
| 434030 | In Frankreich anfallende Kosten |
| 434040 | Im Vereinigten Königreich anfallende Kosten |
| 434050 | In den Niederlanden anfallende Kosten |
| 434060 | In Irland anfallende Kosten |
| 434070 | In der Schweiz anfallende Kosten |
| 434080 | In Portugal anfallende Kosten |
| 434090 | In Österreich anfallende Kosten |
| 434100 | In Spanien Kontinentalgebiet anfallende Kosten |
| 434110 | In Spanien/Kanarische Inseln anfallende Kosten |
| 434120 | Für die FIR Santa Maria anfallende Kosten |
| 435000 | Ausgezahlte Bankzinsen |
| 435010 | Ausgezahlte Bankzinsen – Belgien/Luxemburg |
| 435020 | Ausgezahlte Bankzinsen – Bundesrepublik Deutschland |
| 435030 | Ausgezahlte Bankzinsen – Frankreich |
| 435040 | Ausgezahlte Bankzinsen – Vereinigtes Königreich |
| 435050 | Ausgezahlte Bankzinsen – Niederlande |
| 435060 | Ausgezahlte Bankzinsen – Irland |
| 435070 | Ausgezahlte Bankzinsen – Schweiz |
| 435080 | Ausgezahlte Bankzinsen – Portugal |
| 435090 | Ausgezahlte Bankzinsen – Österreich |
| 435100 | Ausgezahlte Bankzinsen – Spanien Kontinentalgebiet |
| 435110 | Ausgezahlte Bankzinsen – Spanien/Kanarische Inseln |
| 435120 | Ausgezahlte Bankzinsen – FIR Santa Maria |
| 436000 | Verzugszinsen |
| 440000 | Agentur |
| 441000 | Agentur – Laufende Kosten |
| 442000 | Agentur – Vorfinanzierung |
| 443000 | Einzuziehende Steuern – Belgien |
| 450000 | Vorläufige Konten |
| 451000 | Nicht zuzuordnende Zahlungen/vorläufiges Konto |
| 451010 | Nicht zuzuordnende Zahlungen – BF |
| 451020 | Nicht zuzuordnende Zahlungen – DM |
| 451030 | Nicht zuzuordnende Zahlungen – FF |
| 451040 | Nicht zuzuordnende Zahlungen – £St. |
| 451050 | Nicht zuzuordnende Zahlungen – Hfl |
| 451060 | Nicht zuzuordnende Zahlungen – £Ir. |
| 451070 | Nicht zuzuordnende Zahlungen – SF |
| 451080 | Nicht zuzuordnende Zahlungen – Esc. |
| 451090 | Nicht zuzuordnende Zahlungen – öS |
| 451100 | Nicht zuzuordnende Zahlungen – Pts. |
| 451200 | Nicht zuzuordnende Zahlungen – LF |
| 451990 | Nicht zuzuordnende Zahlungen – US-$ |
| 452000 | Verminderung der einzuziehenden, noch nicht zugeordneten Gebühren |
| 452100 | Verminderung der Gebühren bei Teilen noch ausstehender Rechnungen |
| 452200 | Verminderung von noch zuzuordnenden Teilen von Rechnungen |
| 453000 | Erhöhung einzuziehender, noch nicht zugeordneter Gebühren |
| 453100 | Erhöhung von Teilen noch ausstehender Einnahmen |
| 453200 | Erhöhung von noch zuzuordnenden Teilen von Einnahmen |
| 454000 | Abgeschriebene Gebühren – Benutzer (laufendes Jahr) |
| 455000 | Abgeschriebene Gebühren – Staaten |
| 455010 | Abgeschriebene Gebühren – Belgien/Luxemburg |
| 455020 | Abgeschriebene Gebühren – Bundesrepublik Deutschland |
| 455030 | Abgeschriebene Gebühren – Frankreich |
| 455040 | Abgeschriebene Gebühren – Vereinigtes Königreich |
| 455050 | Abgeschriebene Gebühren – Niederlande |
| 455060 | Abgeschriebene Gebühren – Irland |
| 455070 | Abgeschriebene Gebühren – Schweiz |
| 455080 | Abgeschriebene Gebühren – Portugal |
| 455090 | Abgeschriebene Gebühren – Österreich |
| 455100 | Abgeschriebene Gebühren – Spanien Kontinentalgebiet |
| 455110 | Abgeschriebene Gebühren – Spanien/Kanarische Inseln |
| 455120 | Abgeschriebene Gebühren – FIR Santa Maria |
| 460000 | Sonstige Forderungen |
| 461000 | Verluste aus Wechselkursschwankungen |
| 461010 | Verluste in BF |
| 461020 | Verluste in DM |
| 461030 | Verluste in FF |
| 461040 | Verluste in £St. |
| 461050 | Verluste in Hfl |
| 461060 | Verluste in £Ir. |
| 461070 | Verluste in SF |
| 461080 | Verluste in Esc. |
| 461090 | Verluste in öS |
| 461100 | Verluste in Pts. |
| 461200 | Verluste in LF |
| 470000 | Sonstige Schulden |
| 471000 | Gewinne aus Wechselkursschwankungen |
| 471010 | Gewinne in BF |
| 471020 | Gewinne in DM |
| 471030 | Gewinne in FF |
| 471040 | Gewinne in £St. |
| 471050 | Gewinne in Hfl |
| 471060 | Gewinne in £Ir. |
| 471070 | Gewinne in SF |
| 471080 | Gewinne in Esc. |
| 471090 | Gewinne in öS |
| 471100 | Gewinne in Pts. |
| 471200 | Gewinne in LF |
| 472000 | Rückstellungen für belgische Steuern |
| 480000 | Aktive Berichtigungskonten |
| 481000 | Gebühren EURO (Benutzer) |
| 482000 | Gebühren FIR Santa Maria (Benutzer) |
| 483000 | Vereinnahmungskosten EURO (Staaten) |
| 484000 | Vereinnahmungskosten FIR Santa Maria (Staat) |
| 490000 | Passive Berichtigungskonten |
| 491000 | Gebühren EURO (Staaten) |
| 492000 | Gebühren FIR Santa Maria (Staat) |
| Klasse 5 | Finanzkonten |
| 500000 | Finanzkonten |
| 510000 | Nicht eröffnet |
| 520000 | Banken |
| 520100 | Banque Bruxelles Lambert |
| 520110 | Banque Bruxelles Lambert Kontokorrent-Konto – BF |
| 520120 | Banque Bruxelles Lambert Terminkonto – BF |
| 520130 | Banque Bruxelles Lambert Kontokorrent-Konto – US-$ |
| 520140 | Banque Bruxelles Lambert Terminkonto – US-$ |
| 520200 | Deutsche Bank AG |
| 520210 | Deutsche Bank AG Kontokorrent-Konto – DM |
| 520220 | Deutsche Bank AG Terminkonto – DM |
| 520230 | Deutsche Bank AG Kontokorrent-Konto – US-$ |
| 520240 | Deutsche Bank AG Terminkonto – US-$ |
| 520300 | Société Générale Orly |
| 520310 | Société Générale Orly Kontokorrent-Konto – FF |
| 520320 | Société Générale Orly Terminkonto – FF |
| 520330 | Société Générale Orly Kontokorrent-Konto – US-$ |
| 520340 | Société Générale Orly Terminkonto – US-$ |
| 520400 | National Westminster Bank Ltd |
| 520410 | National Westminster Bank Ltd Kontokorrent-Konto – £St. |
| 520420 | National Westminster Bank Ltd Terminkonto – £St. |
| 520430 | National Westminster Bank Ltd Kontokorrent-Konto – US-$ |
| 520440 | National Westminster Bank Ltd Terminkonto – US-$ |
| 520500 | Amsterdam-Rotterdam Bank |
| 520510 | Amsterdam-Rotterdam Bank Kontokorrent-Konto – Hfl |
| 520520 | Amsterdam-Rotterdam Bank Terminkonto – Hfl |
| 520530 | Amsterdam-Rotterdam Bank Kontokorrent-Konto – US-$ |
| 520540 | Amsterdam-Rotterdam Bank Terminkonto – US-$ |
| 520600 | Bank of Ireland |
| 520610 | Bank of Ireland Kontokorrent-Konto – £Ir. |
| 520620 | Bank of Ireland Terminkonto – £Ir. |
| 520630 | Bank of Ireland Kontokorrent-Konto – US-$ |
| 520640 | Bank of Ireland Terminkonto – US-$ |
| 520700 | Union des Banques Suisses |
| 520710 | Union des Banques Suisses Kontokorrent-Konto – SF |
| 520720 | Union des Banques Suisses Terminkonto – SF |
| 520730 | Union des Banques Suisses Kontokorrent-Konto – US-$ |
| 520740 | Union des Banques Suisses Terminkonto – US-$ |
| 520800 | Banco Portugues Lisboa |
| 520810 | Banco Portugues Kontokorrent-Konto – Esc. |
| 520820 | Banco Portugues Terminkonto – Esc. |
| 520830 | Banco Portugues Kontokorrent-Konto – US-$ |
| 520840 | Banco Portugues Terminkonto – US-$ |
| 520900 | Creditanstalt – Austria |
| 520910 | Creditanstalt Kontokorrent-Konto – öS |
| 520920 | Creditanstalt Terminkonto – öS |
| 520930 | Creditanstalt Kontokorrent-Konto – US-$ |
| 520940 | Creditanstalt Terminkonto – US-$ |
| 521000 | Banco de Santander |
| 521010 | Banco de Santander Kontokorrent-Konto – Pts. |
| 521020 | Banco de Santander Terminkonto – Pts. |
| 521030 | Banco de Santander Kontokorrent-Konto – US-$ |
| 521040 | Banco de Santander Terminkonto – US-$ |
| 521100 | Banco Central |
| 521110 | Banco Central Kontokorrent-Konto – Pts. |
| 521120 | Banco Central Terminkonto – Pts. |
| 521130 | Banco Central Kontokorrent-Konto – US-$ |
| 521140 | Banco Central Terminkonto – US-$ |
| 522000 | Banque Internationale Luxembourg |
| 522010 | Banque Internationale Luxembourg Kontokorrent-Konto – LF |
| 522020 | Banque Internationale Luxembourg Terminkonto – LF |
| 522030 | Banque Internationale Luxembourg Kontokorrent-Konto – US-$ |
| 522040 | Banque Internationale Luxembourg Terminkonto – US-$ |
| Klasse 6 | Aufwandskonten |
| 600000 | Aufwandskonten |
| 610000 | Zahlungen an die Agentur |
| 611000 | Laufende Kosten |
| 612000 | Vollständige Vorfinanzierung |
| 612100 | Vorfinanzierung |
| 612200 | Vorfinanzierungszinsen |
| 620000 | Nicht eröffnet |
| 630000 | Verwaltungskosten |
| 631000 | In den einzelnen Staaten anfallende Kosten (der Erfassung und Übermittlung der Daten) |
| 631010 | In Belgien/Luxemburg anfallende Kosten |
| 631020 | In der Bundesrepublik Deutschland anfallende Kosten |
| 631030 | In Frankreich anfallende Kosten |
| 631040 | Im Vereinigten Königreich anfallende Kosten |
| 631050 | In den Niederlanden anfallende Kosten |
| 631060 | In Irland anfallende Kosten |
| 631070 | In der Schweiz anfallende Kosten |
| 631080 | In Portugal anfallende Kosten |
| 631090 | In Österreich anfallende Kosten |
| 631100 | In Spanien Kontinentalgebiet anfallende Kosten |
| 631110 | In Spanien/Kanarische Inseln anfallende Kosten |
| 631120 | Für die FIR Santa Maria anfallende Kosten |
| 632000 | Steuern und Abgaben |
| 632100 | MwSt. (Mehrwertsteuer) |
| 632000 | Steuern |
| 640000 | Finanzielle Aufwendungen |
| 641000 | Währungsverluste |
| 641010 | Verluste in BF |
| 641020 | Verluste in DM |
| 641030 | Verluste in FF |
| 641040 | Verluste in £St. |
| 641050 | Verluste in Hfl |
| 641060 | Verluste in £Ir. |
| 641070 | Verluste in SF |
| 641080 | Verluste in Esc. |
| 641090 | Verluste in öS |
| 641100 | Verluste in Pts. |
| 641200 | Verluste in LF |
| 641990 | Verluste in US-$ |
| 642000 | Bankgebühren |
| 642010 | Bankgebühren Banque Bruxelles Lambert |
| 642011 | Bankgebühren BF |
| 642013 | Bankgebühren US-$ |
| 642020 | Bankgebühren Deutsche Bank |
| 642021 | Bankgebühren DM |
| 642023 | Bankgebühren US-$ |
| 642030 | Bankgebühren Société Générale |
| 642031 | Bankgebühren FF |
| 642033 | Bankgebühren US-$ |
| 642040 | Bankgebühren National Westminster Bank |
| 642041 | Bankgebühren £St. |
| 642043 | Bankgebühren US-$ |
| 642050 | Bankgebühren Amsterdam-Rotterdam Bank |
| 642051 | Bankgebühren Hfl |
| 642053 | Bankgebühren US-$ |
| 642060 | Bankgebühren Bank of Ireland |
| 642061 | Bankgebühren £Ir. |
| 642063 | Bankgebühren US-$ |
| 642070 | Bankgebühren Union des Banques Suisses |
| 642071 | Bankgebühren SF |
| 642073 | Bankgebühren US-$ |
| 642080 | Bankgebühren Banco Portugues do Atlantico |
| 642081 | Bankgebühren Esc. |
| 642083 | Bankgebühren US-$ |
| 642090 | Bankgebühren Creditanstalt Bankverein |
| 642091 | Bankgebühren öS |
| 642093 | Bankgebühren US-$ |
| 642100 | Bankgebühren Banco de Santander |
| 642101 | Bankgebühren Pts. |
| 642103 | Bankgebühren US-$ |
| 642110 | Bankgebühren Banco Central |
| 642111 | Bankgebühren Pts. |
| 642113 | Bankgebühren US-$ |
| 642200 | Bankgebühren Banque Internationale à Luxembourg |
| 642201 | Bankgebühren LF |
| 642203 | Bankgebühren US-$ |
| 643000 | Ausgezahlte Bankzinsen |
| 643010 | An Belgien/Luxemburg ausgezahlte Zinsen |
| 643020 | An die Bundesrepublik Deutschland ausgezahlte Zinsen |
| 643030 | An Frankreich ausgezahlte Zinsen |
| 643040 | An das Vereinigte Königreich ausgezahlte Zinsen |
| 643050 | An die Niederlande ausgezahlte Zinsen |
| 643060 | An Irland ausgezahlte Zinsen |
| 643070 | An die Schweiz ausgezahlte Zinsen |
| 643080 | An Portugal ausgezahlte Zinsen |
| 643090 | An Österreich ausgezahlte Zinsen |
| 643100 | An Spanien Kontinentalgebiet ausgezahlte Zinsen |
| 643110 | An Spanien/Kanarische Inseln ausgezahlte Zinsen |
| 643120 | Für die FIR Santa Maria ausgezahlte Zinsen |
| 650000 | Abschreibung |
| 660000 | Verluste im Anlagevermögen durch Wechselkursschwankungen |
| 670000 | Verluste bei Steuern durch Wechselkursschwankungen |
| 680000 | Vereinnahmungskosten – Berichtigung der Kosten |
| 681000 | Vereinnahmungskosten – EURO (Benutzer) |
| 682000 | Vereinnahmungskosten – FIR Santa Maria (Benutzer) |
| 683000 | Vereinnahmungskosten – EURO (Staaten) |
| 684000 | Vereinnahmungskosten – FIR Santa Maria (Staat) |
| 690000 | Sonderaufwendungen |
| 691000 | Gewinne aus Wechselkursschwankungen |
| 692000 | Rückstellungen für belgische Steuern |
| Klasse 7 | Ertragskonten |
| 700000 | Ertragskonten |
| 710000 | Vereinnahmungskosten |
| 711000 | Vereinnahmungskosten – EURO System |
| 711100 | Einzuziehende Vereinnahmungskosten – EURO Benutzer |
| 711200 | Eingezogene Vereinnahmungskosten – EURO System |
| 711300 | Einzuziehende Vereinnahmungskosten – EURO Staaten |
| 711400 | Eingezogene Vereinnahmungskosten – EURO Staaten |
| 712000 | Vereinnahmungskosten – FIR Santa Maria (System) |
| 712100 | Einzuziehende Vereinnahmungskosten – FIR Santa Maria (Benutzer) |
| 712200 | Eingezogene Vereinnahmungskosten – FIR Santa Maria (System) |
| 712300 | Einzuziehende Vereinnahmungskosten – FIR Santa Maria (Staat) |
| 712400 | Eingezogene Vereinnahmungskosten – FIR Santa Maria (Staat) |
| 720000 | Vereinnahmungskosten, Berichtigung (Erträge) |
| 721000 | Vereinnahmungskosten – EURO (Benutzer) |
| 722000 | Vereinnahmungskosten – FIR Santa Maria (Benutzer) |
| 723000 | Vereinnahmungskosten – EURO (Staaten) |
| 724000 | Vereinnahmungskosten – FIR Santa Maria (Staat) |
| 730000 | Vereinnahmungskosten – Altes System |
| 731000 | Vereinnahmungskosten – EURO System |
| 732000 | Vereinnahmungskosten – EURO FIR Santa Maria |
| 740000 | Finanzielle Erträge |
| 741000 | Währungsgewinne |
| 741010 | Gewinne in BF |
| 741020 | Gewinne in DM |
| 741030 | Gewinne in FF |
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| 741050 | Gewinne in Hfl |
| 741060 | Gewinne in £Ir. |
| 741070 | Gewinne in SF |
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| 741090 | Gewinne in öS |
| 741100 | Gewinne in Pts. |
| 741200 | Gewinne in LF |
| 741990 | Gewinne in US-$ |
| 742000 | Nicht eröffnet |
| 743000 | Haben-Zinsen |
| 743010 | Haben-Zinsen – Banque Bruxelles Lambert |
| 743011 | Haben-Zinsen – BF |
| 743013 | Haben-Zinsen – US-$ |
| 743020 | Haben-Zinsen – Deutsche Bank |
| 743021 | Haben-Zinsen – DM |
| 743023 | Haben-Zinsen – US-$ |
| 743030 | Haben-Zinsen – Société Générale |
| 743031 | Haben-Zinsen – FF |
| 743033 | Haben-Zinsen – US-$ |
| 743040 | Haben-Zinsen – National Westminster Bank |
| 743041 | Haben-Zinsen – £St. |
| 743043 | Haben-Zinsen – US-$ |
| 743050 | Haben-Zinsen – Amsterdam-Rotterdam Bank |
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| 743060 | Haben-Zinsen – Bank of Ireland |
| 743061 | Haben-Zinsen – £Ir. |
| 743063 | Haben-Zinsen – US-$ |
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| 743091 | Haben-Zinsen – öS |
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| 743101 | Haben-Zinsen – Pts. |
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| 743110 | Haben-Zinsen – Banco Central |
| 743111 | Haben-Zinsen – Pts. |
| 743113 | Haben-Zinsen – US-$ |
| 743200 | Haben-Zinsen – Banque Internationale à Luxembourg |
| 743201 | Haben-Zinsen – LF |
| 743203 | Haben-Zinsen – US-$ |
| 744000 | Verzugszinsen |
| 750000 | Verkäufe |
| 751000 | Katalogverkäufe |
| 760000 | Einzuziehende Steuern – Belgien |
| 770000 | Gewinne im Anlagevermögen durch Wechselkursschwankungen |
| 780000 | Gewinne bei Steuern durch Wechselkursschwankungen |
| 790000 | Sondererträge |
| 791000 | Verluste durch Währungsschwankungen |
| Klasse 8 | Abschlusskonten |
| 800000 | Abschlusskonten |
| 810000 | Betriebskonto |
| 811000 | Frühere Betriebskonten |
| 812000 | Betriebskonto des laufenden Jahres |
| 813000 | Betriebskonto des laufenden Jahres – altes System |
| 890000 | Bilanz |
| Klasse 9 | Sonderkonten |
| 900000 | Nicht eröffnet |
Genehmigt durch die Erweiterte Kommission am 28. Januar 1986
In Kraft getreten: Rückwirkend auf den 1. Januar 1986
Für die Beratung des Erweiterten Ausschusses gilt die Geschäftsordnung des Geschäftsführenden Ausschusses mit den in der Beilage aufgeführten Abweichungen.
Der Geschäftsführende Ausschuss, im folgenden «der Ausschuss» genannt, besteht aus den Vertretern der Mitgliedstaaten. Jeder Mitgliedstaat kann mehrere Vertreter benennen, insbesondere um die Wahrnehmung der Interessen der Zivilluftfahrt und der Landesverteidigung zu ermöglichen. Jeder Vertreter hat einen Stellvertreter, der ihn im Falle der Verhinderung rechtswirksam vertritt (Art. 4.1 der Satzung der Agentur).
Unbeschadet des Verfahrens, das in dem in Artikel 4.5 genannten besonderen Fall anzuwenden ist, und ungeachtet der Bestimmungen von Artikel 7.1 kann der Ausschuss es den Mitgliedstaaten auf Antrag gestatten, ihre Stimme durch schriftliche Mitteilung an den Sekretär abzugeben. Das Abstimmungsergebnis ist in diesem Falle erreicht, sobald die erforderliche Mehrheit gemäss Artikel 14.2 der Satzung der Agentur in Anlage 1 zum Übereinkommen vorliegt.
Über jede Sitzung wird vom Sekretär eine Niederschrift angefertigt, die zur nächsten Sitzung zur Genehmigung vorzulegen ist. Die Niederschrift wird von dem zur Zeit ihrer Genehmigung amtierenden Präsidenten unterzeichnet.
Mit der Eigenschaft als Vertreter eines Mitgliedstaates im Ausschuss ist jede vergütete oder nicht vergütete Stellung oder Tätigkeit in einer auf Erwerb gerichteten Privatfirma, deren Belange in mittelbarer oder unmittelbarer Beziehung zu den Belangen von EUROCONTROL stehen, unvereinbar.
Das Amt als Mitglied des Ausschusses wird nicht vergütet.
Der Ausschuss kann ständige oder besondere Arbeitsgruppen einsetzen, die den Ausschuss entsprechend ihrer Aufgabenstellung bei seiner Arbeit unterstützen.
Der Schriftverkehr mit dem Ausschuss wird an den Präsidenten am Sitz der Agentur gerichtet.
Abweichend von Artikel 2.1 der Geschäftsordnung des Geschäftsführenden Ausschusses wählt der Erweiterte Ausschuss für FS-Streckengebühren für die Dauer eines Kalenderjahres aus den Reihen der Vertreter der Vertragsstaaten einen Präsidenten und einen Vizepräsidenten. Das Amt des Präsidenten und des Vizepräsidenten wird normalerweise zunächst von den Unterzeichnerstaaten der Mehrseitigen Vereinbarung über FS-Streckengebühren in alphabetischer Reihenfolge der Bezeichnung dieser Staaten in französischer Sprache und danach von eventuellen weiteren Vertragsstaaten in der Reihenfolge ihres Beitritts zur Mehrseitigen Vereinbarung wahrgenommen.
Abweichend von Artikel 5.1 der Geschäftsordnung des Geschäftsführenden Ausschusses ist der Erweiterte Ausschuss für FS-Streckengebühren beschlussfähig, wenn alle stimmberechtigten Vertreter der Vertragsstaaten ausser zwei anwesend sind.
4. Sonstige Massnahmen des Erweiterten Ausschusses für FS-Streckengebühren bedürfen der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Abweichend von Artikel 9.2 der Geschäftsordnung des Geschäftsführenden Ausschusses gilt die in Artikel 5 Absätze 3 und 4 vorgesehene Stimmenmehrheit für alle Fragen, die dem Erweiterten Ausschuss auf dem Korrespondenzweg vorgelegt werden. Der zweite Satz in Artikel 9.2 der Geschäftsordnung des Geschäftsführenden Ausschusses gilt auch für die Genehmigung auf dem Korrespondenzweg durch den Erweiterten Ausschuss.
Abweichend von Artikel 16 der Geschäftsordnung des Geschäftsführenden Ausschusses
Genehmigt durch die Erweiterte Kommission am 7. Juli 1987
In Kraft getreten am 1. Oktober 1987
Gemäss Artikel 18 der Finanzordnung für das FS-Streckengebührensystem wird der Interne Rechnungsprüfer vom Generaldirektor auf Beschluss des Erweiterten Ausschusses als Beamter der Organisation für eine Amtszeit von fünf Jahren ernannt; diese Amtszeit darf nicht verlängert werden.
Der Interne Rechnungsprüfer kann durch Entscheidung des Erweiterten Ausschusses aus dienstlichen Gründen seines Amtes enthoben werden.
Die Ernennungsurkunde des Internen Rechnungsprüfers wird vom Generaldirektor unterzeichnet. Darin wird das Datum angegeben, zu dem die Ernennung wirksam wird; dieses Datum darf nicht vor dem Zeitpunkt des Dienstantritts liegen.
Zum Internen Rechnungsprüfer darf nur bestellt werden, wer die für die Ausübung seines Amtes erforderliche körperliche Eignung besitzt und auf Verlangen eine von der Regierung seines Landes auf seinen Namen ausgestellte Sicherheits-Unbedenklichkeitsbescheinigung beibringen kann.
Der Interne Rechnungsprüfer hat bei der Ausübung seines Amtes die entsprechenden Bestimmungen der Finanzordnung für das FS-Streckengebührensystem zu beachten. Er hat sich in seinem Verhalten ausschliesslich von den Interessen der Teilnehmerstaaten des FS-Streckengebührensystems leiten zu lassen; er darf von keiner Regierung, Behörde, Organisation oder Person ausser dem Erweiterten Ausschuss Weisungen anfordern oder entgegennehmen.
Die Einstufung des Internen Rechnungsprüfers entspricht derjenigen eines Beamten der Laufbahngruppe A 4, 4. Dienstaltersstufe gemäss dem Verwaltungsstatut des festangestellten Personals der Agentur. Diese Einstufung wird während der gesamten Dauer seiner Amtszeit nicht geändert.
Für den Internen Rechnungsprüfer sind die folgenden Bestimmungen des Verwaltungsstatuts des festangestellten Personals der Agentur sowie der entsprechenden Durchführungsverfügungen sinngemäss anwendbar:
e’. Artikel 79a in Bezug auf die Hinterbliebenenversorgung für Witwer, Artikel 81a in Bezug auf die Festsetzung einer Höchstgrenze für bestimmte Versorgungsbezüge, Artikel 87a in Bezug auf den Forderungsübergang auf die Agentur;
f. Artikel 92 und 93 in Bezug auf Beschwerdeweg und Rechtsschutz und Artikel 100 und 103 in Bezug auf die Schlussvorschriften. Zur Anwendung der Bestimmungen von Artikel 92 und 93 sind alle Anträge oder Beschwerden an den Generaldirektor zu richten, und alle Klagen vor dem Verwaltungsgericht der Internationalen Arbeitsorganisation sind gegen die Organisation anzustrengen, die vom Generaldirektor vor Gericht vertreten wird. Die Bestimmungen des Artikel 93 treten jedoch erst mit dem Tage der Annahme der in Artikel 11 Absatz 5 der Satzung des Verwaltungsgerichts der Internationalen Arbeitsorganisation vorgesehenen Erklärung durch den Verwaltungsrat dieser Organisation in Kraft;
g. Anhang II (Verfahren für die Gewährung der in Artikel 41 und 50 des Statuts vorgesehenen Vergütung), Anhang IIa (Regelung der Halbzeitbeschäftigung), Anhang III (Tabelle der Monatsgrundgehälter), Anhang IV (Versorgungsordnung) und Anhang V (Festlegung der Höhe und des Verfahrens für die Erhebung der Steuer auf die Dienstbezüge der Beschäftigten EUROCONTROLs).
Die zur Anwendung dieses Statuts erforderlichen Einzelentscheidungen werden vom Generaldirektor getroffen. Die Entscheidungen in Bezug auf die Anwendung von Artikel 40 (Urlaub aus persönlichen Gründen), 48 (Entlassung auf eigenen Antrag), 55a (Halbzeitbeschäftigung), 59 Ziffer 1 letzter Absatz (Anrufung des Invaliditätsausschusses), 92 und 93 (Beschwerdeweg und Rechtsschutz) des Verwaltungsstatuts des festangestellten Personals der Agentur werden jedoch vom Generaldirektor nach Besprechung mit dem Präsidenten des Erweiterten Ausschusses getroffen.
Die Tätigkeit des Internen Rechnungsprüfers schliesst jegliche andere Tätigkeit bei der Agentur für einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren nach Ablauf seiner Amtszeit aus.
Bei Abweichungen zwischen den Texten in den Sprachen, in denen das Statut des Internen Rechnungsprüfers abgefasst ist, ist der Wortlaut in französischer Sprache verbindlich.
Die vorliegenden Bestimmungen ersetzen mit Wirkung vom 1. Oktober 1987 die Bestimmungen für den Ständigen Delegierten und heben diese auf.
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Unterzeichnet ohne Ratifikationsvorbehalt (U) Nachfolgeerklärung (N) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Albanien | 4. Februar | 2002 B | 1. April | 2002 |
| Armenien | 26. Januar | 2006 B | 1. März | 2006 |
| Belgien | 19. November | 1984 | 1. Januar | 1986 |
| Bosnien und Herzegowina | 21. Januar | 2004 B | 1. März | 2004 |
| Bulgarien | 28. April | 1997 B | 1. Juni | 1997 |
| Dänemark | 9. Juni | 1994 B | 1. August | 1994 |
| Deutschland | 2. März | 1984 | 1. Januar | 1986 |
| Estland | 26. November | 2014 B | 1. Januar | 2015 |
| EUROCONTROL | 12. Februar | 1981 U | 1. Januar | 1986 |
| Finnland | 8. November | 2000 B | 1. Januar | 2001 |
| Frankreich | 21. September | 1983 | 1. Januar | 1986 |
| Georgien | 6. November | 2013 B | 1. Januar | 2014 |
| Griechenland | 15. Juli | 1988 B | 1. September | 1988 |
| Irland | 23. Juli | 1985 | 1. Januar | 1986 |
| Italien | 12. Februar | 1996 B | 1. April | 1996 |
| Kroatien | 7. Januar | 1997 B | 1. März | 1997 |
| Lettland | 10. November | 2010 B | 1. Januar | 2011 |
| Litauen | 27. Juli | 2006 B | 1. September | 2006 |
| Luxemburg | 29. März | 1983 | 1. Januar | 1986 |
| Malta | 8. Mai | 1989 B | 1. Juli | 1989 |
| Moldau | 5. Januar | 2000 B | 1. März | 2000 |
| Monaco | 21. Oktober | 1997 B | 1. Dezember | 1997 |
| Montenegro | 3. Juni | 2006 N | 30. Mai | 2005 |
| Niederlande | 5. Dezember | 1985 | 1. Januar | 1986 |
| Nordmazedonien | 28. September | 1998 B | 1. November | 1998 |
| Norwegen | 21. Januar | 1994 B | 1. März | 1994 |
| Österreich | 30. Dezember | 1985 | 1. Januar | 1986 |
| Polen | 29. Juli | 2004 B | 1. September | 2004 |
| Portugal | 16. September | 1983 | 1. Januar | 1986 |
| Rumänien | 16. Juli | 1996 B | 1. September | 1996 |
| Schweden | 5. Oktober | 1995 B | 1. Dezember | 1995 |
| Schweiz | 9. Februar | 1983 | 1. Januar | 1986 |
| Serbien | 30. Mai | 2005 B | 1. Juli | 2005 |
| Slowakei | 26. November | 1996 B | 1. Januar | 1997 |
| Slowenien | 22. August | 1995 B | 1. Oktober | 1995 |
| Spanien | 4. Mai | 1987 | 1. Juli | 1987 |
| Tschechische Republik | 27. November | 1995 B | 1. Januar | 1996 |
| Türkei | 12. Januar | 1989 B | 1. März | 1989 |
| Ukraine | 17. März | 2004 B | 1. Mai | 2004 |
| Ungarn | 12. Mai | 1992 B | 1. Juli | 1992 |
| Vereinigtes Königreich | 16. Januar | 1984 | 1. Januar | 1986 |
| Zypern | 27. November | 1990 B | 1. Januar | 1991 |
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