0.812.121.01•Protokoll zur Änderung des Einheits-Übereinkommens von 1961 über die Betäubungsmittel
0.812.121.01Multilateral International Treaty22.05.1996
Abgeschlossen in Genf am 25. März 1972
Von der Bundesversammlung genehmigt am 21. März 19952
Schweizerische Beitrittsurkunde hinterlegt am 22. April 1996
In Kraft getreten für die Schweiz am 22. Mai 1996
(Stand am 28. Dezember 2016)
Präambel
Die Vertragsparteien dieses Protokolls,
In Anbetracht der Bestimmungen des am 30. März 19613in New York abgeschlossenen Einheits-Übereinkommens über die Betäubungsmittel von 1961 (nachstehend Einheits-Übereinkommen genannt),
In der Absicht, das Einheits-Übereinkommen abzuändern,
sind wie folgt übereingekommen:
Artikel 2, Absätze 4, 6 und 7 des Einheits-Übereinkommens werden wie folgt geändert: «4. Die in der Tabelle III aufgeführten Zubereitungen sind den gleichen Kontrollmassnahmen unterstellt wie die Zubereitungen, die Betäubungsmittel der Tabelle II enthalten. Die Absätze 1b und 3–15 des Artikels 31 und hinsichtlich ihres Erwerbs und ihrer Abgabe im Einzelhandel, Buchstabe b von Artikel 34 brauchen jedoch nicht unbedingt angewendet zu werden, und die zur Aufstellung der Schätzungen (Art. 19) und Statistiken (Art. 20) erforderlichen Angaben beschränken sich auf die Betäubungsmittelmengen, die bei der Herstellung dieser Zubereitungen verwendet werden. 6. Zusätzlich zu den für alle Betäubungsmittel der Tabelle I geltenden Kontrollmassnahmen sind für Opium die Bestimmungen der Artikel 19 Absatz 1 Buchstabe f und der Artikel 21bis, 23 und 24, für Kokablätter die Bestimmungen der Artikel 26 und 27 und für Cannabis die Bestimmungen des Artikels 28 anzuwenden. 7. Der Opiummohn, der Kokastrauch, die Hanfkrautpflanze, das Mohnstroh und die Hanfblätter sind den entsprechenden, in den folgenden Artikeln vorgesehenen Kontrollmassnahmen unterstellt: Artikel 19 Absatz 1 Buchstabe e), Artikel 20 Absatz 1 Buchstabe g), Artikel 21bisund Artikel 22–24; 22, 26, und 27; 22 und 28; 25 und 28.»
Der Titel des Artikels 9 des Einheits-Übereinkommens wird wie folgt geändert: «Zusammensetzung und Funktionen des Organs»
Artikel 9 Absatz 1 des Einheits-Übereinkommens wird wie folgt geändert:
«1. Das Organ besteht aus 13 durch den Rat wie folgt gewählten Mitgliedern:
Die folgenden neuen Absätze 4 und 5 werden nach Absatz 3 des Artikels 9 des Einheits-Übereinkommens angefügt: «4. Das Organ wird sich, ungeachtet der anderen Bestimmungen des vorliegenden Übereinkommens und in Zusammenarbeit mit den Regierungen, bemühen, den Anbau, die Gewinnung, die Herstellung und die Verwendung von Betäubungsmitteln auf für medizinische und wissenschaftliche Zwecke erforderliche Mengen zu beschränken, deren Verfügbarkeit zu diesen Zwecken zu gewährleisten und den illegalen Anbau, die illegale Gewinnung und Herstellung, den illegalen Gebrauch von Betäubungsmitteln sowie den unerlaubten Verkehr damit zu verhüten. 5. Die vom Organ in Ausführung des vorliegenden Übereinkommens getroffenen Massnahmen sollen stets die geeignetsten sein, um die Zusammenarbeit der Regierungen mit dem Organ zu fördern und ein fortwährendes Gespräch zwischen den Regierungen und dem Organ zu ermöglichen, damit jede für die Erreichung des Ziels des Übereinkommens wirksame Massnahme der Regierungen unterstützt und erleichtert wird.»
Artikel 10, Absätze 1 und 4 des Einheits-Übereinkommens werden wie folgt geändert: «1. Die Mitglieder des Organs werden für fünf Jahre gewählt und können wiedergewählt werden. 4. Der Rat kann auf Empfehlung des Organs ein Mitglied des Organs entlassen, falls es die in Artikel 9 Absatz 2 festgelegten Voraussetzungen nicht mehr erfüllt. Eine solche Empfehlung bedarf der Zustimmung von neun Mitgliedern des Organs.»
Artikel 11 Absatz 3 des Einheits-Übereinkommens wird wie folgt geändert: «3. Das Organ ist bei Anwesenheit von mindestens acht seiner Mitglieder beschlussfähig.»
Artikel 12 Absatz 5 des Einheits-Übereinkommens wird wie folgt geändert: «5. Im Hinblick auf die Beschränkung der Verwendung und der Verteilung von Betäubungsmitteln auf für medizinische und wissenschaftliche Zwecke erforderliche Mengen und um deren Verfügbarkeit zu diesen Zwecken zu gewährleisten, bestätigt das Organ hierauf sobald wie möglich die Schätzungen einschliesslich der Nachtragsschätzungen; es kann sie auch mit Zustimmung der betreffenden Regierungen abändern. Im Falle einer Uneinigkeit zwischen der Regierung und dem Organ hat dieses das Recht, seine eigenen Schätzungen einschliesslich der Nachtragsschätzungen aufzustellen, bekanntzugeben und zu veröffentlichen.»
Artikel 14 Absätze 1 und 2 des Einheits-Übereinkommens werden wie folgt geändert:
«1. a) Hat das Organ nach Prüfung der ihm von der Regierung nach den Bestimmungen dieses Übereinkommens eingereichten Auskünfte oder der ihm von Organen der Vereinten Nationen oder von spezialisierten Institutionen oder, unter der Voraussetzung, dass sie von der Kommission auf Empfehlung des Organs anerkannt wurden, von andern zwischenstaatlichen Organisationen, oder von internationalen nicht staatlichen Organisationen, die auf diesem Gebiete eine direkte Kompetenz und nach Artikel 71 der Charta der Vereinten Nationen4beim Wirtschafts- und Sozialrat einen konsultativen Status besitzen oder einen ähnlichen Status durch besondere Vereinbarungen mit dem Rat geniessen, erteilten Auskünfte sachliche Gründe zur Annahme, dass die Ziele dieses Übereinkommens in schwerwiegender Weise gefährdet sind, weil eine Vertragspartei oder ein Staat oder ein Hoheitsgebiet die Bestimmungen dieses Übereinkommens nicht durchführt, so ist das Organ berechtigt, der betreffenden Regierung Beratungen vorzuschlagen oder von ihr Auskünfte zu verlangen. Wenn eine Vertragspartei oder ein Staat oder ein Hoheitsgebiet ohne irgendwelche Unterlassungen bei der Durchführung des Übereinkommens zu einem bedeutenden Zentrum des illegalen Anbaus, der illegalen Herstellung und Gewinnung, des unerlaubten Verkehrs oder der illegalen Verwendung von Betäubungsmitteln geworden ist oder offensichtlich eine schwere Gefahr läuft, es zu werden, hat das Organ das Recht, der betreffenden Regierung die Aufnahme von Beratungen vorzuschlagen. Unter Vorbehalt des dem Organ gemäss dem nachfolgenden Buchstaben d) zustehenden Rechts, die Vertragsparteien, den Rat oder die Kommission auf die Frage aufmerksam zu machen, behandelt es ein Ersuchen um Auskunft und eine aufgrund des vorliegenden Absatzes abgegebene Erklärung einer Regierung oder einen Vorschlag für Beratungen und die mit einer Regierung aufgenommenen Beratungen aufgrund der Bestimmungen des vorliegenden Absatzes als vertraulich.
2. Macht das Organ die Vertragsparteien, den Rat und die Kommission gemäss Absatz 1 Buchstabe d) auf eine Angelegenheit aufmerksam, so kann es, wenn es dies als notwendig erachtet, den Vertragsparteien empfehlen, die Einfuhr von Betäubungsmitteln aus dem betreffenden Staate oder die Ausfuhr von Betäubungsmitteln nach diesem Staate oder Gebiet oder gleichzeitig die Ein- und Ausfuhr für eine bestimmte Zeit oder bis zu dem Zeitpunkt, in dem das Organ in diesem Staate oder Gebiete als zufriedenstellend betrachtet, zu unterbinden. Der betroffene Staat hat das Recht, die Angelegenheit vor den Rat zu bringen.»
Der folgende neue Artikel wird nach Artikel 14 des Einheits-Übereinkommens eingefügt: «Artikel 14 bis ** Technische und finanzielle Hilfe Falls das Organ dies für angemessen hält, kann es mit der Zustimmung der betreffenden Regierung entweder zusammen mit den in Absatz 1 und 2 von Artikel 14 genannten Massnahmen oder an deren stelle den zuständigen Organen der Vereinten Nationen und den spezialisierten Institutionen empfehlen, dass der betreffenden Regierung eine technische oder finanzielle Hilfe oder beides zusammen geboten werde; um deren Bemühungen bei der Erfüllung ihrer aus diesem Übereinkommen hervorgehenden Pflichten, insbesondere jener, die in Artikel 2, 35, 38 und 38bisaufgestellt oder erwähnt sind, zu unterstützen.»
Artikel 16 des Einheits-Übereinkommens wird wie folgt geändert: «Die Sekretariatsdienste der Kommission und des Organs werden durch den Generalsekretär gestellt. Der Sekretär des Organs wird jedoch vom Generalsekretär nach Beratung mit dem Organ ernannt.»
Der Artikel 19 Absätze 1, 2 und 5 des Einheits-Übereinkommens wird wie folgt geändert:
«1. Die Vertragsparteien übersenden dem Organ jährlich für jedes ihrer Gebiete in der Weise und Form, die das Organ vorschreibt, und auf Formularen, die es zur Verfügung stellt, Schätzungen über:
2. a) Unter Vorbehalt der in Artikel 21 Absatz 3 vorgesehenen Abzüge besteht die Gesamtschätzung für jedes Gebiet und für jedes Betäubungsmittel mit Ausnahme von Opium und synthetischen Betäubungsmitteln aus der Summe der in den Buchstaben a), b) und d) des Absatzes 1 dieses Artikels bezeichneten Mengen, zuzüglich der Menge, die benötigt wird, um die am 31. Dezember des vorangegangenen Jahres vorhandenen Lager auf den Stand der Schätzung gemäss den Bestimmungen des Buchstabens c) des Absatzes 1 zu bringen. b) Unter Vorbehalt der in Artikel 21 Absatz 3 betreffend die Einfuhren und in Artikel 21bisAbsatz 2 vorgesehenen Abzüge besteht die Gesamtschätzung für Opium für jedes Hoheitsgebiet entweder aus der Summe der in Absatz 1 Buchstaben a), b) und d) des vorliegenden Artikels bezeichneten Mengen, zuzüglich der Menge, die benötigt wird, um die am 31. Dezember des vorangegangenen Jahres tatsächlich vorhandenen Bestände auf den Stand der Schätzung nach Absatz 1 Buchstabe c) zu bringen, oder aus der in Absatz 1 Buchstabe f) bezeichneten Menge, wenn diese grösser ist als die erste.
c) Unter Vorbehalt der in Artikel 21 Absatz 3 vorgesehenen Abzüge besteht die Gesamtschätzung für jedes Hoheitsgebiet für jedes synthetische Betäubungsmittel entweder der Summe der in Absatz 1 Buchstabe a), b) und d) bezeichneten Mengen, zuzüglich der Menge, die benötigt wird, um die am 31. Dezember des vorangegangenen Jahres tatsächlich vorhandenen Bestände auf den Stand der Schätzung nach Absatz 1 Buchstabe c) zu bringen, oder aus der Summe der in Absatz 1 Buchstabe h) bezeichneten Mengen, wenn diese grösser ist als die erste.
d) Die aufgrund der vorherigen Buchstaben dieses Absatzes eingereichten Schätzungen sind gegebenenfalls abzuändern, um jede beschlagnahmte und danach in den legalen Handel gebrachte sowie jede den Sonderbeständen für die Bedürfnisse der zivilen Bevölkerung entnommene Menge zu berücksichtigen.
5. Unter Vorbehalt der in Absatz 3 von Artikel 21 vorgesehenen Abzüge und gegebenenfalls unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Artikels 21bisdürfen die Schätzungen nicht überschritten werden.»
Der Artikel 20 des Einheits-Übereinkommens wird wie folgt geändert:
«1. Die Vertragsparteien überreichen dem Organ für jedes ihrer Gebiete in der Weise und Form, die das Organ vorschreibt, und auf Formularen, die es zur Verfügung stellt, Statistiken über:
2. a) Die Statistiken über die in Absatz 1 bezeichneten Punkte mit Ausnahme des Buchstabens d) sind jährlich zu erstellen und dem Organ spätestens bis zu dem auf das Berichtsjahr folgenden 30. Juni einzureichen; b) Die Statistiken über die im Buchstaben d) des Absatzes 1 bezeichneten Punkte sind vierteljährlich zu erstellen und dem Organ innerhalb eines Monats nach Ablauf des Vierteljahres, auf das sie sich beziehen, einzureichen.
3. Die Vertragsparteien sind nicht verpflichtet, Statistiken über Sonderbestände einzureichen; sie haben jedoch gesondert Statistiken über Betäubungsmittel abzugeben, die für Sonderzwecke eingeführt oder im Staat oder Gebiet selber beschafft wurden, sowie über die Mengen an Betäubungsmitteln, die zur Deckung des Bedarfs der Zivilbevölkerung aus den Sonderbeständen entnommen wurden.»
Der folgende neue Artikel wird nach Artikel 21 des Einheits-Übereinkommens eingefügt: «Artikel 21 bis** Beschränkung der Opiumsgewinnung 1. Die Opiumsgewinnung durch irgendeinen Staat oder ein Hoheitsgebiet soll so organisiert und kontrolliert werden, dass die in einem gegebenen Jahre erzeugte Menge soweit wie möglich die Schätzung der nach Artikel 19 Absatz 1 Buchstabe f) zu gewinnende Menge Opium nicht überschreitet. 2. Stellt das Organ aufgrund der ihm gemäss den Bestimmungen dieses Übereinkommens gelieferten Angaben fest, dass eine Vertragspartei, die nach Artikel 19 Absatz 1 Buchstabe f) eine Schätzung unterbreitet hat, das innerhalb ihrer Grenzen gewonnene Opium nicht auf legale Zwecke entsprechend den massgebenden Schätzungen beschränkt hat und dass eine bedeutende Menge des legal oder illegal gewonnenen Opiums innerhalb der Grenzen dieser Vertragspartei in den illegalen Handel übergegangen ist, so kann das Organ nach Prüfung der Erklärungen der betroffenen Vertragspartei, die ihm innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des genannten Tatbestandes zugehen müssen, beschliessen, die Gesamtheit oder einen Teil dieser Menge von der zu gewinnenden Menge und von der Summe der nach Artikel 19 Absatz 2 Buchstabe b) definierten Schätzungen für das erste Jahr, in dem ein derartiger Abzug technisch anwendbar sein wird, abzuziehen, wobei dem Jahresabschnitt und den der betroffenen Vertragspartei in Hinsicht auf die Opiumausfuhr eingegangenen Verpflichtungen Rechnung zu tragen ist. Dieser Entscheid tritt neunzig Tage, nachdem die betroffene Vertragspartei seine Notifikation erhalten hat, in Kraft. 3. Nachdem das Organ der betroffenen Vertragspartei seinen gemäss dem vorstehenden Absatz 2 getroffenen Entscheid über einen Abzug bekanntgegeben hat, tritt es mit dieser in Beratungen ein, um eine befriedigende Regelung der Lage herbeizuführen. 4. Wenn die Lage nicht in zufriedenstellender Weise geregelt wird, kann das Organ gegebenenfalls die Bestimmungen des Artikels 14 anwenden. 5. Bei der Fällung seines Entscheides über einen Abzug gemäss dem vorstehenden Absatz 2 hat das Organ nicht nur alle massgebenden Umstände, insbesondere jene, die das in Absatz 2 erwähnte Problem des unerlaubten Verkehrs verursachen, sondern auch jede neue von der Vertragspartei ergriffene geeignete Kontrollmassnahme zu berücksichtigen.»
Artikel 22 des Einheits-Übereinkommens wird wie folgt geändert: «1. Liegen in einem Staate oder Gebiete einer Vertragspartei solche Verhältnisse vor, dass ihrer Ansicht nach ein Anbauverbot für den Opiummohn, den Kokastrauch oder die Hanfpflanze die geeignetste Massnahme ist, um die öffentliche Gesundheit zu schützen sowie um zu verhindern, dass Betäubungsmittel in den ungesetzlichen Verkehr gelangen, so verbietet die betreffende Vertragspartei den Anbau. 2. Eine Vertragspartei, die den Anbau von Opiummohn oder der Hanfpflanze verbietet, soll die geeigneten Massnahmen ergreifen, um die unerlaubt angebauten Pflanzen zu beschlagnahmen und sie mit Ausnahme von kleinen, von der Vertragspartei zu wissenschaftlichen Forschungszwecken benötigten Mengen zu vernichten.»
Der Artikel 35 des Einheits-Übereinkommens wird folgendermassen geändert:
«Unter gebührender Berücksichtigung ihrer Verfassungs‑, Rechts- und Verwaltungsordnungen werden die Vertragsparteien:
Artikel 36 Absätze 1 und 2 des Einheits-Übereinkommens werden wie folgt geändert: «1. a) Unter Vorbehalt seiner verfassungsrechtlichen Bestimmungen trifft jede Vertragspartei die notwendigen Massnahmen, um das gegen die Bestimmungen dieses Übereinkommens verstossende Anbauen, Gewinnen, Herstellen, Ausziehen, Zubereiten, Besitzen, Anbieten, Freihalten, Verteilen, Kaufen, Verkaufen, Liefern – welcher Art es auch sei – das Vermitteln, Versenden, Durchführen, Befördern, Einführen und Ausführen von Betäubungsmitteln sowie jede der nach Ansicht der betreffenden Vertragspartei gegen die Bestimmungen dieses Übereinkommens verstossende sonstige Handlung mit Strafe zu bedrohen, wenn sie vorsätzlich begangen wird, sowie schwere Widerhandlungen angemessen zu ahnden, insbesondere mit Gefängnis oder andern Arten des Freiheitsentzuges. b) Ungeachtet der Bestimmungen des vorangehenden Absatzes können die Vertragsparteien, anstatt Betäubungsmittel missbräuchlich verwendende Personen, die derartige Widerhandlungen begehen, zu verurteilen oder eine strafrechtliche Sanktion gegen sie auszusprechen oder zusätzlich zur Verurteilung oder strafrechtlichen Sanktion diese Personen Behandlungs‑, Erziehungs‑, Nachbehandlungs‑, Rehabilitierungs- und sozialen Wiedereingliederungsmassnahmen gemäss den Bestimmungen des Absatzes 1 von Artikel 38 unterziehen. 2. Unter Vorbehalt der verfassungsrechtlichen Bestimmungen jeder Vertragspartei, ihrer Rechtsordnung und ihrer nationalen Gesetzgebung: a) i) wird jede der in Absatz 1 aufgeführten Widerhandlungen, wenn sie in verschiedenen Staaten begangen wurden, als selbständige Widerhandlungen angesehen: ii) wird die vorsätzliche Teilnahme an einer dieser Widerhandlungen die Vereinigung oder Abmachung zu ihrer Begehung oder der Versuch ihrer Begehung sowie die vorsätzlich begangenen Vorbereitungshandlungen und Finanzoperationen im Zusammenhang mit den in diesem Artikel bezeichneten Widerhandlungen selbst als Widerhandlungen angesehen und mit Strafen im Sinne des Absatzes 1 bedroht; iii) werden im Ausland ausgesprochene Verurteilungen wegen solcher Widerhandlungen bei der Feststellung des Rückfalls miteinbezogen; iv) werden die oben erwähnten schweren Widerhandlungen, gleichgültig, ob sie von eigenen Staatsangehörigen oder Ausländern begangen wurden, von der Vertragspartei verfolgt, in deren Gebiet die Widerhandlung begangen wurde, oder von der Vertragspartei, in deren Gebiet der Täter sich aufhält, sofern dessen Auslieferung der Gesetzgebung der Vertragspartei, an die das Gesuch gerichtet wurde, nicht statthaft ist und sofern der betreffende Täter noch nicht verfolgt und beurteilt worden ist. b) i) Jede der in den Absätzen 1 und 2 a) ii) dieses Artikels aufgeführten Widerhandlungen ist von Rechts wegen in jedem zwischen den Vertragsparteien bestehenden Auslieferungsvertrag als Auslieferungsfall zu betrachten. Die Vertragsparteien verpflichten sich, diese Widerhandlungen als Auslieferungsfall in jeden zwischen ihnen abzuschliessenden Auslieferungsvertrag aufzunehmen. ii) Wenn eine Vertragspartei, welche die Auslieferung von dem Bestehen eines Vertrages abhängig macht, von einer andern Vertragspartei, mit der sie durch keinen Auslieferungsvertrag gebunden ist, ein Begehren um Auslieferung erhält, steht es ihr frei, dieses Übereinkommen als Rechtsgrundlage für die Auslieferung in bezug auf die in den Absätzen 1 und 2 a) ii) des vorliegenden Artikels aufgezählten Widerhandlungen zu betrachten. Die Auslieferung untersteht den weitern, im Recht der angefragten Vertragspartei vorgesehenen Bedingungen. iii) Die Vertragsparteien, welchen die Auslieferung nicht vom Bestehen eines Vertrages abhängig machen, anerkennen die in den Absätzen 1 und 2 a) ii) dieses Artikels aufgezählten Widerhandlungen als gegenseitige Auslieferungsfälle unter den im Recht der angefragten Vertragspartei vorgesehenen Bedingungen. iv) Die Auslieferung wird im Einklang mit der Gesetzgebung der Vertragspartei bewilligt, an die das Auslieferungsgesuch gerichtet ist, und ungeachtet der Bestimmungen der Buchstaben b) i), ii) und iii) dieses Absatzes ist diese Vertragspartei berechtigt, die Auslieferung abzulehnen, wenn die zuständigen Behörden die Widerhandlung als nicht schwerwiegend genug ansehen.»
Der Artikel 38 des Einheits-Übereinkommens und sein Titel werden wie folgt geändert: «Artikel 38 Massnahmen gegen den Missbrauch von Betäubungsmitteln 1. Die Vertragsparteien richten ihr besonderes Augenmerk auf den Missbrauch von Betäubungsmitteln und ergreifen nach Möglichkeit alle Massnahmen zur Verhütung und zur Früherkennung, zur Behandlung, Erziehung, Nachbehandlung, Rehabilitierung und sozialen Wiedereingliederung der betroffenen Personen; sie koordinieren ihre Massnahmen zu diesem Zweck. 2. Die Vertragsparteien fördern soweit als möglich die Ausbildung von Personen für die Behandlung, die Nachbehandlung, die Rehabilitierung und soziale Wiedereingliederung von Personen, die Betäubungsmittel missbrauchen. 3. Die Vertragsparteien ergreifen nach Möglichkeit alle Massnahmen, um den Personen, die dies in der Ausübung ihres Berufes benötigen, dazu zu verhelfen, sich die Kenntnis der Probleme des Betäubungsmittelmissbrauchs und seiner Verhütung anzuzeigen, und fördern diese Kenntnis auch in der Öffentlichkeit, wenn die Gefahr besteht, dass sich der Missbrauch dieser Stoffe stark ausbreitet.»
Der folgende Artikel wird nach Artikel 38 des Einheits-Übereinkommens eingefügt: «Artikel 38 bis Vereinbarungen zur Schaffung von regionalen Zentren Wenn eine Vertragspartei es für ihre Bekämpfung des unerlaubten Verkehrs mit Betäubungsmitteln und unter Berücksichtigung ihrer Verfassungs-, Rechts- und Verwaltungsordnung als wünschenswert erachtet, bemüht sie sich in Konsultation mit den anderen interessierten Vertragsparteien der Region um den Abschluss von Vereinbarungen zur Errichtung von Regionalzentren für die wissenschaftliche Forschung und die Erziehung im Hinblick auf die Lösung der sich aus der unerlaubten Verwendung der Betäubungsmittel und dem unerlaubten Verkehr damit ergebenden Probleme, wobei sie je nach Wunsch die technischen Ansichten des Organs oder der spezialisierten Institutionen einholt.»
Jeder Staat, der nach dem Inkrafttreten dieses Protokolls gemäss Artikel 18 Absatz 1 Vertragspartei des Einheits-Übereinkommens wird, gilt beim Fehlen einer anders lautenden Absichtserklärung als
a) Vertragspartei des geänderten Einheits-Übereinkommens; und b) Vertragspartei des nicht geänderten Einheits-Übereinkommens gegenüber jeder Vertragspartei dieses Übereinkommens, die nicht durch das vorliegende Protokoll gebunden ist.
Der Generalsekretär übermittelt allen Vertrags- und Unterzeichnerstaaten des Einheits-Übereinkommens eine beglaubigte Abschrift des vorliegenden Protokolls. Bei Inkrafttreten dieses Protokolls gemäss dem vorstehenden Artikel 18 Absatz 1 arbeitet der Generalsekretär den Wortlaut des durch das vorliegende Protokoll abgeänderten Einheits-Übereinkommens aus und übermittelt dessen beglaubigte Abschrift an alle Staaten, die Vertragsparteien des abgeänderten Übereinkommens sind oder berechtigt sind, seine Vertragsparteien zu werden.
Zu Urkund dessen haben die gehörig bevollmächtigten Unterzeichneten das vorliegende Protokoll im Namen ihrer Regierung unterschrieben.Geschehen zu Genf, am fünfundzwanzigsten März tausendneunhundertzweiundsiebzig in einem Exemplar, das in den Archiven der Organisation der Vereinten Nationen hinterlegt ist.(Es folgen die Unterschriften)
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Nachfolgeerklärung (N) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Afghanistan | 19. Februar | 2015 B | 21. März | 2015 |
| Ägypten | 14. Januar | 1974 | 8. August | 1975 |
| Algerien* | 26. Februar | 2003 | 28. März | 2003 |
| Angola | 26. Oktober | 2005 B | 25. November | 2005 |
| Antigua und Barbuda | 5. April | 1993 B | 5. Mai | 1993 |
| Argentinien | 16. November | 1973 | 8. August | 1975 |
| Äthiopien | 11. Oktober | 1994 B | 10. November | 1994 |
| Australien | 22. November | 1972 | 8. August | 1975 |
| Bahamas | 23. November | 1976 B | 23. Dezember | 1976 |
| Bangladesch | 9. Mai | 1980 B | 8. Juni | 1980 |
| Barbados | 21. Juni | 1976 B | 21. Juli | 1976 |
| Belarus | 13. September | 2001 B | 13. Oktober | 2001 |
| Belgien* | 13. Juni | 1984 | 13. Juli | 1984 |
| Benin | 6. November | 1973 B | 8. August | 1975 |
| Botswana | 27. Dezember | 1984 B | 26. Januar | 1985 |
| Brasilien* | 16. Mai | 1973 | 8. August | 1975 |
| Brunei | 25. November | 1987 B | 25. Dezember | 1987 |
| Bulgarien | 18. Juli | 1996 B | 17. August | 1996 |
| Chile | 19. Dezember | 1975 | 18. Januar | 1976 |
| China | ||||
| Macau | 15. Dezember | 1999 | 20. Dezember | 1999 |
| Costa Rica | 14. Februar | 1973 | 8. August | 1975 |
| Côte d’Ivoire | 28. Februar | 1973 | 8. August | 1975 |
| Dänemark | 18. April | 1975 | 8. August | 1975 |
| Deutschland | 20. Februar | 1975 | 8. August | 1975 |
| Dominica | 24. September | 1993 B | 24. Oktober | 1993 |
| Dominikanische Republik | 21. September | 1993 B | 21. Oktober | 1993 |
| Dschibuti | 22. Februar | 2001 B | 24. März | 2001 |
| Ecuador | 25. Juli | 1973 | 8. August | 1975 |
| Eritrea | 30. Januar | 2002 B | 1. März | 2002 |
| Fidschi | 21. November | 1973 B | 8. August | 1975 |
| Finnland | 12. Januar | 1973 | 8. August | 1975 |
| Frankreich* | 4. September | 1975 | 4. Oktober | 1975 |
| Überseeische Departemente und Gebiete | 4. September | 1975 | 4. Oktober | 1975 |
| Griechenland* | 12. Juli | 1985 | 11. August | 1985 |
| Guatemala | 9. Dezember | 1975 | 8. Januar | 1976 |
| Guinea-Bissau | 27. Oktober | 1995 B | 26. November | 1995 |
| Haiti | 29. Januar | 1973 | 8. August | 1975 |
| Heiliger Stuhl | 7. Januar | 1976 | 6. Februar | 1976 |
| Honduras | 8. August | 1979 B | 7. September | 1979 |
| Indien* | 14. Dezember | 1978 B | 13. Januar | 1979 |
| Indonesien | 3. September | 1976 | 3. Oktober | 1976 |
| Irak | 25. September | 1978 B | 25. Oktober | 1978 |
| Iran | 18. Dezember | 2001 | 17. Januar | 2002 |
| Irland | 16. Dezember | 1980 B | 15. Januar | 1981 |
| Island | 18. Dezember | 1974 B | 8. August | 1975 |
| Israel* ** | 1. Februar | 1974 | 8. August | 1975 |
| Italien | 14. April | 1975 | 8. August | 1975 |
| Jamaika | 6. Oktober | 1989 B | 5. November | 1989 |
| Japan | 27. September | 1973 | 8. August | 1975 |
| Jordanien | 28. Februar | 1973 | 8. August | 1975 |
| Kamerun | 30. Mai | 1974 B | 8. August | 1975 |
| Kanada* | 5. August | 1976 B | 4. September | 1976 |
| Kasachstan | 29. April | 1997 B | 29. Mai | 1997 |
| Kenia | 9. Februar | 1973 B | 8. August | 1975 |
| Kolumbien | 3. März | 1975 B | 8. August | 1975 |
| Kongo (Kinshasa) | 15. Juli | 1976 B | 14. August | 1976 |
| Korea (Süd-) | 25. Januar | 1973 | 8. August | 1975 |
| Kroatien | 26. Juli | 1993 N | 8. Oktober | 1991 |
| Kuba* | 14. Dezember | 1989 B | 13. Januar | 1990 |
| Kuwait | 7. November | 1973 B | 8. August | 1975 |
| Laos | 16. März | 2009 B | 15. April | 2009 |
| Lesotho | 4. November | 1974 B | 8. August | 1975 |
| Lettland | 16. Juli | 1993 B | 15. August | 1993 |
| Libanon | 5. März | 1997 | 4. April | 1997 |
| Libyen | 27. September | 1978 B | 27. Oktober | 1978 |
| Liechtenstein | 24. November | 1999 | 24. Dezember | 1999 |
| Luxemburg | 13. Oktober | 1976 | 12. November | 1976 |
| Madagaskar | 20. Juni | 1974 | 8. August | 1975 |
| Malawi | 4. Oktober | 1973 B | 8. August | 1975 |
| Malaysia | 20. April | 1978 B | 20. Mai | 1978 |
| Mali | 31. Oktober | 1995 B | 30. November | 1995 |
| Marokko | 19. März | 2002 | 18. April | 2002 |
| Mauritius | 12. Dezember | 1994 B | 11. Januar | 1995 |
| Mazedonien | 13. Oktober | 1993 B | 12. November | 1993 |
| Mexiko* | 27. April | 1977 B | 27. Mai | 1977 |
| Moldau | 15. Februar | 1995 B | 17. März | 1995 |
| Monaco | 30. Dezember | 1975 | 29. Januar | 1976 |
| Mongolei | 6. Mai | 1991 B | 5. Juni | 1991 |
| Montenegro* | 23. Oktober | 2006 N | 3. Juni | 2006 |
| Myanmar* | 22. August | 2003 | 21. September | 2003 |
| Neuseeland | 7. Juni | 1990 | 7. Juli | 1990 |
| Niue | 7. Juni | 1990 | 7. Juli | 1990 |
| Tokelau | 7. Juni | 1990 | 7. Juli | 1990 |
| Nicaragua | 15. Februar | 2005 | 17. März | 2005 |
| Niederlande | 29. Mai | 1987 B | 28. Juni | 1987 |
| Aruba | 29. Mai | 1987 B | 28. Juni | 1987 |
| Curaçao | 29. Mai | 1987 B | 28. Juni | 1987 |
| Karibische Gebiete (Bonaire, Sint Eustatius und Saba) | 29. Mai | 1987 B | 28. Juni | 1987 |
| Sint Maarten | 29. Mai | 1987 B | 28. Juni | 1987 |
| Niger | 28. Dezember | 1973 | 8. August | 1975 |
| Norwegen | 12. November | 1973 | 8. August | 1975 |
| Österreich | 1. Februar | 1978 B | 3. März | 1978 |
| Pakistan | 2. Juli | 1999 | 1. August | 1999 |
| Panama* | 19. Oktober | 1972 | 8. August | 1975 |
| Papua-Neuguinea | 28. Oktober | 1980 B | 27. November | 1980 |
| Paraguay | 20. Juni | 1973 | 8. August | 1975 |
| Peru* | 12. September | 1977 | 12. Oktober | 1977 |
| Philippinen | 7. Juni | 1974 | 8. August | 1975 |
| Polen | 9. Juni | 1993 B | 9. Juli | 1993 |
| Portugal | 20. April | 1979 B | 20. Mai | 1979 |
| Rumänien* | 14. Januar | 1974 B | 8. August | 1975 |
| Russland | 3. Juni | 1996 B | 3. Juli | 1996 |
| Sambia | 13. Mai | 1998 B | 12. Juni | 1998 |
| San Marino | 10. Oktober | 2000 B | 9. November | 2000 |
| St. Kitts und Nevis | 9. Mai | 1994 B | 8. Juni | 1994 |
| St. Vincent und die Grenadinen | 3. Dezember | 2001 N | 27. Oktober | 1979 |
| Schweden | 5. Dezember | 1972 | 8. August | 1975 |
| Schweiz | 22. April | 1996 B | 22. Mai | 1996 |
| Senegal | 25. März | 1974 | 8. August | 1975 |
| Serbien* | 12. März | 2003 B | 27. April | 1992 |
| Seychellen | 27. Februar | 1992 B | 28. März | 1992 |
| Singapur | 9. Juli | 1975 B | 8. August | 1975 |
| Slowakei | 28. Mai | 1993 N | 1. Januar | 1993 |
| Spanien | 4. Januar | 1977 | 3. Februar | 1977 |
| Sri Lanka | 29. Juni | 1981 B | 29. Juli | 1981 |
| Südafrika | 16. Dezember | 1975 | 15. Januar | 1976 |
| Sudan | 5. Juli | 1994 B | 4. August | 1994 |
| Suriname | 29. März | 1990 B | 28. April | 1990 |
| Syrien | 1. Februar | 1974 B | 8. August | 1975 |
| Thailand | 9. Januar | 1975 B | 8. August | 1975 |
| Togo | 10. November | 1976 | 10. Dezember | 1976 |
| Tonga | 5. September | 1973 B | 8. August | 1975 |
| Trinidad und Tobago | 23. Juli | 1979 B | 22. August | 1979 |
| Tschechische Republik | 30. Dezember | 1993 N | 1. Januar | 1993 |
| Tunesien | 29. Juni | 1976 | 29. Juli | 1976 |
| Türkei | 20. Juli | 2001 | 19. August | 2001 |
| Uganda | 15. April | 1988 B | 15. Mai | 1988 |
| Ukraine | 27. September | 2001 B | 27. Oktober | 2001 |
| Ungarn | 12. November | 1987 B | 12. Dezember | 1987 |
| Uruguay | 31. Oktober | 1975 B | 30. November | 1975 |
| Venezuela | 4. Dezember | 1985 | 3. Januar | 1986 |
| Vereinigte Staaten | 1. November | 1972 | 8. August | 1975 |
| Vereinigtes Königreich | 20. Juni | 1978 B | 20. Juli | 1978 |
| Anguilla | 20. Juni | 1978 | 20. Juli | 1978 |
| Bermudas | 20. Juni | 1978 | 20. Juli | 1978 |
| Britische Jungferninseln | 20. Juni | 1978 | 20. Juli | 1978 |
| Falkland-Inseln und abhängige Gebiete (Südgeorgien und Südliche Sandwich-Inseln) | 20. Juni | 1978 | 20. Juli | 1978 |
| Gibraltar | 20. Juni | 1978 | 20. Juli | 1978 |
| Guernsey | 20. Juni | 1978 | 20. Juli | 1978 |
| Insel Man | 20. Juni | 1978 | 20. Juli | 1978 |
| Jersey | 20. Juni | 1978 | 20. Juli | 1978 |
| Kaimaninseln | 20. Juni | 1978 | 20. Juli | 1978 |
| Montserrat | 20. Juni | 1978 | 20. Juli | 1978 |
| St. Helena und Nebengebiete (Ascension und Tristan da Cunha) | 20. Juni | 1978 | 20. Juli | 1978 |
| Turks- und Caicosinseln | 20. Juni | 1978 | 20. Juli | 1978 |
| Zypern | 30. November | 1973 | 8. August | 1975 |
| * Vorbehalte und Erklärungen siehe hiernach. | ||||
| ** Einwendungen siehe hiernach. | ||||
| Die Vorbehalte, Erklärungen und Einwendungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen: http://treaties.un.org/ eingesehen werden oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden |
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