0.822.721.1•Übereinkommen Nr. 111 über die Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf
0.822.721.1Multilateral International Treaty13.07.1962
Angenommen in Genf am 25. Juni 1958
Von der Bundesversammlung genehmigt am 15. Juni 19611
Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 13. Juli 1961
In Kraft getreten für die Schweiz am 13. Juli 1962
(Stand am 31. August 2023)
Die Allgemeine Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation,
die vom Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes nach Genf einberufen wurde und am 4. Juni 1958 zu ihrer zweiundvierzigsten Tagung zusammengetreten ist,
hat beschlossen, verschiedene Anträge anzunehmen betreffend die Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf, eine Frage, die den vierten Gegenstand ihrer Tagesordnung bildet, und
dabei bestimmt, dass diese Anträge die Form eines internationalen Übereinkommens erhalten sollen.
In der Erwägung, dass die Erklärung von Philadelphia bestätigt, dass alle Menschen, ungeachtet ihrer Rasse, ihres Glaubens und ihres Geschlechts, das Recht haben, materiellen Wohlstand und geistige Entwicklung in Freiheit und Würde, in wirtschaftlicher Sicherheit und unter gleich günstigen Bedingungen zu erstreben,
dass ferner Diskriminierung eine Verletzung von Rechten bedeutet, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte niedergelegt sind,
nimmt die Konferenz heute, am 25. Juni 1958, das folgende Übereinkommen an, das als Übereinkommen über die Diskriminierung (Beschäftigung und Beruf), 1958, bezeichnet wird.
2. Eine Unterscheidung, Ausschliessung oder Bevorzugung hinsichtlich einer bestimmten Beschäftigung, die in den Erfordernissen dieser Beschäftigung begründet ist, gilt nicht als Diskriminierung.
3. Die Ausdrücke «Beschäftigung» und «Beruf» im Sinne dieses Übereinkommens umfassen die Zulassung zur Berufsausbildung, zur Beschäftigung und zu den einzelnen Berufen sowie die Beschäftigungsbedingungen.
Jedes Mitglied, für das dieses Übereinkommen in Kraft ist, verpflichtet sich, eine innerstaatliche Politik festzulegen und zu verfolgen, die darauf abzielt, mit Methoden, die den innerstaatlichen Verhältnissen und Gepflogenheiten angepasst sind, die Gleichheit der Gelegenheiten und der Behandlung in bezug auf Beschäftigung und Beruf zu fördern, um jegliche Diskriminierung auf diesem Gebiet auszuschalten.
Jedes Mitglied, für das dieses Übereinkommen in Kraft ist, verpflichtet sich, mit Methoden, die den innerstaatlichen Verhältnissen und Gepflogenheiten angepasst sind,
Massnahmen gegen eine Person, die in berechtigtem Verdacht einer gegen die Sicherheit des Staates gerichteten Betätigung steht oder die sich tatsächlich in solcher Weise betätigt, gelten nicht als Diskriminierung, vorausgesetzt, dass der betreffenden Person das Recht der Berufung an eine nach landesüblicher Weise errichtete zuständige Instanz offensteht.
Jedes Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert, verpflichtet sich, es nach den Bestimmungen der Verfassung der Internationalen Arbeitsorganisation2auf die ausserhalb des Mutterlandes gelegenen Gebiete anzuwenden.
Die förmlichen Ratifikationen dieses Übereinkommens sind dem Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes zur Eintragung mitzuteilen.
Der Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes übermittelt dem Generalsekretär der Vereinten Nationen zwecks Eintragung nach Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen3vollständige Auskünfte über alle von ihm nach Massgabe der vorausgehenden Artikel eingetragenen Ratifikationen und Kündigungen.
Der Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes hat, so oft er es für nötig erachtet, der Allgemeinen Konferenz einen Bericht über die Durchführung dieses Übereinkommens zu erstatten und zu prüfen, ob die Frage seiner gänzlichen oder teilweisen Abänderung auf die Tagesordnung der Konferenz gesetzt werden soll.
Der französische und der englische Wortlaut dieses Übereinkommens sind in gleicher Weise massgebend.
Die Allgemeine Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation,
die vom Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes nach Genf einberufen wurde und am 4. Juni 1958 zu ihrer zweiundvierzigsten Tagung zusammengetreten ist,
hat beschlossen, verschiedene Anträge anzunehmen betreffend die Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf, eine Frage, die den vierten Gegenstand ihrer Tagesordnung bildet, und
dabei bestimmt, dass diese Anträge die Form einer Empfehlung zur Ergänzung des Übereinkommens über die Diskriminierung (Beschäftigung und Beruf), 1958, erhalten sollen.
Die Konferenz nimmt heute, am 25. Juni 1958, die folgende Empfehlung an, die als Empfehlung betreffend die Diskriminierung (Beschäftigung und Beruf), 1958, bezeichnet wird.
Die Konferenz empfiehlt den Mitgliedern, die folgenden Bestimmungen anzuwenden:
I. Begriffsbestimmungen
1. (1) Im Sinne dieser Empfehlung gilt als «Diskriminierung» a. jede Unterscheidung, Ausschliessung oder Bevorzugung, die auf Grund der Rasse, der Hautfarbe, des Geschlechts, des Glaubensbekenntnisses, der politischen Meinung, der nationalen Abstammung oder der sozialen Herkunft vorgenommen wird und die dazu führt, die Gleichheit der Gelegenheiten oder der Behandlung in Beschäftigung oder Beruf aufzuheben oder zu beeinträchtigen;
b. jede andere Unterscheidung, Ausschliessung oder Bevorzugung, die dazuführt, die Gleichheit der Gelegenheiten öder der Behandlung in Beschäftigung oder Beruf aufzuheben oder zu beeinträchtigen und die von dem betreffenden Mitglied nach Anhörung der massgebenden Arbeitgeber‑ und Arbeitnehmerverbände, soweit solche bestehen, und anderer geeigneter Stellen bestimmt wird.
(2) Eine Unterscheidung, Ausschliessung oder Bevorzugung hinsichtlich einer bestimmten Beschäftigung, die in den Erfordernissen dieser Beschäftigung begründet ist, gilt nicht als Diskriminierung.
(3) Die Ausdrücke «Beschäftigung» und «Beruf» im Sinne dieser Empfehlung umfassen die Zulassung zur Berufsausbildung, zur Beschäftigung und zu den einzelnen Berufen sowie die Beschäftigungsbedingungen.
II. Festlegung und Durchführung der Politik
2. Jedes Mitglied sollte eine staatliche Politik zur Verhütung von Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf festlegen. Diese Politik sollte durch gesetzgeberische Massnahmen, Gesamtarbeitsverträge zwischen massgebenden Arbeitgeber‑ und Arbeitnehmerverbänden oder auf eine beliebige andere, den innerstaatlichen Verhältnissen und Gepflogenheiten entsprechende Weise unter Berücksichtigung der folgenden Grundsätze verwirklicht werden:
a. Die Förderung der Gleichheit der Gelegenheiten und der Behandlung in Beschäftigung und Beruf ist eine Angelegenheit des öffentlichen Interesses;
b. alle Personen sollten die Gleichheit der Gelegenheiten und der Behandlung ohne Diskriminierung für sich in Anspruch nehmen können in bezug auf i) den Zugang zur Berufsberatung und Arbeitsvermittlung;
ii) den Zugang zur Ausbildung und Beschäftigung nach eigener Wahl auf Grund der persönlichen Eignung für eine solche Ausbildung und Beschäftigung;
iii) das berufliche Fortkommen, entsprechend dem Charakter, der Erfahrung, den Fähigkeiten und dem Fleiss jedes einzelnen;
iv) die Sicherheit des Arbeitsplatzes;
v) das Entgelt für gleichwertige Arbeit;
vi) die Arbeitsbedingungen unter Einschluss von Arbeitszeit, Ruhezeiten, bezahltem Jahresurlaub, Massnahmen auf dem Gebiet der Unfallverhütung, der Arbeitshygiene und der Sozialen Sicherheit sowie von Sozialeinrichtungen und ‑leistungen im Zusammenhang mit der Beschäftigung;
c. die staatlichen Dienststellen sollten in allen Tätigkeitsbereichen eine nicht diskriminierende Beschäftigungspolitik befolgen;
d. die Arbeitgeber sollten bei der Anstellung, Ausbildung, Beförderung oder Weiterbeschäftigung eines Arbeitnehmers oder bei der Festsetzung der Beschäftigungsbedingungen keine Diskriminierungen üben oder dulden; in Verfolgung dieses Grundsatzes sollten die Arbeitgeber keinerlei Behinderung oder Beeinflussung, ob auf direktem oder indirektem Wege, seitens dritter Personen oder Organisationen ausgesetzt sein;
e. bei den Kollektivverhandlungen und im Rahmen der Arbeitsbeziehungen sollten die Verhandlungspartner den Grundsatz der Gleichheit der Gelegenheiten und der Behandlung in Beschäftigung und Beruf beachten und dafür sorgen, dass Gesamtarbeitsverträge keine Bestimmungen diskriminierender Art hinsichtlich der Zulassung zur Beschäftigung, der Berufsausbildung, der Beförderung, der Weiterbeschäftigung oder der Beschäftigungsbedingungen enthalten;
f. die Arbeitgeber‑ und Arbeitnehmerverbände sollten hinsichtlich der Gewährung oder der Beibehaltung der Mitgliedschaft oder hinsichtlich der Mitarbeit in ihren Angelegenheiten keine Diskriminierung üben oder dulden.
3. Jedes Mitglied sollte
a. für die Anwendung der Grundsätze der Nichtdiskriminierung sorgen in bezug auf i) die Beschäftigungen, die der unmittelbaren Aufsicht einer staatlichen Behörde unterstehen;
ii) die Tätigkeit der Stellen und Einrichtungen der Berufsberatung, Berufsausbildung‑ und Arbeitsvermittlung, die der Aufsicht einer staatlichen Behörde unterstehen;
b. soweit möglich und notwendig, die Befolgung dieser Grundsätze in bezug auf anderweitige Beschäftigung und andere Stellen und Einrichtungen der Berufsberatung, Berufsausbildung und Arbeitsvermittlung fördern, indem insbesondere i) die Dienstzweige und Stellen der Verwaltung von Gliedstaaten oder Provinzen eines Bundesstaates oder örtlicher Verwaltungsbehörden sowie Industrien und Betriebe, die in öffentlichem Eigentum oder unter öffentlicher Aufsicht stehen, zur Befolgung dieser Grundsätze angeregt werden;
ii) die Vergebung von Aufträgen, für die öffentliche Mittel aufgewendet werden, von der Befolgung dieser Grundsätze abhängig gemacht wird;
iii) die Gewährung von Zuschüssen an Berufsausbildungseinrichtungen und die Erteilung von Bewilligungen für den Betrieb privater Arbeitsvermittlungs‑ und Berufsberatungsbüros von der Befolgung dieser Grundsätze abhängig gemacht werden.
4. Um die Durchführung dieser Politik auf allen Gebieten des öffentlichen und privaten Dienstes zu fördern, sollten geeignete Stellen errichtet werden, denen nach Möglichkeit aus Vertretern der Arbeitgeber‑ und Arbeitnehmerverbände, soweit solche bestehen, und anderer interessierter Stellen zusammengesetzte beratende Ausschüsse zur Unterstützung beigegeben werden können; diese Stellen sollten insbesondere
a. alle Massnahmen ergreifen, die geeignet sind, in der Öffentlichkeit das Verständnis für die Grundsätze der Nichtdiskriminierung zu wecken und ihnen Anerkennung zu verschaffen;
b. Beschwerden über die Nichtdurchführung der Politik entgegennehmen, prüfen und ihnen nachgehen und, nötigenfalls durch Einigungsverfahren, die Abstellung aller Praktiken erwirken, die als der Politik zuwiderlaufend erachtet werden;
c. Beschwerden, die durch Einigungsverfahren nicht beigelegt werden können, weiterverfolgen und Gutachten abgeben oder darüber entscheiden, wie die festgestellten Diskriminierungspraktiken abzustellen sind.
5. Jedes Mitglied sollte alle gesetzlichen Bestimmungen aufheben und alle Verwaltungsvorschriften oder ‑gepflogenheiten abändern, die mit dieser Politik nicht in Einklang stehen.
6. Die Anwendung dieser Politik sollte Sondermassnahmen nicht beeinträchtigen, die auf die Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von Personen abzielen, die aus Gründen des Geschlechts, des Alters, der Behinderung, der Familienpflichten oder der sozialen oder kulturellen Stellung anerkanntermassen besonders schutz‑ oder hilfsbedürftig sind.
7. Massnahmen gegen eine Person, die in berechtigtem Verdacht einer gegen die Sicherheit des Staates gerichteten Betätigung steht oder die sich tatsächlich in solcher Weise betätigt, gelten nicht als Diskriminierung, vorausgesetzt, dass der betreffenden Person das Recht der Berufung an eine nach landesüblicher Weise errichtete zuständige Instanz offensteht.
8. Hinsichtlich der eingewanderten Arbeitnehmer fremder Staatsangehörigkeit und ihrer Familienangehörigen sollten die Bestimmungen des Übereinkommens über Wanderarbeiter (Neufassung), 1949, die sich auf die Gleichheit der Behandlung beziehen, und die Bestimmungen der Empfehlung betreffend die Wanderarbeiter (Neufassung), 1949, die sich auf die Beseitigung von Beschränkungen beziehen, beachtet werden.
9. Die zuständigen Stellen, die Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer und andere geeignete Stellen sollten ständig zusammenarbeiten, um festzustellen, welche weiteren wirksamen Massnahmen angesichts der jeweiligen Verhältnisse des Landes notwendig sein könnten, um den Grundsätzen der Nichtdiskriminierung Geltung zu verschaffen.
III. Koordinierung der Massnahmen zur Bekämpfung der Diskriminierung
auf allen Gebieten
10. Die für die Bekämpfung der Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf verantwortlichen Stellen sollen ständig eng mit den Stellen zusammenarbeiten, die für die Bekämpfung der Diskriminierung auf anderen Gebieten zuständig sind, um alle zu diesem Zwecke getroffenen Massnahmen zu koordinieren.
| Vertragsstaaten | Ratifikation Nachfolgeerklärung (N) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Afghanistan | 1. Oktober | 1969 | 1. Oktober | 1970 |
| Ägypten | 10. Mai | 1960 | 10. Mai | 1961 |
| Albanien | 27. Februar | 1997 | 27. Februar | 1998 |
| Algerien | 12. Juni | 1969 | 12. Juni | 1970 |
| Angola | 4. Juni | 1976 N | 4. Juni | 1976 |
| Antigua und Barbuda | 2. Februar | 1983 | 2. Februar | 1984 |
| Äquatorialguinea | 13. August | 2001 | 13. August | 2002 |
| Argentinien | 18. Juni | 1968 | 18. Juni | 1969 |
| Armenien | 29. Juli | 1994 | 29. Juli | 1995 |
| Aserbaidschan | 19. Mai | 1992 N | 19. Mai | 1992 |
| Äthiopien | 11. Juni | 1966 | 11. Juni | 1967 |
| Australien | 15. Juni | 1973 | 15. Juni | 1974 |
| Bahamas | 14. Juni | 2001 | 14. Juni | 2002 |
| Bahrain | 26. September | 2000 | 26. September | 2001 |
| Bangladesch | 22. Juni | 1972 N | 22. Juni | 1972 |
| Barbados | 14. Oktober | 1974 | 14. Oktober | 1975 |
| Belarus | 4. August | 1961 | 4. August | 1962 |
| Belgien | 22. März | 1977 | 22. März | 1978 |
| Belize | 22. Juni | 1999 | 22. Juni | 2000 |
| Benin | 22. Mai | 1961 | 22. Mai | 1962 |
| Bolivien | 31. Januar | 1977 | 31. Januar | 1978 |
| Bosnien und Herzegowina | 2. Juni | 1993 N | 2. Juni | 1993 |
| Botsuana | 5. Juni | 1997 | 5. Juni | 1998 |
| Brasilien | 26. November | 1965 | 26. November | 1966 |
| Bulgarien | 22. Juli | 1960 | 22. Juli | 1961 |
| Burkina Faso | 16. April | 1962 | 16. April | 1963 |
| Burundi | 25. Juni | 1993 | 25. Juni | 1994 |
| Chile | 20. September | 1971 | 20. September | 1972 |
| China | 12. Januar | 2006 | 12. Januar | 2007 |
| Macauab | 20. Dezember | 1999 | 20. Dezember | 1999 |
| Costa Rica | 1. März | 1962 | 1. März | 1963 |
| Côte d’Ivoire | 5. Mai | 1961 | 5. Mai | 1962 |
| Dänemark | 22. Juni | 1960 | 22. Juni | 1961 |
| Deutschland | 15. Juni | 1961 | 15. Juni | 1962 |
| Dominica | 28. Februar | 1983 | 28. Februar | 1984 |
| Dominikanische Republik | 13. Juli | 1964 | 13. Juli | 1965 |
| Dschibuti | 28. Februar | 2005 | 28. Februar | 2006 |
| Ecuador | 10. Juli | 1962 | 10. Juli | 1963 |
| El Salvador | 15. Juni | 1995 | 15. Juni | 1996 |
| Eritrea | 22. Februar | 2000 | 22. Februar | 2001 |
| Estland | 17. August | 2005 | 17. August | 2006 |
| Eswatini | 5. Juni | 1981 | 5. Juni | 1982 |
| Fidschi | 17. April | 2002 | 17. April | 2003 |
| Finnland | 23. April | 1970 | 23. April | 1971 |
| Frankreich | 28. Mai | 1981 | 28. Mai | 1982 |
| Französisch Guyana | 9. Mai | 1986 | 9. Mai | 1986 |
| Französisch Polynesien | 9. Mai | 1986 | 9. Mai | 1986 |
| Französische Süd- und Antarktisgebiete | 13. März | 1990 | 13. März | 1990 |
| Guadeloupe | 9. Mai | 1986 | 9. Mai | 1986 |
| Martinique | 9. Mai | 1986 | 9. Mai | 1986 |
| Neukaledonien | 9. Mai | 1986 | 9. Mai | 1986 |
| Réunion | 9. Mai | 1986 | 9. Mai | 1986 |
| St. Pierre und Miquelon | 9. Mai | 1986 | 9. Mai | 1986 |
| Gabun | 29. Mai | 1961 | 29. Mai | 1962 |
| Gambia | 4. September | 2000 | 4. September | 2001 |
| Georgien | 22. Juni | 1993 N | 22. Juni | 1993 |
| Ghana | 4. April | 1961 | 4. April | 1962 |
| Grenada | 14. Mai | 2003 | 14. Mai | 2004 |
| Griechenland | 7. Mai | 1984 | 7. Mai | 1985 |
| Guatemala | 11. Oktober | 1960 | 11. Oktober | 1961 |
| Guinea | 1. September | 1960 | 1. September | 1961 |
| Guinea-Bissau | 21. Februar | 1977 N | 21. Februar | 1977 |
| Guyana | 13. Juni | 1975 | 13. Juni | 1976 |
| Haiti | 9. November | 1976 | 9. November | 1977 |
| Honduras | 20. Juni | 1960 | 20. Juni | 1961 |
| Indien | 3. Juni | 1960 | 3. Juni | 1961 |
| Indonesien | 7. Juni | 1999 | 7. Juni | 2000 |
| Irak | 15. Juni | 1959 | 15. Juni | 1960 |
| Iran | 30. Juni | 1964 | 30. Juni | 1965 |
| Irland | 22. April | 1999 | 22. April | 2000 |
| Island | 29. Juli | 1963 | 29. Juli | 1964 |
| Israel | 12. Januar | 1959 | 15. Juni | 1960 |
| Italien | 12. August | 1963 | 12. August | 1964 |
| Jamaika | 10. Januar | 1975 | 10. Januar | 1976 |
| Jemen | 22. August | 1969 | 22. August | 1970 |
| Jordanien | 4. Juli | 1963 | 4. Juli | 1964 |
| Kambodscha | 23. August | 1999 | 23. August | 2000 |
| Kamerun | 13. Mai | 1988 | 13. Mai | 1989 |
| Kanada | 26. November | 1964 | 26. November | 1965 |
| Kap Verde | 3. April | 1979 N | 3. April | 1979 |
| Kasachstan | 6. Dezember | 1999 | 6. Dezember | 2000 |
| Katar | 18. August | 1976 | 18. August | 1977 |
| Kenia | 7. Mai | 2001 | 7. Mai | 2002 |
| Kirgisistan | 31. März | 1992 N | 31. März | 1992 |
| Kiribati | 17. Juni | 2009 | 17. Juni | 2010 |
| Kolumbien | 4. März | 1969 | 4. März | 1970 |
| Komoren | 17. März | 2004 | 17. März | 2005 |
| Kongo (Brazzaville) | 26. November | 1999 | 26. November | 2000 |
| Kongo (Kinshasa) | 20. Juni | 2001 | 20. Juni | 2002 |
| Korea (Süd-) | 4. Dezember | 1998 | 4. Dezember | 1999 |
| Kroatien | 8. Oktober | 1991 N | 8. Oktober | 1991 |
| Kuba | 26. August | 1965 | 26. August | 1966 |
| Kuwait | 1. Dezember | 1966 | 1. Dezember | 1967 |
| Laos | 13. Juni | 2008 | 13. Juni | 2009 |
| Lesotho | 27. Januar | 1998 | 27. Januar | 1999 |
| Lettland | 27. Januar | 1992 | 27. Januar | 1993 |
| Libanon | 1. Juni | 1977 | 1. Juni | 1978 |
| Liberia | 22. Juli | 1959 | 22. Juli | 1960 |
| Libyen | 13. Juni | 1961 | 13. Juni | 1962 |
| Litauen | 26. September | 1994 | 26. September | 1995 |
| Luxemburg | 21. März | 2001 | 21. März | 2002 |
| Madagaskar | 11. August | 1961 | 11. August | 1962 |
| Malawi | 22. März | 1965 | 22. März | 1966 |
| Malediven | 4. Januar | 2013 | 4. Januar | 2014 |
| Mali | 2. März | 1964 | 2. März | 1965 |
| Malta | 1. Juli | 1968 | 1. Juli | 1969 |
| Marokko | 27. März | 1963 | 27. März | 1964 |
| Mauretanien | 8. November | 1963 | 8. November | 1964 |
| Mauritius | 18. Dezember | 2002 | 18. Dezember | 2003 |
| Mexiko | 11. September | 1961 | 11. September | 1962 |
| Moldau | 12. August | 1996 | 12. August | 1997 |
| Mongolei | 3. Juni | 1969 | 3. Juni | 1970 |
| Montenegro | 3. Juni | 2006 N | 3. Juni | 2006 |
| Mosambik | 6. Juni | 1977 | 6. Juni | 1978 |
| Namibia | 13. November | 2001 | 13. November | 2002 |
| Nepal | 19. September | 1974 | 19. September | 1975 |
| Neuseeland | 3. Juni | 1983 | 3. Juni | 1984 |
| Tokelau | 3. Juni | 1983 | 3. Juni | 1984 |
| Nicaragua | 31. Oktober | 1967 | 31. Oktober | 1968 |
| Niederlande | 15. März | 1973 | 15. März | 1974 |
| Niger | 23. März | 1962 | 23. März | 1963 |
| Nigeria | 2. Oktober | 2002 | 2. Oktober | 2003 |
| Nordmazedonien | 17. November | 1991 N | 17. November | 1991 |
| Norwegen | 24. September | 1959 | 24. September | 1960 |
| Österreich | 10. Januar | 1973 | 10. Januar | 1974 |
| Pakistan | 24. Januar | 1961 | 24. Januar | 1962 |
| Panama | 16. Mai | 1966 | 16. Mai | 1967 |
| Papua-Neuguinea | 2. Juni | 2000 | 2. Juni | 2001 |
| Paraguay | 10. Juli | 1967 | 10. Juli | 1968 |
| Peru | 10. August | 1970 | 10. August | 1971 |
| Philippinen | 17. November | 1960 | 17. November | 1961 |
| Polen | 30. Mai | 1961 | 30. Mai | 1962 |
| Portugal | 19. November | 1959 | 19. November | 1960 |
| Rumänien | 6. Juni | 1973 | 6. Juni | 1974 |
| Russland | 4. Mai | 1961 | 4. Mai | 1962 |
| Ruanda | 2. Februar | 1981 | 2. Februar | 1982 |
| Salomoninseln | 13. April | 2012 | 13. April | 2013 |
| Sambia | 23. Oktober | 1979 | 23. Oktober | 1980 |
| Samoa | 30. Juni | 2008 | 30. Juni | 2009 |
| San Marino | 19. Dezember | 1986 | 19. Dezember | 1987 |
| Sao Tomé und Principe | 1. Juni | 1982 N | 1. Juni | 1982 |
| Saudi-Arabien | 15. Juni | 1978 | 15. Juni | 1979 |
| Schweden | 20. Juni | 1962 | 20. Juni | 1963 |
| Schweiz | 13. Juli | 1961 | 13. Juli | 1962 |
| Senegal | 13. November | 1967 | 13. November | 1968 |
| Serbien | 24. November | 2000 N | 2. Februar | 1962 |
| Seychellen | 23. November | 1999 | 23. November | 2000 |
| Sierra Leone | 14. Oktober | 1966 | 14. Oktober | 1967 |
| Simbabwe | 23. Juni | 1999 | 23. Juni | 2000 |
| Slowakei | 1. Januar | 1993 N | 1. Januar | 1993 |
| Slowenien | 29. Mai | 1992 N | 29. Mai | 1992 |
| Somalia | 8. Dezember | 1961 | 8. Dezember | 1962 |
| Spanien | 6. November | 1967 | 6. November | 1968 |
| Sri Lanka | 27. November | 1998 | 27. November | 1999 |
| St. Kitts und Nevis | 25. August | 2000 | 25. August | 2001 |
| St. Lucia | 18. August | 1983 | 18. August | 1984 |
| St. Vincent und die Grenadinen | 9. November | 2001 | 9. November | 2002 |
| Südafrika | 5. März | 1997 | 5. März | 1998 |
| Sudan | 22. Oktober | 1970 | 22. Oktober | 1971 |
| Südsudan | 29. April | 2012 | 29. April | 2013 |
| Suriname | 4. Januar | 2017 | 4. Januar | 2018 |
| Syrien | 10. Mai | 1960 | 10. Mai | 1961 |
| Tadschikistan | 26. November | 1993 N | 26. November | 1993 |
| Tansania | 26. Februar | 2002 | 26. Februar | 2003 |
| Thailand | 13. Juni | 2017 | 13. Juni | 2018 |
| Timor-Leste | 10. Mai | 2016 | 10. Mai | 2017 |
| Togo | 8. November | 1983 | 8. November | 1984 |
| Trinidad und Tobago | 26. November | 1970 | 26. November | 1971 |
| Tschad | 29. März | 1966 | 29. März | 1967 |
| Tschechische Republik | 1. Januar | 1993 N | 1. Januar | 1993 |
| Tunesien | 14. September | 1959 | 14. September | 1960 |
| Türkei | 19. Juli | 1967 | 19. Juli | 1968 |
| Turkmenistan | 15. Mai | 1997 | 15. Mai | 1998 |
| Uganda | 2. Juni | 2005 | 2. Juni | 2006 |
| Ukraine | 4. August | 1961 | 4. August | 1962 |
| Ungarn | 20. Juni | 1961 | 20. Juni | 1962 |
| Uruguay | 16. November | 1989 | 16. November | 1990 |
| Usbekistan | 13. Juli | 1992 N | 13. Juli | 1992 |
| Vanuatu | 28. Juli | 2006 | 28. Juli | 2007 |
| Venezuela | 3. Juni | 1971 | 3. Juni | 1972 |
| Vereinigte Arabische Emirate | 28. Juni | 2001 | 28. Juni | 2002 |
| Vereinigtes Königreich | 8. Juni | 1999 | 8. Juni | 2000 |
| Vietnam | 7. Oktober | 1997 | 7. Oktober | 1998 |
| Zentralafrikanische Republik | 9. Juni | 1964 | 9. Juni | 1965 |
| Zypern | 2. Februar | 1968 | 2. Februar | 1969 |
| a Ohne Änderung anwendbar. | ||||
| b Vom 4. Okt. 1999 bis zum 19. Dez. 1999 war das Übereink. auf Grund einer Ausdehnungserklärung Portugals in Macau anwendbar. Seit dem 20. Dez. 1999 bildet Macau eine Besondere Verwaltungsregion (SAR) der Volksrepublik China. Auf Grund der chinesischen Erklärung vom 13. Juli 1999 ist das Übereink. seit dem 20. Dez. 1999 auch in der SAR Macau anwendbar. |
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